Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von DL1SCI » 1. Mär 2018, 09:13

Und einer dieser existierenden 1% ist froh, als er gestern völlig unerwartet an seinem Kaufland Shoping Tempel eine 50 kW Ladestation vorgefunden hat. Noch ohne Beschriftung aber funktionsfähig. Neben 2 * Aldi und Ikea ist es nun die dritte und leistungsfähigste in Verbund-Städtle. Solange es nur so wenig e-Autos gibt ist das eher schlecht für die 8 bis 10 EnBW Ladesäulen.
Apotheke: So hat EnBW gestartet, nun sind deren Tarife besser, Händler kommen gerade, bin gespannt ob die beiden neuen Lidl nachziehen, und vielleicht kommt irgendwann mal der Ladepark...
Ein Unterschied zu früher ist jedoch, dass der "Sprit" von den Händlern kostenlos abgegeben wird. Nun ja, wir lassen ja auch beim EInkauf einiges liegen. Und dies kommt immer mehr. Unweit im "Nachbarort" hat Aldi, einen Ladepunkt, Rewe 2 und DM auch 2. Und alle drei Händler stehen nebeneinander in einer Reihe.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 09:17

In Tübingen hab ich gestern mit dem Filial Chef vom Kaufland gesprochen und ihn dezent hingewiesen, mit etlichen Handy Fotos als Grundlage, das er doch bitte die Stellplätze vierfach (von beiden Parkseiten) und in Farbe ausführen lassen soll. Sonst wird der tripple dort nur verstauben (hehe, von den ganzen Dieseln... welch Wortspiel). Er war extrem interessiert....
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 1. Mär 2018, 09:35

Ich könnte mir gut vorstellen dass es ein Konzept geben könnte Einkaufen und Laden, dazu müsste aber ordentlich Leistung vorhanden sein. Denn die 13 -21 Minuten Einkaufszeit (http://www.wirtschaftslexikon24.com/e/e ... tliche.htm)
würde bei 11kW AC kaum einen Vorteil für den EV Fahrer bringen. Mit CCS hingegen könnte man schon ein paar kWh hinzu gewinnen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 09:41

Solange man sich um einzelne tripples "schlagen" muss, ist die Annahme richtig. Ich versteh eh nicht, wieso die Leute tripples hinstellen und nicht noch zusätzlich 2 oder 3 normale ACs für die Hybrid Fahrer oder schnarchlader. Gänzlich auf DC zu gehen, erkenne ich nirgends.

Bin gespannt was Renault mit der ZOE ab 2020 macht. Sollten die auch den AC Lader begraben, wars das dann doch mit AC.

Die Mischung machts. Und die schiere Anzahl an Lademöglichkeiten pro Ladepunkt.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 09:45

OS Electric Drive hat geschrieben:Ich könnte mir gut vorstellen dass es ein Konzept geben könnte Einkaufen und Laden, dazu müsste aber ordentlich Leistung vorhanden sein. Denn die 13 -21 Minuten Einkaufszeit (http://www.wirtschaftslexikon24.com/e/e ... tliche.htm)
würde bei 11kW AC kaum einen Vorteil für den EV Fahrer bringen. Mit CCS hingegen könnte man schon ein paar kWh hinzu gewinnen.

Einkaufen ist nicht einkaufen!

Wenn ich in Tübingen einkaufe, hole ich vorher in der Innenstadt von der Bank noch cash, am Bahnhof die Zeitung und zu Mittag essen war ich dann auch noch nicht. Beim Aldi im Industriegebiet mag das stimmen mit 20 Min., einfach weil dort nix los ist. Dort will man schnell weg. Im Osten Europas sind Einkaufsmeilen überall vorhanden, einzelne Läden fährt doch kaum jemand an. Mit AC holt man in solchen Fällen schon verdammt viele Leute ab.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Grobi » 1. Mär 2018, 09:49

DL1SCI hat geschrieben:Und einer dieser existierenden 1% ist froh, als er gestern völlig unerwartet an seinem Kaufland Shoping Tempel eine 50 kW Ladestation vorgefunden hat. Noch ohne Beschriftung aber funktionsfähig. Neben 2 * Aldi und Ikea ist es nun die dritte und leistungsfähigste in Verbund-Städtle. Solange es nur so wenig e-Autos gibt ist das eher schlecht für die 8 bis 10 EnBW Ladesäulen.
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Die Margen im Lebensmittel - Einzelhandel sind lächerlich gering.

