Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von ALBA » 11. Jun 2017, 20:13

Schöne Zusammenfassung aus wohnungseigentumsrechtlicher Sicht:
ELEKTROMOBILITÄT UND WEG
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Boris » 14. Jun 2017, 12:14

@Mathie @ALL:

Ich hänge mich hier mal dran: Ich lasse gerade ein Mehrfamilienhaus mit 8 WE und einer Tiefgarage mit 8 Stellplätzen errichten zur Vermietung (bei Hamburg). Natürlich will ich spätere Lademöglichkeiten an den TG-Stellplätzen vorsehen. In den Tiefgaragen-Hausanschlussraum kommen der Hausanschluss und die Wohnungszähler. Die Sicherungskästen sind natürlich in den Wohnungen geplant.

Mein Plan war, dass ich die Kabeltrassen bzw. Wanddurchbrüche/Trägerdurchführungen vom Hausanschlussraum bis zu den Stellplätzen vorsehen lasse damit später Leitungen gelegt werden können.

Das beauftragte Elektro-Unternehmen erzählt mir jetzt, dass man angeblich nicht direkt an die im Keller befindlichen Wohnungszähler anschließen dürfe, sondern dass man die Ladeleitung von der Wohnung in den Keller legen müsse ... Stimmt das ? Wäre ja totaler Wahnsinn, allein die Leitungsverluste ...

Nächste Frage ist: Muss ich den Hausanschluss größer dimensionieren lassen ? Das Elektro-Unternehmen meint, dass man vielleicht von 200A-Hausanschluss auf 300A gehen müsse (was natürlich Mehrkosten auslöst). Wie seht Ihr das ? Ich meine dass man das vielleicht nicht braucht. Wenn nur 1-2 mit 11 kW laden, dann müsste es doch noch so gehen. Laden später wirklich mehr, dann braucht man ohnehin ein Lastmanagement.

Im Ergebnis geht es mir darum: Ich will mit möglichst niedrigen (oder keinen) Mehrkosten jetzt planen/bauen, aber später die Option haben Ladestationen in der Tiefgarage zu errichten. Wie mache ich das am schlauesten ?
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Mathie » 14. Jun 2017, 13:30

Boris hat geschrieben:@Mathie @ALL:

Ich hänge mich hier mal dran: Ich lasse gerade ein Mehrfamilienhaus mit 8 WE und einer Tiefgarage mit 8 Stellplätzen errichten zur Vermietung (bei Hamburg). Natürlich will ich spätere Lademöglichkeiten an den TG-Stellplätzen vorsehen. In den Tiefgaragen-Hausanschlussraum kommen der Hausanschluss und die Wohnungszähler. Die Sicherungskästen sind natürlich in den Wohnungen geplant.

Mein Plan war, dass ich die Kabeltrassen bzw. Wanddurchbrüche/Trägerdurchführungen vom Hausanschlussraum bis zu den Stellplätzen vorsehen lasse damit später Leitungen gelegt werden können.

Das beauftragte Elektro-Unternehmen erzählt mir jetzt, dass man angeblich nicht direkt an die im Keller befindlichen Wohnungszähler anschließen dürfe, sondern dass man die Ladeleitung von der Wohnung in den Keller legen müsse ... Stimmt das ? Wäre ja totaler Wahnsinn, allein die Leitungsverluste ...


Natürlich darfst Du nicht direkt an den Zähler ohne abzusichern. Wo ist der Sicherungskasten? In der Wohnung! Also musst Du über die Wohnung verkabeln. :o

Wenn der Eli nicht von 12 bis mittags denkt (oder selbiges von Dir denkt), kann so eine Antwort schon mal kommen! Kopf - > Tischplatte!

Wenn man die Absicherung für die Ladestation aber in Hausanschlussraum macht, gibt es keinen Grund über die Wohnung zu gehen...

