Spekulation Ladeport (CCS?)

Infos zu Batterie und Ladung des Model 3...

Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Snuups » 13. Jul 2018, 10:56

Jedem Hersteller der in seinen Autos CCS einbaut kann auch DC-Mid unterstützen. Klar ist es dann doof wenn diese Fahrzeuge trotzdem nicht mit der vollen Leitung laden können wegen der kleinen Akkus.

2170 Zellen in S und X führen zu erheblichen Veränderungen am Fahrzeug. Das macht dann in der Tat erst Sinn, wenn die Ladeströme der Supercharger erhöht werden. CCS am Supercharger ist eher unwahrscheinlich.
Liebe Grüsse
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von gregorsamsa » 13. Jul 2018, 11:08

GeeFive hat geschrieben:...
Das Model 3 in Europa mit Typ 2 CCS auszustatten ist vollkommen losgelöst von der Frage, ob SuC mit CCS nachgerüstet werden.
...


Korrekt, und daher ist meiner Meinung auch diese Facebook-Meldung, wonach ein Techniker gesagt haben soll, die SuCs würden mit zusätzlichen, gekühlten CCS-Kabeln "für das Model 3" ausgestattet (so hieß es ja da), ziemlicher Unsinn.
Das Model 3 muss ja sowieso DC-Mid unterstützen, ob jetzt allein oder zusätzlich zu CCS, und aufgrund der Ladeleistung wäre auch ein Kühlung völlig überflüssig für das Model 3. Fazit: Das Model 3 braucht weder Kühlung noch CCS, und Tesla insgesamt braucht momentan auch kein CCS am Supercharger, höchstens als zusätzliche Option im Model 3. Eine Aufrüstung der bestehenden Supercharger mit wassergekühlten CCS-Kabeln ist zum jetzigen Zeitpunkt also völliger Unsinn. Bei neuen SuCs, die vielleicht wesentlich mehr Leistung bringen sollen und die von der LSV zu CCS gezwungen werden, sieht das vielleicht anders aus. Aber wenn wirklich der 240 kW-SuC kommen sollte, dann müsste ja wohl auch das Typ2 (DC-Mid)-Kabel eine Kühlung bekommen. Also wie man es dreht und wendet, der Facebook-Post muss Quatsch sein - so gern ich auch hätte, dass es stimmt.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Wim » 13. Jul 2018, 11:14

@gregorsamsa

+1

(und: eine ccs-nachrüstung an den suc´s würde begehrlichkeiten in unkalkulierbaren ausmaß wecken. zur zeit reicht da wohl die schlechte kalkulierbarkeit der zukünftigen suc-auslastung durch die kommenden m3)
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von M3-75 » 13. Jul 2018, 11:24

Noch einmal: im EPA Dokument vom Model3 steht:
The vehicle ist also capable of accepting DC current Up to 525A from an offboard charger.

https://www3.epa.gov/otaq/datafiles/FOI ... PPIPT1.PDF

Das sind mindestens 180kw die gehen würden wenn Stecker (welcher auch immer), Kabel und SuC mitmachen.
Die Fahrzeugseitige Hardware kann es offenbar bereits.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Mathie » 13. Jul 2018, 11:26

gregorsamsa hat geschrieben:Das Model 3 muss ja sowieso DC-Mid unterstützen

Wieso? Würde ja schon vorher überschlagen, dass die Aufrüstung auf zusätzliche CCS an den europäischem SuCs deutlich weniger kosten dürfte, als ein Umschalter zwischen Typ2 AC und DCmid.

Wenn das M3 in Europa CCS bekommt, glaube ich deshalb eher an die Aufrüstung der bestehenden Supercharger mit CCS als an eine Umschaltung zwischen den beiden Standards im M3.

Das M3 wird zwar keine Wasserkühlung für die Ladestecher brauchen, aber wenn man auf CCS umsteigt, könnte es sein, dass man dann auch Reserven für die Steigerung der Ladeleistung mit einplant. Höhere Leistungen für SuC sind ja angekündigt, auch wenn noch kein aktueller Tesla diese nutzen kann.

Ich kann keinen Grund erkennen, wieso die angebliche Technikeräusserung eine Ente sein muss, allerdings auch keinen, warum sie keine sein kann.

Also werden wir wohl warten müssen, bis es belastbare Aussagen gibt, bevor wir wissen, wer die bessere Glaskugel hat.

Gruß Mathie
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Snuups » 13. Jul 2018, 11:38

Die Umschaltung ist doch schon in jedem Tesla eingebaut.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von grizzzly » 13. Jul 2018, 11:53

schon mal drüber nachgedacht das Tesla vielleicht einen ganz anderen Weg geht.

