Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 11. Dez 2017, 14:00

Wie man sieht, der eine will 3,7kW überall, und der andere sagt das sei alles Unsinn weil das zu lange dauert. Von daher denke ich, dass solche Säulen zuerstmal auf eine mindest Ladung z.B. 50% laden muss und dann mit 3,7kW lädt bis die Sonne kommt. Bei solch einer PV Anlage wie hier kann man davon ausgehen dass zumindest im Sommerhalbjahr genügend vom Dach kommt. Denn selbst bei 20% Einstrahlung kommen hier noch 100kW runter.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 11. Dez 2017, 14:08

Finde ich schlüssig.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Dez 2017, 18:44

Volker.Berlin hat geschrieben:Du betrachtest wieder nur den Status Quo. Versuch doch mal, darüber hinaus zu denken. Es hat schon eine Fülle an Pilotprojekten zum gesteuerten Laden gegeben, und jeder Ladestationshersteller arbeitet an möglichst flexiblen Lastmanagementlösungen -- bei einem Projekt wie diesem wird es dann halt mal Zeit, in die Praxis zu gehen. Das wird sicherlich in kleinen Schritten erfolgen. Es ist weder sinnvoll noch möglich, gleich für die Eröffnung die maximale Ausbaustufe an intelligenter Steuerung vorzusehen.

Dazu braucht man übrigens keinen Tesla. Grundsätzlich genügt eine entsprechend gesteuerte Wallbox und eine Smartphone App (sowie ein zentraler Server, die möglichst geschickt alle Anforderungen unter einen Hut bringt).

Das Beispiel von OS ist doch gut. Wenn man dort die ganzen Parameter kennt, wann wer wegfährt und wann wer kommt und wann die Sonne wie lange scheint, kann man das programmieren...

Und wenn man es richtig angehen wollte schraubt man gleich ein V2G System dazwischen. Ist ne Menge Arbeit die sicher was kostet. In so einem Projekt wie dem vorgestellten braucht es min. eine Person die das managt. Und das kostet. Da kannste den Strom, der eh später kostenlos vom Dach kommt gleich verschenken. Auf das wird es über früher oder später eh rauslaufen. Oder schaltet jemand seinen Solartaschenrechner aus? Wenn eine Firma 120 Aussendienstler hat, die bisher je 320 Euro/Monat für Diesel bezahlt haben, ist so ein Parkhaus elektrisch versorgt eh schneller bezahlt als man denkt. Da steckt man dann ein und gut ist es.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Dez 2017, 18:51

Wim hat geschrieben:vielleicht etwas OT ...

auch das gibt es: ladesäule von be-emobil (allego); standort 10115 berlin; zwei pkw-stellplätze; sehr ordentlich ausgeschildert; das ganze im bewirtschafteten parkraum (hohe kontrollfrequenz) mit SEHR angespannter parkplatzsituation.

Allego... Sagt ja wohl alles. In meiner App hab ich ein tolles Chaos über das laden im geilen Berlin. von 30 cents je kWh oder 60 cents je kWh bis zu Pauschal 6 Euro alles dabei... Kaum ein Wunder verirrt sich der übliche "ich tanke für 25 Euro" Käufer nicht in der e-mobilität.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 11. Dez 2017, 19:15

Südstromer MS85 hat geschrieben:
Wim hat geschrieben:vielleicht etwas OT ...

auch das gibt es: ladesäule von be-emobil (allego); standort 10115 berlin; zwei pkw-stellplätze; sehr ordentlich ausgeschildert; das ganze im bewirtschafteten parkraum (hohe kontrollfrequenz) mit SEHR angespannter parkplatzsituation.

Allego... Sagt ja wohl alles. In meiner App hab ich ein tolles Chaos über das laden im geilen Berlin. von 30 cents je kWh oder 60 cents je kWh bis zu Pauschal 6 Euro alles dabei... Kaum ein Wunder verirrt sich der übliche "ich tanke für 25 Euro" Käufer nicht in der e-mobilität.


