Die Beschleunigung und die Physik

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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von DerSchwabe » 24. Dez 2017, 11:28

noch ein weiterer Punkt:

Der Roadstar treibt alle vier Räder an. Sind die verglichenen Porsche und Ferari nicht nur Hecktriebler?
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von segwayi2 » 24. Dez 2017, 12:04

Herr Bloch hat uns mal vorgerechnet wie weit ein Model S bei Sonne und 20 Grad bei trockener Strasse bei 120kmh auf der Autobahn mit 85er Akku kommt. Von den Neueren hier (und vielleicht mit dem etwas kleineren 75er Akku fahren), was meint ihr auf welchen Wert der gute Mann gekommen ist?
Als Tip, er liegt mehr als 50% daneben...
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von Mathie » 24. Dez 2017, 12:21

segwayi2 hat geschrieben:Herr Bloch hat uns mal vorgerechnet wie weit ein Model S bei Sonne und 20 Grad bei trockener Strasse bei 120kmh auf der Autobahn mit 85er Akku kommt. Von den Neueren hier (und vielleicht mit dem etwas kleineren 75er Akku fahren), was meint ihr auf welchen Wert der gute Mann gekommen ist?
Als Tip, er liegt mehr als 50% daneben...

Wobei sein Fehler nicht beim Rechnen „passiert“ ist, sondern bei den Annahmen und Schlussfolgerungen. Genau wie offenbar in dem Video, wenn ich die Beschreibungen hier lese.

Wenn die Annahmen nicht stimmen, dann nützt die schönste Rechnung nichts. Leider werden solche falschen Annahmen auch bewusst eingesetzt, um mit korrekten Rechnungen scheinbar den Beweis für falsche Behauptungen zu erbringen. Und wenn dann so ein Fake enttarnt wird, zieht man sich auf eine unschuldige Fehlannahme zurück.

Ob Blocher so oft bei seinen Annahmen zu Tesla daneben liegt oder bewusst mit falschen Annahmen arbeitet, weiß ich nicht. Aber egal was der Grund ist, eine vertrauenswürdige Quelle ist er nicht.

Gruß Mathie
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von Awzm » 24. Dez 2017, 12:24

Ich sehe gerade nicht, warum hier fast alle das Video vom Bloch so kritisieren. Er sagt ja 2.17 s seien möglich, mit Rollstart auch 2 s. Und genau so mit ebendiesem Rollstart nach Motor Trend-Methode misst Tesla die Beschleunigung normalerweise. Soweit ich mich erinnere wurde das auch für den Roadster irgendwo angegeben.
 
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von Eberhard » 24. Dez 2017, 13:26

für mich ist die Beschleunigungszeit unerheblich, da darf er auf dem Niveau des alten Roadster liegen. Aber Alpentouren bis zu 1000km bedeutet doch morgens vollgeladen aus dem Hotel los und den ganzen Tag fahren fahren fahren, sich nicht ums Zwischendurchladen kümmern müssen und bei der Rückkehr ins Hotel immer noch reichlich Ladung zu haben. Am DeC anstecken und am nächsten Morgen vollgeladen ohne Ladepause nach Hause zu kommen.


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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von ProElectriX » 24. Dez 2017, 13:37

Awzm hat geschrieben:Ich sehe gerade nicht, warum hier fast alle das Video vom Bloch so kritisieren. Er sagt ja 2.17 s seien möglich, mit Rollstart auch 2 s. Und genau so mit ebendiesem Rollstart nach Motor Trend-Methode misst Tesla die Beschleunigung normalerweise. Soweit ich mich erinnere wurde das auch für den Roadster irgendwo angegeben.


Es sind halt eben die abfälligen Bemerkungen gegenüber Tesla. Und im entsprechenden Artikel im neuen ams-Heft bezeichnet er Tesla als "Ankündigungsweltmeister".
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von einstern » 24. Dez 2017, 13:51

Falls es noch nicht erwähnt wurde, die Email von Tesla erwähnt 2,1s für 0..100 km/h.
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von Awzm » 24. Dez 2017, 14:03

ProElectriX hat geschrieben:
Es sind halt eben die abfälligen Bemerkungen gegenüber Tesla. Und im entsprechenden Artikel im neuen ams-Heft bezeichnet er Tesla als "Ankündigungsweltmeister".


Fand eben seine negative Einstellung gegenüber Tesla kam in diesem Video gar nicht so stark zum Vorschein. Aber die Punkte von KaJu74 hätte er der Vollständigkeit halber natürlich schon erwähnen sollen, war ja ansonsten recht ausführlich die Erklärung.
 
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von ProElectriX » 24. Dez 2017, 14:28

Ja, es sind halt die ständigen Sticheleien und kleinen Seitenhiebe, die mich stören. Aber klar, das kommt nicht bei jedem so rüber.
Ich finde auch den Artikel in der neuen ams schlimmer als das Video.
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Re: Die Beschleunigung und die Physik

von Mathie » 24. Dez 2017, 16:10

Ich habe mir das Video jetzt doch mal angeschaut. Die ganze Rechnerei ist doch bloß ein bisschen nett gemachte Show. Die Annahme, dass man lediglich das Vorzeichen umdrehen muss, um aus dem minimalen gemessenen Bremsweg (und der daraus abgeschätzten Verzögerung) die maximal mögliche Beschleunigung ermitteln kann, ist sowohl aus logischen als auch technischen Gründen falsch.

Logisch falsch, da die beste gemessene Verzögerung nicht die beste technisch mögliche Verzögerung sein muss, es ist, wenn man sich die deutlich unterschiedlichen gemessenen Bremswege der verschieden Fahrzeuge anschaut vielmehr recht unwahrscheinlich, dass eines der Fahrzeuge tatsächlich bei einer Messung das technisch mögliche Maximum der Verzögerung erreicht hat.

Technisch falsch, da lediglich die mittlere Verzögerung aus dem Anhalteweg errechnet wurde und sowohl die Verzögerung vie die Beschleunigung nicht mit konstantem a erfolgen. Das bedeutet, dass die auf Basis der mittleren Verzögerung errechnete Anhaltezeit nicht genau der tatsächlichen Anhaltezeit entsprechen muss. Wenn man sich die Kurve der negativen Beschleunigung beim Verzögern anschaut, vermute ich darüber hinaus stark, dass diese nicht aussieht wie die Beschleunigungskurve mit umgekehrtem Vorzeichen ...

Wenn es nur darum geht das Spielfeld abzustecken, dann kann die Verzögerungsbetrachtung einen Anhaltspunkt geben. Da zwischen dem von Tesla kommunizierten Wert von 1,9 s bis 60 mph und der aus dem Bremsweg abgeschätzten (!) Verzögerungszeit von 100 auf 0 km/h grob 15% liegen spricht nichts dagegen, dass die 1,9 s möglich sind. Ob Tesla diese auch schafft, wird man sehen, wenn der Wagen verfügbar ist.

Gruß Mathie
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