Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 23. Okt 2017, 15:31

Ich denke der Wirkungsgrad wird nicht das Thema sein sondern die Frage ob es einen Standard gibt. Ich denke dass die Ladestation viel einfacher aufzubauen ist. Das Kabelgewurschtel wird sich sicher nicht durchsetzen beim Laden während dem Parken.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von harlem24 » 23. Okt 2017, 15:37

Dann kommt halt an jede Säule nen Typ2 Kabel, macht in ein paar Jahre keinen Unterschied mehr, weil bis dahin die letzten Typ1-Fahrzeuge ausgestorben sein werden.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 23. Okt 2017, 19:24

Hier ein Bild vom System Bombardier:

15083267544440.jpg


Das Unterteil wird hoch gefahren und der Spalt minimiert. es gibt auch Lösungen für Elektrobusse.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 23. Okt 2017, 19:46

Hein Mück hat geschrieben:
sustain hat geschrieben:
Hein Mück hat geschrieben:Ob induktiv, kapazitiv oder wie auch immer: Es muss bequem sein!

Teure Angelegenheit, beim induktiven Laden ist der Verlust enorm

Hm, warum sollte das so extrem verlusstbehaftet sein? Wo bleibt die ganze Energie?

Bye Thomas

Edit: Nach kurzem Gegoogel: TU Braunschweig - Wirkungsgrad Kabel vs Induktiv: 94% vs. 90%. Bei einem 10cm bis 15cm Spalt. Da geht wohl sicherlich noch was. Von Kosten steht da allerdings nichts ... :-)


Aktuelle Induktionsladesysteme haben eine Wirkungsgrad von maximal 70-80% in der Praxis, aber da geht noch was. Der Verlust beim Kabel hängt von der Stromstärke ab, ist aber auf die kürze des Ladekabels keine 6%.

Hier mal eine als seriös einzustufende Abhandlung: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.as ... lery/23806

Im besten Fall schafft man ca. 9% Verlust, unter Idealbedingungen, also man parkt ganz exakt über der Spule, geht vielleicht zuhause aber nicht im öffentlichen Raum in der Masse. So genau um effizient zu sein kann man an Strassen etc. nicht parken, am ehesten noch in Parkhäusern. Je höher die Leistung je mehr Wärmeverlust. Im realen Leben kann man dann von 10-20% Verlust gegenüber einem Kabel ausgehen. Weis nicht ob das wirklich praktikabel ist bzw. bezahlbar ist. Ich halte es für Ressourcenverschwendung.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bones » 23. Okt 2017, 19:54

Ich würde sagen, um die Akzeptanz voranzubrinen, muss es (in der Anfangsphase) so bequem und so einfach wie nur irgendmöglich sein. Schnell, einfach, ohne Stecker und ohne Adapterei. Da kommt sowas genau richtig. Man muss in diieser Phase den Menschen jede unnötige Arbeit und Probleme abnehmen. Wenn die großen Hürden erstmal überwunden wurden und sich die Leute mehr und mehr für diese Technik und das Drumherum interessieren und sich mehr und mehr der Materie widmen, kommt der Rest von ganz alleine.

Solange aber die Lade- und Steckerproblematik in Tateinheit mit Abrechnungschaos schon über Kauf oder Nichtkauf entscheiden, ist JEDE Vereinfachung gut. Alles weitere kommt später.

Diesen "einfachen" Weg zu Laden jetzt mittels Wirkungsgraden und Verlusten, etc. jetzt wieder zu zerreden, bringt es nicht weiter. Das können die tun, die sich damit auskennen und befassen (wollen!).
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 23. Okt 2017, 19:59

Ja kann sein aber auf der anderen Seite es geht auch bei vielen Menschen um die Kosten. 20% mehr bezahlen nur weil man nicht genau einparken kann weil der vor oder hinter dir komisch steht, schafft das mehr Akzeptanz?
Was das Abrechnungschaos angeht bin ich der selben Meinung, das gehört gelöst und Kabel gehören an die Ladestation nicht ins Auto.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von em.zwei » 23. Okt 2017, 20:09

Ich habe schon eine ganze Menge Patentanmeldungen über das Aufladen von Elektrofahrzeugen geschrieben (nicht erfunden). Und ohne ein Geheimnis zu verraten kann ich sagen, dass sowohl zum konduktiven Laden mit Kabel als auch zum induktiven Laden eine Menge Ideen existieren.

Meine persönliche Meinung dazu: Wenn es die Industrie noch nicht einmal schafft, sich auf einen einheitlichen Steckertyp zu einigen, wie soll sich da eine induktive Lösung zum Aufladen etablieren können. Da gibt es noch ein Vielfaches an Variablen. Mal davon abgesehen, dass dann jedes Auto die entsprechende Empfangsspule mit Leistungselektronik, Abschirmung etc. permanent mit herumfahren müsste.

Und noch ein Gedanke zum öffentlichen Laden: regelmäßig lese ich von Vandalismus-Aktionen, bei denen beispielsweise Außenspiegel abgebrochen werden. Da wundert es mich schon fast, dass sich noch keiner an einem Ladekabel zu schaffen gemacht hat. Mal ganz davon abgesehen, was man alles tolles in einem Luftspalt einer induktiven Ladestation anstellen könnte.... (Ich erwähne hier jetzt bewusst keine Ideen - gegen einige existieren zwischenzeitlich schon Patente...)
Wer Ironie in meinen Beiträgen findet, darf sie gerne behalten.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 23. Okt 2017, 22:19

Wieder eine klare Aussage zu meiner Idee, dass es doch wieder auf Tankstellen hinauslaufen wird, weil dort einfacher überwacht werden kann.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Joe-EV » 24. Okt 2017, 07:41

Aber klar doch. Du hast (wie immer) Recht. ;)

Gerade warst Du noch vom induktiven Laden beim Parken überzeugt (Das Kabelgewurschtel wird sich sicher nicht durchsetzen beim Laden während dem Parken.), jetzt sind wir wieder bei Deiner Idee von den 100 zentralen Ladepunkten /"Tankstellen", zu denen wir dann alle hinfahren und brav warten. Ja, es braucht derzeit vor allem DC-Schnelllader an AB und Reiserouten. Aber die werden nie und nimmer (trotz Ladung daheim und am Arbeitsplatz) die Millionen E-Kfz bedienen können, die in wenigen Jahren (ich erwarte >5Mio. bis Ende 2020 und >20Mio. bis 2030) auf unseren Straßen rollen. Die gehören dann nicht nur Eigenheimbesitzern ...

Ich warte jetzt auch - erst einmal ab. Denn es macht m.E.n. wenig Sinn, alle paar Seiten die gleichen Argumente wiederzukäuen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hein Mück » 24. Okt 2017, 10:29

Bones hat geschrieben:Ich würde sagen, um die Akzeptanz voranzubrinen, muss es (in der Anfangsphase) so bequem und so einfach wie nur irgendmöglich sein. Schnell, einfach, ohne Stecker und ohne Adapterei.

So sehe ich das auch. Dies wäre dann übrigens ein echter USP der Elektrobobilität. Alle anderen mir bekannten Energieträger lassen sich ohne Robotik nicht so einfach "einfüllen".

Bye Thomas
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