Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

Vorstellung von Fahrzeug und Fahrer...

Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von krouebi » 12. Jul 2017, 12:02

Hallo @hiTCH-HiKER und sustain:

hiTCH-HiKER hat geschrieben:Warum ist es denn so kompliziert bei einem Tesla den Scheibenwischer zu bedienen?


Siehe bitte mein obiger Beitrag.

Un bei AP1 waren wir durchaus mit der Funktionsweise des Regensensors zufrieden.
MfG,

Krouebi

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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von volker » 12. Jul 2017, 13:11

Man kann endlos über Nutzen oder Unsinn eines Features streiten.

Der Schwachpunkt ist der Rückschritt bei Tesla! Da haben wir viele erzürnte Beiträge auch in anderen Threads.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von OS Electric Drive » 12. Jul 2017, 13:19

So sieht es leider aus... und aus dem Grund wird auch der Ap2 nicht so schnell kommen wie behauptet... Derjenige der den Aufpreis für autonomes Fahren gezahlt hat dem kann man nur gratulieren.

Wenn man sogar schon eine Datenbank nutzt um Tempolimits einzuspielen, was sicher keine einfache Sache ist, dann weiß man wie weit man entfernt ist vom Schilder lesen!
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Kalocube » 12. Jul 2017, 14:29

krouebi hat geschrieben:In Tesla und Mercedes (aber nur ältere Modelle ohne Regensensor) geht's alles über den selben LINKS platzierten Lenkstockhebel.


Das ist alles nur eine Frage der Gewohnheit, für mich nach fast 3 Jahrzehnten Mercedes ist es der normale Platz, im BMW meiner Frau aktiviere ich dafür gerne 'mal den Scheibenwischer, wenn ich eigentlich nur den Rückwärtsgang einlegen möchte... ;)
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von AquaAndreas » 12. Jul 2017, 15:13

plock hat geschrieben:
AquaAndreas hat geschrieben:Das ist schon ein entscheidender Punkt: die Arroganz von Tesla (als Firmenphilosophie aber auch einzelne Mitarbeiter) ist manchmal schwer erträglich, [...]

Tesla arrogant? Schon mal "Kunde" bei versch. deutschen Autoherstellern mit selbsterhobenem Premiumanspruch gewesen?


Nein, ich komme von Toyota. Da habe ich viel Inkompetenz bei Werkstätten erlebt, aber weniger Arroganz.

Die große Arroganz von Tesla sehe ich in der Bevormundung seiner Kunden in einigen Dingen, sowie dem absolut fehlenden Respekt für deren Rechte als Käufer. Aus Teslas Sicht muss man sich glücklich schätzen, überhaupt Kunde sein zu dürfen. Das Forum hier ist voll von Beispielen, ich nenne nur Modifizierung Leistung P-Modelle nachträglich, Falschangabe Akkugröße und Reichweite, nachträgliche Beschneidung Ladegeschwindigkeit, ... die Arroganz einzelner Mitarbeiter ist auch hier gut dokumentiert.

Fairerweise muss ich sagen, dass es auch viele Beispiele in die umgekehrte Richtung gibt, auch das habe ich selbst erlebt.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Kalocube » 12. Jul 2017, 15:47

AquaAndreas hat geschrieben:Beispielen, ich nenne nur Modifizierung Leistung P-Modelle nachträglich, Falschangabe Akkugröße und Reichweite,


Die Modifizierung der PS-Zahlen wurde meines Wissens von Seiten der Behörden gefordert und war keine Tesla Idee, die Fahrleistungen haben sich dadurch aber nicht geändert, außer am Stammtisch sehe ich keine Probleme, die dadurch entstanden sein können!

Was meinst Du mit den Akkugrößen, dass man nicht die volle Kapazität eines Akkus nutzen kann oder die Modellbezeichnungen? Letzteres hat sich Tesla wohl bei den Verbrennerherstellern abgeguckt: Seit Beginn des Downsizing gibt es ja einige Hersteller (allen voran Mercedes), bei denen die Modellbezeichnung nichts mehr mit den tatsächlichen Hubraum zu tun hat...

Was meinst Du mit den Falschangaben bei der Reichweite? Tesla gibt NEFZ und EPA an, beides ist von den jeweiligen Behörden vorgegeben, speziell der EPA Wert ist aber deutlich näher an der Realität als so manche Verbrauchsangabe bei den Verbrennern... ;)
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von AquaAndreas » 12. Jul 2017, 16:27

Bei den P-Modellen wurde aufgrund von Überbeanspruchung einiger Teile die Stromstärken und damit die Leistung nachträglich per Software-Update reduziert. Betraf nicht alle Fahrzeuge (ich glaube nur P90DL), aber nicht die feine Art.

Akkugröße: 90D = 81kWh usable, 100D = 98 kWh usable

Reichweite: in meinem Kaufvertrag steht ein 85D mit einem "6% Reichweitenupgrade". Geliefert wurde mir ein 90D mit exakt 4.8% mehr NEFZ-Reichweite.

