Supercharger V3 mit 250 kW

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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von pollux » 27. Sep 2019, 19:22

Ich habe einen deutschen und einen norwegischen UMC 2. Also der mit dem Model3 ausgeliefert wird. Beide funktionieren in Norwegen.

Eine Erde ist an der Steckdose schon. Nur kein Null.
Und es gibt natürlich keinen FI. Das ist nicht möglich ohne Nulleiter.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Teatime » 27. Sep 2019, 22:42

gregorsamsa hat geschrieben:Ist beim V3 die Anschlusstechnik eigentlich gleich wie beim V2? Die bisherigen SuC-Standorte haben ja meist einen eigenen Mittelspannungsanschluss, die einzelnen Charger sind jedoch so ausgelegt, dass sie an das 400 V Drehstrom-Niederspannungsnetz (in USA 480 V) angeschlossen werden können, und werden dann ganz normal von der Trafostation versorgt. Das bedeutet, es muss nicht zwingend ein eigener Mittelspannungsanschluss vorhanden sein, wenn man nur 2 oder 4 Stalls haben möchte. Wird das beim V3 genauso sein, oder haben die ein eigenes Eingangsspannungsniveau, das dann zwingend einen eigenen Mittelspannungsanschluss erfordern würde?


In Las Vegas am 24er V3 SUC stehen ein 2,5MVA Trafo sowie ein 480V/4kA Verteilerschrank. Von daher nehme ich nicht an daß die V3 einen eigenen Mittelspannungsanschluß haben, denn für ein paar DEC und 80kW Solar/Powerpack benötigt man keinen 4kA Verteiler.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Teatime » 18. Okt 2019, 23:28

Einblick zu technischen Daten sowie Preis von SUC V3, Stand Jahresanfang 2019

Kosten veranschlagt für 1 SUC mit 12 Stalls/3 Cabinets rund 200.000 Dollar

https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ls.170165/
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Helmut1 » 19. Okt 2019, 11:41

Teatime hat geschrieben:Einblick zu technischen Daten sowie Preis von SUC V3, Stand Jahresanfang 2019

Kosten veranschlagt für 1 SUC mit 12 Stalls/3 Cabinets rund 200.000 Dollar

https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ls.170165/

Der Schreiber mit den 200.000$ hört sich glaubwürdig an. Andererseits erscheint der Preis aber sehr niedrig.
Ich habe Schwierigkeiten diesen zu glauben. Das wäre einfach zu geil! :?:

Die Thematik der Kosten für solche Superchargerstationen sind natürlich enorm wichtig zu der Frage was zukünftig für den Kunden Schnellladung kosten wird.
Wir hatten schon mal Kostenangaben über Baugenehmigung von V3 Supercharger:
viewtopic.php?f=68&t=30051
Da ging es um einen 24er in Las Vegas nach Baugenehmigung für rund 1.000.000$. Allerdings handelt es sich bei diesem quasi um eine "Luxusstation" mit PV-Dächern und Speicher.

Bei dem in Manteca ist kein Speicher und PV dabei und ist nur halb so groß. Aber weniger als die Hälfte pro Stall an Kosten?
M3 reserviert 31.3.16 (In Hamburg vor Ladenöffnung in der Schlange gestanden. Bestellung/Konfiguration 9.9.19 M3 AWD weiß ohne Extras; Rechnung 13.9.19; Übergabe ohne Mängel am 19.9.19
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Helmut1 » 19. Okt 2019, 12:20

Kostenrechnung für Supercharger mit Baukosten von 200.000$ für ein 12er wobei der in Manteca als Vorbild dient:
Solche Rechnungen habe ich und andere schon öfters gemacht. Da die Grundlagen und Annahmen nicht sehr genau sind erspare ich mir nachzuforschen was ich damals errechnet habe.

