Solar-Dach von Tesla

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Re: Solar-Dach von Tesla

von Fivetonine » 25. Okt 2019, 17:35

goetzingert hat geschrieben:So wie ich gelesen habe, haben 10-15 Jahre alte Anlagen gerade mal 10% Degradation. Man geht davon aus, dass eine Anlage nach 25 Jahren ca. 80% ihrer Leistung bringt.
Wer mit der Degradation leben kann - die Anlage ist bezahlt - wird ja eh keine neue auf sein Dach montieren.

Falls diese Werte für die Solarziegeln gelten, brauch man sich über den Ersatz keine Gedanken machen im Normalfall


Zumal man dann immer noch ein funktionierendes Dach über dem Kopf hat, mit einer (reduzierten) Stromproduktion. Und wer ein Haus für mehr als 50 Jahre Lebensdauer baut, ist sowieso selber schuld.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von stekueh » 25. Okt 2019, 18:35

goetzingert hat geschrieben:So wie ich gelesen habe, haben 10-15 Jahre alte Anlagen gerade mal 10% Degradation. Man geht davon aus, dass eine Anlage nach 25 Jahren ca. 80% ihrer Leistung bringt.
Wer mit der Degradation leben kann - die Anlage ist bezahlt - wird ja eh keine neue auf sein Dach montieren.

Falls diese Werte für die Solarziegeln gelten, brauch man sich über den Ersatz keine Gedanken machen im Normalfall


Seltsam. Die Degradation von 1% pro Jahr kann ich nicht bestätigen. Hier die Erträge unserer ersten PV Anlage aus 2004:
Dateianhänge
PV-282.png

seit 08/2018: MS85 (CPO aus NL, BJ 2013), Metallic Grau, Pano, Doppellader, Ultra HiFi, 2019.24.4
TCO:

2001-2011 Golf Diesel 205tkm@0,21€/km
2014-2018 Leaf Visia 92tkm@0,20€/km
2004-2020* Touran Diesel 215tkm@0,34€/km*
2018-2033* MS85 290tkm@0,25€/km*
*Prognose

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Re: Solar-Dach von Tesla

von Oli_gibt_Gas » 26. Okt 2019, 15:50

Fivetonine hat geschrieben:
goetzingert hat geschrieben:So wie ich gelesen habe, haben 10-15 Jahre alte Anlagen gerade mal 10% Degradation. Man geht davon aus, dass eine Anlage nach 25 Jahren ca. 80% ihrer Leistung bringt.
Wer mit der Degradation leben kann - die Anlage ist bezahlt - wird ja eh keine neue auf sein Dach montieren.

Falls diese Werte für die Solarziegeln gelten, brauch man sich über den Ersatz keine Gedanken machen im Normalfall


Zumal man dann immer noch ein funktionierendes Dach über dem Kopf hat, mit einer (reduzierten) Stromproduktion. Und wer ein Haus für mehr als 50 Jahre Lebensdauer baut, ist sowieso selber schuld.


Sorry, aber wie kann man nur so etwas schreiben? Wir haben in der Familie 3 Häuser, eines ist 110, eines 57 und eines 48... oh, Mann, nach deiner Rechnung, wäre das eine schon 2 mal erneuert worden und die beiden anderen müssten nun erneuert werden... jaa das ist umweltfreundlich, immer wieder neu bauen... Ich kann da nur den Kopf schütteln. Mein Haus wird ständig auf Stand der Technik gehalten, bekommt aktuell ein neues Dach, ich würde mich schämen, wäre das so gebaut, dass man es nicht weiter vererben kann...
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Fivetonine » 26. Okt 2019, 16:58

Oli_gibt_Gas hat geschrieben:nach deiner Rechnung, wäre das eine schon 2 mal erneuert worden und die beiden anderen müssten nun erneuert werden... jaa das ist umweltfreundlich, immer wieder neu bauen... Ich kann da nur den Kopf schütteln. Mein Haus wird ständig auf Stand der Technik gehalten, bekommt aktuell ein neues Dach, ich würde mich schämen, wäre das so gebaut, dass man es nicht weiter vererben kann...

Tja das kommt drauf an, wie man baut. Wer für 50 Jahre baut, wird leicht und umweltfreundlich bauen. Und - ich werde meine Nachfahren nicht dazu zwingen, so zu wohnen wie ich es mir heute vorstelle....
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Oli_gibt_Gas » 26. Okt 2019, 17:21

Fivetonine hat geschrieben:
Oli_gibt_Gas hat geschrieben:nach deiner Rechnung, wäre das eine schon 2 mal erneuert worden und die beiden anderen müssten nun erneuert werden... jaa das ist umweltfreundlich, immer wieder neu bauen... Ich kann da nur den Kopf schütteln. Mein Haus wird ständig auf Stand der Technik gehalten, bekommt aktuell ein neues Dach, ich würde mich schämen, wäre das so gebaut, dass man es nicht weiter vererben kann...

