Spekulation Ladeport (CCS?)

Infos zu Batterie und Ladung des Model 3...

Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Naheris » 13. Jul 2018, 13:50

Bei EnbW kannst Du heute schon einfach mit der Kreditkarte vor-Ort zahlen. Ionity will es angeblich genauso ermöglichen.

Innogy und E.on haben aber derzeit faktisch an ihren DC-Ladern die Kartenleser deaktiviert (so vorhanden). Man kann das Laden dort nur über Apps oder die Hotline starten.

Ladenetz ist etwas unklar, weil es aus dutzenden verschiedenen Stadtwerken und anderen Teilnehmern besteht. An manchen Säulen scheinen Kreditkarten zu gehen. Auch bei der einen mir bekannten New Motion Säule kann man direkt mit Kreditkarte zahlen. Ob das aber pauschal gilt weiß ich nicht.

Alle hier getroffenen Aussagen gelten nur für DC-Säulen mit CCS.
Zuletzt geändert von Naheris am 13. Jul 2018, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von gregorsamsa » 13. Jul 2018, 13:52

grizzzly hat geschrieben:@Gregor,
das limitierende beim Strom sind nie die Kabel sondern quasi immer die Steckverbindungen.
Und mit mehr Steckverbindungen paralell kann man auch die Summe der Ströme übertragen.

Was die Bezahlung angeht.... ich hab keinerlei Ahnung von Innogy etc.
d.h. ich kann an die Innogy Säule fahren und dort anonym mit Karte oder Bar zahlen?
Nee da muss doch genauso auf einer Website ein Konto erstellt werden.
Das ist doch genau das selbe als wenn man bei Tesla neen Account aufmacht und dort die Kreditkarte hinterlegt.
Wo ist da der Unterschied?


Der CCS-Stecker als Steckverbindung reicht aber auch für Leistungen bis 350 kW aus. Man bräuchte also keinen zweiten Stecker. Und das mit der BEzahlung ist so, dass es in D vorgeschrieben ist, dass man an Ladesäulen direkt bezahlen können muss, ohne dass man vorher einen Vertrag mit irgendjemandem abschließt. Bei Innogy läuft das über eine App, in die man die Kreditkartendaten eintragen kann, bei anderen Anbietern sind z. T. direkt an der Säule Kartenleser eingebaut, so dass man direkt mit Girocard, kontaktloser Kreditkarte usw. bezahlen kann. So etwas müsste Tesla ja dann an jedem SuC nachrüsten, wenn diese öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Und von so einer Planung habe ich bisher noch nichts gehört.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Flottes Wiesel » 13. Jul 2018, 14:12

Tesla muss das Billing ja nicht selber organisieren, da reicht für das Erste eine Zusammenarbeit mit einer Plattform wie NewMotion.

Sobald das vollselbsttätige Fahren technisch und regulatorisch gelöst ist braucht Tesla dann sowieso eine Billing-Plattform für Non-Owner, um das Tesla Network anzubieten. Vermutlich wird dann die Tesla App aufgerüstet.
 
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von grizzzly » 13. Jul 2018, 14:52

Nochmal zum Verständniss.
W=V*A
Die 350kW Säulen können 350A*1000V.
Die Spannung wird aber durch den Akku bestimmt.
Ein SuC kann 325A allerdings mit maximal ca 400V.
Um die Leistung von 250kW bei typisch 360V eines leeren Tesla Akku zu erreichen brauchst Du ca 700A. Und das geht nicht mit DCMid und auch nicht mit CCS.
Sondern nur wenn man mehrere Kontakte gleichzsitig benutzt.
Merke die Verlustleistung im Kabel und Stecker hat nichts mit der Spannung zu tun sondern nur mit dem Strom und dem widerstand.
Daher ist die Angabe der kW nicht zielführend.

Ich hB noch keine Säule mit Bezahlmöglichkeit per Karte gesehen. Wo ist da von München aus die nächste?
Falls Du gar keine Ahnung hast welchen Referral Link Du verwenden sollst....
Ich auch nicht (mehr)
 
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Dr. Schiwago » 13. Jul 2018, 15:33

Ihr denkt alle zu kompliziert - zunächst wird gar nichts passieren, das Model 3 kommt mit dem normalen Tesla- Konnektor. Zum nächsten großen Update des Model S und X in vielleicht 1 bis 2 Jahren werden natürlich zuerst die Luxusklasse die Kombobuchsen bekommen - vielleicht dann später auch das Model 3 - ganz sicher nicht andersrum..
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Snuups » 13. Jul 2018, 15:52

gregorsamsa hat geschrieben:
grizzzly hat geschrieben:schon mal drüber nachgedacht das Tesla vielleicht einen ganz anderen Weg geht.
...
Wer dort laden möchte muss wie bei anderen Betreibern auch ein Konto eröffnen.
CCS erkennt dann das Fahrzeug anhand der VIN (und damit auch den Hersteller)
und abgerechnet wird wie bei jedem M3 auch per Tesla Konto.
...


