Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bones » 4. Sep 2017, 14:25

kbrandes hat geschrieben:[.....]aber eine normale Steckdose würde in 80% der Nächte auch ausreichen, und so sieht es bei vielen aus.
Wieviele der Autos werden am Tag über 100 km bewegt?


Tja, DAS müsste aber erstmal in die Köpfe der Menschen. DAS ist der entscheidende Punkt.
Aber das wollen die meisten einfach nicht wahrhaben.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von edevil » 4. Sep 2017, 16:08

Klar kann das bei vielen in 80% der Zeit passen, aber es sind ja oft die wneigen Prozent, die dann nerven. Es wird halt auch Stoßzeiten an den HPC geben, wo das gewarte dann extrem nervt.

Letztendlich wird es beides geben und der Markt entscheidet. Wer 2k EUR für die installation ausgeben müsste, gibt sich dann mit 2-3kW Ladeleistung zufrieden und läd öfter am HPC.
5x1,5 oder 5x2,5 liegen bei neuren Häusern ja schon am Stellplatz. teilweise schon installierte CEE16, wo man dann ohne Elektriker eine mobile Ladebox dranstöpseln kann.

DC zu Hause dürfte eine Nische bleiben. In Kombination mit Heimspeicher aber langfristig durchaus für einen akzeptablen Preis denkbar, da DC ja schon an liegt.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 11. Sep 2017, 23:58

Als hätten wir nicht erst darüber gesprochen...

viewtopic.php?f=68&t=18361&view=unread#unread
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 12. Sep 2017, 07:47

Das ist ganz was anderes als das was Du hier ständig propagierst.

Statt super schnellem SuC gibt es einen langsamen SuC und AC fällt auch nicht weg.

Dies ist eine Ergänzung des bisherigen Konzepts - mehr nicht.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 12. Sep 2017, 12:53

Es ist ein Konzept das auf Einnahmen zielt. Vor allem wenn das M3 kommt. Beim AC Anschluss gibt es keine Abrechnung.
Zudem habe ich immer zwei Ansichten vertreten zum einen die HPC was Tesla ja im übrigen mit den SUC auch gemacht hat und letztendlich auch zu einer Akzeptanz geführt hat.
Dass auch stationäre Ladung künftig über DC geht weil AC zu teuer ist.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 18. Sep 2017, 10:08

Und hier, genau das Thema mit dem wir uns mit unserem MA rumschlagen...

http://www.focus.de/auto/elektroauto/la ... =fb-shares

Es ist einfach sehr sehr schwer hier überall SCHNELL eine Lösung zu finden...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 30. Sep 2017, 13:19

Die Diskussion über :arrow: Ladeinfrastruktur auf halböffentlichen (Firmen-)Parkplätzen hat jetzt einen eigenen Thread.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 30. Sep 2017, 13:21

Das verstehe ich jetzt nicht. Denn das gehört zu den Konzept und den Möglichkeiten dazu
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Joe-EV » 5. Okt 2017, 20:06

OS Electric Drive hat geschrieben:Aha und 500€ am Fahrzeug bei den Kosten sind wie viel %? Hier sind aber einige ganz schön großzügig... Ich denke zwar eher dass es in Richtung 1000€ geht und im VK locker bei 1.500 liegt aber nun gut...

Mann OSE, das Thema wird nun in drei Foren diskutiert und Du liest überall mit und bekommst InPut ohne Ende, nimmst aber immer nur das zum Argumentieren, was in Deine 350kW-DC Lader Strategie passt?!?
Wenn ein 3kW Schaltnetzteil - vielmehr ist ein Bordlader nicht - einzeln (!!!) 373,10€ Brutto kostet - was wird so ein Teil dann den Autohersteller kosten, der Millionenstückzahlen ordert?
Beim (alten) BMW i3 wurde im GoingElectric-Forum der Bordlader mit einem Einkaufspreis <100€ beziffert, was ich durchaus als realistisch ansehe - bei Stückzahlen derzeit im allenfalls fünfstelligen Bereich /Jahr. Jetzt kommt VW mit seiner Plattform und bestellt mehrere Millionen /Jahr von diesen Lademodulen. Sind da noch 50-60€ zu zahlen, oder wird der Preis noch stärker gedrückt? Ein AC-11kW-Bordlader kostet bei solchen Stückzahlen den Autobauer also <200€! Der sollte m.E.n. als Standard ab einer bestimmten Akkugröße vorgeschrieben sein! 22kW AC gern optional gegen Aufpreis. Denn nur so kann man die AC-Ladeinfrastruktur sinnvoll /effizient nutzen.

OS Electric Drive hat geschrieben:Sobald es HPC gibt wird das Heimladen möglicherweise recht schnell uninteressant werden.