Nächste Frage ist: Muss ich den Hausanschluss größer dimensionieren lassen ? Das Elektro-Unternehmen meint, dass man vielleicht von 200A-Hausanschluss auf 300A gehen müsse (was natürlich Mehrkosten auslöst). Wie seht Ihr das ? Ich meine dass man das vielleicht nicht braucht. Wenn nur 1-2 mit 11 kW laden, dann müsste es doch noch so gehen. Laden später wirklich mehr, dann braucht man ohnehin ein Lastmanagement.


Bei der Dimensionierung des Hausanschlusses kann man das so pauschal nicht sagen, was kostet es jetzt größer zu dimensionieren, was kostet es später, was ist der Ausstattungsstandard der Wohnungen (Gas- oder Elektroherd etc.) Also eher keine Frage für eine Forenberatung. Da kann Dir der Haustechnikplaner hoffentlich etwas zu sagen.

Im Ergebnis geht es mir darum: Ich will mit möglichst niedrigen (oder keinen) Mehrkosten jetzt planen/bauen, aber später die Option haben Ladestationen in der Tiefgarage zu errichten. Wie mache ich das am schlauesten ?


Dein Vorgehen klingt erstmal sinnvoll, allerdings würde ich die Kabel von Anschlussraum gleich an jeden Parkplatz legen. Die Durchführungen in die Tiefgarage müssen bestimmt geschottet werden wegen Brandschutz, dann ist es unnötiger Aufwand die Durchführungen für jede einzelne Strippe zu öffnen und wieder neu zu schotten. Die 8 Strippen sollten nicht die Welt kosten, wenn du die Trassen eh schon bauen willst und die Entfernungen und damit die Querschnitte nicht zu groß werden. Zählerschrank würde ich so wählen, dass Platz für FI und LS ist und Nebendran noch ausreichend Wand freilassen, um irgendwann mal das Lastmanagement zu installieren.

Hoffe die Info hilft.

Gruß Mathie
Zuletzt geändert von Mathie am 14. Jun 2017, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Eberhard » 14. Jun 2017, 13:39

Für das Lastmanagement reicht es schon, den Strom in der Hausanschlußleitung (200A) zu messen. Auch wenn alle 8 Wallboxen an den jeweiligen Wohnungszähler angeschlossen sind, kann das zentrale Lastmanagement die einzelnen Wallboxen herunterregeln, wenn der Hausanschluß droht überlastet zu werden.
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Mathie » 14. Jun 2017, 13:40

ALBA hat geschrieben:Schöne Zusammenfassung aus wohnungseigentumsrechtlicher Sicht:
ELEKTROMOBILITÄT UND WEG
Richter am Oberlandesgericht Wolfgang Dötsch

Danke, sehr interessant!

Mir scheint es so, als würde der Richter am OLG die Kollegen vom LG München 1 ordentlich abwatschen, wenn man mal die Höflichkeitsfloskeln weglässt. Oder täusche ich mich als Laie da?

Gruß Mathie
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von tripleP » 14. Jun 2017, 18:24

Boris hat geschrieben:
Nächste Frage ist: Muss ich den Hausanschluss größer dimensionieren lassen ? Das Elektro-Unternehmen meint, dass man vielleicht von 200A-Hausanschluss auf 300A gehen müsse (was natürlich Mehrkosten auslöst). Wie seht Ihr das ?
Im Ergebnis geht es mir darum: Ich will mit möglichst niedrigen (oder keinen) Mehrkosten jetzt planen/bauen, aber später die Option haben Ladestationen in der Tiefgarage zu errichten. Wie mache ich das am schlauesten ?


Mehrleistung ohne Mehrkosten wäre perfekt ;) Aber meist eben doch nicht machbar.
Was kostet es denn konkret, statt 200A, neu 300A zu legen?

Ich habe diese Frage vor 2 Wochen meinem Elektroplaner auch gestellt (250A, neu 315A). Aufpreis CHF 3'900 plus noch Tausend für die Leitung. Also ca. 5'000. Bei dieser Summe (in Relation) stellt sich doch nicht mal die Frage, was ich mache ;)

Ich habe letztens bei einem MFH mit ebenfalls 8 Parteien mitgewirkt, die haben bei allen 16 Stellplätzen (in der Schweiz sind es 2 Stellplätze pro Wohnung) CEE 16 (11kW) Aufputz montiert. Perfekt für den Moment, oder?
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Boris » 14. Jun 2017, 18:58

@Mathie @Eberhard @tripleP

Danke, das hilft mir sehr weiter, insbesondere die genauen Ausführungen von Mathie. Genau so werde ich es machen !

