Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 13. Mär 2018, 21:19

em.zwei hat geschrieben:ne, "früher war mehr Lametta" :)

Bei der aktuellen Diskussion bin ich bei Südstromer. Ich hab ganz in der Nähe vom Büro eine 22kW Ladestation. Das passt bei mir prima, um alle paar Tage während der Arbeitszeit den Akku zu füllen.

Wie wir gesehen haben, hat jeder anderen Anforderungen. Daher finde ich die Vielfalt im Angebot wie in dem Beispiel-Parkhaus ausgesprochen gut.


Nicht dass wir uns missverstehen. Ich denke halt dass der erste Schritt eben nicht über DeC gemacht werden kann, so dass es für viele passen wird.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von em.zwei » 13. Mär 2018, 21:31

Einerseits gebe ich Dir recht. Wenn ich über E-Autos ins Gespräch komme, dann ist immer das erste Thema die Reichweite. Man könnte meinen, die ganze Welt ist nur auf Langstrecke unterwegs. Und wenn auch nur einmal im Jahr eine Strecke von 300 km oder mehr auf dem Plan steht, dann heißt es, E-Autos sind ja noch nicht alltagstauglich.

Alltagstauglichkeit bedeutet für mich aber etwas anderes. Mein Alltag besteht aus Fahrten ins Büro, zum Einkaufen, Kinder chauffieren, Tagesausflüge, etc. Und da sind mir viele Ladepunkte mit schwacher Leistung, die breit verstreut sind tausendmal lieber, als ein paar super teure Schnellllader an Fernreiserouten.
Wer Ironie in meinen Beiträgen findet, darf sie gerne behalten.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 13. Mär 2018, 22:33

Schau mal, wir hatten am letzten WE eine Messe in HN und mein Mitarbeiter mit dem ZOE konnte nicht von Zuhause zur Messe fahren und wieder zurück ohne einen Zwischenstopp zu machen, er hat dann seinen privaten PKW nehmen müssen. Im Winter sind solche Strecken einfach schon mit einer einfachen Entfernung von 35-40km mit den kleinen Akkus grenzwertig. Mit dem neuen Akku wäre es auch kaum möglich gewesen weil er ja vom Büro am Freitag nach Hause gefahren ist, dann hätte er am Samstag von Aldingen nach HN, zurück und dann ins WE fahren müssen und somit auf jeden Fall schon aufladen müssen auch mit 40kWh. Mit dem Tesla alles kein Problem.

Hätte der ZOE 80-100kW Ladung und es gäbe davon genügend wäre das alles kein Thema wegen 10 Minuten...

Nun müsste aber nach dem Konzept des DeC in jeder Straße eben eine verfügbare Lademöglichkeit bestehen.

Erst heute mit einer Kundin gesprochen die über die Hausverwaltung seit zwei Jahren versucht eine Ladestation für sich oder die Allgemeinheit hin zu bekommen. Never ending story.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hein Mück » 14. Mär 2018, 10:45

OS Electric Drive hat geschrieben:Erst heute mit einer Kundin gesprochen die über die Hausverwaltung seit zwei Jahren versucht eine Ladestation für sich oder die Allgemeinheit hin zu bekommen. Never ending story.

Jupp, auch aus meiner Sicht einer der Hauptknackpunkte bei der E-Mobilität: Laden am vorhandenem heimischen Stellplatz (ist zwar OT, da nicht öffentlich, nervt mich aber :-)). Ist nicht nur für Mieter sondern auch als WEG-"Opfer" oberlästig, und eine Lösung ist mehr als überfällig ...

Bye Thomas
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Mär 2018, 11:04

OS Electric Drive hat geschrieben:Danke für die Blumen, natürlich ist das Parkhaus in Oslo eine Option. Aber eines darf man bei der ganzen Norwegen Euphorie nicht vergessen, warum sich die Leute für ein EV entschieden haben und sicher nicht weil es viel teurer ist als ein Verbrenner. Wenn ein MS so viel kostet wie ein VW Golf dann wird vieles einfacher.

Akku rauf, Preise etwas runter.
Bin auf den Kona gespannt. Wenn der was taugt, gibts den für die Frau 8-)

wir brauchen einfach mehr Auswahl, denke die Ladesäulen wachsen dann mit. Was wir aber unterlassen sollten, sind die einzel Säulen. Wenn schon tripple, dann bitte noch 2x AC daneben. Ist der gleiche Aufwand und die selben Kosten, aber eine Vermehrung der Nutzung. Oslo im kleinen :mrgreen:
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Mär 2018, 11:11

em.zwei hat geschrieben:ne, "früher war mehr Lametta" :)

Bei der aktuellen Diskussion bin ich bei Südstromer. Ich hab ganz in der Nähe vom Büro eine 22kW Ladestation. Das passt bei mir prima, um alle paar Tage während der Arbeitszeit den Akku zu füllen.

