Solar-Dach von Tesla

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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 14. Mai 2017, 16:47

10%? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Worauf belegst Du das ? Was macht es im Jahr aus denn darauf kommt es an.
In der Regel liegt der spezifische Wert für die Leistung bei deutlich unter 0,5%/K. Das würde bedeuten dass Du behauptest dass die Zelle im Mittel rund 25 Grad wärner ist wegen der fehlenden Hinterlüftung ?
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 14. Mai 2017, 16:54

OS Electric Drive hat geschrieben:10%? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Worauf belegst Du das ? Was macht es im Jahr aus denn darauf kommt es an.
In der Regel liegt der spezifische Wert für die Leistung bei deutlich unter 0,5%/K. Das würde bedeuten dass Du behauptest dass die Zelle im Mittel rund 25 Grad wärner ist wegen der fehlenden Hinterlüftung ?

In der Mittagszeit bei voller Sonneneinstrahlung sind sogar viel mehr als nur 25°C drin. Und es gibt halt auch Regionen, wo es deutlich wärmer ist und die Sonne halt auch höher steht.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 14. Mai 2017, 17:07

Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von pollux » 14. Mai 2017, 17:11

fränki1 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:10%? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Worauf belegst Du das ? Was macht es im Jahr aus denn darauf kommt es an.
In der Regel liegt der spezifische Wert für die Leistung bei deutlich unter 0,5%/K. Das würde bedeuten dass Du behauptest dass die Zelle im Mittel rund 25 Grad wärner ist wegen der fehlenden Hinterlüftung ?

In der Mittagszeit bei voller Sonneneinstrahlung sind sogar viel mehr als nur 25°C drin. Und es gibt halt auch Regionen, wo es deutlich wärmer ist und die Sonne halt auch höher steht.

Nun, ist es denn sinnvoll einen Wirkungsgradverlust nur auf einen kurzen Zeitpunkt anzugeben. Interessiert nicht eher das ganze Jahr? Wie sieht denn da der Verlust nach Deinen Quellen aus?
Selbst ein Tag der in der "Mittagszeit bei viel Sonneneinstrahlung" hat dürfte auch einen Morgen und eine Abend haben.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 14. Mai 2017, 17:15

OS Electric Drive hat geschrieben:Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25 Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.

Ich habe doch nirgends behauptet, dass sie über das Jahr 25 Grad wärmer ist, sondern an heißen Sonnentagen. In kalten Gegenden spielt eine Hinterlüftung fast keine Rolle. in heißen subtropischen Regionen ist es schon ausschlaggebend.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von pollux » 14. Mai 2017, 17:20

fränki1 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25 Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.

Ich habe doch nirgends behauptet, dass sie über das Jahr 25 Grad wärmer ist, sondern an heißen Sonnentagen. In kalten Gegenden spielt eine Hinterlüftung fast keine Rolle. in heißen subtropischen Regionen ist es schon ausschlaggebend.

Glaubst Du das? Oder gibt es auch Quellen?
Was ist "ausschlaggebend"? Was für Dich ausschlaggebend ist, könnte für mich noch unter der Wahrnehmungsgrenze liegen. Eine konkrete belegbare Zahl wäre da schon hilfreicher.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von egn » 14. Mai 2017, 17:24

Ich kann aus Erfahrung mit meinem schlecht hinterlüfteten Modulen auf meinem Wohnmobil ableiten dass die Temperatur der Zellen in der Spitze etwa 85° C erreichen, was an der Grenze der Spezifikation liegt. Der Leistungsverlust hier bei etwa 30 %. Hinterlüftete Module werden normal maximal zwischen 50-60 ° C heiss. Bei 55 ° C liegt der Leistungsverlust bei etwa 15 %.

Wenn die Tiles ganzflächig durchsichtig sind und die darunterliegende Unterdachbahn dann auch noch aus Bitumen besteht, dann kommt noch der Treibhauseffekt hinzu.

Die Frage ist ob das dann noch mit dem Brandschutz zu vereinbaren ist, wenn kein Ziegel mehr zwischen Solarzelle und Unterdach/Unterspannbahn ist. Wie sieht es bei Hotspots, schlechten Verbindungsstellen und Blitzschutz aus?

Das sollte man alles nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Übrigens, bezüglich Kühlung wäre das Solardach eine Ideale Kombination zu einer Erdwärmepumpe oder einem Eisspeicher. Die Solarzellen werden im Sommer effektiv gekühlt, die Wärme wird gespeichert und kann im Winter dann zum Heizen genutzt werden.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von OS Electric Drive » 14. Mai 2017, 17:28

fränki1 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25 Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.

Ich habe doch nirgends behauptet, dass sie über das Jahr 25 Grad wärmer ist, sondern an heißen Sonnentagen. In kalten Gegenden spielt eine Hinterlüftung fast keine Rolle. in heißen subtropischen Regionen ist es schon ausschlaggebend.


Du hast geschrieben dass es 10% weniger Ertrag gibt. Was juckt mich das an wenigen Tagen. Du hast mehrfach die Hinterlüftung angesprochen und nun Frage ich nach dem Minderertrag dadurch. Also wie viel wird es denn nun sein?
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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 14. Mai 2017, 17:36

pollux hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25 Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.

Ich habe doch nirgends behauptet, dass sie über das Jahr 25 Grad wärmer ist, sondern an heißen Sonnentagen. In kalten Gegenden spielt eine Hinterlüftung fast keine Rolle. in heißen subtropischen Regionen ist es schon ausschlaggebend.

Glaubst Du das? Oder gibt es auch Quellen?
Was ist "ausschlaggebend"? Was für Dich ausschlaggebend ist, könnte für mich noch unter der Wahrnehmungsgrenze liegen. Eine konkrete belegbare Zahl wäre da schon hilfreicher.


Das Thema ist leider sehr komplex. Pauschale Zahlen sind kaum erhältlich. Einerseits ist Hinterlüftung nicht Hinterlüftung. (Spaltgrrösse, Dachneigung, Oberflächen, Wirbelbildung usw.) Auch die Windverhältnisse spielen eine Rolle. Oder Reflexionseigenschaften der Module im Spektralbereich und vieles mehr. In Deutschland würde ich mal die latte so zwischen 2 und 6% legen. Im Mittelmeerraum können schon bis zu 10% realistisch sein. Habe allerdings selbst außerhalb Deutschlands nie Versuche angestellt.
Insgesamt ist es aber bei den Tesla Schindeln eher ein untergeordnetes Problem. Die dominierenden Punkte sind hier der Preis und die Bedenken bei der Zuverlässigkeit ( zu viele Kontaktstellen)
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von egn » 14. Mai 2017, 17:45

Wenn etwas im Internet recherchiert dann findet man eine Ertragsdifferenz von etwa 5 % zwischen Aufdachanlagen und in Dächer integrierten Anlagen.

https://www.photovoltaik-web.de/photovo ... erlueftung

Hier eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile:
http://www.photovoltaiksolarstrom.de/ph ... otovoltaik

Hier das Indach System von Solarwatt.

Ich würde jederzeit das System von Solarwatt vorziehen.
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