Ich hatte dem Elektriker übrigens -so wie von Mathie beschrieben- vorgeschlagen: Wohnungszähler im Keller, und gesonderte Absicherung/FI für Ladeleitung im Keller. So wird es ja auch für die Wohnungs-Kellerräume gemacht. Da sei das angeblich ausnahmsweise zulässig, aber für sonstiges nicht. Ich werde ihn nochmal auf den Pott setzen, er soll mir sagen woraus sich das angeblich ergibt.

Die Mehrkosten für einen grösseren Hausanschluss werde ich mir mal beziffern lassen. Im Zweifel lasse ich den Hausanschluss unverändert und baue später Lastmanagement in der Hausanschlussleitung ein - wie von Eberhard beschrieben.

Dann sollten wohl noch neben den Ladeleitungen jeweils auch noch ein CAT-Kabel zum TG-Stellplatz gelegt werden.
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von ALBA » 14. Jun 2017, 22:04

Mathie hat geschrieben:
ALBA hat geschrieben:Schöne Zusammenfassung aus wohnungseigentumsrechtlicher Sicht:
ELEKTROMOBILITÄT UND WEG
Richter am Oberlandesgericht Wolfgang Dötsch

Danke, sehr interessant!

Mir scheint es so, als würde der Richter am OLG die Kollegen vom LG München 1 ordentlich abwatschen, wenn man mal die Höflichkeitsfloskeln weglässt. Oder täusche ich mich als Laie da?

Gruß Mathie


@Mathie:
Sowohl als auch.
Das Problem, was wohl auch das Unbehagen bei Dötsch verursacht, ist, dass § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG dem einzelnen Wohnungs-/Teileigentümer einen Anspruch auf „die Duldung aller Maßnahmen, die zur Herstellung … eines Energieversorgungsanschlusses zugunsten eines Wohnungseigentümers erforderlich sind“ einräumt. Diese Vorschrift wird so verstanden, dass jeder Wohnungseigentümer von den übrigen Wohnungseigentümern (und gegebenenfalls auch von der Gemeinschaft) zwar nicht irgendwelche speziellen Maßnahmen (Handlungen) verlangen kann, jedoch die anderen sich passiv verhalten müssen (Duldung), wenn der einzelne seine Sondereigentumseinheit erstmalig mit einem „Energieversorgungsanschluss“ versieht.

In dem speziellen Münchner Fall handelte es sich bei dem Stellplatz um eine Teileigentumseinheit, welche – wie es nun einmal bei Stellplätzen bislang so üblich ist –noch nicht mit einem Stromanschluss ausgestattet war. Das Landgericht München I hat – aus meiner Sicht ohne Not – den Anspruch aus § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG kurzerhand reduziert/eingeschränkt (teleologische Reduktion): der Anspruch solle nur einen Mindeststandard gewähren und bei Stellplätzen sei ein Energieversorgungsanschlüsse bislang überhaupt kein Standard.
LG München I, Urteil vom 21. Januar 2016 – 36 S 2041/15 WEG –, juris: hat geschrieben:„12
Ein Anspruch auf Zustimmung ergibt sich nicht aus § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG. § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG ist grundsätzlich auch für einen Stellplatz anwendbar: Bei einem Stellplatz handelt es sich zwar nach den Definitionen des § 1 Abs. 2 und 3 WEG um Teileigentum und nicht um Wohnungseigentum, doch sind die Vorschriften über das Wohnungseigentum für das Teileigentum entsprechend anwendbar, § 1 Abs. 6 WEG.

