Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von TeslaVIE » 12. Jul 2017, 21:00

+1
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von TeslaHH » 12. Jul 2017, 23:48

Ich glaube, Chrisbell hat hier das zeitliche gesegnet...oder sich getrollt.
Kann fast zu hier, oder?
 
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von krouebi » 13. Jul 2017, 04:56

Hallöchen,

ich fuhr auch um die Jahrtausendwende zehn Jahre lang Mercedes - aber zur dieser Zeit hätte GsD der Regensensor auch dort sein Einzug getan.

HUD kann man ja übrigens recht leicht und preiswert nachrüsten - und eine vollständige Integration ist auch möglich.
MfG,

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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Volker.Berlin » 13. Jul 2017, 07:27

TeslaHH hat geschrieben:Ich glaube, Chrisbell hat hier das zeitliche gesegnet...oder sich getrollt.
Kann fast zu hier, oder?

Wenn keiner mehr was schreibt, hört es ja von alleine auf. Vielleicht ist Chrisbell mit seinem neuen X auch auf Weltumrundung im Urlaub und meldet sich hinterher wieder. Wer weiß das schon? ;)
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Volker.Berlin » 22. Jul 2017, 11:05

Moderator Note: Die Diskussion über :arrow: Ladekabel für öffentliche Ladestationen wird jetzt in einem separaten Thread geführt.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Alex_MX » 4. Sep 2017, 13:34

Ich kann den Christian sehr wohl verstehen.
Wie ich schon mal geschrieben habe, habe ich den MX recht spontan gekauft und warte nun auf die Auslieferung.
Nachdem ich hier so etwas lese, fange ich langsam an zu zweifeln, ob ich denn doch das richtige gemacht habe.
Es steht außer Frage, dass der Elektroantrieb objektiv gesehen die bessere Alternative ist. Vorausgesetzt die Infrastruktur ist soweit ausgebaut, dass man beim Elektroauto überall hin kommt, wo man normalerweise immer hin fährt.
Ich halte diese Voraussetzung für erfüllt.
Also Elektrofahrzeug, JA, gerne, gib mir zwei!

Das Problem liegt aber etwas woanders, worüber Christian, paar Andere und auch ich uns aufregen:
Ich bin das Auto probegefahren und gleich gekauft. Warum sollte ich fragen, ob das Auto einen Regensensor hat? Selbstverständlich, dachte ich mir. Ich frage ja nicht, ob das Auto Wischerblätter dran hat... Naja, hätte ja sein können. Oder hat das Auto denn ABS? usw. Eine Liste mit hunderten Checkpunkten kann man mitbringen.
Das liegt einfach daran, dass wenn man von einem (deutschen) Premiumhersteller kommt, sagen wir mal Audi, BMW, MB, von den Funktionen seit Jahren! so verwöhnt ist, dass manche Sachen in dieser(ganz wichtig!) Preisklasse selbstverständlich sind.
Experiment? Gerne.
Ein Fanboy soll mir bitte alles aufzählen, was der Tesla MS oder auch MX mehr an Features hat, was ein Fahrzeug von Audi, BMW, MB (sucht euch ruhig einen aus) für 120k Euro nicht hat.
Elektroantrieb lassen wir bitte außen vor, dazu habe ich schon genug oben geschrieben.
Und jetzt andersherum. Ich kann die Liste recht lang werden lassen mit den Features, die diese 3 unterschiedlichen Hersteller ALLE haben, aber Tesla nicht.

Ich finde, wenn man von einem deutschen Premiumhersteller zu Tesla wechselt, und dann sogar noch mehr Geld als sonst zahlt, hat man (zurecht) eine recht hohe Messlate.
Würde der MX 69.000 euro kosten, dann hätte sich niemand über Spaltmaße, knisternden Innenraum, Passgenauigkeit (kurz: Verarbeitungsqualität) aufgeregt. Genau so einen nicht vorhanden Regensensor nimmt man mit einem einfachen "Schade" hin, und ist trotzdem happy, weil die Stärke des Fahrzeugs in dem Antrieb liegt.
Aber so zahlt man wie für 2x (in allgemeinen) top verarbeiteten neuen Q7, und bekommt 2 Elektromotoren mit Akku plus paar Kameras mit paar nicht zueinander passenden Karosserieteilen.

Es gibt noch ein anderer Teil der Forumsmitglieder:
Die sind bisher einen Opel (als Beispiel, nicht persönlich nehmen), Peogeot usw davor gefahren, und jetzt sich auf einmal einen Tesla geleistet haben. Da kann ich die Begeisterung absolut verstehen. Die haben einfach keinen Vergleich.

