Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Nov 2017, 09:29

trimaransegler hat geschrieben:Die nächsten paar Jahre wird einfach mit EV-Laden kein Geld zu verdienen sein. Wie das in 10 Jahren aussieht, ist völlig offen. :o

Das Thema hatten wir schon 100x....
Die Tankstelle verdient auch nix, wenn jemand für 80 Euro tankt und mit leeren Taschen von danen fährt. Ein belegtes Brötchen mit Kaffee dazu bringt dem Tankstellenbetreiber mehr als die 80 Euro tanken...
Warum fragen die Kassierer "darf es noch was sein?"

Der business Plan "ich stell 4 Ladesäulen hin und guck was passiert" ist einfach nur schräg. Die Einhändler im Bereich einer TG mit Lolos sollten das AKTIV bewerben, das man bei "ihnen" in 3 Min. Laufnähe laden kann.... Ob die Lolos jetzt vom Parkraumbetreiber bezahlt werden oder sonstwie ist ja erstmal belanglos. Aber auf so einfache Dinge kommt ja niemand.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 14. Nov 2017, 10:26

Es ist spannend wie hier argumentiert wird. Vielleicht würden sich die Behauptungen ja mal mit Fakten unterlegen lassen.

=> Einnahmen einer Trankstelle getrennt auf Store und Sprit.
=> Und wie bitte kommen immer diese astronomisch billigen Preise für Ladestationen zustande? Bitte fakten und nicht irgend ein Link zu einem Bauteil!
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Nov 2017, 11:06

Allego und Smatrics beginnen mit dem Bau der ersten Ultra-E Standorte

https://www.goingelectric.de/2017/11/10 ... /#comments

corwin42 sagte am 13. November 2017 um 10:55 :

Meiner Meinung nach sind diese Säulen zu kurzsichtig gedacht, bzw. man könnte sie intelligenter bauen, damit sie auch heute schon perfekt ausgelastet werden können.

Heute EAutos haben eine Ladeleistung von bis zu 70kW. Das wird meiner Meinung nach auch noch einige Zeit so bleiben. Vielleicht bis 100kW in ein bis zwei Jahren.

Besser wäre deshalb meiner meinung nach eine Ladesäule mit 175kW die mindestens 3 CCS Anschlüsse mit Lastmanagement hat. D.h. drei Fahrzeuge könnten gleichzeitig mit über 50kW laden. Der, der sich als erstes anschließt, sollte die volle Leistung bekommen. Die nachfolgenden teilen sich dann den Rest.

So könnte man viel mehr Ladepunkte mit weniger Säulen zur Verfügung stellen und diese wären dann erheblich besser ausgelastet. Der Preis könnte je nach Ladeleistung auch noch gestaffelt sein.


;)

Die Leute kommen von fast alleine auf das Tesla konzept... zwangsläufig.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 14. Nov 2017, 11:26

Das ist die richtige Antwort... Schnelles und vor allem verlässliches Laden! Dass es parallel möglicherweise einen Ausbau einer DeC egal ob AC oder DC erfolgt wäre doch wünschenswert. Sehe ich aber nicht als wesentlichen Baustein für die Entwicklung der E-Mobilität sondern nur für einen Zugewinn an Komfort!
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von J.R. » 14. Nov 2017, 11:31

Der Zugewinn an Komfort IST aber ein wesentlicher Baustein der Entwicklung der E-Mobilität, neben der Wirtschaftlichkeit für den Fahrzeugeigentümer natürlich.
Bis auf weiteres gibts bei mir kostenloses Supercharging: http://ts.la/juergen7345
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 14. Nov 2017, 11:37

J.R. hat geschrieben:Der Zugewinn an Komfort IST aber ein wesentlicher Baustein der Entwicklung der E-Mobilität, neben der Wirtschaftlichkeit für den Fahrzeugeigentümer natürlich.


Das ist richtig... Wenn Du so lange warten willst bis jeder Ort an dem ich parken will eine verlässliche Ladestelle hat wird entweder den ersten schon wieder die Lust vergehen mit ihrer Ladesäule oder aber es noch ein Jahrzehnt dauern bis wir mal an 5% heran kommen.

Tesla hat es mit den SUC geschafft selbst in Deutschland 8% Marktanteil in einem Segment zu erreichen. Und das ist die Verlässlichkeit die den Unterschied macht.

Ich habe unsere Säule längst wieder Offline weil nur Schnorrer und Co am Start waren. Das war unerträglich. Dann haben wir eine Säule mit Registrierung aufgebaut und Kunden und Interessenten eine Ladekarte gegeben... Die Säule ist leider nach keinen 3 Jahren komplett ausgefallen und wir haben ein Angebot zur Reparatur von >1000€ !
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von wolfgangP85D » 14. Nov 2017, 13:31

Die Diskussion wird richtig erkenntnissreich. :D

Wir sollten diese Erkenntnisse auch denjenigen zukommen lassen die Ladestellen initieren.

Die Stärke der Ladestelle , von 220V bis 22kw orientiert sich an der erwarteten Verweildauer.
Eine Schnellladestelle im Schwimmbad ist glatt für die Katz. 220 V an der Autobahn dto.

Also die einengende LSV ist kontraproduktiv. Was zählt ist "bedarfsgerecht"
Sonst wirds nicht angenommen.

Der Preis ist nicht so wichtig. Er sollte sich in einer Range bewegen wo Kosten/Nutzen ok sind.

