Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

von tesla-andi » 24. Mär 2017, 09:27

Sucseeker hat geschrieben:Die Netzbetreiber, die Syna, hätte bei uns im Standard einen Zähler für die WP gewollt.
Mit Abschaltung für 3x täglich bis zu 2h. Dies wäre vermutlich z.B. auch bei Spitzen in der Mittagszeit gewesen.
Wir wollten das nicht, also hängt die WP wie jeder Verbraucher hinter dem Zweirichtungszähler
und damit auch hinter der Batterie, kann also immer laufen auch mittags wenn die Luft wärmer ist und dies auch bei Netzausfall.

Wir haben uns ein neues Kabel legen lassen mit 100A-Hausabsicherung. Zwei Wallboxen mit je 22kW und CEE-Dosen für die UMC.
Den Elektriker der Hausbaufirma hat so etwas noch nicht erlebt, sagt er.
Es wurden 4 Kabel 5x6mm2 zur Garage/Carport gelegt, er konnte es nicht glauben was wir vorhaben.
Angemeldet wurde nichts.

Ein Tesla-Roadster zieht übrigens bis zu 70A = rund 16kW einphasig, geht.

Die Häuser in den 70ern und 80ern wurden kaum auf die drei Phasen verteilt.
Wenn ich da den Sicherungskasten meiner Eltern sehe, L3 nur für den Keller - geplante Schieflast ohne Ende.
Da liegen noch viel mehr Probleme im argen. Oder es sind gar keine, und es sollen mal wieder Gebühren etc. erhoben werden.
Der Betrieb des Stromnetzes wird fast nirgends so teuer bezahlt wie in Deutschland.

Grüße SuCseeker


Frage: Warum hast du dir einen extra Zähler für die Wärmepumpe legen lassen, wenn du danach die Pumpe dort nicht drüber laufen lässt? Erstens zahlst du sicher für diesen Zähler Grundgebühren und zweitens auf deinem Zweirichtungszähler einen höheren Tarif außer, du kannst deinen eigen erzeugten Strom verwenden. Aber das ist ja nur tagsüber so.
In der Praxis sind die Abschaltungen von Zählern für Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen eher selten bis nie. Schließlich will dein Energieversorger ja Umsatz machen. Man kann das sogar erfragen, wie oft eine Abschaltung in der jeweiligen Region in der letzten Zeit erfolgte. Bei mir war die Antwort, dass die letzten zwei Jahre NIE eine Abschaltung erfolgt ist.
Außerdem wirst du das gar nicht merken, wenn im Winter mal für zwei Stunden im Haus die Wärmepumpe nicht funktioniert. In der kurzen Zeit kann ein Haus nicht auskühlen.
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Re: Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

von volker » 24. Mär 2017, 10:03

Andi-E hat geschrieben:
volker hat geschrieben:Ich hab den Ladestrom für zu Hause auf 13A gestellt, auch um die Lebensdauer des Laders zu erhöhen. Das sind 9KW verteilt auf 3 Phasen. Sollte also kein Problem sein hinsichtlich Schieflast, wenn die Ströme je Phase zeitlich versetzt hochgefahren werden.

Hast du mal geprüft ob das von jeder Phase 1 A wegnimmt oder von einer drei?


Ich habe es nicht gemessen, aber ich gehe davon aus, dass es 3x13A =9kW statt 3x16A=11kW sind. 9kW und die (3) werden auch im Fahrzeug angezeigt.
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Re: Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

von Andi-E » 24. Mär 2017, 10:48

Die 3 wurde bei mir auch angezeigt als eine Phase kaputt war. Smiley mit Lachtränen. Wo sind denn bei der Schnellantwort die Forum Smileys?
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Re: Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

von Yellow » 24. Mär 2017, 10:54

Andi-E hat geschrieben:Smiley mit Lachtränen. Wo sind denn bei der Schnellantwort die Forum Smileys?

