Solar-Dach von Tesla

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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 18. Feb 2018, 11:31

Ich meine über Geschmack lässt sich normalerweise streiten, aber was ist denn hier passiert?
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Snuups » 18. Feb 2018, 11:37

Bildschirmfoto 2018-02-18 um 10.36.20.jpg
Bildschirmfoto 2018-02-18 um 10.36.20.jpg (47.83 KiB) 323-mal betrachtet


Muss nur noch der Kamin weg. dann gibt es 4 Pannels mehr.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Solar-Dach von Tesla

von Mathie » 18. Feb 2018, 11:57

OS Electric Drive hat geschrieben:Ich meine über Geschmack lässt sich normalerweise streiten, aber was ist denn hier passiert?

Als Projektentwickler vermute ich, dass der B-Plan schuld ist. Geschosszahl und Dachneigung vorgegeben -> Gauben als Ausweg, um das DG auszunutzen.

Gruß Mathie
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Re: Solar-Dach von Tesla

von mschk » 18. Feb 2018, 12:03

Man kann zumindest behaupten, dass man kein 0815 Dach hat :D

Da wirst du aber Spaß kriegen mit der Verschattung etc. Keine einfache Geschichte.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Chris King » 18. Feb 2018, 12:19

Mathie hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Ich meine über Geschmack lässt sich normalerweise streiten, aber was ist denn hier passiert?

Als Projektentwickler vermute ich, dass der B-Plan schuld ist. Geschosszahl und Dachneigung vorgegeben -> Gauben als Ausweg, um das DG auszunutzen.

Gruß Mathie



Ein Mann vom Fach!

Der Bebauungsplan ist mehr als dämlich.

Auch breitere Gauben waren nicht möglich, da die Länge/Breite auch nicht länger als X Meter sein durfte. Also mussten es halt mehrere kleine Gauben werden.

Deswegen die Frage ob bei einem solchen Dach die Solarziegeln nicht sinnvoller wären.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Mathie » 18. Feb 2018, 12:20

@Eberhard ich hatte die von fiamma angegebenen Werte für die Argumentation verwendet.

Die Module mit 22% sind weitaus größer als die Schindeln mit den angeblichen 20,8%.

Selbst wenn Solteq die gleichen Zellen verwenden sollte wie Sunpower, glaube ich ohne unabhängige Bestätigung nicht, dass der bauartbedingte Nachteil der Schindeln nur 5% betragen soll.

Dass Solteq als kleiner Betrieb Zellen mit besonders hohem Wirkungsgrad bekommt, an die sonst niemand rankommt, halte ich auch für wenig wahrscheinlich.

Gruß Mathie
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Re: Solar-Dach von Tesla

von jekruege » 18. Feb 2018, 12:21

Ich habe ein Angebot von Solteq - der Preis der Ziegel ist okay - jedoch kostet der Unterbau das Doppelte der Ziegel und macht es damit sehr teuer. Ich nehme an, der Dachdecker will da nicht ran. Die von Solteq empfohlenen Dachdecker melden sich nicht mehr - also eher das übliche Problem.
Tesla meldet sich auch nicht obwohl ich wahrscheinlich als einer der ersten reserviert habe.

20 qm Solar habe ich derzeit auf dem Dach - 2,3 kw/Peak - viel mehr geht nicht - mit Solteq-Ziegeln wäre 6,4 kW/Peak möglich. Also es wäre schon eine deutliche Verbesserung.

Ps. über die Tesla-Ziegel gab es einen Bericht vom deutschen Dachdeckerverband - das Tesla noch nicht an sie rangetreten ist und sie gespannt sind, ob alle Zulassungshürden bewältigt werden können. Also ich rechne dieses Jahrzehnt eher nicht mit Tesla-Ziegeln in Deitschland.
Beste Auto der Welt (S85) seit April 2015 und noch ein i3 inzwischen :)
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fiamma » 18. Feb 2018, 13:48