Bei Einhaltung dieser Parameter wirds dann der Markt vollends richten. :mrgreen:
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von harlem24 » 14. Nov 2017, 13:37

Die angesprochenen Lolos:
https://newmotion.com/de_DE/ladestation ... nternehmen
Dort gibt es mittlerweile sogar direkt schon ein Paket für mehrere Stationen mit Lastmanagement.
Bei kleineren Installationen kann man auch einfach eine einzelne Ladestation kaufen, da kostet die Hardware keine 1000€.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 14. Nov 2017, 13:55

Da steht doch ganz dick und fett
Ladestationen für Unternehmen
und nicht für öffentliche Zwecke! :roll: :roll: :roll:
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Joe-EV » 14. Nov 2017, 13:59

Südstromer MS85 hat geschrieben:Das Thema hatten wir schon 100x....
...
Der business Plan "ich stell 4 Ladesäulen hin und guck was passiert" ist einfach nur schräg. Die Einzelhändler im Bereich einer TG mit Lolos sollten das AKTIV bewerben, das man bei "ihnen" in 3 Min. Laufnähe laden kann.... Ob die Lolos jetzt vom Parkraumbetreiber bezahlt werden oder sonstwie ist ja erstmal belanglos. Aber auf so einfache Dinge kommt ja niemand.

Stimmt.
Deswegen frage ich mich, wie lange Ihr den gleichen Sachverhalt noch wiederkäuen wollt.
Einen Erkenntnisgewinn schließe ich aus.

OS Electric Drive hat geschrieben:Tesla hat es mit den SUC geschafft selbst in Deutschland 8% Marktanteil in einem Segment zu erreichen. Und das ist die Verlässlichkeit die den Unterschied macht.

Das ist natürlich (nicht ganz) richtig. Denn schon bevor die SuC da waren, wurden Tesla MS verkauft und damit längere Strecken gefahren. Wegen der standardmäßig verbauten 11kW-Drehstrom-Bordlader (optional 22kW), die ein verlässliches beschleunigtes Laden an AC ermöglichten. Genau dies fehlt den meisten heutigen EV ...

Dass die (möglichst überdachten) DC-HPC an AB und Reiserouten /in Ballungszentren gebraucht werden - darin besteht ja Konsens, wenn es um die Massen- und Langstreckentauglichkeit geht. Aber nur mit CCS-Schnellladern wird es schwer, zügig 8% (und mehr) bei den PKW in D zu erreichen. Denn das "überall" Laden+Parken an AC ist eines der stichhaltigsten Argumente für die E-Mobilität.
Vor allem für die Nutzer, die weder 85kWh (oder mehr) Akkukapazität besitzen werden, noch kostenlose SuC nutzen können ...

OS Electric Drive hat geschrieben:Es ist spannend wie hier argumentiert wird.

Spannend? Eher zunehmend langweilig. >10Seiten, auf denen Du mit immergleicher Argumentation die Fakten negierst.

- 400V-AC-Drehstromnetz in Europa flächendeckend vorhanden
- auf AC-Bordlader wird in absehbarer Zeit nicht verzichtet werden - der Aufpreis zu stärkeren, mehrphasigen Ladern ist gering
- Aufbau DC-Ladenetz erfolgt parallel zum weiteren (schnelleren) Ausbau AC-Ladenetz
- Renault Zoe (22kW/43kW AC-Bordlader) mit weitem Abstand das meistverkaufte E-Auto in D
- Erhöhung der Leistung der AC-Bordlader mit steigender Akkukapazität (VW /BMW) auf 7,2/11kW - mehrphasig
- unter den meistverkauften E-Autos fast ausschließlich (bis auf Kia Soul EV) EV, welche mehrphasig an AC laden können
- ...

OS Electric Drive hat geschrieben:Und wie bitte kommen immer diese astronomisch billigen Preise für Ladestationen zustande? Bitte fakten und nicht irgend ein Link zu einem Bauteil!

Das fragte ich mich auch. Als ich hier deutsche Preise aufgezeigt habe habe, hast Du mir chinesische Webseiten verlinkt ...
Die "Lolos" für Unternehmen gibt es einzeln <1000€ und als Paket mit Abrechnungsservice und dynamischem Lastausgleich preiswerter als eine einzelne dumme CCS-Wallbox. Ich lese da nichts, dass man diese nicht in einem öffentlichen Parkhaus anbringen dürfte.
Privat hast Du für 1000€ neben festem Ladekabel auch RFID-Nutzerkennung und zertifizierten Stromzähler dabei ...


OS Electric Drive hat geschrieben:Die Säule ist leider nach keinen 3 Jahren komplett ausgefallen und wir haben ein Angebot zur Reparatur von >1000€ !

Ooooch, Du Armer! :roll:
Hast ein bissel einen teuren Anbieter erwischt ohne Kulanz und preiswerten Service? Schreibst jetzt Deinen Frust raus und verallgemeinerst unzulässig? Frag Deinen Anbieter doch mal nach einem Angebot für eine preiswerte CCS-Ladestation. Bitte den Preis hier posten! Dann da gibt es bisher nicht einen Preis aus Deutschland!
[Ironie EIN]Ist bestimmt viel billiger in Anschaffung und Reparatur als eine AC-Ladesäule.[Ironie AUS].

Oder montier alternativ bspw. eine Go-e-Ladebox für 680€ ... Da kannst Du wieder etwas für das Laden in der Fläche und die Akzeptanz der E-Mobilität tun! Kannst Zugriffsrechte vergeben und "Schnorrer" aussperren ...
Zuletzt geändert von Joe-EV am 14. Nov 2017, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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