DIY - Powerwall von "alfman"

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DIY - Powerwall von "alfman"

von alfman » 29. Jan 2018, 21:54

Auf Bitte von Sucseeker habe ich einen Teil hierher ausgelagert und einen neuen Thread für das Projekt von "alfman" angelegt. Den neuen Titel kann ich auf Wunsch gerne ändern und meinen blauen Text hier entfernen, sobald "alfman" sein Einverständnis gegeben hat.

Dies hier ist der Thread von Sucseeker:
Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

viewtopic.php?f=70&t=15177

LGH


Sucseeker hat geschrieben:
[...]

Einige andere, auch auf Youtube zu sehende Eigenbau 18650er-Akupakete, haben diese Sicherung auf Zellebene nicht. Dort können leicht hunderte von Zellen gemeinsam durchgehen.

Wie meine Temperaturmessungen zeigen mache ich mir schon auf vielen Ebenen Gedanken.

Daher sei hier jedem DIY-Powerwall-Interessierten das auch von mir verwendete original Tesla-Module aus Sicherheitsgründen sehr an Herz gelegt.

Grüße SuCseeker


Ich plane auch gerade den Aufbau einer DIY-Powerwall mit 18650-Zellen: 14s 100p, das kommt dann auf max. >13 kWh. Das reicht für mich. Die einzelnen Zellen werden mit 5A-Lötsicherungen (Pico Fuse) mit den Sammelleitungen verbunden werden. Das wird Kurzschluss-Schäden einzelner Zellen rechtzeitig stoppen - in der Art, wie es im Video zu sehen war (100 Zellen machen bei 2C 500 Ampere locker).
Inverter wird der PIP 5058 von MPP Solar. Dasi ist ein reiner "Off Grid Inverter", der kann nicht ins Netz einspeisen. Aufgebaut wird der ganze Kram im Keller unter der Beton-Kellertreppe - nichts brennbares im Umkreis...

Gruß
Alfred
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DIY - Powerwall von "alfman"

von Sucseeker » 29. Jan 2018, 22:05

alfman hat geschrieben:
Sucseeker hat geschrieben:
[...]

Einige andere, auch auf Youtube zu sehende Eigenbau 18650er-Akupakete, haben diese Sicherung auf Zellebene nicht. Dort können leicht hunderte von Zellen gemeinsam durchgehen.

Wie meine Temperaturmessungen zeigen mache ich mir schon auf vielen Ebenen Gedanken.

Daher sei hier jedem DIY-Powerwall-Interessierten das auch von mir verwendete original Tesla-Module aus Sicherheitsgründen sehr an Herz gelegt.

Grüße SuCseeker


Ich plane auch gerade den Aufbau einer DIY-Powerwall mit 18650-Zellen: 14s 100p, das kommt dann auf max. >13 kWh. Das reicht für mich. Die einzelnen Zellen werden mit 5A-Lötsicherungen (Pico Fuse) mit den Sammelleitungen verbunden werden. Das wird Kurzschluss-Schäden einzelner Zellen rechtzeitig stoppen - in der Art, wie es im Video zu sehen war (100 Zellen machen bei 2C 500 Ampere locker).
Inverter wird der PIP 5058 von MPP Solar. Dasi ist ein reiner "Off Grid Inverter", der kann nicht ins Netz einspeisen. Aufgebaut wird der ganze Kram im Keller unter der Beton-Kellertreppe - nichts brennbares im Umkreis...

Gruß
Alfred


Was kosten die 1400 Zellen?
Fährst Du nicht mit z.B. ca. 2.200 Euro für zwei Tesla-Module bzw. 220 Euro/kWh deutlich günstiger? Von der Arbeit ganz zu schweigen.

Grüße SuCseeker
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DIY - Powerwall von "alfman"

von alfman » 30. Jan 2018, 18:49

1,88 Euro pro Zelle, Samsung SDI, 3,7 V, 2600 mAh. Und die sind dann neu.