Wie wir gesehen haben, hat jeder anderen Anforderungen. Daher finde ich die Vielfalt im Angebot wie in dem Beispiel-Parkhaus ausgesprochen gut.


Beim Büro ist das so ne Sache, lässt Du den Wagen dort dann stundenlang stehen, ist das Konzept öffentliches laden auch wieder Quark. Ich lade generell während ich beim Fitness bin... Dann haste die Probleme mit dem umparken nicht - in ein oder zwei Stunden nuggelt der Wagen mehr als genug KM an 22kW. OS hat recht, das beim Dauerparken - also über 4 Std. die 3,7kW Geschichte ausreichend ist.

In der TG gehören einfach verschiedene Konzept hin. 10x 3,7kW, 5x 22kW und 2x DC. Fertig ist die Laube. eine extra Ebene, am besten in der Mitte oder oben, damit man etwas Platz hat. Schlimm finde ich Ladesäulen direkt am Eingang oder direkt an der Einfahrt... Das zieht Falschparker einfach nur an.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Mär 2018, 11:17

em.zwei hat geschrieben:Einerseits gebe ich Dir recht. Wenn ich über E-Autos ins Gespräch komme, dann ist immer das erste Thema die Reichweite. Man könnte meinen, die ganze Welt ist nur auf Langstrecke unterwegs. Und wenn auch nur einmal im Jahr eine Strecke von 300 km oder mehr auf dem Plan steht, dann heißt es, E-Autos sind ja noch nicht alltagstauglich.

In den Köpfen ist eben der einmalige, max. anzunehmende Einsatz einprogrammiert. Alle 5 Jahre von Hamburg nach Kroatien? Also taugen E-Autos nicht.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Mär 2018, 11:24

OS Electric Drive hat geschrieben:Erst heute mit einer Kundin gesprochen die über die Hausverwaltung seit zwei Jahren versucht eine Ladestation für sich oder die Allgemeinheit hin zu bekommen. Never ending story.

Weil die Leute immer von Ladesäule quatschen. Das klingt eben nach Tankstelle!

Einfach nach eine Stromquelle fragen um den Wagen saugen zu können und das E-Bike laden zu können, weil es lästig ist den Akku immer nach oben zu tragen. Das wird dann eher genehmigt, als ein E-Auto das den ganzen Strom aus den Netz zieht...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von JeanSho » 14. Mär 2018, 11:28

OS Electric Drive hat geschrieben:...

Bei uns kommt dieses Jahr der ZOE weg, der Kollege hat einfach keinen Bock mehr darauf. Und jetzt müssen wir schauen was es für Alternativen gibt.

Denn in den vier Jahren ZOE hat sich an öffentlichen Ladestellen für seine Lebenssituation nichts getan.


Da gab es gestern beim DIHK auf der Tagung eine für mich überraschende Aussage vom (noch)Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Energie, Herr Machnig. Es sollen in den nächsten Jahren bis zu 100.000 AC Ladesäulen in Deutschland entstehen und rund 30.000 DC Schnelllader. Und das in wenigen Jahren. Aber da wurde schon viel angekündigt.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 14. Mär 2018, 11:46

JeanSho hat geschrieben:Da gab es gestern beim DIHK auf der Tagung eine für mich überraschende Aussage vom (noch)Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Energie, Herr Machnig. Es sollen in den nächsten Jahren bis zu 100.000 AC Ladesäulen in Deutschland entstehen und rund 30.000 DC Schnelllader. Und das in wenigen Jahren. Aber da wurde schon viel angekündigt.


Deutsche Autokonzerne bei Investitionen im Bereich Elektromobilität vorn

https://ecomento.de/2018/03/14/elektrom ... d-steigen/


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Die Fahrzeuge die aktuell noch tröpfchenweise auf den Markt kommen, aber ab 2020 massiv, müssen ja auch irgendwo geladen werden. Wir sind eben akutell immer noch in der frühen Anfangsphase.

Wenn die Umsetzung nur im Ansatz so kommt, wie fast täglich angekündigt, dann hatte dieselgate doch was gutes.
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