"Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt sind"

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Re: Konsumation an Superchargern

von egn » 19. Jul 2017, 15:00

Earlian hat geschrieben:Wenn das Niveau auf oder über dem von Tank&Rast Anlagen ist (denn den Standard hatten wir vor den SUCs), dann wird auf der Langstrecke gegessen.


Zu T&R sind wir wegen des teilweise unterirdischen Essen auch früher nicht mehr zum Essen gegangen. Getankt haben wir dort wegen der überzogenen Preis sowieso nicht.

Früher hatten wir bei langen Reisen immer Selbstverpflegung. Heute mit dem Tesla nutzen wir die Pause zumindest für einen Kaffee und/oder einem kleinen Snack. Wenn das Angebot gut aussieht dann essen wir auch mal eine Hauptmahlzeit.
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.21.9 75bdbc11, ca. 97.000 km
 
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Re: Zugeparkte Supercharger

von Volker.Berlin » 19. Jul 2017, 15:02

segwayi2 hat geschrieben:Ich brauche kein Soziologiestudium.
Für mich werfen 363 Seiten zu einem nicht existierenden Problem ein gutes Spiegelbild auf uns Teslafahrer

*Popcorn*

Diesen Beitrag teile ich ebenso wie alle anderen Beiträge von segwayi2 in diesem Thread. Ich weiß nicht, ob wir aus demselben Miljöh sind, aber wir haben da jedenfalls eine sehr ähnliche Perspektive. :geek:
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Re: Konsumation an Superchargern

von Volker.Berlin » 19. Jul 2017, 15:11

pollux hat geschrieben:PS: Kann mal jemand den Titel korrigieren? Ich kriege so langsam Augenkrebs :mrgreen:

Bitte. Aber nicht, weil ich den Titel vorher schlecht fand, sondern nur, damit dieser unsägliche Kulturkampf hier aufhört.
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Re: Konsumation an Superchargern

von Kalocube » 19. Jul 2017, 15:11

Earlian hat geschrieben:Positiv aufgefallen, sind mir die Van der Falk Hotels in den Niederlanden.


Mindestens 3 deutsche SuC liegen auch an van der Falk Hotels (SuC Blankenfelde-Mahlow bei Berlin, SuC Bersteland (Spreewald) und SuC Moers), ein Paar andere liegen ebenfalls an guten Hotels, beispielsweise der SuC Kaiserslautern am Hotel Barbarossahof. ;)
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von FrankfurterBub » 19. Jul 2017, 15:40

Offen gesprochen glaube ich einfach, dass die Pächter sich vorstellten (oder evtl. auch von Tesla „versprochen“ bekamen): Gib uns Fläche, wir bringen dir (wohlhabende) Kundschaft.

So, wie es hier auch im Thread scheint, hat sich das nicht bewahrheitet. Die Gründe hierfür sind nachvollziehbar, aber unerheblich, das Ergebnis ist: Der Pächter hat (z. T. wertvollen) Platz aufgegeben, hat keinen starken Umsatzzuwachs verspürt und wird dann auch noch angegangen, dass die SuC nicht freigehalten werden.

Da brauch ich kein Milieuforscher zu sein, um die Enttäuschung / den Frust nachvollziehen zu können. Die selbst kreierte oder ggf. auch von Tesla vielleicht indirekt geförderte Erwartungshaltung wurde nicht befriedigt, man stellt also die Sinnfrage aus wirtschaftlicher Sicht.
„Schuld“ hieran hat wohl eher niemand, dennoch ist die Situation so, wie sie eben ist – und das kann (negative) Auswirkungen für zukünftige Entscheidungen nach sich ziehen. Allerdings: Selbst, wenn jetzt alle Tesla-Fahrer anfangen, wie wild zu konsumieren, wird das immer noch kaum spürbar sein für den Pächter.
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von volker » 19. Jul 2017, 15:43

Toller neuer Thread-Titel!