Technisch bringt ein Doppeleingang vermutlich nicht viel, denn man kann ja genauso gut einfach einen größeren Kabelquerschnitt für CCS verbauen.


Genau das macht Tesla aber mit dem DC-Mid Stecker.

Dr. Schiwago hat geschrieben:Ihr denkt alle zu kompliziert - zunächst wird gar nichts passieren, das Model 3 kommt mit dem normalen Tesla- Konnektor. Zum nächsten großen Update des Model S und X in vielleicht 1 bis 2 Jahren werden natürlich zuerst die Luxusklasse die Kombobuchsen bekommen - vielleicht dann später auch das Model 3 - ganz sicher nicht andersrum..


Ja, das würde man von einem herkömmlichen Autohersteller so erwarten.Mit der erst einmal nichts tun Taktik kann sich Elon sowieso nicht anfreunden. Weder zögert er noch zaudert er. Das Model 3 kommt entweder mit einer CCS Buchse oder diese kommt niemals.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von bebbiXpress » 13. Jul 2018, 16:36

Mit dem Typ 2 und DC-Mid kann man meines Wissens doch bis 240kW Laden. Wenn man Musks aussagen zur Leistung der SuC V3 berücksichtigt "...like a couple hundred -- 200, 250, maybe..." dann liegt man doch mit 240kW schon fast am oberen Ende.

Schön wäre ein CCS am M3 aber ich tendiere momentan zu Typ 2. Die Mehrkosten für den CCS lohnen sich erst, wenn es Akkus >200kWh gibt oder die 2170-Zellen aufgrund Chemieänderung Laden mit 4C oder mehr erlauben OHNE Langlebigkeitsverlust. Ansonsten wird eine so hohe Ladeleistung nicht erreicht (ohne den Akku schneller zu verschleissen).
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von @ndy » 13. Jul 2018, 16:55

Ich persönlich glaube es wird wie folgt znd in dieser Reihenfolge laufen:

1. Das neue Tesla Model 3 wird CCS und DC-Mid unterstützen.

2. Der Supercharger v3 wird mit DC-Mid aufgestellt und für CCS vorrgerüstet bzw. er ist schon vorhanden.

3. Alle neuen Tesla Modelle wie Model Y, S2, X2 oder Rockstar werden auch CCS und SC v3 unterstützen.

4. Entweder wird der SC in Deutschland Tesla exklusive bleiben oder man wird gezwungen diesen für alle zu öffnen.

Sollte es der passieren das alle neuen SC für alle geöffnet werden müssen sehe ich auch hier kein Problem. Da in Deutschland Tesla eine Abrechnung pro Minute hat würde das zimlich teuer werden für diejenige die nur mit 50kW laden. Ein Tesla kommt dann mit seinen 250kW Ladeleistung und zählt dadurch effektiv ein Fünftel.

Jeder mit einer geringen Ladeleistung wird sich hüten an einem Supercharger zu laden.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von einstern » 13. Jul 2018, 21:55

Aus kommerzieller Sicht, ist es besser, wenn das M3 den SuC Anschluss hat. Denn das M3 muss für den Strom bezahlen. Tesla verdient dann mit dem SuC Geld. Nicht aber so mit CCS.

Ausserdem ist es sinnvoll in einem System viele Teilnehmer mit vielen SuC(-Zubau) zu haben. Die Verteilung und die statistische Ausgeglichenheit ist qualitativ besser.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Flottes Wiesel » 14. Jul 2018, 00:05

Tesla wird die Fahrzeuge nicht in einer herstellereigenen Schnelllade-Technologie einsperren, wenn sich im regionalen Markt ein besserer Standard etabliert.

Wo führt das denn hin? Ein Porsche, Audi oder Mercedes BEV kann demnächst bessere Schnelllade-Infrastruktur nutzen als ein Tesla, weil ausgerechnet Tesla am Gewesenen festhält? Hört sich nicht nach Elon an.

Es wird wie beim Autopiloten 1.0 kommen. Da hat es unvermittelt Puff gemacht und die neu hergestellten Fahrzeuge erhalten sechs weitere Äuglein und eine holprige Umstellungsphase. Hier kommt auf einen Schlag eine Erweiterung auf die zwei zusätzlichen DC-PINs hinzu, wobei das ja nicht die Nutzung von v1 und v2-Superchargern durch die CCS-kompatiblen Fahrzeuge ausschließt. Die neuen Fahrzeuge können dann sowohl das bstehende Supercharger-Netzwerk nutzen mit 120kW wie auch die neuen CCS-Schnelllader, dort ggf. auch etwas mehr.

Wenn zukünftige Supercharger-Generationen Ladeleistungen erbringen sollen, die bisherige Model S und Model X nicht ausschöpfen konnten, muss Tesla sowieso offen für Veränderungen beim Ladeport neuerer Fahrzeuge und der NextGen-Ladesäule sein. DC-Mid PIN ist eine Sackgasse, spätestens für einen Supercharger 4.0.
 
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