Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 29. Nov 2017, 18:12

OS Electric Drive hat geschrieben:Du schreibst dass das verfügbar ist und jetzt? Warum haben wir dann nur 0,1% EVs?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 29. Nov 2017, 18:13

Sagen wir mal 55.000 BEV und 46MIO Autos also 0,11%... Wer mich kennt der weiß dass ich immer ein großer Verfechter der BEVs war und stets bin. Leider habe ich mir das mit den BEVs auch anders vorgestellt. Ich dachte auch dass das schneller geht und vor allem die kleineren Autos kommen über mobile Dienste etc... Aber da passiert recht wenig.

Von daher denke ich ist es an der Zeit mal zu reflektieren was passiert ist und was sein muss. Richtig ist, dass es für kleine PKW nicht so schnell große Akkus geben wird. Von daher wird der Fortschritt weiter von oben nach unten stattfinden. Tesla schafft es heute schon für 50.000USD ein Mittelklassewagen zu bauen mit 80kWh. Heute in 5 Jahren werden auch im M3 100kWh oder mehr zu sehen sein und 60-80kWh in der unteren Mittelklasse und kleiner.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Wim » 29. Nov 2017, 19:02

@ose

das die marktteilnehmer am bev-markt nicht das tun, was du dir vorstellst ist schlimm.

ich bin mir aber sicher, die marktteilnehmer im markt der öffentlichen ladestellen werden auf dich hören und alles, was du dir da nicht vorstellen kannst, auch nicht machen.
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 29. Nov 2017, 19:06

OS Electric Drive hat geschrieben:
Südstromer MS85 hat geschrieben:
Zeittarife eben. Hat nichts mit AC zu tun.


Aber natürlich... Weil ja der kWh Preis mit der Ladeleistung zusammenhängt. Und zudem parke ich ja an einem DC Lader mit hoher Leistung nicht sondern geh dort in erster Linie hin um Strom zu tanken.

Zeittarife mögen auf der Autobahn Sinn ergeben, da dort eh niemand länger bleibt als nötig. Im städtischen Bereich sind Zeittarife eine Totgeburt.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Kalocube » 29. Nov 2017, 19:11

Südstromer MS85 hat geschrieben:Zeittarife mögen auf der Autobahn Sinn ergeben, da dort eh niemand länger bleibt als nötig. Im städtischen Bereich sind Zeittarife eine Totgeburt.


Das sehe ich genau umgekehrt!

Auf der Autobahn wird Niemand länger als notwendig Pause machen, in der Stadt kann eine Ladestation an einem normalen Arbeitstag als Destination Charger genutzt werden, was der Zeittarif aus Kostengründen wohl verhindern würde... ;)
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 29. Nov 2017, 19:26

OS Electric Drive hat geschrieben:Für DeC sowohl als DC als auch als AC sehe ich einfach kein Business Modell. Du behauptest das doch und kannst uns nichts vorrechnen!
Ich habe nie behauptet dass DC als 10-20kW Lader als DeC WIRTSCHAFTLICH zu betreiben sind, sondern nur gesagt, dass die Kalkulation unterm Strich günstiger sein wird wenn man die Lader aus dem Auto nimmt und an die Wand hängt!



Ein "Tankstellen" Denken im EV Segment wird noch weniger funktionieren! Selbst wenn wir 350 kW Ladeleistung haben und Akkus generell 100 kWh haben, sind das immer noch 15 bis 30 Min. die das laden dauert! Niemand bei Verstand wird sich nach Büroschluß an einen hotspot hinstellen und diese Zeit fürs laden verplämpern. Das mag Sinn auf Strecke machen, wenn jemand von Berlin nach München fährt. Im Alltag ist das jetzt schon einen Totgeburt. Vom busines model ganz abgesehen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 29. Nov 2017, 19:31

Kalocube hat geschrieben:Das sehe ich genau umgekehrt!

