Die Eigenverbrauchsfalle

Informationen zum Tesla Hausakku...

Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Bones » 27. Jun 2017, 16:08

Wenn sich also ein Speicher rechnerisch wirtschaftlich nicht rentiert/lohnt, macht es für MICH momentan keinen Sinn, denn Geld zum rausschmeißen habe ich nicht.

Hier merkt man aber gerade ziemlich fix die Unterschiede zwischen dem, was einem Angebot/gesagt wird und der Realität.
Denn Telefonate mit Anbietern, die einem mit ROI von ca. 10 Jahren für sowas um die Ecke kommen hatte ich schon....
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von tripleP » 27. Jun 2017, 17:33

Was kostet denn z.Bsp. eine Powerwall 2 nun fertig montiert? Hat jemand konkrete Zahlen?
PW2 hat 13kWh. CHF 8'000 fertig montiert (=615/kWh), reicht das?

Ich würde bei mir mit 3500kWh Durchsatz rechnen pro Jahr. Ergibt bei mir eine Ersparnis von CHF~400.- pro Jahr.
--> Dauert also ca. 20 Jahre. Ob die PW2 solange durchhält? Glaube eher nicht. Service kommt auch noch dazu. Und die Verluste des Speichers (-5% der PV Anlage?).

Die Preise müssen einfach noch deutlich runter für einen echten Massenmarkt. So um die 200/kWh fertig montiert.

@Sucseeker:
Deine Projekte finde ich Klasse. Aber rentieren tut sich da sicherlich nicht viel, da muss man schon ehrlich sein. In deinem Fall ohne die Arbeitszeit zu rechnen natürlich schon, aber allgemein darf man das so nicht ansehen. Oder verkauftst Du mir einen Akku für 150/kWh?
(ich hätte Bedarf für 210kWh) :-)

Im Sommer würde wohl schon ein 10-15kWh Akku reichen im 100% autark zu sein. Der Akku wird also kaum gefordert sein zur Zeit (ausser mit EV laden nachts, das kann ein Anwendungsfall sein).
Und im Winter kriegst Du den Akku nicht gefüllt, auch mit 40kWp nicht.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 27. Jun 2017, 18:05

Bones hat geschrieben:Wenn sich also ein Speicher rechnerisch wirtschaftlich nicht rentiert/lohnt, macht es für MICH momentan keinen Sinn, denn Geld zum rausschmeißen habe ich nicht.

Hier merkt man aber gerade ziemlich fix die Unterschiede zwischen dem, was einem Angebot/gesagt wird und der Realität.
Denn Telefonate mit Anbietern, die einem mit ROI von ca. 10 Jahren für sowas um die Ecke kommen hatte ich schon....


Ist aktuell ein Spielzeug
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von trimaransegler » 27. Jun 2017, 18:08

Aber ein sinnvolles, was anderen nicht schadet :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer meinen Empfehlungslink nutzen möchte und uns beiden dann 1500 km free Supercharging gibt, hier ist er: http://ts.la/drfriedhelm6242
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 27. Jun 2017, 20:09

nicht ganz richtig... Denn es hat Verluste und somit wird sauberer Sonnenstrom ohne Not in Wärme umgewandelt und andere müssen daher mehr Kohle beziehen!
Zudem hat der Speicher Hype ja eine andere Seite die mich zu diesem Faden veranlasst hat, dass die Speicher Verkäufer oftmals nicht mehr das Dach voll belegen und somit die Energiewende zum Stocken gerät...
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 27. Jun 2017, 20:43

OS Electric Drive hat geschrieben:Hier nochmals mit DEINEN Zahlen zur Vergütung und zum Bezug.
Speicher.jpg


Sorry, das sind nicht meine Zahlen, ich habe bis jetzt in 2017 schon 3.702 kWh aus der Batterie geholt.
Hatte ich doch geschrieben, im April und Mai alleine über je 850 kWh......

Grüße SuCseeker
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 27. Jun 2017, 20:46

Ich meinte Deinen Angaben zu den Preisen für Strom und Vergütung. ... Dass ein 40kWh Batterie etwas mehr dazu beitragen kann bei 51kWp ist doch logisch... Aber dass eine Batterie mit 7kWh um die 250 Zyklen macht ist ja nichts neues...