Möglicherweise aber eben auch nicht.
Denn während Du behauptest (natürlich ohne jeden Nachweis) dass in China die meisten E-Autos schon gar keinen AC-Boardlader mehr besäßen, wird in Deutschland:
- der Ausbau der AC-Ladeinfrastruktur beschleunigt (denn Drehstrom ist hier in Europa eh überall verfügbar)
- wechselt VW von einphasig zu zweiphasig 7,2kW und größerem Akku beim eGolf
- wechselt BMW von einphasig zu dreiphasig 11kW und größerem Akku beim i3
- entwickelt Zulieferer Continental das Ladesystem AllCharge

Das alles weißt Du, und berücksichtigst es nicht in Deinen Überlegungen?

Dafür behauptest Du wiederum zur Regelung des AC-Ladens:

Natürlich wieder unbelegt und ohne Kenntnisnahme, dass "Echtzeit"-Regelungen für AC-Wallboxen wie mit Sun-Watch, PowerDog oder Smart1 vorgestellt wurden und "für kleines Geld" käuflich sind. Die regeln nach PV-Ertrag /Hausverbrauch die Akkuladung über die AC-Wallbox (PWM-Signal über Typ2 im Lademode3) - da sind 3min schlicht falsch! Hast Du all das Wissen aus den Diskussionen schon vergessen oder gibt es Gründe, warum Du hier wieder alte Argumente bringst?

Ich denke, es wird eine dreistufige Ladeinfrastruktur geben:
- Schnelllader an Autobahnen und Reiserouten mit hoher Leistung und kWh-Abrechnung zu "Reisepreisen"
- öffentliche DC-Lader und AC-Ladesäulen für beschleunigtes Laden. Abrechnung entweder über eine DC-Mastersäule oder für AC als teurere Parkfläche mit Zeittarif und "strunzdummen" (billigen) AC-Typ2-Ladestellen
- letztlich noch Ladestellen wie beim Arbeitgeber, wo die Abrechnung nicht lohnt oder pauschal erfolgt oder von Geschäften /Einkauszentren u.ä. als Kundenwerbung genutzt wird: 3,6kW - 11kW bei Bedarf auch mit Lastmanagement.

Natürlich habe auch ich keine Glaskugel. Aber dass es Ladesäulen <22kW als DC-Lösung in der Fläche ohne AC-Lader im Auto geben sollte, halte ich für wenig realistisch. Für ebenso unrealistisch halte ich das Konzept von ausschließlich (!) DC-Schnellladestellen "beim Aldi".

OS Electric Drive hat geschrieben:Es ist ein Konzept das auf Einnahmen zielt. Vor allem wenn das M3 kommt. Beim AC Anschluss gibt es keine Abrechnung. ...

Wieder eine unbelegt Behauptung. Nur mal so gefragt: Einen geeichten DC-Stromzähler konnte ich auf die Schnelle nicht finden. AC-Stromzähler sind Standard. Wie rechnest Du Deine 10kW-DC-Ladesäulen ab? Über den AC-Eingang? Dann kann danach auch eine preiswerte Typ2-Dose hängen ...

Na, wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Aber ohne auf anderslautende Argumente verständlich einzugehen, ist eine Diskussion besonders schwierig weiterzuführen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 5. Okt 2017, 20:42

Nun... Es ist für mich sehr schwierig Details aus Planungen preis zu geben. Wenn Du mir nicht glaubst, dass es die Vorgaben in einem großen Ladepark sind dann ist das ja Deine Auffassung. Wir bauen gerade eine PV Anlage die auf 1,3MWp aufgebohrt wird. Das Parkhaus wird vom einzigen oder einen von zweien Anbietern in Deutschland ausgestattet die alle Vorgaben des Eichamts gerecht werden. Du glaubst das nicht, dann ist das wie schon geschrieben Dein Problem. Ich mache diese Vorgaben ja nicht, sondern die werden uns vorgegeben. Klar kann ich alles in Frage stellen aber ich würde mir das nicht so leicht machen, denn wie schon geschrieben sind die Planer absolute Profis.

Ich kann verstehen dass Du ein überzeugter E-Auto Fahrer bist und auch sehr viel Geld und Enthusiasmus in Deine Flotte gesteckt hast. Und wie ich schon zig fach zum Ausdruck gebracht habe war ich auch immer anderer Meinung, und das fast sieben Jahre lang...

Dann kam Kretschmann und unsere letze Reisen und da war es mir dann einfach klar dass es nicht geht. Und es wird immer komplizierter.

So wie es jetzt ist, ist es quasi gescheitert... Erst heute war ich im ZSW in Stuttgart, die Ladesäule an der PV Anlage wurde komplett stillgelegt weil zu viele Schnorrer unterwegs waren. Zudem war einer unserer Partner völlig überrascht als er mit dem eGolf am Flughafen in Stuttgart >80€ zahlen musste für weniger als 20kWh. Sorry, aber so wird das einfach nichts. Was soll das denn werden?

Erkundige Dich bitte mal was da ab 2021 auf uns zukommen kann, es könnte sein, dass da 50% der Ladesäulen ausgetauscht werden müssen, oder vielleicht sogar mehr!
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