Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Stromer » 19. Okt 2017, 08:12

Auf die Anzahl der Fahrzeuge bezogen sieht das aber schon wieder anders aus.

Osnabrücker Zeitung:
Laut EAFO ist Deutschland in der Ausrüstung von Tankstellen mit Elektro-Ladestationen gut aufgestellt. Auf eine Ladestation kommen demnach drei Elektroautos. Mehr Ladepunkte haben bislang nur die Niederlande installiert. 26.700 gibt es dort. Am weitesten hinkt Norwegen hinterher. Ende 2016 gab es dort zwar 8.158 Ladestationen, doch auf einen Ladepunkt fallen in Norwegen 14 Elektroautos.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bones » 19. Okt 2017, 08:20

Setzt doch einfach mal die Anzahl Autos ebenfalls in Relation dazu.
Dann hat das ganze doch mehr Aussagekraft.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hein Mück » 19. Okt 2017, 08:28

Volker.Berlin hat geschrieben:Ob induktives Laden den Durchbruch bei der Akzeptanz bringt?

Ob induktiv, kapazitiv oder wie auch immer: Es muss bequem sein! Das gilt sowohl für dieses ätzende Kabel rauskramen wie auch das Ladekarten-/Handy-/Smartphonegefummel. D. h. solange ich nicht beim Verlassen des Hauses/Wohnung auf dem Knopf drücken kann und wenn ich an der Straße stehe, wartet dort ein Fahrzeug auf mich (sprich: ich muss selber fahren), dann möchte ich mein Auto einfach abstellen können und es wird einfach geladen und abgerechnet (wie auch immer). Maximal stecke ich einfach ein _vorhandenes Kabel_ in die Dose. Das wäre aus meiner Sicht ein echter Mehrwert - auch gegenüber anderen Energieträgern.

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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Joe-EV » 19. Okt 2017, 09:46

OS Electric Drive hat geschrieben:Ich will mal kurz auf einen tollen Beitrag verlinken der eigentlich das Problem wie ich finde deutlich beschreibt.
viewtopic.php?p=440934#p440934
In Deutschland gibt es weiniger als ein Zehntel der Schnelllader je Einwohner als in Norwegen.


Der tolle Beitrag unterstreicht die Notwendigkeit des Ausbaus der DC-Schnellladestruktur an AB, Reiserouten und in Ballungszentren. Da gibt es sicher auch kaum Widerspruch. Aber bei der im Beitrag angegebenen Quelle kann ich die Zahlen nicht direkt finden und dass es da "Unsauberkeiten" gibt, da das GE-Verzeichnis nicht vollständig ist, wird ja auch im Anschluss thematisiert.
Aber natürlich stimmt es, dass D in der Ladeinfrastruktur (nicht nur bei den DC-Schnellladern) hinterherhinkt. Wie eben auch bei der Anzahl der zugelassenen EV ...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Kalocube » 19. Okt 2017, 10:08

Joe-EV hat geschrieben:Aber natürlich stimmt es, dass D in der Ladeinfrastruktur (nicht nur bei den DC-Schnellladern) hinterherhinkt. Wie eben auch bei der Anzahl der zugelassenen EV ...


Das ist dann aber das Henne-Ei-Problem: Es werden nicht genug Elektroautos gekauft, weil es nicht genug Ladesäulen gibt und es werden keine Ladesäulen gebaut, weil es zu wenig Elektroautos gibt... :roll:
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 19. Okt 2017, 19:59

Stromer hat geschrieben:Auf die Anzahl der Fahrzeuge bezogen sieht das aber schon wieder anders aus.

Osnabrücker Zeitung:
Laut EAFO ist Deutschland in der Ausrüstung von Tankstellen mit Elektro-Ladestationen gut aufgestellt. Auf eine Ladestation kommen demnach drei Elektroautos. Mehr Ladepunkte haben bislang nur die Niederlande installiert. 26.700 gibt es dort. Am weitesten hinkt Norwegen hinterher. Ende 2016 gab es dort zwar 8.158 Ladestationen, doch auf einen Ladepunkt fallen in Norwegen 14 Elektroautos.


Klar, wenn man zwei E-Autos in Deutschland hat und 10 Ladesäulen dann sieht das auch gut aus, bringt nur nichts!
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Tolotos » 19. Okt 2017, 20:33

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Ich denke, dass der beste Indikator Strassennetzlänge / Ladestationen wäre.
Für D finde ich bei Wikipedia 644.480km. Leider nichts für A und NO.

Edit: Wobei ein SuC (Anzahl Stalls egal) = 1 Ladestation. Sonst würde eine Super-Ladestation mit 1000 Anschüssen zu einem guten Wert führen. Aber in der Fläche fehlen die Lader. Evtl. sollte man noch die Fläche mit einbeziehen?! Oder auch noch die Führerschein-Inhaber? Oder...? :shock:
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 20. Okt 2017, 21:53

Das neue Preismodell von Innogy wird in einem :arrow: eigenen Thread diskutiert.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 20. Okt 2017, 23:05

Hein Mück hat geschrieben:
Volker.Berlin hat geschrieben:Ob induktives Laden den Durchbruch bei der Akzeptanz bringt?

Ob induktiv, kapazitiv oder wie auch immer: Es muss bequem sein! Das gilt sowohl für dieses ätzende Kabel rauskramen wie auch das Ladekarten-/Handy-/Smartphonegefummel. D. h. solange ich nicht beim Verlassen des Hauses/Wohnung auf dem Knopf drücken kann und wenn ich an der Straße stehe, wartet dort ein Fahrzeug auf mich (sprich: ich muss selber fahren), dann möchte ich mein Auto einfach abstellen können und es wird einfach geladen und abgerechnet (wie auch immer). Maximal stecke ich einfach ein _vorhandenes Kabel_ in die Dose. Das wäre aus meiner Sicht ein echter Mehrwert - auch gegenüber anderen Energieträgern.

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Teure Angelegenheit, beim induktiven Laden ist der Verlust enorm, wer den bezahlen möchte bitte, aber ich halte es für Geld und noch schlimmer für Energie und Ressourcenverschwendung. Teuer in der Investition zudem. Ladesäule mit standardisierten Kabel/Steckern wie beim SuC und Flatrate oder automatischer Einzelabrechnung (automatische Erkennung des Wagen) wäre einfacher, billiger und hat im Prinzip den gleichen Komfort.
Jeder der free Supercharging bei der Bestellung eines Neuwagens bekommen will + 500 EUR Service-Guthaben(erster Bestellplatz noch frei), kann diesen link ohne Rücksprache nutzen: http://ts.la/ulf6906

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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hein Mück » 23. Okt 2017, 14:56

sustain hat geschrieben:
Hein Mück hat geschrieben:Ob induktiv, kapazitiv oder wie auch immer: Es muss bequem sein!

Teure Angelegenheit, beim induktiven Laden ist der Verlust enorm

Hm, warum sollte das so extrem verlusstbehaftet sein? Wo bleibt die ganze Energie?

Bye Thomas

Edit: Nach kurzem Gegoogel: TU Braunschweig - Wirkungsgrad Kabel vs Induktiv: 94% vs. 90%. Bei einem 10cm bis 15cm Spalt. Da geht wohl sicherlich noch was. Von Kosten steht da allerdings nichts ... :-)
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