Die pauschale Abrechnung(6 Euro) vieler be-mobil Säulen resultiert wohl aus einer vom Eichamt monierten nicht vorhandenen oder nicht bestimmungsgemässen Eichung. Man kann über Nacht stehen bleiben und zahlt pauschal 6 Eur für einen vollen Akku. Auch tagsüber sind 6 Eur für 4h ein guter Kurs. Was ist schlecht daran für den Nutzer?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 11. Dez 2017, 19:57

sustain hat geschrieben:
Die pauschale Abrechnung(6 Euro) vieler be-mobil Säulen resultiert wohl aus einer vom Eichamt monierten nicht vorhandenen oder nicht bestimmungsgemässen Eichung. Man kann über Nacht stehen bleiben und zahlt pauschal 6 Eur für einen vollen Akku. Auch tagsüber sind 6 Eur für 4h ein guter Kurs. Was ist schlecht daran für den Nutzer?


Wenn ich mit dem i3 nach Stuttgart fahre habe ich ca. 5 kWh Strom verbraucht...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von kbrandes » 11. Dez 2017, 20:02

OS Electric Drive hat geschrieben:
sustain hat geschrieben:
Die pauschale Abrechnung(6 Euro) vieler be-mobil Säulen resultiert wohl aus einer vom Eichamt monierten nicht vorhandenen oder nicht bestimmungsgemässen Eichung. Man kann über Nacht stehen bleiben und zahlt pauschal 6 Eur für einen vollen Akku. Auch tagsüber sind 6 Eur für 4h ein guter Kurs. Was ist schlecht daran für den Nutzer?


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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Wim » 11. Dez 2017, 20:14

bis er mit dem teil in berlin ist, aber mehrmals leer ;-)

die ladesäulensituation in berlin ist aber ein schönes beispiel (und wasser auf meine mühlen): beim "konzeptionieren" könnte man(n) sich ja erstmal an solchen themen wie "ladekartenkleinstaaterei" und "wann stehen endlich die kosten an der ladesäule" abarbeiten.

wenn solche hemmnisse beseitigt sind, kann dann gern in die tiefen von ladeelektronik etc. eingestiegen werden.

wenn der spazierende diesel-suv-fan, ab und zu mal zufällig, günstige ladepreise sieht und den dreisatz nicht verlernt hat...
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Dez 2017, 21:27

sustain hat geschrieben:Die pauschale Abrechnung(6 Euro) vieler be-mobil Säulen resultiert wohl aus einer vom Eichamt monierten nicht vorhandenen oder nicht bestimmungsgemässen Eichung. Man kann über Nacht stehen bleiben und zahlt pauschal 6 Eur für einen vollen Akku. Auch tagsüber sind 6 Eur für 4h ein guter Kurs. Was ist schlecht daran für den Nutzer?

Für Anwender die das so nutzen können wie Du beschrieben hast ist das ne tolle Sache.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Dez 2017, 21:28

kbrandes hat geschrieben:Dann ist es zu früh zum Laden [emoji6]

Ist beim i3 oder oder bei der ersten ZOE bereits 30 Prozent vom Akku weg! Und wer vorher nicht 100% hatte kommt dann vll. schon garnicht mehr zurück. Vielleicht stehste auch nur eine Stunde und dann sind die 6 Euro für ne 11 kW Säule (so ich das richtig verstanden hab) eine Verdopplung (oder mehr) der üblichen Kosten. Wobei man ja tagsdrauf an einer kostenlosen Säule laden (könnte), was dann auch wieder stimmt. Irgendwas ist immer.

Und dann schließt sich wieder der Preis zum Verbrenner-denken. 20 Euro tanken und eine Woche Ruhe haben. So was braucht es auch beim Elektroauto. Und das hab zumindest ich (und andere hier auch) bereits. Nur die Massentauglichkeit leidet erheblich.
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