Die Eigenverbrauchsfalle

Informationen zum Tesla Hausakku...

Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Bones » 29. Jun 2017, 14:51

uff, that escalated quickly....

Aber damit hat OS electric Drive wenigstens genau meine Fragen beantwortet, nämlich ob sich die Anschaffung aus Wirtschaftlicher Sicht lohnt.

Wenn ich das so richtig sehe, dann ist dem mitnichten so und genau eine solche (Auf-)Rechnung habe ich in dieser Form noch nicht aufgezeigt bekommen. Alles bisherige war nämlich immer positiv ausgeleuchtet und Gespräche waren immer damit gefüllt, dass sich solche Anlagen in Kombination mit Speicher im Zeitrahmen von ~10 Jahren selbst amortisieren und danach nur noch Plus steht.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 29. Jun 2017, 15:55

Healey hat geschrieben:@OS Electric, Du kannst Dir offensichtlich nicht vorstellen, dass es andere Beweggründe gibt als Kostenrechnungen. Natürlich freue ich mich wenn sich etwas möglichst früh amortisiert. Aber trotzdem ist dies der Kleinste aller Gründe, etwas für die Umwelt oder meine Mitmenschen zu tun.
LGH


Doch das kann ich mir sehr gut... Zum einen muss man aber mal ganz klar sagen dass SPEICHER aktuell für die Umwelt einen NEGATIVEN Einfluss haben. Denn der Verlust von sauberen Sonnenstrom wird durch die aktuelle nur leichte Verschiebung des CO2 der Erzeugung in der Tag Nacht kurve mehr als eliminiert. Hinzu kommt, dass die Sache auch noch gebaut werden muss.

Mir geht es NUR um den WIRTSCHAFTLICHEN Aspekt und NICHT darum ob jemand gerne ein Hobby hat! Weiter oben wurde mehrfach behauptet dass sich die Dinger lohnen und das wollte ich dann gerne mal belegt haben.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von trimaransegler » 29. Jun 2017, 16:00

So sehe ich das auch, es ist ein tolles Gefühl und nimmt den Netzbetreibern ein wenig Netzglättung ab :lol: Trotzdem sind wir ja auch am Planen für einen fetten Speicher. :o
Für wen lohnt sich das Teslafahren ganz ehrlich. Bei uns extremen Vielfahrern vielleicht :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer meinen Empfehlungslink nutzen möchte und uns beiden dann 1500 km free Supercharging gibt, hier ist er: http://ts.la/drfriedhelm6242
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 29. Jun 2017, 16:02

Bones hat geschrieben:uff, that escalated quickly....

Aber damit hat OS electric Drive wenigstens genau meine Fragen beantwortet, nämlich ob sich die Anschaffung aus Wirtschaftlicher Sicht lohnt.

Wenn ich das so richtig sehe, dann ist dem mitnichten so und genau eine solche (Auf-)Rechnung habe ich in dieser Form noch nicht aufgezeigt bekommen. Alles bisherige war nämlich immer positiv ausgeleuchtet und Gespräche waren immer damit gefüllt, dass sich solche Anlagen in Kombination mit Speicher im Zeitrahmen von ~10 Jahren selbst amortisieren und danach nur noch Plus steht.



Klar wollen die Speicherverkäufer gerne den Speicher in ein tolles Licht rücken.. Wir wollen unseren Kunden nur aufzeigen dass Sie mit einem Speicher ein schönes Hobby haben, nicht mehr aber auch nicht weniger!

Hier ist mal das Potential des Speichers aufgezeigt

download/file.php?id=28821&t=1

Das heißt dass der Speicher in 20 Jahren ca. 2.500€ generiert bei 7kWh... ER kostet aber ca. 6000€ und macht daher ca. 3.500€ Verlust wenn nichts größeres Kaputt geht... Der Speicher mit 7kWh darf also nicht mehr als 2.500€ Netto komplett installiert kosten wenn er sich amortisieren soll. Die 10 Jahren wären nur dann möglich wenn der 7kWh Speicher um die 1.500€ fix und fertig kostet.

