Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 9. Mär 2018, 18:27

Südstromer MS85 hat geschrieben:Beim Auto ist es wie du sagst, es kümmert die Leute einfach recht wenig was an laufenden Kosten kommt.
Aus dem Grund haben wir ja auch die ganzen E-Autos gekauft. Mich kümmert das jetzt auch nicht mehr.


Genau und daher haben wir ja 98% E-Auto Zulassungen und nur noch 2% Verbrenner.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von bash_m » 9. Mär 2018, 19:07

@OSE Don't feed the troll.
Wer ein Passivhaus mit einer Plastiktüte vergleicht und eine KWL schlecht redet... egal.

Btt: Ich merke langsam wie das Thema auf dem Land fahrt aufnimmt. Ich kenne einige Pläne der umliegenden EVUs und ein paar Stadträte. Es herrscht sozusagen Aufbruchstimmung.

Bisheriges Fazit: Man ist 2018 leider immer noch relativ konzeptlos. Hauptgrund für mich: Die Verantwortlichen fahren nicht selber elektrisch.

Alle wollen ausbauen, aber immer nur 1 Säule irgendwo. Das ganze hat jetzt auch erst Fahrt aufgenommen, weil es eine 40% Förderung gibt.
Die meisten sind sich bewusst, dass man damit im Moment kein Geld verdienen kann.

Am "lustigsten" fande ich, dass eine Therme für die Badegäste sich von EON einen DC Lader aufschwatzen lassen hat. Zum Glück hat mich ein Stadtrat darauf hin angesprochen. Jetzt kommen stattdessen erst mal 6 AC Ladesäulen statt 1 DC Lader dort hin, mit Option auf auf Erweiterung und der (150kW) DC Lader an einen Verkehrsknotenpunkt.

Ich kann euch nur ermuntern: Sprecht Bürgermeister, Stadträte, Einkaufszentren usw an. Fragt was sie vorhaben und gebt dazu Feedback als erfahrene Nutzer.
Die Zeit ist reif.

Für jeden Standort braucht man nunmal ein eigenes Konzept und ihr als erfahrene Nutzer habt das Wissen dafür.
Rentabel werden im Moment so gut wie keine sein, jedoch kann sich das die nächsten Jahre ändern.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 12. Mär 2018, 18:06

Du musst schon aufpassen wenn Du troll nennst, capito. Wenn Passivhäuser soo unglaublich geil sind, warum sind die dann noch weniger verbreitet als E-Autos? Meine (letzte) alte Bude wurde bei 98qm2 mit knapp 60 Euro/Monat Gas beheizt, die strengen Winter immer noch max. 85 Euro im Monat. Eine Dämmung würde min. 45.000 Euro kosten. Zu was? So blöd kann niemand wirklich sein... Wärme ist letztlich auch nicht DAS Problem im Hausbau. Der Aufwand von 70 oder 55 Haus auf Passiv ist grotesk. Aber vermutlich sind all die Bauherren einfach nur zu doof für das Thema. Heut zahl ich für 160 qm2 etwas über 100 Euro - Baubestand knapp 30 Jahre / Fenster Standard... Frau möchte roundaclock 24 Grad haben, und das bekommt die auch.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 12. Mär 2018, 18:29

Du magst Dich mit BEVs einigermaßen gut auskennen, was man jetzt nicht von Kosten für Häuser, Kosten für Heizung und Standards behaupten kann. Warum sich PH nicht durchsetzen, liegt in erster Linie auf der schlecht aufgeklärte Bauherrschaft, Leuten wie Dir die absolut keine Ahnung haben aber dennoch bauen, und an vielen Fertighausherstellern wo es eher um den Preis /m² geht als um die Betriebskosten oder total cost of ownership.
Dass ein PH günstiger is als ein 40+ Haus liegt auf der Hand und nur ein Drittel an Energiekosten hat ebenso. Und da DU das beste Beispiel bis dass Leute Urteilen ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben so kann man das auch auf BEVs, die Konzepte für Ladesäulen und andere Dinge übertragen.

Heut zahl ich für 160 qm2 etwas über 100 Euro - Baubestand knapp 30 Jahre / Fenster Standard... Frau möchte roundaclock 24 Grad haben, und das bekommt die auch.


