Die Eigenverbrauchsfalle

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Karthago » 9. Jul 2018, 19:16

Deutschland.

Jemand meinte in der CH gibt es 3Cents :o :?
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Cupra » 9. Jul 2018, 19:50

Japs. Das kommt in etwa hin. Müsste nachsehen aber je nach Wechselkurs bin ich etwa auf dem Wert. Dazu kommen 7€ Monatsgebühr für den speziellen Zähler. Im Gegenzug aber Zahl ich mit nicht mit dem Strompreis den geförderten PV Strom.

Wir haben bei uns in der Firma glaub 280KWp auf 3 Dächern installiert. 1112 Module umd heute 1.8MWh eingespeist. Intelligenter Weise aber ohne Ertrag sondern fix für 25 Jahre die Fläche vermietet. Besser kann man's nedd machen
Der Mieter jammert jetzt schon dass seit der letzten Senkung der Einspeisetarife sich die Sache fast nimmer lohnt.
Und Förderungen etc. Wollen sie bei uns ja bis in paar Jahren ganz zurück fahren.
Ich glaub nächstes Mal würd ich nimmer für mich bauen sondern mein Dach fix vermieten. :)
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von tripleP » 9. Jul 2018, 21:14

Hey Cupra, in der Schweiz gibt es eine Einmalvergütung zusätzlich!!

Ich erhalte für meine 23kWp Anlage immerhin 13000 CHF Vergütung und den Restbetrag ist bri der Einkommenssteuer abzugsfähig!

Ich erhalte übrigens 0.062 CHF/kWh bei der Einspeisung. An der Ökostrombörse könnte ich sicher mehr erhalten.

Lohnt sich aber nicht, da ich 17000kWh selbst direkt verbrauche.

Edit

Bei 280 kWp gibt es 90'000 Förderung Stand heute. Damit lassen sich die Module schon fast finanzieren ;) ohne Montage und Zubehör natürlich.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von tesla-andi » 10. Jul 2018, 00:41

Einspeisevergütung über 40 kWp auf Wohngebäude und Gebäude nach § 48 Absatz 3 EEG derzeit 11 Cent.

Sonstige Anlagen bis 750 kWp 8,84 Cent.

Aber wie die Subvention aussieht ist doch im Grunde egal, wenn der Zweck der Allgemeinheit dient. Man könnte ja auch auf einen Teil der Stromsteuer, MWST etc. verzichten. Oder man könnte wieder einen Kohlepfennig einführen und damit quer subventionieren.
Aber wie bei Allem bekommt man die Leute nur übers Geld ins Boot. Wenn sich etwas auch finanziell rentiert, dann wird es auch in großem Stil gemacht.
Lass EVs ab sofort nur noch die Hälfte kosten und alle finden plötzlich Autos mit Akku toll. So wie damals, als plötzlich viele Leute eigentlich noch gute Autos in die Tonne gekickt habe, weil es ne Abwrackprämie gab.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 10. Jul 2018, 10:10

Die Vergütung für PV Anlagen auf Dächern liegt bei 11-12 Ct /kWh je nach Größe!
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Karthago » 10. Jul 2018, 14:14

OS Electric Drive hat geschrieben:Die Vergütung für PV Anlagen auf Dächern liegt bei 11-12 Ct /kWh je nach Größe!

Die sind dann noch zu versteuern? Also legt man doch eh schon drauf, wenn die Gehstehungskosten bei 15 cents sind...
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Spüli » 10. Jul 2018, 15:36

Wenn Du Gestehungskosten von 15ct/kWh hast, liegt Dein Fehler schon viel früher.
Gruß Ingo

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von tesla-andi » 10. Jul 2018, 17:15

Gestehungskosten gibt man normalerweise pro kWp und nicht kWh an. Welchen Zeitraum willst du denn dazu heranziehen?

Wenn man knapp 1000 kWh pro kWp pro Jahr als Ertrag annimmt wären dann das knapp 120 EUR pro Jahr. Pro kWp kalkuliert man derzeit Gestehungskosten von mind. 800 EUR. Also grob holt man die Gestehungskosten in 7 Jahren wieder rein. Die Einspeisevergütung wird 20 Jahre lang gezahlt.
Klar muss man Gewinne versteuern, aber man kann auch die Abschreibung gegenrechnen. Wenn ich eine Immobilie vermiete muss ich ja auch die Gewinne aus den Mieteinnahmen versteuern. Daher rechnet man die Rendite ja in der Regel vor Steuern.
Weitere Kosten sind noch Versicherung und evtl. Steuerberater. Viele Anbieter bieten Garantieverlängerungen zu kleinem Preis an, was einen vor Kosten für Reparaturen in der Zukunft schützen kann. Allerdings weis man ja auch nie, wie lange die Firma existiert. Wir hatten jetzt nach 7 Jahren schon zwei defekte Wechselrichter, ging dann auf Garantie.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Karthago » 10. Jul 2018, 18:05

tesla-andi hat geschrieben:Gestehungskosten gibt man normalerweise pro kWp und nicht kWh an. Welchen Zeitraum willst du denn dazu heranziehen?

Wenn man knapp 1000 kWh pro kWp pro Jahr als Ertrag annimmt wären dann das knapp 120 EUR pro Jahr. Pro kWp kalkuliert man derzeit Gestehungskosten von mind. 800 EUR. Also grob holt man die Gestehungskosten in 7 Jahren wieder rein. Die Einspeisevergütung wird 20 Jahre lang gezahlt.
Klar muss man Gewinne versteuern, aber man kann auch die Abschreibung gegenrechnen. Wenn ich eine Immobilie vermiete muss ich ja auch die Gewinne aus den Mieteinnahmen versteuern. Daher rechnet man die Rendite ja in der Regel vor Steuern.
Weitere Kosten sind noch Versicherung und evtl. Steuerberater. Viele Anbieter bieten Garantieverlängerungen zu kleinem Preis an, was einen vor Kosten für Reparaturen in der Zukunft schützen kann. Allerdings weis man ja auch nie, wie lange die Firma existiert. Wir hatten jetzt nach 7 Jahren schon zwei defekte Wechselrichter, ging dann auf Garantie.

War mein Fehler, meinte natürlich kWp. Zeitraum muss die Kiste auf 15 Jahre berechnet werden, klar kann man auch 25 Jahre ansetzen... Dann noch die Abgabe Eigenverbrauch. Ein richtiges business erkenne ich da immer noch nicht. Vielleicht kann ja jemand das hier etwas darlegen, z.b. an einer Anlage mit 50 oder 150 kWp. Wäre sehr dankbar darum. Wir hätten 20 auf 10 Meter Flachdach zur Verfügung. Dann das selbe als "Carport" davor gesetzt. Fraglich ob die eine Ständerkonstruktion als "Dach" ansetzen. Das Flachdach würden wir Ost/West planen, das carport schön schräg nach Süden, wäre auch gut für die Wintermonate. Bin für Tipps dankbar.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Elektroniker » 10. Jul 2018, 18:50

tesla-andi hat geschrieben:Gestehungskosten gibt man normalerweise pro kWp und nicht kWh an. Welchen Zeitraum willst du denn dazu heranziehen?

Nein, was Du meinst sind die Errichtungskosten.
Die Strom-Gestehungskosten beziehen sich immer auf die kWh.
Der anzusetzende Zeitraum ist normalerweise die Abschreibungsdauer (finanztechnische Lebensdauer). Bei PV sind das in Deutschland 20 Jahre, was auch gleichzeitig die Förderdauer des EEG ist.
 
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