Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von Rolando » 10. Jan 2019, 17:30

Solarmobil hat geschrieben:Wie lange kann man aus einer vollen PW2 200W netto bei angenomenen 50% Verlust ziehen?
33 Stunden ...

Wenn die PW in den Wintermonate voll werden würde, wäre das weniger ein Problem. Aber wenn ich im Winter am Tag gerade mal so zwei oder drei kWh übrig habe (die dann natürlich in der PW landen), dann will ich die Energie nicht unnötig in den Wirkungsgrad verpuffen lassen...
Viele Grüße
Roland

mein persönlicher Weiterempfehlungs-Link: https://ts.la/roland28568
 
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von sustain » 10. Jan 2019, 17:36

Interessant wird es auch im Winter wenn Tarife bzw. die Technologie kommt um billigen Ökoüberschuss jederzeit günstig puffern zu können, die Modelle und Lösungen rollen gerade an.

https://preregistration.awattar.com/home
S100D - FW 2019.20.1. 9973c22/AP2/FSD... Jeder der beim Kauf eines Tesla 1500km freies Supercharging haben möchte, kann diesen Code ohne Rücksprache nutzen: http://ts.la/ulf6906
 
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von StefanSarzio » 10. Jan 2019, 17:41

Solarmobil Verein hat geschrieben:Mir wäre ein anderes Feature wichtiger:
Wenn morgens noch 50% SOC (oder nach persönlichen Bedürfnissen auch einstellbar), dann fange erst mittags (oder auch einstellbare Uhrzeit) an zu laden.
Plus einen Override-Button ... wenn absehbar ist, daß das Wetter ab Mittag schlecht ist.



Kennt jemand einen anderen Anbieter der das kann?
S75, Glasdach, AP2 (EAP+FSD), März 2017
 
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von iDrops » 10. Jan 2019, 17:43

Rolando hat geschrieben:Wenn ich im Winter am Tag gerade mal so zwei oder drei kWh übrig habe (die dann natürlich in der PW landen), dann will ich die Energie nicht unnötig in den Wirkungsgrad verpuffen lassen...

Wenn Du die 2-3 kWh in den Wintermonaten direkt verbrauchen und nicht über die PW2 schleifen würdest, wäre die Powerwall allerdings dauerhaft auf 0% und würde - um sich vor Tiefenentladung zu schützen - regelmäßig aus dem Netz nachladen. Der gewonnene Wirkungsgradverlust wäre damit unterm Strich gleich wieder futsch.

Wie man es auch dreht und wendet, eine Powerwall (oder jede andere PV-Batterie) macht in den Wintermonaten einfach weniger Spass als im Sommer.
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von Neuton » 20. Jan 2019, 14:18

2x Powerwall auf 2 Phasen anschließen um auf 9,2 Kw zu kommen ist glaub ich nicht möglich, das wären dann meiner Meinung nach 9,2Kw Schieflast.
Entweder 1 mit 4,6kw
2 auch mit 4,6kw
3 kann man dan denk auf jede Phase einzeln und 13,8kw be/laden. Weis aber nicht ob das die Software unterstützt.

Mit 20kwp bekomm ich an so manch düsteren Tagen im Winter auch nur 3kwh ab, auch da is im Winter nix mit Powerwall voll. Die bleibt bei 0% und zieh höchstens noch ausm Netz was das sie sich wärmen kann.
 
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von FloDUS » 4. Feb 2019, 22:03

StefanSarzio hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben:Mir wäre ein anderes Feature wichtiger:
Wenn morgens noch 50% SOC (oder nach persönlichen Bedürfnissen auch einstellbar), dann fange erst mittags (oder auch einstellbare Uhrzeit) an zu laden.
Plus einen Override-Button ... wenn absehbar ist, daß das Wetter ab Mittag schlecht ist.

Kennt jemand einen anderen Anbieter der das kann?

E3/DC kann out-of-the-box etwas ähnliches. Das System versucht, sowas zu automatisieren und verzögert ggfs. die Batterieladung mit dem Ziel, nicht in die Abregelgrenze zu laufen. Dazu verwendet es
* Prognosen vom Verbrauch aus der Vergangenheit (Wochentags- und Uhrzeit-spezifisch)
* Prognosen vom Ertrag über Wettervorhersagen, die es sich aus dem Internet zieht.
Alternativ kann man auch (per App) manuell Zeiten festlegen, in denen die Batterie nicht geladen wird, allerdings nicht abhängig vom SOC.

Ich habe das System erst seit Spätherbst und kann noch nicht sagen, wie gut das funktioniert - bisher bin ich nie in die Nähe der Abregelgrenze gekommen.
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von ThisIsStan77 » 19. Feb 2019, 11:40

Ich habe mal grundlegend eine Frage zur Powerwall und die damit verbundene Wirtschaftlichkeit. Das es grundsätzlich eine gute Sache ist die Energie von der PV Anlage zu speichern und später zu verwenden jetzt mal einfach außen vor gelassen.

Die PW2 fasst 14kw/h - davon ausgehend das die Batterie 250mal im Jahr geladen und entladen wird (verbessert mich bitte wenn die Zahl nicht stimmt), Puffere ich 3500kw/h im Jahr, die ich nicht für 11cent verkaufe und nicht für 25cent (Nachtstrom 18cent wenn man sowas hat) nachkaufen muss.