Und genau mit diesem Argument wirst Du auch niemand von einem Diesel auf ein BEV bringen... Ich bin mit meinem Peugeot 205D fast 900km mit einem Tank gefahren und das Auto hat mich 500DM in der Anschaffung gekostet und mich noch locker 100.000km transportiert. So wirst Du weder jemand von Ladesäulen überzeugen, noch von einem BEV.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Mär 2018, 05:00

Mag sein ich bin doof, die hunderte nein tausende Bauschilder an Gewerbe MFH und EFH sprechen aber von anderen Dingen. All die Architekten Bauträger Baugenossenschaften Energieberater und private Bauherren sind einfach nur blöd und fehl informiert weil sie nicht passiv bauen. Das nenne ich mal Argumente.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 13. Mär 2018, 06:31

Doof habe ich nicht gesagt, aber eben nicht informiert. Ich kenne als Bauing. viele Architekten und für viele sind Vorgaben einfach nur lästig. Es gibt tolle Architekten mit viel Know How aber leider viele die sich sehr in Ihrer Freiheit der Linienführung eingeschränkt sehen.

Und genau damit kann man den Bogen zum BEV spannen. Viele fühlen sich selbst mit einem Tesla und den SUC eben zu arg eingeschränkt und mit dem ständigen Anstöpseln und Hantieren mit Karten ebenso, da ist der Diesel oder der Benziner halt die einfachere Lösung. An ein BEV denken viele halt einfach nicht und kenne die Vorteile oftmals einfach nicht, denn der Porsche Händler erzählt dem Kunden halt was von seinen tollen Autos eben so wie das der Daimler Verkäufer auch macht.

In Norwegen sieht die Welt hingegen komplett anders aus, und so ist das auch mit vielen anderen Dingen auf dieser Welt, die Information /Desinformation über etwas ist das Grundproblem.

Wir kennen das aus dem PV Bereich ebenfalls sehr gut, im EFH Sektor verkaufen viele meiner Kollegen keine 13kWp Anlage mehr wegen der ach so schlimmen EEG Umlage auf EV was am Ende 50€ im Jahr ausmacht. Dass trotz dieser Umlage die 13kWp wirtschaftlicher sind als 10kWp vergessen die meisten. Und dazu kommt, dass viele einfach das Thema USt vergessen und man auf Eigenverbrauch so oder so die USt mit ca. 4-5Ct abführen muss.

Bei uns kommt dieses Jahr der ZOE weg, der Kollege hat einfach keinen Bock mehr darauf. Und jetzt müssen wir schauen was es für Alternativen gibt.

Denn in den vier Jahren ZOE hat sich an öffentlichen Ladestellen für seine Lebenssituation nichts getan.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Mär 2018, 10:14

Werbeagenturen sprechen davon das die wenigsten Kaufentscheidungen aus rationalen Gründen getroffen werden. Manche sagen sogar so gut wie keine.

Und warum wir hier beim Thema des Threads, speziell in D, nicht weiter kommen wissen wir auch.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 13. Mär 2018, 10:29

Wir haben uns ja auf die kleine Reise begeben weil ich damit zeigen wollte dass rationale Entscheidungen kaum zu einem Ziel führen. Und mit dem Konzept, dass nun jeder zu einem Betreiber von Ladesäulen wird der auch Dienstleistungen anbietet stehe ich auch aus diesem Grund sehr skeptisch gegenüber.

Obwohl ich an diesem Konzept sehr großen Gefallen finde und ich es absolut toll fände wenn man überall wo man parkt auch laden kann, so sehr sehe ich wie träge das funktioniert. Bei uns in Bönnigheim sehe ich noch keine Bagger für die EnBW Säule rollen und ich werde wohl leider meine Wette gewinnen. Drei Jahre harte Arbeit für eine einzige Säule... Und noch immer kein Strom.

Aus diesem Grund habe ich meine Ansicht geändert und sehe leider Gottes nur einen Weg um schnell mit der Verbreitung von EVs voranzukommen über die HPC...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Mär 2018, 12:53

Man kann sich auf 3 Anwendungen einigen:

- Autobahn (Supercharger / HPC)
- regional Tripples
- regional destinations

in sich kann das verschiedene Konzepte haben. Was aufhören muss ist der ganze Unfug mit Karten/Abrechnungen/etc.

Vielleicht kommt das in paar Jahren doch noch.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Mär 2018, 14:07

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