Annahmen für den in Manteca:
Baukosten 200.000$
Abschreibungszeitraum 8 Jahre (Mischkalkulation aus längeren für z.B. Trafos und Fundamente und kürzeren für z.B. Stecker)
Auslastung 15% ( also das was über 8 Jahre rund um die Uhr tatsächlich dort geladen wird)
Durchschnittsleistung 120 kW (Auch wenn M3 LR und zukünftige S,X,Pickup viel mehr können ist es wohl realistisch da sicherlich ... zu faul das zu erläutern)
Wartung, Reparatur in 8 Jahren 50.000$

Rechnung:
200.000+50.000=250.000$
250.000:8:365= 85,62$ pro Tag

120kW*12 Stalls*24h*0,15 (Auslastung)= 5.184 kWh pro Tag

85,62$ pro Tag: 5184 kWh pro Tag = 0,0165$ pro kWh= 1,65 US-Cent pro kWh (Anlagenkosten)

Fazit: Selbst wenn der Supercharger in Manteca doch viel teurer ist als die angegebenen 200.000$ aus der Baugenehmigung ist die Hochleistungsgleichstromladung per Supercharger extrem konkurrenzfähig, da die Anlagenkosten im Bezug zu den Stromkosten gering sind.

P.S. bevor jemand im Affekt schreibt ich habe die Stromkosten in der Rechnung vergessen, bitte erst einmal genau lesen und nachdenken worüber diese Rechnung Aufschluss geben soll.

Edit: Korrektur weil Auslastung in Kostenrechnung vergessen. :oops:
Zuletzt geändert von Helmut1 am 19. Okt 2019, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Teatime » 19. Okt 2019, 13:30

Helmut1 hat geschrieben:Der Schreiber mit den 200.000$ hört sich glaubwürdig an. Andererseits erscheint der Preis aber sehr niedrig.
Ich habe Schwierigkeiten diesen zu glauben. Das wäre einfach zu geil! :?:

Mir kommen die Kosten auch sehr günstig vor, selbst die Million vom SUC in Vegas.
Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu dem Österreicher welcher seit zig Jahren als Baumeister in den Staaten selbstständig ist.
Interessant ist was genau bei solche Angaben wie den 200.000 beinhaltet ist.



Helmut1 hat geschrieben:Kostenrechnung für Supercharger mit Baukosten von 200.000$ für ein 12er wobei der in Manteca als Vorbild dient:
Solche Rechnungen habe ich und andere schon öfters gemacht. Da die Grundlagen und Annahmen nicht sehr genau sind erspare ich mir nachzuforschen was ich damals errechnet habe.

Annahmen für den in Manteca:
Baukosten 200.000$
Abschreibungszeitraum 8 Jahre (Mischkalkulation aus längeren für z.B. Trafos und Fundamente und kürzeren für z.B. Stecker)
Auslastung 15% ( also das was über 8 Jahre rund um die Uhr tatsächlich dort geladen wird)
Durchschnittsleistung 120 kW (Auch wenn M3 LR und zukünftige S,X,Pickup viel mehr können ist es wohl realistisch da sicherlich ... zu faul das zu erläutern)
Wartung, Reparatur in 8 Jahren 50.000$

Rechnung:
200.000+50.000=250.000$
250.000:8:365= 85,62$ pro Tag

120kW*12 Stalls*24h= 34.560 kWh pro Tag

85,62$ pro Tag:34.560 kWh pro Tag = 0,0025$ pro kWh= 0,25 US-Cent pro kWh (Anlagenkosten)

Fazit: Selbst wenn der Supercharger in Manteca doch viel teurer ist als die angegebenen 200.000$ aus der Baugenehmigung ist die Hochleistungsgleichstromladung per Supercharger extrem konkurrenzfähig, da die Anlagenkosten im Bezug zu den Stromkosten vernachlässigbar sind.

P.S. bevor jemand im Affekt schreibt ich habe die Stromkosten in der Rechnung vergessen, bitte erst einmal genau lesen und nachdenken worüber diese Rechnung Aufschluss geben soll.


Bezüglich Auslastung:
Beim Zustand bislang mit Supercharger V2 sowie Citycharger (jeder Abgabepunkt ist mit 72kW gerechnet da sich beim V2 2 Stalls die Leistung teilen) betrug die durschnittliche Auslastung knapp 10% (9,x). Die Berechnung basiert auf diversen von Tesla zu unterschiedlichen Zeiten veröffentlichten Daten.
Im Schnitt wurden demnach rund 7kWh pro Stunde je DC-Ladepunkt abgegeben.


p.s. für die an Technik Interessierten findet sich unter obigem Link einiges interessante zu Supercharger V3.
Jetzt ergibt es für mich auch Sinn warum in Kanada an etlichen Baustellen 6 Ladeplätze für Supercharger V3 in Vorbereitung sind.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Helmut1 » 19. Okt 2019, 14:20

Teatime hat geschrieben:Mir kommen die Kosten auch sehr günstig vor, selbst die Million vom SUC in Vegas.
Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu dem Österreicher welcher seit zig Jahren als Baumeister in den Staaten selbstständig ist.
Interessant ist was genau bei solche Angaben wie den 200.000 beinhaltet ist.