Danke Fränki1 für deine Ausführungen. Für mich war eigentlich klar, dass bei der angegebenen Leistung nur das Modul und nicht die Leistung über die ganze Schindel gemeint war (sorry mein Fehler). Ein Teil der Schindel wird ja überdeckt, dort würde das Modul ja verschattet, was keinen Sinn ergibt. Du würdest keine Schindeln empfehlen, weil du deren Probleme kennst. Ich kenne die als Laie eben leider nicht. Daher wäre ich dir sehr dankbar, wenn du diese Probleme noch etwas präzisieren könntest. Klar es hat viele Verbindungen. Die hat es bei Solarpanels auch (natürlich viel weniger). Sind die anfällig? Reparatur von Schindeln ist natürlich auch weit aufwändiger. Defekte Schindeln zu entdecken sollte kein Problem sein (Thermographie). Was ist der Grund, dass du die Solarpanels empfiehlst? Zu kurze Erfahrung mit den Schindeln oder gibt es gravierendere Gründe? Ich kann mit etwas weniger Leistung und etwas Mehrkosten, dafür mit schickem Aussehen, leben.
Ich bin auch der Meinung, dass man auf standardisierte Produkte zurückgreifen soll (i.d.R. günstig und zuverlässig). Nur bei neuartigen Produkten muss man diese Komfortzone manchmal verlassen. Aber auch da würde ich erwarten, dass bei Verbindungen bewährte Produkte verwendet werden.
Für Mathie. Die durchschnittlichen Wirkungsgrade 18-21% bedeuten: Es gibt Module die noch wirksamer sind als 21% und andere, die weniger als 18% bringen. Es heisst also nicht, dass 21% das Maximum ist. Bei einer rel. teuren Schindel macht es keinen Sinn, Zellen mit niedrigem Wirkungsgrad einzusetzen. Die Panelhersteller bemühen sich ja auch, immer noch leistungsfähigere Module zu produzieren.
Ich bin sicher nicht der Einzige, der ein Solardach möchte, welches auch noch super aussieht.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Need » 18. Feb 2018, 14:33

Diese Endpreise machen das ganze irgendwie komplett uninteressant für mich.
Vielleicht gibt es irgendwann da mehr Konkourrenz oder neue Erfindungen. Momentan ist es ja günstiger ein Standard-Dach PLUS eine (optisch furchtbare) Solaranlage zu nehmen. Aber selbst das rentiert sich ja für einen Privathaushalt nichtmal... echt schade.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Dornfelder10 » 18. Feb 2018, 15:25

Moin OSE,

OS Electric Drive hat geschrieben:Das wird nicht passieren, denn die meisten Solarmodule werden auf der Freifläche und auf großen Industriedach Anlagen installiert. BIPD käme nur bei Sanierung und Neubau in Frage und somit eher selten.

Das es für völlig unterschiedliche Anwendungsfälle auch unterschiedliche Standards gibt ist ja nichts ungewöhnliches. Im kleinen Deutschland werden jedes Jahr ca. 200-250.000 Tsd. Wohneinheiten neu gebaut. Mir will es nicht in den Kopf dass es kostengünstiger sein soll erst ein komplettes Dach einzudecken und dann obendrüber eine PV zu montieren. Doppelte Materialkosten, doppeltes Gewicht, doppelte Arbeitszeit. Und aussehen tut es meistens auch - na ja...

OS Electric Drive hat geschrieben:Die meisten Schäden treten meistens durch Umwelteinflüsse wie Sturm, Gewitter und Co auf. Wenn man hier einen Schaden hat kann einem jeder helfen wenn man sich an Standards gehalten hat. Bei komplexen Situationen müssen erst Ersatzteile besorgt werden und wer kann das reparieren?


Ist alles richtig. Darum muss Indach natürlich ebenfalls standardisiert werden. Wenn man sich immer nur an den bestehenden Standard hält gibt es keinen Fortschritt.

OS Electric Drive hat geschrieben:Nun Es hat sich in der PV das 60 zellige Modul als bestes Preis Leistungs Verhältnis herauskristallisiert was sowohl Produktion als auch BOS berücksichtigt.


Wenn vom 60-zelligen Modul jährlich 100 Mio. Stück hergestellt werden und von Indach-Lösungen bei irgendwelchen "Hinterhofklitschen" ein paar tausend zusammengelötet werden dann ist klar wer kostenmäßig besser fährt. Sobald da einer groß einsteigt und die Sache skaliert sehe ich das aber kippen. Ich denke und hoffe dass Tesla die Solarbranche genau so durchmischt wie die Automobilbranche.

Wie oben schon geschrieben kommt es auf den Einsatzzweck an. Bei Reifen gibt es PKW-Reifen und LKW-Reifen. Sommer- und Winterreifen. Usw.
Warum soll es bei PV nur das aufgeständerte 60zellige Modul geben?

Gruß

Bernhard

PS: Sorry für das falsche Zitieren aber ich kann es nicht ändern. Es werden immer 2 zusätzliche "quote" eingefügt die ich nicht löschen kann. Keine Ahnung warum.
 
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