Demnach habe ich eine "Ersparnis" von 11cent zu maximal 25 Cent - also 14cent je kw/h x 3500 = 490 EUR im Jahr oder mit Nachtstrom 250 EUR im Jahr.

Bei einem Kostenpunkt von 8.000 - 10.000 EUR je Speicher, würde sich das ja erst nach Jahrzehnten rechnen.
Habe ich hier einen massiven Denkfehler? Nach meiner Berechnung kann sich ein Speicher also nie ins Verdienen bringen - selbst mit der Doppelten Entladung im Jahr oder stark ansteigenden Strompreisen.
 
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von NortonF1 » 19. Feb 2019, 12:04

ThisIsStan77 hat geschrieben:Ich habe mal grundlegend eine Frage zur Powerwall und die damit verbundene Wirtschaftlichkeit. Das es grundsätzlich eine gute Sache ist die Energie von der PV Anlage zu speichern und später zu verwenden jetzt mal einfach außen vor gelassen.

Die PW2 fasst 14kw/h - davon ausgehend das die Batterie 250mal im Jahr geladen und entladen wird (verbessert mich bitte wenn die Zahl nicht stimmt), Puffere ich 3500kw/h im Jahr, die ich nicht für 11cent verkaufe und nicht für 25cent (Nachtstrom 18cent wenn man sowas hat) nachkaufen muss.

Demnach habe ich eine "Ersparnis" von 11cent zu maximal 25 Cent - also 14cent je kw/h x 3500 = 490 EUR im Jahr oder mit Nachtstrom 250 EUR im Jahr.

Bei einem Kostenpunkt von 8.000 - 10.000 EUR je Speicher, würde sich das ja erst nach Jahrzehnten rechnen.
Habe ich hier einen massiven Denkfehler? Nach meiner Berechnung kann sich ein Speicher also nie ins Verdienen bringen - selbst mit der Doppelten Entladung im Jahr oder stark ansteigenden Strompreisen.


Nicht ganz richtig gerechnet, meine PW2 kostete mit Installation netto 6.959,43 € / 490 = 14,2 Jahre. Mein Strom kostet allerdings noch etwas über 28 Cent, und der wird in Zukunft wohl auch eher teurer.

Weiterhin gibt es Tage wo die PW2 mittags schon voll ist, dann lade ich meistens eines meiner Autos und die PW2 wird dabei mit entladen so dass sie im Sommer auch mal mehr als 13,5 kWh liefert was die Rechnung weiter verbessert.

Und wenn meine Tesla App mir übers Jahr 2017 67% Eigenversorgung anzeigt (inklusive Wintermonate!) und das bei über 11.000kWh Verbrauch, das macht einfach glücklich und Glück ist bekanntlich unbezahlbar 8-)
06/15-02/18 S85 EZ 11/13, Techpaket, Luftfahrwerk, Doppellader, 21 Zoll Oxigin Felgen, PDC, jetzt S85D EZ 10/15, AP 1, Vollausstattung 10/14-16 Leaf Model 3 2 Stück reserviert, seit 11/16-10/18 Ioniq Elektro jetzt Kona E; seit 9/17 PW 2 mit PV 10KWp
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von Melanippion » 19. Feb 2019, 12:33

NortonF1 hat geschrieben:Und wenn meine Tesla App mir übers Jahr 2017 67% Eigenversorgung anzeigt (inklusive Wintermonate!) und das bei über 11.000kWh Verbrauch, das macht einfach glücklich und Glück ist bekanntlich unbezahlbar 8-)

Das ist der Punkt! Ich zahle keine Steuern und Abgaben auf den selbst verbrauchten Solarstrom. Schon deswegen ist mir egal, in wieviel Jahren die Investition zurückfließt, wenn überhaupt.
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Re: Reicht eine PW2 mit 14 KWh?

von Solarmobil Verein » 19. Feb 2019, 12:55

ThisIsStan77 hat geschrieben:Ich habe mal grundlegend eine Frage zur Powerwall und die damit verbundene Wirtschaftlichkeit.
Ich schlage vor, du führst dir mal diesen Thread zu Gemüte:
https://www.photovoltaikforum.com/threa ... fanatiker/

Sind nur 107 Seiten.
Dort wird mitunter übrigens auch mit Billigsstrompreisen argumentiert.
Welche Billigstromanbieter sind in der letzten Zeit Pleite gegangen? Auch im PV-Forum heulen und klappern sie mit den Zähnen, weil die zuviel bezahlten Abschläge meist verloren sind (bei dem einen und anderen muß das im hohen dreistelligen bis in den 4stelligen Bereich hinein liegen - tolle Ersparnis).

Aber eigentlich solltest du erstmal die erste Frage stellen:
Muß ein Speicher für sich überhaupt wirtschaftlich sein?
Daß man nur einen Speicher kauft ohne eine PV dazu zu haben, dürfte eher selten vorkommen.

@NortonF1:
Bei mir sieht das etwas anders aus. Ich bin sofort in KUR (daher Bruttopreis), habe aber den Speicher in der Abschreibung mit drin. Auf lange Sicht, die 20 Jahre, gesehen gibt sich das aber fast nichts. Ich bekomme es halt nicht sofort zurück, sondern peu á peu.
Meine Solaranlage, 24,57kWp
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SE5000, SE5K, SE7K, SE4000H
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