Solar-Dach von Tesla

Infos zu Tesla Solardachziegeln...

Re: Solar-Dach von Tesla

von tripleP » 17. Feb 2018, 14:39

Auf der Solteq Seite steht aber auch bei einem konkreten Dachtyp, dass da 160Wp/m2 gehen und dies in etwa einem konventionellen Modul von 260Wp entspricht.
Und durch die kleineren Module die (kleine) Dachfläche besser ausgenutzt werden kann.

Beides sicher nicht übertrieben.

Ob die Firma und das Produkt taugt, keine Ahnung.

Ich würde als Schweizer ein anderes Indach bauen, z.bsp. von Megasol oder Meyer Burger. Da kann man auch vorbeigehen.

Tesla enttäuscht hier leider und ich würde gar nicht damit planen.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von ltreasure » 17. Feb 2018, 14:44

Ich habe Solteq vor ca 2 Jahren mehrmals kontaktiert um Details zur Nutzung auf einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus zu besprechen.
Reaktion: Exakt gar keine.
So viel zum Einlösen vollmundiger Versprechen.
Habe es dann irgendwann aufgeben, da dass Interesse an Kunden anscheinend nicht so besonders groß sein kann.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fiamma » 17. Feb 2018, 19:26

Nur weil fränki1 behauptet, die Hühner lachen muss das ja noch lange nicht heissen, dass die angegeben Angaben nicht stimmen können. Auf Solaranlage-Ratgeber.de lese ich, dass die durchschnittlichen Wirkungsgrade der monokristallinen Solarzellen bei 18-21% liegen. Also liegen die Solteqschindeln im Durchschnitt und nicht im aller obersten Bereich. Ich sehe seine Behauptung als Behauptung und nicht als Beweis. Die Angaben werden meines Wissens immer unter optimalen Bedingungen gemessen. Ich habe noch nie gelesen, dass die Angaben bei Bewölkung oder 3m Schnee auf dem Dach gemacht wurden. Jedem ist klar, dass die angegebene Leistung der Module rsp. Schindeln unter Praxisbedingungen nicht oder nur zu kurzen Zeiten (z.B. Winter bei praller Sonne und kühlen Temperaturen ) erreicht werden können. Daher finde ich auch die Lösung, die warme Luft unter den Schindeln abzusaugen und einer WMP zuzuführen genial. Das kühlt die Schindeln und erhöht deren Wirkungsgrad. Ich habe mir genau von Leuten, wie Os Electric Drive, die offensichtlich viel Ahnung und Erfahrung haben, kritische oder auch zustimmende Bemerkungen erhofft. Wenn mir jemand glaubhaft machen kann, dass Solteq nur Schrott publiziert, die gemachten Versprechungen hinten und vorne nicht stimmen, bin ich der Erste, der diese Infos dankend aufnimmt. Ich will nicht viel Geld für ein Solardach ausgeben, das dann nicht funktioniert. Megasol und und Megaslate habe ich mir auch angeschaut. Die Schindeln von Tesla und Solteq sehen einfach um Welten besser aus.
Ja es stimmt ich verlasse mich bei meinen Aussagen auf die von Solteq publizierten Werte, das tue ich aber genauso bei Tesla oder den Werten der Solarpanelhersteller.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 17. Feb 2018, 21:03

Dornfelder10 hat geschrieben:Schau mer mal wie lange es dauert bis BIPV der neue Standard ist.

Das wird nicht passieren, denn die meisten Solarmodule werden auf der Freifläche und auf großen Industriedach Anlagen installiert. BIPD käme nur bei Sanierung und Neubau in Frage und somit eher selten.

Warum empfehlt ihr das?

Die meisten Schäden treten meistens durch Umwelteinflüsse wie Sturm, Gewitter und Co auf. Wenn man hier einen Schaden hat kann einem jeder helfen wenn man sich an Standards gehalten hat. Bei komplexen Situationen müssen erst Ersatzteile besorgt werden und wer kann das reparieren?

Gibt es einen technischen Grund dass es sehr teuer ist oder ist es nur teuer weil die Skaleneffekte fehlen?


Nun Es hat sich in der PV das 60 zellige Modul als bestes Preis Leistungs Verhältnis herauskristallisiert was sowohl Produktion als auch BOS berücksichtigt. Die 72 zelligen sind zwar noch einen Tick günstiger jedoch sind die BOS hier wieder höher, außer im Freiland.

54 zellige Module sind schon so gut wie vom Markt verschwunden.

Ich bin immer ein Freund von Standards und ich denke daher, dass sich nicht umsonst bei Reifen gewisse Standards durchgesetzt haben.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 17. Feb 2018, 21:18

Du hast natürlich damit recht, dass nicht alles, was ich behaupte auch stimmen muss. Allerdings sind hier die Fakten erdrückend. Wenn eine Zelle in ihrem Wirkungsgrad zwischen 18 und 21% liegt, so kann das Modul nicht bei 20,8 % liegen. Erstens hat die wirksame Modulfläche bei den Schindeln nicht 100%, sondern dürfte im Idealfall bei 80 bis 90 % liegen. Zweitens dürfte das Glas, was die Zelle bedeckt und auch noch strukturiert ist, höchstens eine Durchlässigkeit von 90% im zellaktiven Spektralbereich haben um nur zwei wesentliche Faktoren zu nennen.
Ich habe übrigens in meinem Leben bereits ca. 40 MW Peak Solaranlagen selber projektiert und gebaut, bin also kein Laie.
Auch die Entwicklung von Solarschindeln und Solardachsteinen beobachte ich schon seit mehr als 10 Jahren sehr intensiv, kenne also sehr wohl die aktuellen Entwicklungen und vor allem die Probleme.
Ich schließe mich übrigens voll umfänglich der Meinung von OS Electric Drive an und kann dir somit keine !!! aktuelle Solarschindel empfehlen.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Mathie » 17. Feb 2018, 21:38

@fiamma Du hast behauptet, dass die Schindeln von Solteq 208 W/m2 Peakleistung hätten. Das wäre ein Wirkungsgrad von 20,8% für die Schindeln, nicht der Zellen!

