Die Eigenverbrauchsfalle

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Franko30 » 3. Apr 2017, 18:24

Sucseeker hat geschrieben:Je größer die Anlagen desto wichtiger sind einfache Lösungen.

Richtige Passivhäuser rechnen sich nicht, deswegen werden so wenig gebaut. Mein Bruder braucht alleine für die Lüftungsanlage mit Befeuchter und Klima 10.500 kWh im Jahr bei 350m2.
[/quote]

Befeuchter? Muss doch nicht sein. Dafür gibt es Lüftungsanlagen mit Enthalpiewärmetauscher (habe ich in unserem Passivhaus mit 220 qm Wohnfläche von Fa. Paul und die verbraucht pro Jahr überschlägig 1000 kWh).

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von tripleP » 3. Apr 2017, 18:39

trimaransegler hat geschrieben:Geht doch auch kalt :o


Warm hat den Vorteil, dass die Luft befeuchtet wird :D
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 3. Apr 2017, 19:09

Bei mir ziehen die Fritzbox, alle Switche, das Sonos-System und alle WLAN-AP's zusammen 150 Watt. Macht allein dafür ca. 1.300 kWh im Jahr.
Ohne dies geht's aber im modernen Haushalt nicht.

Grüße SuCseeker

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 3. Apr 2017, 19:43

Nochmals um es nicht falsch zu verstehen. ABER... Du hast leider mit seltsamen Werten um Dich geworfen und nun sagst Du dass das alles nicht geht?

Also wir haben auch eine Holzständer Bauweise und da ist das eigentlich total entspannt auf einen richtig guten U Wert zu kommen. Klar, eine große Nordverglasung ist nicht hilfreich.

Nochmals, eine Luftbefeuchtung hat nichts mit der Lüftungsanlage zu tun sondern mit der Lüftung an sich, egal wie man die macht!

Dennoch ist es ein schönes Beispiel wie Meinungen entstehen! Da wird ein ganzes Konzept abgewunken mit Halbwissen und mit falschen Verbrauchszahlen anderer, welche nicht hinterfragt werden.

Genau das passiert auch bei der Energiewende!

Machen wir aber mal ein Beispiel an einem Haus das KEINE Glasfassade nach norden hat.

Mein Vetter hat ein EEH 55, die WP braucht im Jahr ca. 4800kWh Strom. Im Sommer braucht sie rund 60-80kWh (WW) also braucht die WP für die Heizung ca. 4000kWh im Jahr.

=> Getrennter Zähler kostet im Jahr ca. 120€ Grundgebühr
=> kWh kostet ca. 19Ct. /kWh 760€
=> 3rm Holz ca. 240€
---------------------
Summe Heizung 1.120€ (sagen wir mal 1.000€ da das Holz oftmals die Räume überheizt)

Unser Passivhaus braucht
375kWh Strom (ECHTER VERBRAUCH OHNE PV STROM) *26Ct = 97€

Wenn ich nun 2% Preissteigerung unterstelle kommt nach 25 Jahren ein Preisunterschied von ca. 29.000€ raus, bei 4% sogar 38.000€

Da wir von den 375kWh rund 150kWh DIREKT aus der PV über EV nutzen sinkt der Preis für die Heizung nochmals um rund 15€ ab.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Hanse62 » 3. Apr 2017, 20:30

Sucseeker hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Genau so ist es. Kaum jemand baut ein Passivhaus... die wenigsten fahren ein E Auto ... jeder hat seine persönlichen Gründe.

Warum also soll dann jeder autark sein wollen wenn kaum jemand ein Passivhaus baut?

Je größer die Anlagen desto wichtiger sind einfache Lösungen.

Richtige Passivhäuser rechnen sich nicht, deswegen werden so wenig gebaut. Mein Bruder braucht alleine für die Lüftungsanlage mit Befeuchter und Klima 10.500 kWh im Jahr bei 350m2.