Auf der Autobahn wird Niemand länger als notwendig Pause machen, in der Stadt kann eine Ladestation an einem normalen Arbeitstag als Destination Charger genutzt werden, was der Zeittarif aus Kostengründen wohl verhindern würde... ;)

In der Stadt parke ich das Auto und erledige meine Dinge. Die können 2 STd. lang werden, obwohl ich eigentlich nur eine halbe Std. geplant habe. Vorallem mit Frauen dabei sind, ist das noch eine sportliche challenge. In so einem Bereich sind Lolos die 1.500 Euro kosten und der Betreiber Industriestrom für 16 cents für 30 cents (wegen mit 40 cents) verkaufen kann ein einträglicher Umsatz.

Angenommen dort steht dann so ein 350 kW brutalo Lader. Was soll das bringen? Soll ich einfahren, den Stecke ziehen und dann 10 bis 20 Min. warten um den Akku nachzuladen? Nachdem ich den Wagen VORHER hab 3 STd. stehen lassen hab?? :lol:

Sollte OS sein Wunsch realität werden, und die AC Säulen sterben, kaufen wir uns eben den Roadster 2.0 und laden zweimal im Monat daheim über die Nacht voll. Dann braucht auch kein Mensch mehr öffentliche Ladesäulen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von kbrandes » 29. Nov 2017, 19:33

Südstromer MS85 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Für DeC sowohl als DC als auch als AC sehe ich einfach kein Business Modell. Du behauptest das doch und kannst uns nichts vorrechnen!
Ich habe nie behauptet dass DC als 10-20kW Lader als DeC WIRTSCHAFTLICH zu betreiben sind, sondern nur gesagt, dass die Kalkulation unterm Strich günstiger sein wird wenn man die Lader aus dem Auto nimmt und an die Wand hängt!



Ein "Tankstellen" Denken im EV Segment wird noch weniger funktionieren! Selbst wenn wir 350 kW Ladeleistung haben und Akkus generell 100 kWh haben, sind das immer noch 15 bis 30 Min. die das laden dauert! Niemand bei Verstand wird sich nach Büroschluß an einen hotspot hinstellen und diese Zeit fürs laden verplämpern. Das mag Sinn auf Strecke machen, wenn jemand von Berlin nach München fährt. Im Alltag ist das jetzt schon einen Totgeburt. Vom busines model ganz abgesehen.


Deshalb sollte das ganze zB. bei Supermärkten stattfinden.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 29. Nov 2017, 19:38

OS Electric Drive hat geschrieben:Das Problem ist und bleibt die abgegebene Menge an kWh je Ladevorgang. Ist wie bei den Bankautomaten, da zahlt man 4€ für 30 oder 100€. Das Problem im öffentlichen Raum sind die Kosten um die Säule herum. Klar kann man an einer Parkhauswand einfacher was installieren als auf einem öffentlichen Parkplatz. Aber es geht hier nicht um Parkhäuser sondern um öffentliche Ladesäulen. Und eine Säule die diese Anforderung erfüllt kostet halt mit Tiefbau 15.000€ wenngleich die reine AC Technik im inneren vielleicht nur 1000 oder 1200€ kosten.

Ein Straßenzug hat 300 Meter und daneben steht ein Parkhaus. Zu was sollte man auf der Straße 15.000 Euro verbudeln, wenn man in der TG alles für einen Bruchteil bekommen kann?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 29. Nov 2017, 20:47

Südstromer MS85 hat geschrieben:Ein Straßenzug hat 300 Meter und daneben steht ein Parkhaus. Zu was sollte man auf der Straße 15.000 Euro verbudeln, wenn man in der TG alles für einen Bruchteil bekommen kann?


Weil eben nicht jeder in einem Parkhaus parkt. Mein Auto steht außerhalb der eigenen Garage zu 99% NICHT in einem Parkhaus. Viele Menschen müssen in den Wohngebieten ihre Autos auf der Straße parken ebenso wie die Leute die am Abend unterwegs sind.

Prinzipiell fand ich es auch immer merkwürdig warum nicht jeder Parkplatz einen 3,7kW Lader hat... Leider ist es aber so...
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