Es gibt sicher noch Beispiele, diese Arroganz durchzieht das Geschäft wie einen roten Faden. Man hätte alle diese Dinge, die sicher zum Teil technisch und zum Teil einfach durch Marketing begründet sind, für die betroffenen Kunden so lösen können, dass diese sich nicht betrogen fühlen. Leider wurde das weder automatisch noch auf Nachfrage noch auf nachdrückliche Nachfrage getan.

Im Fall der P-Modelle Leistungsreduktion und der Akkugröße weiß ich von Gerichtsverfahren, die dann außergerichtlich seitens Tesla mit einer Verschwiegenheitserklärung beigelegt wurden. Finde ich äußerst daneben. Die Dummen sind die Kunden, welche zu höflich sind, ihr Recht gerichtlich durchzusetzen.

Merke: wenn man gutes tut verzeihen einem die Leute Arroganz eher, aber es bleibt trotzdem eine schlechte Angewohnheit ;)
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von rachid » 12. Jul 2017, 18:23

AquaAndreas hat geschrieben:Bei den P-Modellen wurde aufgrund von Überbeanspruchung einiger Teile die Stromstärken und damit die Leistung nachträglich per Software-Update reduziert. Betraf nicht alle Fahrzeuge (ich glaube nur P90DL), aber nicht die feine Art.

Wie oft ist es bei Tesla ein Kommunikationsproblem. Hätte Tesla vorab gesagt, dass es zu einer Reduktion kommt, hätte der Käufer entsprechend vor dem Kauf entscheiden können.
Aber was ich Tesla zugute kommen lasse ist, dass sie im dann doch die richtige Entscheidung treffen. Im obigen Fall haben sie die Reduktion wieder zurückgenommen.
Und das ist, was ich an Tesla bewundere. Ja, sie machen Fehler. Aber sehr oft gestehen sie die ein und suchen eine kundenfreundliche Lösung.
Und das ist viel mehr als ich bei anderen Autohersteller gesehen habe.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von Naheris » 12. Jul 2017, 19:19

rachid hat geschrieben:Aber was ich Tesla zugute kommen lasse ist, dass sie im dann doch die richtige Entscheidung treffen. Im obigen Fall haben sie die Reduktion wieder zurückgenommen.

Meines Wissenstands nach haben sie doch nur erklärt, sie nähmen es zurück. Dafür haben sie dann bei noch mehr Fahrzeugen die volle Leistung in den Launch Mode verschoben. Bitte korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege!
Ist: e-Golf. Bild. War: Passat GTE. Bild.
Firma: 75% PEV, Tendenz steigend.
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Re: Von BMW zu Tesla und gleich wieder enttäuscht zurück?

von miksch » 12. Jul 2017, 19:33

Moin Chrisbell!

Willkommen im Forum.

Du wirst hier schon etwas Widerstand ernten, aber so ist es in allen Fora. Gehst du z.B am Sonntag in die Kirche und stellst dich vorne am Altar hin und proklamierst, dass Gott scheisse ist, wirst du auch Widerstand bekommen. Einige sind hier mehr verbissen als andere. So isses.

Davon aber abgesehen so stimme ich dir auch etwas zu. Habe auch früher ein Auto mit Headup display gehabt und dachte vor dem Kauf meines Tesla, ich würde gerade dieses Teil sehr vermissen. Aber man fährt anders, mein ganzer Fahrstil hat sich verändert, und somit verschwand rasch das Bedürfnis eines solchen displays. Fahr nur bischen mehr und warte ab. Du wirst es selbst feststellen.

Was die Schildererkennung angeht so stimmt es, aber auch hier wirst du sehen, wie weit die Welten zwischen Tesla und anderen Autos liegen. Ca alle 4 Wochen bekomme ich ein update, und alle vier Wochen verändert sich mein Auto. Der Wagen kann mehr und mehr. Der Bmw, der auch vor unserer Tür steht ist dagegen mit seinen 1 ½ Jahren schon alt. Kein update.

Und nun ein Vergleich zwischen unserem BMW und dem Tesla. Der BMW hatte ein ladeproblem (Softwareproblem). Das Auto war für zwei Tage in der Werkstatt. Auch der Tesla hatte ein Ladeproblem. Rief beim Kundendienst an als ich beim supercharger stand, und die loggten sich ins Auto. Er sagte, ich hætte genug Strom um weiterzufahren, und sagte dann, sie würden mein Auto während der Fahrt checken. So fuhr ich weiter, und nach ca 30 minuten kam während der Fahrt die Meldung "wir haben den Fehler gefunden, arbeiten daran". Dann booteten die beiden Schirme. So kam eine neue Meldung "der Fehler ist behoben, du kannst ruhig weiterfahren und am nächsten supercharger laden. Und das tat ich. Alles funktionierte.
Eben dies erlebt man nicht bei BMW, dass dir das Auto beim Fahren repariert wird.

Der Tesla hat seine guten und weniger guten Seiten. Die Verarbeitung kønnte z. B. besser sein.

Wünsche dir gute Fahrt.

Mikael
 
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