Die Pächter können mit den Tesla-Fahrern schon mal üben - ab 2020 kommen die Porsche mission:e Fahrer! :twisted:
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von AquaAndreas » 19. Jul 2017, 15:55

volker hat geschrieben:Die Pächter können mit den Tesla-Fahrern schon mal üben - ab 2020 kommen die Porsche mission:e Fahrer! :twisted:


Ach komm, Porsche Fahrer sind doch für ihre kleinen Egos bekannt. :lol:

In Kaiserslautern gibt es in der Tat mal eine gute Küche, aber man muss im Barbarossahof Zeit mitbringen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Wirt es nicht mag, wenn man nur kleineres bestellt weil man schnell weiter will. Aber wenn man die Zeit für ein ausgedehntes Mahl dort hat ist es gut.
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von cer » 19. Jul 2017, 16:05

FrankfurterBub hat geschrieben:Die Gründe hierfür sind nachvollziehbar, aber unerheblich, das Ergebnis ist: Der Pächter hat (z. T. wertvollen) Platz aufgegeben, hat keinen starken Umsatzzuwachs verspürt und wird dann auch noch angegangen, dass die SuC nicht freigehalten werden.


Darf ich widersprechen? Der Pächter hat gedacht, ihm fallen die Euros einer neuen, zahlungskräftigen Kundengruppe in den Schoß, aber er war nicht bereit, sich mit deren Erwartungen und Ansprüchen auseinanderzusetzen.
Im Marketing gilt: Der Kunde ist NIE Schuld, wenn etwas nicht läuft.

(Das Milieu-Thema habe ich übrigens aus anderen Gründen auf's Tapet gebracht: Es wurde implizit behauptet, alle Menschen hätten ungefähr dieselben Ansprüche und zwischen dem Fahrer eins rostigen Astra F und dem eines Tesla S bestünde hinsichtlich Erwartungen, Verhalten und Werten kein wesentlicher Unterscheid. Das finde ich zynisch und da widerspreche ich gern.)
 
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von fränki1 » 19. Jul 2017, 16:26

AquaAndreas hat geschrieben:
volker hat geschrieben:Die Pächter können mit den Tesla-Fahrern schon mal üben - ab 2020 kommen die Porsche mission:e Fahrer! :twisted:


Ach komm, Porsche Fahrer sind doch für ihre kleinen Egos bekannt. :lol:

In Kaiserslautern gibt es in der Tat mal eine gute Küche, aber man muss im Barbarossahof Zeit mitbringen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Wirt es nicht mag, wenn man nur kleineres bestellt weil man schnell weiter will. Aber wenn man die Zeit für ein ausgedehntes Mahl dort hat ist es gut.

Wegen dem kleinen Ego hat der Porsche ja bekanntlich auch den Motor hinten und vorne den Kofferraum. :lol:
 
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Re: "Warum Tesla-Fahrer an Autobahn-Raststätten unbeliebt si

von FrankfurterBub » 19. Jul 2017, 16:33

cer hat geschrieben:
FrankfurterBub hat geschrieben:Die Gründe hierfür sind nachvollziehbar, aber unerheblich, das Ergebnis ist: Der Pächter hat (z. T. wertvollen) Platz aufgegeben, hat keinen starken Umsatzzuwachs verspürt und wird dann auch noch angegangen, dass die SuC nicht freigehalten werden.


Darf ich widersprechen? Der Pächter hat gedacht, ihm fallen die Euros einer neuen, zahlungskräftigen Kundengruppe in den Schoß, aber er war nicht bereit, sich mit deren Erwartungen und Ansprüchen auseinanderzusetzen.
Im Marketing gilt: Der Kunde ist NIE Schuld, wenn etwas nicht läuft.


Du widersprichst mir doch gar nicht..? Ich sagte doch, dass die Gründe dafür, warum das nicht eingetreten ist, was sich der Pächter erhofft hat, unerheblich sind?
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