Wenn DU ein Hobby willst dann ist der Speicher ein schönes Hobby, wenn es sich rechnen soll rate ich Dir dringend davon Abstand zu nehmen. Eine gängige Masche ist auch, die PV UND den Speicher zusammen zu betrachten, dann subventioniert die lukrative PV Anlage den negativ arbeitenden Speicher... Man könnte aber auch ein Fahrrad durch seine PV finanzieren und zusammen betrachten, da käme dann auch eine Rendite raus.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 29. Jun 2017, 16:03

trimaransegler hat geschrieben:So sehe ich das auch, es ist ein tolles Gefühl und nimmt den Netzbetreibern ein wenig Netzglättung ab :lol: Trotzdem sind wir ja auch am Planen für einen fetten Speicher. :o
Für wen lohnt sich das Teslafahren ganz ehrlich. Bei uns extremen Vielfahrern vielleicht :D


Tesla Fahren ist ein HOBBY das mir bei jedem Einsteigen Spaß macht... Wenn einem es keinen Spaß macht per App die Verbräuche zu überwachen und die Zähler, dann ist der Speicher mit einem Tesla nicht vergleichbar.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von cko » 29. Jun 2017, 17:40

Healey hat geschrieben:Natürlich freue ich mich wenn sich etwas möglichst früh amortisiert. Aber trotzdem ist dies der Kleinste aller Gründe, etwas für die Umwelt oder meine Mitmenschen zu tun.
LGH

Das sehe ich exakt genauso, allerdings trifft es aus meiner Sicht für Batteriespeicher gar nicht zu.
Der Umwelt kommt ja nicht der Akku, welcher gar keinen grünen Strom erzeugt, zugute.
Das tut ausschließlich die PV-Anlage.
Also lieber für das Geld mehr PV-Fläche kaufen, auch wenn dann mehr von dem erzeugten Strom eingespeist wird.
Tesla fahren ist wie schweben auf einem Sonnenstrahl.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Healey » 29. Jun 2017, 18:22

cko hat geschrieben:
Healey hat geschrieben:Natürlich freue ich mich wenn sich etwas möglichst früh amortisiert. Aber trotzdem ist dies der Kleinste aller Gründe, etwas für die Umwelt oder meine Mitmenschen zu tun.
LGH

Das sehe ich exakt genauso, allerdings trifft es aus meiner Sicht für Batteriespeicher gar nicht zu.
Der Umwelt kommt ja nicht der Akku, welcher gar keinen grünen Strom erzeugt, zugute.
Das tut ausschließlich die PV-Anlage.
Also lieber für das Geld mehr PV-Fläche kaufen, auch wenn dann mehr von dem erzeugten Strom eingespeist wird.

Trotz jahrelanger Diskussionen hier im Forum und viel Lesens, traue ich mir nicht zu diesen Punkt klar zu beantworten. Ich tendiere allerdings auch zum Speicher, wenn das Dach bereits voll belegt ist.
LGH
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Nick1 » 29. Jun 2017, 19:30

Trotz jahrelanger Diskussionen hier im Forum und viel Lesens, traue ich mir nicht zu diesen Punkt klar zu beantworten. Ich tendiere allerdings auch zum Speicher, wenn das Dach bereits voll belegt ist.
LGH


Das ist der Punkt Healey! Und der ist noch gelinde ausgedrückt. Das kann man eigentlich nicht mehr "Lesen" nennen, eher "sich die Rübe weichkochen".
Ich tendiere nach dieser (wirklich spannnenden) Lektüre jetzt klar dazu, erstmal das Dach vollzupflastern und danach einen kWh-Bottich im Keller zu deponieren. Im Prinzip ganz archaisch: erst jagen, dann sammeln :)

Schöne Grüße
Nick1
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 4. Jul 2017, 10:44

Hallo,

hier noch eine Grafik vom letzten Samstag bei bescheidenem Wetter.

Spät nach Hause gekommen mit dem X. Dem leeren Akku noch ein paar Prozent gegönnt.
Morgens habe ich dann den X geladen und bin los, mittags meine Frau den S.
Ich dann Spät nach Hause und den X geladen. Sonntags damit dann früh los.

Fast den ganzen Tagesertrag selbst verbraucht. Eben nur zeitversetzt.
Den Akku mehr als einmal "umgesetzt".
Nachts keinen Graustrom gezogen.
Zudem die Mittagsverbrauchsspitze ordentlich geglättet und nichts aus dem Netz gezogen.
Das freut den Versorger, leider aktuell noch unentgeltlich.

Wichtig dabei ist auch die Lade-/Entladeleistung. Sie muss zum Bedarf passen.
Unter 10kW macht das mit einem EV bzw. zwei oder drei EV´s keinen Sinn.
Die Ladezeiten sind sonst zu lange wenn zwischendurch geladen werden muß.

Grüße SuCseeker

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 4. Jul 2017, 11:05

Klar, bei handelsüblichen 40kWh Akku Größe und im EFH Bereich üblichen 50kWp ist das schon machbar... Und vor allem auch günstig von der Stange zu beziehen!
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