Die meisten unserer Kunden haben eher weniger mit steigender Batteriegröße!
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 27. Jun 2017, 20:53

OS Electric Drive hat geschrieben:Deine Berechnung ist leider leider FALSCH und ich wundere mich wirklich sehr!

1. Eine PV Anlage wird natürlich ABGESCHRIEBEN und hat auch noch laufende KOSTEN, die Vergütung mit 52% zu besteuern zeugt nun wirklich nicht von großer betriebswirtschaftlicher Kenntnis.
2. Muss man den gesparten Strombezug mind. mit der Vergütung eher aber mit der "ERSPARNIS" als Einnahmen verbuchen, sonst hätte ja eine PV Anlage die 100% EV hätte 0 Einnahmen und 7-8% Ausgaben...
3. Habe ich jetzt schon 3x geschrieben dass man die USt des selbst verbrauchten PV Stroms ABFÜHREN muss. Und das sind dann eben 4-5Ct /kWh, von daher muss man immer den NETTO Preis ansetzen..
4. Sind Deine eigene Bastelei sehr interessant, würdest Du mir das für diesen Preis so verkaufen (Installiert?) Ich gehe immer von Marktpreisen aus, alles andere macht in einer allgemeinen Diskussion keinen Sinn!

Man hat die Möglichkeit nach 5 Jahren in die KUR zu wechseln, kann dann aber Wartungskosten nicht mehr USt mäßig betrachten!


Zu 1: Ich versteuere nicht 52% sondern knapp 48%. Rund 52% der Vergütung verbleiben mir also.
Mein Steuersatz hat nichts mit betriebswirtschaftlicher Kenntnis zu tun sondern mit der deutschen Steuergesetzgebung.

Zu 2: Natürlich rechne ich für Eigenverbrauch den ersparten Bezug (bei mir 27 Cent) minus Netto-Vergütung (bei mir 6 Cent)
plus EEG-Umlage etc......

Zu 3: Habe nie etwas anderes behauptet.

Zu 4: Ich schrieb etwas von meinem Preis auf Zellebene. Wer sich selbst helfen kann fährt günstiger im Leben.
Der LG Resu 10 für 5.000 Euro ist aber auch nicht so teuer und reicht für die meisten kleinen PV-Anlagen bis 25kWp.

Grüße SuCseeker
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 27. Jun 2017, 20:58

tripleP hat geschrieben:Was kostet denn z.Bsp. eine Powerwall 2 nun fertig montiert? Hat jemand konkrete Zahlen?
PW2 hat 13kWh. CHF 8'000 fertig montiert (=615/kWh), reicht das?

Ich würde bei mir mit 3500kWh Durchsatz rechnen pro Jahr. Ergibt bei mir eine Ersparnis von CHF~400.- pro Jahr.
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@Sucseeker:
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Und im Winter kriegst Du den Akku nicht gefüllt, auch mit 40kWp nicht.


Hallo,

ich schrieb etwas von 152 €/kWh auf Zellebene. Was der neue Speicher komplett kostet habe ich in meinem Thread schon geschrieben.
Mit 3.500 kWh/Jahr kann Dir keiner einen Speicher aus wirtschaftlichen Gründen empfehlen.
Wie geschrieben verbrauchen wir im Haushalt ca. 26.000 kWh im Jahr, da sieht das ganz anders aus.

Grüße SuCseeker
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 27. Jun 2017, 21:00

Ist das denn so schwer? Das ist doch genau das Problem, Du bist ein Paradebeispiel! Dein Steuersatz fällt aber NUR AUF DEN GEWINN an und NICHT auf die VERGÜTUNG!!!! :roll: :roll:

Bei 2 machst Du eben wieder den Fehler mit BRUTTO, da Du bei dem Vorsteuerabzug eben die USt an das FA abführen musst!!!

https://www.finanzamt.bayern.de/Informa ... ikanlagen/

Klar behauptest Du stetst, dass Du sogar 27Ct (BRUTTO) zu seltsamen 6Ct (NETTO) verrechnest... das ist aber einfach nicht korrekt!

LG Chem kostet NETTO FIX UND FERTIG mit allem DRUM UND DRAN ca. 6000€ ... Die Ersparnis ist kleiner 3000€
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