Jetzt schreibst Du:
fiamma hat geschrieben:Auf Solaranlage-Ratgeber.de lese ich, dass die durchschnittlichen Wirkungsgrade der monokristallinen Solarzellen bei 18-21% liegen. Also liegen die Solteqschindeln im Durchschnitt und nicht im aller obersten Bereich.

20,8% für die Schindeln soll im Durchschnitt liegen, wenn das Maximum der Zellen laut Deiner Angaben bei 21% liegt?

die gemachten Versprechungen hinten und vorne nicht stimmen, bin ich der Erste, der diese Infos dankend aufnimmt.

Du hast doch die Infos selbst zusammengetragen, dann zähl doch mal eins und eins zusammen ...

Gruß Mathie
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Re: Solar-Dach von Tesla

von univ » 17. Feb 2018, 21:42

fränki1 hat geschrieben:Ich schließe mich übrigens voll umfänglich der Meinung von OS Electric Drive an und kann dir somit keine !!! aktuelle Solarschindel empfehlen.

Ok. Was ist denn ein guter Kompromiss? Mein Dachdecker hat mir zu dieser Lösung von der Firma Braas geraten, meinte aber, das würde sich niemand installieren weil teuer. https://www.braas.de/produkte/solarsyst ... pv-premium

Was gibt's noch für erprobte, mögstlich kostengünstige und ertragreiche Lösungen wenn man ein möglichst schönes Dach haben will?
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 17. Feb 2018, 23:13

univ hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:Ich schließe mich übrigens voll umfänglich der Meinung von OS Electric Drive an und kann dir somit keine !!! aktuelle Solarschindel empfehlen.

Ok. Was ist denn ein guter Kompromiss? Mein Dachdecker hat mir zu dieser Lösung von der Firma Braas geraten, meinte aber, das würde sich niemand installieren weil teuer. https://www.braas.de/produkte/solarsyst ... pv-premium

Was gibt's noch für erprobte, mögstlich kostengünstige und ertragreiche Lösungen wenn man ein möglichst schönes Dach haben will?

Wie bereits gesagt, würde ich auf möglichst flache, geschwärzte Module im Standardformat von einem Markenhersteller zurückgreifen und so flach wie möglich aufständern. Natürlich muss die Eindeckung dann ebenfalls schwarz sein und die Solarfläche sollte der Optik wegen möglichst nicht "zerrissen" sein. Die geringen Leistungseinbußen wegen der schlechteren Hinterlüftung , kann man verschmerzen. Hier sind übrigens mit Hochleistungsmodulen wirklich bis zu 200 W Peak /m² machbar. Bei hochwertigem Schieferdach kann man bei einer großen zusammenhängenden Modulfläche sogar die Fläche unter den Modulen in Absprache mit dem Dachdecker alternativ mit preisgünstigerem Material gestalten. Damit sollten wir es aber belassen, denn wir sind schon mächtig OT.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Eberhard » 17. Feb 2018, 23:25

Mathie hat geschrieben:@fiamma Du hast behauptet, dass die Schindeln von Solteq 208 W/m2 Peakleistung hätten. Das wäre ein Wirkungsgrad von 20,8% für die Schindeln, nicht der Zellen!

Jetzt schreibst Du:
fiamma hat geschrieben:Auf Solaranlage-Ratgeber.de lese ich, dass die durchschnittlichen Wirkungsgrade der monokristallinen Solarzellen bei 18-21% liegen. Also liegen die Solteqschindeln im Durchschnitt und nicht im aller obersten Bereich.

20,8% für die Schindeln soll im Durchschnitt liegen, wenn das Maximum der Zellen laut Deiner Angaben bei 21% liegt?

die gemachten Versprechungen hinten und vorne nicht stimmen, bin ich der Erste, der diese Infos dankend aufnimmt.

Du hast doch die Infos selbst zusammengetragen, dann zähl doch mal eins und eins zusammen ...

Gruß Mathie


Die besten käuflichen Module-Wirkungsgrade liegen bei 22% z.B. von Sunpower (360W) bei 1559 x 1046 = 220,76W/qm
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Solar-Dach von Tesla

von Chris King » 18. Feb 2018, 09:51

Ok. Aber wenn diese Option nicht besteht? Da die Dachfläche durch Gauben sehr zerklüftet ist oder der Frau die Optik nicht gefällt...was auch immer.

Dann wäre doch so ein Solardach besser?

Wir haben sehr viele Gauben. Da passen nicht so viele Module drauf. Deswegen bin ich auf die Garage gewechselt.

Könnte man mit den Solarziegeln nicht deutlich mehr Fläche belegen?


Edit: Foto hinzugefügt


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