13
§ 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG sieht eine Duldungspflicht der Miteigentümer für den Anschluss eines Wohnungseigentums an Fernsprechanlagen oder Anlagen der Energieversorgung vor. § 21 Abs. 5 Nr. 6 soll einen gewissen Mindeststandard der Wohnungen entsprechend dem Stand der Technik ermöglichen, wobei die Norm alle Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum erfasst, die erforderlich sind, um ein Wohnungseigentum erstmals an ein bestehendes Energieversorgungs- oder Mediennetz der Wohnanlage anzuschließen (vgl. etwa Bärmann/Merle, WEG, 13. Aufl., § 21 Rn. 163, Elzer in ZWE 2014, 394). Zwar ist streitig, ob die Vorschrift nur den erstmaligen Anschluss umfasst, doch wäre diese Voraussetzung hier gegeben, weil es sich ohnehin um einen erstmaligen Anschluss handelt. Doch geht es hier nicht um die Ermöglichung eines gewissen Mindeststandards nach dem Stand der Technik. Lademöglichkeiten für Elektroautos in einzelnen Tiefgaragenstellplätzen mögen in neu gebauten Tiefgaragen vorhanden sein, in bestehenden Tiefgaragen sind sie jedoch derzeit nicht verbreitet. Sie gehören nicht zum Mindeststandard.“

Im Gesetz steht aber nix von „Mindeststandard“. Und in den fünfziger Jahren (ja, so alt ist die Norm) gehörten auch Telefonanschlüsse sicherlich noch nicht zum Mindeststandard in jeder Wohnung. Da ärgert man sich natürlich schon, wenn hier „rückwärts“ gedacht wird. Das Ganze geschieht auch noch ohne Not, denn die Norm setzt überhaupt nicht voraus, dass man sich an den möglicherweise in Zukunft überlasteten Hausanschluss anschließt, sondern die Norm verschafft dem einzelnen Sondereigentümer einen Anspruch auf Duldung der notwendigen (baulichen) Maßnahmen im Gemeinschaftseigentum. Ohne Lastmanagement widerspricht das zweifellos ordnungsmäßiger Verwaltung. Denn es kann nicht richtig sein, dass sich die ersten Wohnungseigentümer mit geringem Aufwand an die dafür noch ausreichende Hausanlage anschließen können, die nachfolgenden mit den deutlich höheren Kosten einer Erweiterung des Hausanschlusses zu rechnen haben, falls ihnen überhaupt noch die Errichtung bzw. der Betrieb einer entsprechenden Ladestation gelingt. So sieht es wohl auch das LG München I und allein mit dieser Begründung – ohne den Schlenker auf irgendeinen im Gesetz nicht angelegten „Mindeststandard“ – hätte man im Münchner Fall die Klage wohl auch abweisen können. Naja, jetzt hat München einen dicken Pflock in Richtung (vermeintlicher) teleologischer Reduktion in den § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG gesetzt.

Besonders ärgerlich ist jedoch, dass das Landgericht München I die Revision nicht zugelassen hat. Es wäre aber durchaus wichtig gewesen, dass der BGH hierzu Stellung nehmen kann (wobei bei dem zuständigen V. Senat momentan wohl die Klarheit und Dogmatik im Vergleich zu den Jahren davor momentan etwas leidet). Jedenfalls trägt es nicht gerade zum Rechtsfrieden und der Rechtsentwicklung bei, wenn man als erstes Landgericht einen solchen Fall in der Hand hat und dann „kneift“.

Chance vertan.
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von Mathie » 14. Jun 2017, 22:13

@ALBA Danke für die Erläuterung! Hätte der Kläger eine Nichtzulassungsbeschwerde einlegen können! Denn mir erscheint gerade nach Deiner Erläuterung das Urteil noch absurder als vorher.

Gruß Mathie
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Re: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage

von ALBA » 14. Jun 2017, 22:18

M.E. hätte das ihm im Ergebnis nix gebracht. Denn mir scheint das Ergebnis im Münchener Fall richtig zu sein, wenn auch die Begründung im Hinblick auf § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG nicht. Denn von Lastmanagement sehe ich nix, daher passt ja der Rest.
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