Und die letzte Gruppe, die zwar immer teure Autos, aber immer wieder Pech hatte. Wo man dies, mal das kaputt geht.
Das hat Tesla aber auch. Einer mehr, der andere weniger.

Meine Meinung ;)
Gruß Alex
 
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von marlan99 » 4. Sep 2017, 14:59

Es gibt dann noch mindestens eine weitere Gruppe.
Diejenigen, welche bereit sind mehr Geld zu zahlen als man es für einen Verbrenner mit ähnlicher Ausstattung tun müsste. Der Grund darin, dass man einen wertvolleren Beitrag an die Umwelt nimmt. In Bezug auf Emissionen, aber auch in Bezug auf die so mögliche Weiterentwicklung dieser Technologie um sie massentauglich machen zu können.

Meine Meinung:
Je mehr der Tesla massentauglich wird, umso mehr wird hauptsächlich auf einzelne fehlende Features hingedeutet und umso mehr wird ein Preis verlangt, der sich im Bereich der restlichen Hersteller befindet.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von segwayi2 » 4. Sep 2017, 15:06

Der Roadster hat 130k gekostet und war eigentlich eine Elise für weniger als die Hälfte. Das Model S bekommt man zwar schon für 70 ist aber immer noch nicht 1:1 in den Anschaffungskosten mit anderen Autos vergleichbar. Bei Model 3 wird die Spanne letztendlich über den TCO genullt. Ein Model S oder X ist dagegen nicht schön zu rechnen, da gehört ein gewisses Mass an Fanboytum für den E-Antrieb dazu. Ansonsten greift man halt besser zum GTE oder analog. Bei Spontankäufern die das nicht wissen kann das schon mal ins Auge gehen ;)
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Alex_MX » 4. Sep 2017, 15:24

marlan99 hat geschrieben:Der Grund darin, dass man einen wertvolleren Beitrag an die Umwelt nimmt. In Bezug auf Emissionen, aber auch in Bezug auf die so mögliche Weiterentwicklung dieser Technologie um sie massentauglich machen zu können.

Ich finde diese Einstellung wirklich gut.
Aber wird denn die Umweltverschmutzung durch Verkehr nicht überschätzt? Wirklich nicht?
So weit ich weiß, liegt der Anteil unter 14%. Jetzt ohne google, aus dem Kopf heraus. Habe mich nie wirklich damit beschäftigt.
Das würde bedeuten, dass wenn alle Verkehrsmittel die Umwelt nicht mehr verschmutzen, haben wir zu 14% eine sauberere Luft.
Sind jetzt die 14% viel? Ja!
Und im Vergleich zum Aufwand, den man dafür treiben müsste? Glaube nein.
Dazu kommt noch, dass die Schadstoffe, wenn auch in der deutlich geringeren Menge, trotzdem beim Kraftwerk entstehen. Nicht alles kann man mit Windrädern und Photovoltaik versorgen.
Dann die Akkus, wenn die komplett ausgedient haben. Wie werden die recycelt? Entstehen dabei keine Schadstoffe?
Also alles zusammen, können wir die Umweltverschmutzung um max. 8% reduzieren, wenn dabei alle Autos elektrisch fahren.

Aus diesem Grund, ist meiner Meinung nach "umweltfreundliches Fahren" eher eine Glaubensfrage. Meiner Meinung nach haben wir unendlich viele andere Probleme auf der Welt, die man sich vornehmen kann.

Die lokal entstehende Verschmutzung in den Städten z.B. ist natürlich ein Problem, sollte aber nicht gleich mit der Umwelt gleich gestellt werden. Da soll eine Lösung gefunden werden. Die soll auch gleich für arme und reiche sein.
Nichts mit "für 2700 euro im Jahr, können Sie in der Innenstadt Auto fahren"

marlan99 hat geschrieben:Je mehr der Tesla massentauglich wird, umso mehr wird hauptsächlich auf einzelne fehlende Features hingedeutet und umso mehr wird ein Preis verlangt, der sich im Bereich der restlichen Hersteller befindet.

Das wünsche ich mir auch. Denke aber, das interessiert weder Tesla, noch andere Hersteller.
Wenn die schon ein defektes Fahrzeug in der Garantiezeit wenig juckt, werden die keine Rücksicht auf unsere speziellen Wünsche nehmen.
Die machen einfach, was die gerade wollen, können, und wo sie den Spaß dran haben.
 
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Volker.Berlin » 4. Sep 2017, 15:59

Dieses Thema ist doch sehr, sehr subjektiv. Hier gibt es einen Thread, der quasi genau das Gegenteil beschreibt:
:arrow: viewtopic.php?f=76&t=18150
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