Die Arbeit ist kein Problem, ich habe früher hobbymäßig viele Lötprojekte gestemmt. Und mit solchen modularen, anreihbaren Zellenhaltern ist das auch kein Akt:

https://www.amazon.de/gp/product/B077P3 ... UTF8&psc=1

Gehäuse (wird ebenfalls selbst gefertigt) und Balancer brauche ich eh.
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von Sucseeker » 30. Jan 2018, 20:33

alfman hat geschrieben:1,88 Euro pro Zelle, Samsung SDI, 3,7 V, 2600 mAh. Und die sind dann neu.


Hört sich gut an, sehr günstig. Kannst Du die Quelle hier posten. Habe noch 12V/15V-Projekte.

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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von Beatbuzzer » 30. Jan 2018, 21:16

Sucseeker hat geschrieben:Hört sich gut an, sehr günstig. Kannst Du die Quelle hier posten. Habe noch 12V/15V-Projekte.

Klingt sehr nach nkon ab 600 Stück:
https://www.nkon.nl/rechargeable/18650- ... 0-26j.html

Habe dort auch schon öfters gekauft. Sehr problemlos der Laden.
...electric - what else ?
Freute sich bis Ende Mai 2017 dreieinhalb Jahre über sein auf 19" rollendes, schwarzes 85kWh Model S...
Freut sich seit Ende Mai 2017 über sein obsidian black Signature X auf 22" schwarz...
 
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von Schrottix » 1. Feb 2018, 22:28

Jetzt muss ich mich auch mal einklinken nachdem ich den ganzen Thread gelesen hab.
Suceeker: Wir werden uns bestimmt noch gegenseitig treffen.

Wir haben unseren Speicher letzen Freitag in Betrieb genommen.
Der Speicher besteht aus 11760 St. Samsung 18650 29E Zellen welche Nominal rund 123 kwh haben.
Wechselrichter sind 3 Sunny Island 8.0 mit Rec BMS.
Gespeist wird mit einer 53 kw Solaranlage.
Die nächste Zeit werden wir mit der Feineinstellung verbringen damit ab März das Ding voll laufen kann.

Noch Bildchen vorab:
ThermalCamera2018-01-29_18-29-14+0100-orig.png

Nach 8 Stunden Zyklen mit wechselnd 18 kw rein raus, da wir den Speicher zur Reduktion des Peaks nehmen.
ThermalCamera2018-01-29_18-29-16+0100.jpg

ThermalCamera2018-01-29_18-30-43+0100.jpg
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von alfman » 6. Feb 2018, 18:37

@Schrottix,

ein sehr interessantes Projekt. Wie sind die Einzelakkus verbunden? Als Stapel zusammen geklemmt?
Und gab es einen besonderen Grund für die Auswahl der 29E-Zelle? Ich hardere noch mit der Qual der Wahl für mein Projekt, welches aber nur ~15% Größe von deinem haben wird.
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von Beatbuzzer » 7. Feb 2018, 07:16

alfman hat geschrieben:Und gab es einen besonderen Grund für die Auswahl der 29E-Zelle?

Ich hatte mit SuCseeker hier auch schon zwischendurch kurz PN dazu. Gibt ja aber eigentlich keinen Grund, euch das vorzuenthalten. SuCseeker warf mir die NCR18650PF wieder ins Gedächtnis, welche ja auch 2900 mAh hat und so ziemlich das beste Preisleistungsverhältnis.
Das war meine Antwort auf die ICR18650-26J vs NCR18650PF:
Die Panasonic ist natürlich die Alternative, hatte ich ganz vergessen. Sie ist eine LiNiCoAl, genau wie die NCR18650A/B. Also sehr ähnlich jenen, auf welchen wir durch die Gegend fahren. Nur mit etwas weniger Kapazität, dafür höherer Belastbarkeit.
Die Samsung ist ne LiNiCoMnO2, auch von der Entwicklung her meine ich schon ne Ecke älter als die Panasonic. Weiterhin haben die Samsung Zellen, mit denen ich bisher zutun hatte, eine sehr bescheiden lötbare Legierung als Becher bzw Pol-Metall. Dagegen sind die Panasonics alle ein Geschenk - sofern Du denn vorhast zu löten ;)

Meine Wahl würde hier also auch ganz klar auf die NCR18650PF fallen.
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von Schrottix » 7. Feb 2018, 08:47

@Alfmann
Die Einzelzellen sind geklemmt.
Die Methode der Klemmung ist patentiert.