Mein Verdacht ist, dass in den Baugenehmigungskosten alles drin ist was fest vor Ort ist. Also z.B. PV Dach, Fundamente, Stalls, Kabel im Boden. Vielleicht sind die eigentlichen Supercharger also die Schränke mit den Invertern buchaltungstechnisch eine Verleihung aus dem Marketingbudget von Tesla und tauchen deshalb bei den Baukosten nicht auf. :idea: :?:
Ist natürlich eine wilde These aber es würde viel erklären und wäre meines Erachtens auch buchhaltungstechnisch logisch die einzelne Superchargerstation vor Ort getrennt zu haben von einem wertvollen Gut was denkbar auch wieder abgebaut werden kann.



Teatime hat geschrieben:Bezüglich Auslastung:
Beim Zustand bislang mit Supercharger V2 sowie Citycharger (jeder Abgabepunkt ist mit 72kW gerechnet da sich beim V2 2 Stalls die Leistung teilen) betrug die durschnittliche Auslastung knapp 10% (9,x). Die Berechnung basiert auf diversen von Tesla zu unterschiedlichen Zeiten veröffentlichten Daten.
Im Schnitt wurden demnach rund 7kWh pro Stunde je DC-Ladepunkt abgegeben.

Die tatsächliche Auslastung ist ein extrem wertvoller Datenpunkt. Wenn zur Hand bitte immer verlinken.
Mir sind von früher vom berühmten Dashboard auch Daten von rund 10% bekannt. Da Tesla aber bei den Stationen quasi immer auf Vorrat baut, denke ich, dass man die durchschnittliche Auslastung für diese betriebswirtschaftliche Grundsatzrechnung höher ansetzen kann. Ich meine damit, dass neue Stationen in der Pampa z.B. gleich als 8er errichtet werden und sicherlich erst in Jahren dort vor Ort so viele Teslas sind, dass es eine nennenswerte Auslastung gibt. Nach den Dashboarddaten gibt es Stationen in den typischen "Teslabrennpunkten" die eine Auslastung weit jenseits von 15% haben. Daher 15% als langfristiger durchschnittlicher Rechenwert.


Teatime hat geschrieben:p.s. für die an Technik Interessierten findet sich unter obigem Link einiges interessante zu Supercharger V3.
Jetzt ergibt es für mich auch Sinn warum in Kanada an etlichen Baustellen 6 Ladeplätze für Supercharger V3 in Vorbereitung sind.

Das Phänomen mit den 6er V3s ist mir auch schon aufgefallen. Daher habe ich das was du meinst in dem Thread auch mit Interesse durchgelesen. Ich kapiere das aber nicht. :(
Ist eine V3-Einheit wahlweise für 4 oder 6 Stalls auslegbar? Wie viel maximale Leistung gibt es nun tatsächlich pro Stall bei voller Auslastung?
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von OS-Electric-Drive » 19. Okt 2019, 15:01

Na das freut mich dass auch jemand a ders zu diesem Ergebnis kommt. Selbst wenn man 50 USD je kW für die Elektronik annimmt kommt man auf ähnliche Kosten. Wenn man jetzt nich rechnet dass man mit höheren DC Leistungen die AC Leistung im Auto sparen kann und somit das Auto auch nich günstiger wird zeigt der SUC V3 was alles möglich ist...
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von goetzingert » 19. Okt 2019, 15:24

dazu müssen die Batterien aber auch erstmal das ständige SuC vertragen. Bei den 75er, 90er und 100er sowie bei den alten 85er kennt man ja den Ausgang von ständigem DC Laden.

Ich jedenfalls halte es wie Dirk vom EAutoVlog. Wo immer, Wann immer AC.
 
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von FFF » 19. Okt 2019, 16:09

Könntet ihr aufhören, von DC und AC laden zu reden? Es geht NUR um die Ladeleistung... In den Akku fließt IMMER DC.
LG
Karl
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