Schnelle Antworten benötigen keine Smileys ;-)
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Re: Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

von Sucseeker » 24. Mär 2017, 10:58

tesla-andi hat geschrieben:
Sucseeker hat geschrieben:Die Netzbetreiber, die Syna, hätte bei uns im Standard einen Zähler für die WP gewollt.
Mit Abschaltung für 3x täglich bis zu 2h. Dies wäre vermutlich z.B. auch bei Spitzen in der Mittagszeit gewesen.
Wir wollten das nicht, also hängt die WP wie jeder Verbraucher hinter dem Zweirichtungszähler
und damit auch hinter der Batterie, kann also immer laufen auch mittags wenn die Luft wärmer ist und dies auch bei Netzausfall.

Wir haben uns ein neues Kabel legen lassen mit 100A-Hausabsicherung. Zwei Wallboxen mit je 22kW und CEE-Dosen für die UMC.
Den Elektriker der Hausbaufirma hat so etwas noch nicht erlebt, sagt er.
Es wurden 4 Kabel 5x6mm2 zur Garage/Carport gelegt, er konnte es nicht glauben was wir vorhaben.
Angemeldet wurde nichts.

Ein Tesla-Roadster zieht übrigens bis zu 70A = rund 16kW einphasig, geht.

Die Häuser in den 70ern und 80ern wurden kaum auf die drei Phasen verteilt.
Wenn ich da den Sicherungskasten meiner Eltern sehe, L3 nur für den Keller - geplante Schieflast ohne Ende.
Da liegen noch viel mehr Probleme im argen. Oder es sind gar keine, und es sollen mal wieder Gebühren etc. erhoben werden.
Der Betrieb des Stromnetzes wird fast nirgends so teuer bezahlt wie in Deutschland.

Grüße SuCseeker


Frage: Warum hast du dir einen extra Zähler für die Wärmepumpe legen lassen, wenn du danach die Pumpe dort nicht drüber laufen lässt? Erstens zahlst du sicher für diesen Zähler Grundgebühren und zweitens auf deinem Zweirichtungszähler einen höheren Tarif außer, du kannst deinen eigen erzeugten Strom verwenden. Aber das ist ja nur tagsüber so.
In der Praxis sind die Abschaltungen von Zählern für Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen eher selten bis nie. Schließlich will dein Energieversorger ja Umsatz machen. Man kann das sogar erfragen, wie oft eine Abschaltung in der jeweiligen Region in der letzten Zeit erfolgte. Bei mir war die Antwort, dass die letzten zwei Jahre NIE eine Abschaltung erfolgt ist.
Außerdem wirst du das gar nicht merken, wenn im Winter mal für zwei Stunden im Haus die Wärmepumpe nicht funktioniert. In der kurzen Zeit kann ein Haus nicht auskühlen.


Wo steht denn, dass ich mir einen extra-Zähler für die WP habe setzen lassen....?
Ich babe zwei Zähler im Haus wegen der PV. Ein Erzeugungszähler und ein Einspeisezähler (Zweirichtungszähler).
Alle Verbraucher, auch die WP und die Batteriewechselrichter hängen zwischen den beiden Zählern.
Die Wärmepumpe wäre über einen dritten Zähler gelaufen und hätte nicht aus der Batterie versorgt werden können.

Der Umsatz für den Versorger bei Heizstrom wäre sogar geringfügig größer wenn er abschaltet. Dann läuft die Pumpe nicht in der warmen Mittags-/Spitzenverbrauchszeit sondern in den Randzeiten. Da ist es in der Regel aber kälter und der Verbrauch bei gleicher Wärmemengenabgabe höher.

Das man eine Abschaltung in der Regel nicht merkt ist richtig, dafür haben wir ja den Puffer mit 1000l extra groß gewählt. Dies aber aus einem anderen Grund.
Einzig bei der Warmwasserversorgung wäre bei 2h Pause evtl. etwas zu bemerken.

Grüße SuCseeker
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