Die 29E ist deshalb die Zelle der Wahl, da Sie seit ca. 7 Jahren auf dem Markt ist und von sehr vielen Reparaturbetrieben für Fahrradakkus etc. verwendet wird.
Des Weiteren ist die 29E im Verbund extrem Temperaturstabil, wobei Sie bei der Anwendung nur mit knapp 400 mA belastet wird und deshalb bestimmt nicht ins Schwitzen kommt.
Wirtschaflich war die Zellen auch bei Kaufdatum sehr interessant, immerhin haben wir 12.000 Stück davon gekauft.

"Aus Hören Sagen, ( ein guter Freund der sich seit Jahrzehnten mit Akkus beschäftigt )
ist die 29E nach der Panasonic NCR A Zelle die bisher im liebste Zelle ( beste Zelle!!!!! )
und da vertraue ich darauf.
Vor allem sollen Zellen in so einem Parallelverbund durch die magnetische Wechselwirkung im hochstromigen Bereich
die Charakterik verändern."

Ich selbst kann es nicht berurteilen deshalb kann ich das nur so stehen lassen und auch nicht begründen.

Kleinakkus für E-Aussenborder ( 7s20P ) mit rund 1,5 kwh sind bisher bei Belastungen bis 4 kw jedenfalls
mit der ausserordenlichen Belastung sehr gut klar gekommen.
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Re: Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

von alfman » 7. Feb 2018, 20:57

Beatbuzzer hat geschrieben:
alfman hat geschrieben:Und gab es einen besonderen Grund für die Auswahl der 29E-Zelle?

Ich hatte mit SuCseeker hier auch schon zwischendurch kurz PN dazu. Gibt ja aber eigentlich keinen Grund, euch das vorzuenthalten. SuCseeker warf mir die NCR18650PF wieder ins Gedächtnis, welche ja auch 2900 mAh hat und so ziemlich das beste Preisleistungsverhältnis.
Das war meine Antwort auf die ICR18650-26J vs NCR18650PF:
Die Panasonic ist natürlich die Alternative, hatte ich ganz vergessen. Sie ist eine LiNiCoAl, genau wie die NCR18650A/B. Also sehr ähnlich jenen, auf welchen wir durch die Gegend fahren. Nur mit etwas weniger Kapazität, dafür höherer Belastbarkeit.
Die Samsung ist ne LiNiCoMnO2, auch von der Entwicklung her meine ich schon ne Ecke älter als die Panasonic. Weiterhin haben die Samsung Zellen, mit denen ich bisher zutun hatte, eine sehr bescheiden lötbare Legierung als Becher bzw Pol-Metall. Dagegen sind die Panasonics alle ein Geschenk - sofern Du denn vorhast zu löten ;)

Meine Wahl würde hier also auch ganz klar auf die NCR18650PF fallen.


Danke auch dir.
Aber das macht ja die Entscheidung wieder nicht einfacher :?
Da ich löten will, ist die Lötbarkeit natürlich in Argument. Da ich 1400 Stk. einsetzen möchte (25 x 4 x 14) käme ich auf 14,6 kWh brutto, so wie die PW2. Für lange Haltbarkeit sollten bei max. 4,1V sicherlich 13 kWh nutzbar sein, für gut 3 k€.
Halter und Sicherungen hätte ich für 2000 Zellen. Vielleicht wird es auch größer - bin noch unschlüssig. Später ärgern tut man sich in der Regel nur über "zu klein". Hängen soll es später flach an einer Wand, ähnlich der PW2. Zellen liegend, oben und unten mit Lüftungsgittern...

Gruß
Alfred
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