Grüße SuCseeker

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@ Sucseeker also da sind aber doch einige Fehler drin! z.B. ein Passivhaus rechnet sich nicht! Ich habe ein Passivhaus und nenne es sogar Aktivhaus - da ich über das Jahr gesehen mehr Energie erzeuge, als ich trotz zwei E-Autos verbrauche. Desweitern habe ich im Haus gar keine Heizungsanlage :shock: . "Geht nicht", "gibt's nicht" sind nicht meine Slogans. Was bezahlt man für ein Haus an Heizung, wenn man 600m2 heizen möchte/muss? Und das ein Gebäudeleben lang, also mindestens 50-100 Jahre.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von pollux » 3. Apr 2017, 20:41

Daniel Don Quichote :D
Mit dem Passiv Haus ist es wie mit dem Elektroauto. Das kann gar nicht funktionieren.

Die Batterien sind voller Gift in gehen nach 2 Jahren kaputt. Das rechnet sich nie.

Es gibt nicht genug Lithium. Außerdem wird beim Abbau die Natur zerstört. Fürs Öl braucht man nur ein winziger Löchelchen in die Erde. Quasi nur ein endoskopischer Eingriff. Das muss einfach besser sein. Haben wir ja auch schließlich schon über hundert Jahre erfolgreich so gemacht.

Die Autos sind viel zu leise. Da werden dann massenhaft ahnungslose Fußgänger überrollt. Das geht garnicht.

Dann das ständige Nachladen. Wenn man mal wohin fahren will, steht man nach spätestens 100km für mindestens 4 Stunden an der Ladesäule. Da kann man auch gleich das Pferd nehmen.

Wenn Alle elektrisch fahren würde, dann müssten wir viele neue Kohlekraftwerke Bauen weil nicht genug Strom da ist. Das verschmutzt die Umwelt ja noch mehr als ein ICE.

Ne Ne Ne, das wird nix. Wir nehmen den Verbrenner. Das war schon immer so. Da wissen wir dass es geht.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Hanse62 » 3. Apr 2017, 21:41

@Pollux, +1,
ja und wenn du erst das Licht und den Scheibenwischer einschaltest.... :lol:
Das hat schon einen Grund, warum da 100 Jahre nichts passiert ist....blah, blah. Ja, weil es sich einige ziemlich schlaue gerichtet haben. ;)
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Sucseeker » 3. Apr 2017, 21:49

Das es Passivhäuser gibt die nicht funktionieren habe ich nie behauptet. Muss man sich leisten können, technisch möglich sein ( bei uns z.B. nicht) und einem optisch gefallen (bei uns nicht der Fall).
Die Befeuchtung bei der angesprochenen Lüftungsanlage ist Bestandteil derselben. Die Luft tritt schon befeuchtet bzw. klimatisiert aus.
Bitte erst alles lesen bevor einer meint ich würde die Elektromobilität totsagen und in die Lächerlichkeit ziehen....unglaublich.

Grüße SuCseeker

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Chris King » 3. Apr 2017, 21:55

@Sucseeker:

Wieso führst du diese Diskussion? Hier prallen mehr als Welten aufeinander...auf eine gemeinsame Meinung werdet ihr nie kommen!

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 3. Apr 2017, 22:07

Klar... Es reicht ja schon zu sehen dass Menschen halt recht schnell nach vertrauten Mustern urteilen. PV war Jahrelang ein einfaches Investment und könnte es heute auch noch sein.

Nur haben einige sich so dermaßen auf EV versteift und diese Variante als kompromisslos dargestellt und somit die Vergütung "verteufelt" ob absichtlich oder unabsichtlich ist dabei irrelevant. Die ganzen Speicherverkäufer die den Kunden ein Märchen erzählen setzen dabei noch einen drauf.

Dabei haben sich sehr viele Steuerberater, Bankberater, Bekannte eben von dieser weiterhin lukrativen Volleinspeissung (hauptsächlich im Bereich größerer Anlagen) abgewendet. Ich habe das in so vielen Gesprächen erlebt...
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