Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von olbea » 25. Feb 2018, 21:07

kbrandes hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:=> Ladepunkte sollten Kabel haben


Da gehe ich für AC Ladepunkte nicht konform. Ich war schon mehrfach froh bei zugeparkten Ladestationen mit meinem 12 Meter Kabel trotzdem laden zu können.

Und ich bin anderer Meinung. Nur mit Kabel ist es sinnvoll. Warum mit einem schwerem Kabel hantieren müssen? Das ist nichts für die breite Masse.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Wim » 25. Feb 2018, 21:10

ich dachte bis jetzt @osed meint das erdkabel ... (im sinne von: erschließungskosten nicht vergessen) :D
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Eberhard » 25. Feb 2018, 23:46

Sowohl die Schnellladesäulen wie auch die Ladesäulen < 20kW werden auf DC setzen. Bei DC kann man heute auf die Fahrzeugidentifikation setzen und auch Information wie Ladestand auslesen. Das hilft beim Lastmanagement ungemein, zudem kann bei DC feiner und schneller gesteuert werden. Wenn sich dadurch CCS sich in der Fläche massiv ausbreitet, wird auch der letzte japanischer Hersteller diesen Standard unterstützen müssen.
Die einzige Alternative wäre nur das induktive Laden mit allen den Funktionen wie bei konduktivem DC-Laden.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Ralf Wagner » 26. Feb 2018, 00:03

@Eberhard, ja das scheint das Ziel zu sein, die Fahrzeuge nur noch DC laden zu können. Es kommen Heimlader mit 11 und 22 kW, vermutlich sehen wird dann Fahrzeuge komplett ohne AC Ladegerät. Ich kann mich noch nicht so richtig mit dem Gedanken anfreunden...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von olbea » 26. Feb 2018, 00:06

Damit kann ich mich auch nicht anfreunden. Und ich will es auch nicht.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Eberhard » 26. Feb 2018, 00:10

Ob ein Ladeziegel für die Schukosteckdose mit 2-3kW AC oder DC lädt ist doch egal. Der Ladeziegel wird auch bei DC kaum schwerer, dafür entfällt der Bordlader im Auto komplett und muss nicht für jedes Auto neu gekauft werden und kann dafür in der heimischen Garage in leistungsstärkere portable Ausführung (10-20kW) unter mehreren Fahrzeugen geteilt werden oder besser noch direkt in die Haus-PV Anlage mit-/ohne Hausspeicher integriert werden.
Ein 20KVA PV-WR aus Fernot kostet keine €2.000. Ein UMC mit 20kW sollte nicht teuer sein. Dann braucht keiner mehr einen Doppellader für €2.500 (für 11kW Mehrladeleistung).
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 26. Feb 2018, 09:10

Ich bin voll bei Eberhard, jedoch denke ich ist es für ein Konzept erstmal egal ob AC oder DC.

Wie sieht es denn mit den genannten Punkten aus, passen die soweit hat noch jemand Anregungen?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 26. Feb 2018, 10:13

OS Electric Drive hat geschrieben:=> Ladepunkte müssen den Vorgaben des Eichamtes entsprechen


Stromkosten in Parkgebühren enthalten oder kostenlos.

=> Ladepunkte müssen gewartet werden.


Bei Tesla reichen ein paar Leute für ein über Europa verteiltes Netz.

=> Ladepunkte brauchen eine Hotline


Normale Telefonnummer des Parkplatzbetreibers.

=> Ladepunkte brauchen mehrere Abrechnungssysteme


Abrechnungssystem für Parkplatz existiert schon.

=> Ladepunkte sollten Kabel haben
=> Ladepunkte brauchen eine Standortanalyse


Für Parkplätze wurde schon vorher eine Standortanalyse gemacht, sie werden nur zusätzlich mit Ladeanschluss versehen.

=> Ladepunkte müssen geplant werden


Existierende Parkplätze wurden schon geplant und müssen nur mit den Ladeanschlüssen versehen werden.

=> und vieles mehr...


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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 26. Feb 2018, 10:29

Eberhard hat geschrieben:Ob ein Ladeziegel für die Schukosteckdose mit 2-3kW AC oder DC lädt ist doch egal. Der Ladeziegel wird auch bei DC kaum schwerer, ...


Es ist schon ein Unterschied ob man nur einen Protokollwandler hat oder tatsächlich 3 kW 230 V AC nach 400/800 V DC wandelt.

Warum sind wohl 11 kW Wandler so groß?

Alleine schon die Kühlung erfordert eine gewisse Größe. Ein 3 kW Ladegerät wird nicht wesentlich kleiner und leichter sein als ein Inverter mit 3 kW Dauerleistung.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Wim » 26. Feb 2018, 10:32

ich möchte nochmal eine lanze dafür brechen, doch erstmal zu definieren, was hier unter "öffentlicher ladestelle" verstanden wird. ansonsten redet weiterhin der eine von äpfeln und der andere von birnen ...

"öffentliche ladesäule, eingebunden in eine wertschöpfungskette (parkhaus, ikea, aldi ...)" vs. "öffentliche ladesäule als profitcenter".

meiner meinung nach, treffen für die beiden varianten SEHR unterschiedliche (kaufmännische) rahmenbedingen zu.
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