Mal angenommen die Tesla SuC werden mit CCS ausgestattet.
Und zwar in der Form das jeder "normale" diesen CCS nutzen könnte.

Tesla's haben DC Mid und wenn ein Tesla an dem tesla CCS ansteckt dann lädt er übers Typ2 Inlet DC Mid und über die CCS Pins gleichsam zusätzlich per DC.

Damit liessen sich die Ströme (durch die 2 zusätzlichen DC Pins des CCS) quasi verdoppeln.
Und blubs hätten wir ohne großes Tamtam die 250kW Möglichkeit.

Mal vorausgesetzt die Zuleitung zu den Stalls ist groß genug dimensioniert um die +500A zu verkraften.

Und im Tesla bräuchte es lediglich den vom S/X bekannten DC/AC Umschalter. erweitert um 2 Pins für die zusätzlichen CCS Pins.
(Die dann bei "nur" Typ2 DCmid abzuschalten sind am alten SuC).

Im Stall einen "abschalter für die DCMid Pins des Typ 2 Inlet, um nicht die Ladegeräte von Fremdfabrikaten zu sprengen.
Was aber sicherlich im Stall noch Platz hätte (im Gegensatz zu ner Wasserkühlung).

Ich glaube das wäre ein vertretbarer Kostenaufwand im Auto. Und auch am SuC.

Dann bleibt nur noch die Frage der Abrechnung für Fremdfabrikate.
Die sehe ich in dem Fall aber auch entspannt.
Wer dort laden möchte muss wie bei anderen Betreibern auch ein Konto eröffnen.
CCS erkennt dann das Fahrzeug anhand der VIN (und damit auch den Hersteller)
und abgerechnet wird wie bei jedem M3 auch per Tesla Konto.

fertig die Maus.. und ab geht die Luzie.

Elon war bis dato immer für derlei pragmatische und freidenkende Lösungen, so halte ich dies nicht für unwarscheinlich.

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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von Fjack » 13. Jul 2018, 12:31

Ein paar Gedanken die bisher etwas kurz kamen:
Bei CCS könnte Tesla Fördermittel für den Ausbau abgreifen.
Über eine APP mit Kreditkarten, Paypal oder Kontodaten kann dann jeder laden, die Anzahl der Ladewilligen kann Tesla über den Preis steuern.
Eine bessere Ausnutzung und ein Zugang für alle E-Autos könnte bei der Gewinnung von Vertragspartner für die Installationsflächen helfen.
Durch die Öffnung der Ladeinfrastruktur verliert Tesla das Alleinstellungsmerkmal. Durch die Nutzung lernen die anderen die Vorteile der SuC kennen und lieben. Um an günstige Preise für das SuC-Netz zu kommen, kann man auf einen Tesla umsteigen .....
Ich bin gespannt welchen Weg Tesla wählt.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von gregorsamsa » 13. Jul 2018, 13:40

grizzzly hat geschrieben:schon mal drüber nachgedacht das Tesla vielleicht einen ganz anderen Weg geht.
...
Wer dort laden möchte muss wie bei anderen Betreibern auch ein Konto eröffnen.
CCS erkennt dann das Fahrzeug anhand der VIN (und damit auch den Hersteller)
und abgerechnet wird wie bei jedem M3 auch per Tesla Konto.
...


Technisch bringt ein Doppeleingang vermutlich nicht viel, denn man kann ja genauso gut einfach einen größeren Kabelquerschnitt für CCS verbauen.

Und was die Bezahlung angeht, schreibt die LSV ja vor, dass ein punktuelles Zahlungsmittel geben muss, d.h. man muss Strom beziehen und ggf. bezahlen können, ohne sich vorher irgendwo anzumelden. Dazu sind sicher technische Einrichtungen am SuC notwendig, oder es muss eine App- oder Internetbasierte Lösung her, die wird trotz der damit verbundenen Probleme z.B. bei Innogy momentan noch akzeptiert.
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Re: Spekulation Ladeport (CCS?)

von grizzzly » 13. Jul 2018, 14:10

@Gregor,
das limitierende beim Strom sind nie die Kabel sondern quasi immer die Steckverbindungen.
Und mit mehr Steckverbindungen paralell kann man auch die Summe der Ströme übertragen.

Was die Bezahlung angeht.... ich hab keinerlei Ahnung von Innogy etc.
d.h. ich kann an die Innogy Säule fahren und dort anonym mit Karte oder Bar zahlen?
Nee da muss doch genauso auf einer Website ein Konto erstellt werden.
Das ist doch genau das selbe als wenn man bei Tesla neen Account aufmacht und dort die Kreditkarte hinterlegt.
Wo ist da der Unterschied?

anyway... war ja nur sone Idee.
Sicher wird es Elon eh ganz anders machen ;-)
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