Die Vorstellung also, dass Supermärkte in Zukunft ihren Strom "verschenken", da im Gegenzug der Kunde für Lebensmittel viel Geld ausgibt, halte ich für naiv.

Derzeit bei einer Ladung auf 1000 Kunden spielt das natürlich keine grosse Rolle und ist wohl unter "PR - Kampagne" abzuheften.
Sobald es mehr E - Autos gibt werden die Einkaufsmärkte ihren Strom nicht mehr verschenken sondern werden versuchen, daraus ein Geschäft zu machen. Oder sie werden es lassen und ggf an Drittanbieter ihre Ladeplätze weitervermieten.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 1. Mär 2018, 09:49

Hier ist er wieder der Knackpunkt:
Entweder 50 Plätze mit 11 kW Anschluss oder eine CCS Säule für 50.000 €. :roll:

Die CCS-Säule wäre dauernd blockiert, während bei den anderen Plätzen eine Chance besteht einen Freien zu finden. Und in 15-30 Minuten kann man auch mit 11 kW einige km Reichweite laden.

Für beide Fälle stellt sich die Frage wie man als Betreiber erreichen kann dass überwiegend nur Kunden laden.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 10:02

Der tripple wird eh vom Staat bezahlt, kein Aldi hat in der Buchhaltung "Ladesäule -50.000 Euro" stehen!
Der Strom darf gerne bezahlt werden, ich hab nicht den Anspruch den dauerhaft kostenlos zu bekommen,
aber um ein Ladekabel möchte ich mich auch nicht kloppen. und letztlich ist der handfeste Punkt beim Strom
je der, das er nahezu unendlich herstellbar ist. Die Infrastruktur wäre mit 5 oder 10 Euro Pauschale schneller
im POI als mit Erbsenzählerei...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 1. Mär 2018, 10:22

egn hat geschrieben:Hier ist er wieder der Knackpunkt:
Entweder 50 Plätze mit 11 kW Anschluss oder eine CCS Säule für 50.000 €. :roll:

Die CCS-Säule wäre dauernd blockiert, während bei den anderen Plätzen eine Chance besteht einen Freien zu finden. Und in 15-30 Minuten kann man auch mit 11 kW einige km Reichweite laden.

Für beide Fälle stellt sich die Frage wie man als Betreiber erreichen kann dass überwiegend nur Kunden laden.



Wenn man aber nur 20 Minuten im Laden ist kommen bei 11kW knapp über 3kWh in der Batterie an. Ich denke nicht dass sich das lohnt. Ich denke schon dass man vielleicht sogar Tankstellen an Supermärkte legen kann. Warum eine Tankstelle und einen Shop bauen wenn es auch andersherum geht. Vielleicht kann so Aldi und Co auch Sonntags 24h einen Teil des Ladens offen halten.

So könnten sich Joint Ventures ergeben die schnelles Laden und Einkaufen verbinden. Kein Zeitverlust durch laden etc.

Klar geht man in einer Stadt länger einkaufen keine Frage, nur hat es in Tübingen eben keine Ladesäulen von daher müsste da noch sehr viel passieren.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 10:36

Keine Ladesäulen? ok, das ist Stand heute nichts um die Massen zu mobilisieren, aber sehe ich täglich das es mit paar Veränderungen locker, ohne absurde Kosten, das 10 oder 40 fache an Lademöglichkeiten geben könnte, wenn man denn wollte. Ich bin Verfechter einfacher Umsetzung und sozialer Abrechnung. Wenn das eine angebliche grüne Stadt wie Tübingen nicht hinbekommt, dann.. nunja. Nur Fahrradwege machen wird sicher nicht ausreichen.
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