Tja das kommt drauf an, wie man baut. Wer für 50 Jahre baut, wird leicht und umweltfreundlich bauen. Und - ich werde meine Nachfahren nicht dazu zwingen, so zu wohnen wie ich es mir heute vorstelle....


Nein tut es nicht, denn ein Haus, das nur 50 Jahre hebt und die gleichen Dämmwerte aufweist, ist kaum billiger wie ein Haus das 100 Jahre hält.... Ein Massivhaus kann man zudem auf andere Bedürfnisse anpassen... Zudem spreche ich hier insbesondere auch von drei Familienhäusern, Innenstadthäusern nicht nur von Einfamilienhäuser... Aber selbst da... Der Abbruch eines Einfamilienhauses massiv gebaut ist günstiger, als der Abbruch eines Fertighauses .. Nun ist es besonders nett wenn du deinen Erben die Hypothek des Abbruch gleich mit gibst, beim Massivhaus (bzw qualitativ hochwertigem Haus) haben sie wenigstens die Entscheidung!
Ich habe nichts gegen Fertighäuser und Holzhäuser, gut gebaut heben die auch 100 Jahre...
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Re: Solar-Dach von Tesla

von goetzingert » 26. Okt 2019, 17:26

Oli_gibt_Gas hat geschrieben:
Fivetonine hat geschrieben:
Oli_gibt_Gas hat geschrieben:nach deiner Rechnung, wäre das eine schon 2 mal erneuert worden und die beiden anderen müssten nun erneuert werden... jaa das ist umweltfreundlich, immer wieder neu bauen... Ich kann da nur den Kopf schütteln. Mein Haus wird ständig auf Stand der Technik gehalten, bekommt aktuell ein neues Dach, ich würde mich schämen, wäre das so gebaut, dass man es nicht weiter vererben kann...

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Nein tut es nicht, denn ein Haus, das nur 50 Jahre hebt und die gleichen Dämmwerte aufweist, ist kaum billiger wie ein Haus das 100 Jahre hält.... Ein Massivhaus kann man zudem auf andere Bedürfnisse anpassen... Zudem spreche ich hier insbesondere auch von drei Familienhäusern, Innenstadthäusern nicht nur von Einfamilienhäuser... Aber selbst da... Der Abbruch eines Einfamilienhauses massiv gebaut ist günstiger, als der Abbruch eines Fertighäuser... Nun ist es besonders nett wenn du deinen Erben die Hypothek des Abbruch gleich mit gibst, beim Massivhaus haben sie wenigstens die Entscheidung!


Vor allem den ganzen Beton und die Bewährung für Fundament brauchst eh. Ziegel, Balken und Dachlatten brauchst auch fürs Dach. Elektriker und Installateur müssen halt keine Schlitze kloppe, aber da ändert sich zum Massa Haus ja so gut wie nix. Also den riesen Unterschied in der CO2 Bilanz sehe ich jetzt nicht.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Oli_gibt_Gas » 26. Okt 2019, 23:27

Meine Argumentation tritt allerdings ins Leere, wenn 1qm Teslaroof billiger ist als 1qm Ziegeldach + PV.

Und wenn die Teslaroof noch deutlich leichter sind, spart man evtl. beim Dachstuhl...

Ich halte diese beiden Argumente allerdings für eher Unwahrscheinlich...
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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 26. Okt 2019, 23:31

Es ist absolut unwahrscheinlich dass ein Tesla Ziegel billiger sein soll als ein Ziegel. Und das Gewicht des Ziegels hat in der Regel keinen Einfluss auf den Dachstuhl, der wird normalerweise nach Dämmung gebaut. Fahr mal nach Kanada und schau Dir die dünnen Sparren an :-) dort wird halt mit dem Aufdrehen der Heizung gedämmt.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Oli_gibt_Gas » 27. Okt 2019, 09:11

Äh nein sorry... Ein Dachstuhl wird ausschließlich nach Dachlast konstruiert, manchmal vielleicht noch nach persönlichem Vergnügen... Dämmung wird nur rein gerechnet.

Ich sprach nicht nur vom Ziegel, sondern Ziegel + PV.... Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass das deutlich teurer ist, aber ich weiß es halt nicht.

Besser wäre andere Dachsysteme zu verbauen, z. B. eine einfache Grundabdichtung und dann eine Abdichtungsbahn mit Solar drüber...

z. B. sowas...
https://alwitra.de/2017/01/23/weltpremi ... solar-csi/

So hätte ich unsere Aufstockung im 48 Jahre alten Haus gemacht, leider bekomme ich es noch nicht genehmigt...
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 27. Okt 2019, 09:55

Das Ganze ist schon noch etwas komplexer. Es müssen z.B. Schneelasten und Windlasten berücksichtigt werden. Ein weiteres Problem sind unsymetrische Belastungen. Beispiel: Eine aufgeständerte Solaranlage auf der Südseite eines Satteldachs. ( Bei Supermärkten leider oft ein Ko Problem. Hier ist natürlich z.B. die Tesla Lösung im Vorteil, da die Module mit und ohne Zellen fast das Gleiche wiegen.
 
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