Supercharger V3 mit 250 kW

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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von prodatron » 26. Sep 2019, 17:40

MichelZ hat geschrieben:
“There are some out there that still charge at 75 kW, so we’ll replace those first on long-distance routes.”

Gibt es eigentlich in Deutschland (oder Europa) noch irgendwo einen 75kW SuC? Selbst die SuCs mit den alten eckigen Gehäusen hatten doch schon 120kW.
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von xDerHund » 26. Sep 2019, 17:50

Jettingen ist schon massiv unterdurchschnittlich
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1500km kostenloses Supercharging, wenn du dir einen TESLA über diesen Link bestellst:
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Teatime » 26. Sep 2019, 19:02

Das V3 nicht nur auf Langstrecke kommen, dazu ist meiner Meinung nach der Beweis bereits erbracht: 24 V3 in Las Vegas

Die V3 sollen sich durch höheren Wirkungsgrad sowie geringere Instandhaltungskosten auszeichnen sowie geringeren Platzbedarf bei gleichem Fahrzeugdurchsatz.
Von daher wird wohl über kurz oder lang überall V3 gebaut werden, es sei denn das Netz vor Ort gibt wirklich nicht mehr her.
8 V2 wären bei 100%(in der Praxis eher unwahrscheinlich dass darauf ausgelegt wird) 0,6MW Anschlußleistung, 8 V3 2MW.
In Österreich kalkuliert man mit Kosten von >110k€ um 1km 20kV(Versorgung für eine Trafostation) im Freiland zu legen; Voraussetzung ist natürlich Verfügbarkeit und Wille des Netzbetreibers. Polen und Italien sollen diesbezüglich ein hartes Brot sein.
Die V3 werden in GF2 gefertigt, V2 kommen aus Fremont und dort wird vielleicht der Platz knapp.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von gregorsamsa » 27. Sep 2019, 12:01

Ist beim V3 die Anschlusstechnik eigentlich gleich wie beim V2? Die bisherigen SuC-Standorte haben ja meist einen eigenen Mittelspannungsanschluss, die einzelnen Charger sind jedoch so ausgelegt, dass sie an das 400 V Drehstrom-Niederspannungsnetz (in USA 480 V) angeschlossen werden können, und werden dann ganz normal von der Trafostation versorgt. Das bedeutet, es muss nicht zwingend ein eigener Mittelspannungsanschluss vorhanden sein, wenn man nur 2 oder 4 Stalls haben möchte. Wird das beim V3 genauso sein, oder haben die ein eigenes Eingangsspannungsniveau, das dann zwingend einen eigenen Mittelspannungsanschluss erfordern würde?
Außerdem gibt es von einigen europäischen SuC-Standorten, z.B. aus Norwegen, Fotos, wo ein zusätzlicher Trafo zwischengeschaltet ist, der die 400 V Drehstrom auf 480 V hochtransformiert - obwohl die SuC V2 eigentlich auch an 400 V funktionieren sollten.
Es wäre schön, mehr über diese Zusammenhänge beim V3 zu wissen, denn dann könnte man auch besser spekulieren, wo solche Standorte momentan technisch sinnvoll wären, bzw. man könnte evtl. Baustellen identifizieren.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von OS Electric Drive » 27. Sep 2019, 12:07

Was für DC gilt gilt auch für AC, mit einer höheren AC Spannung kann man einfach mehr Leistung beim gleichen Gerät abbilden unter Umständen steigt sogar noch der Wirkungsgrad je nach Spannungslage bei DC.

Bei Solarparks wird das sehr häufig so gemacht, dass die AC Spannung auf 460 bzw 480V hoch gefahren wird um mehr Leistung aus den gleichen Geräten zu bekommen.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Eugenius » 27. Sep 2019, 12:11

In Norwegen ist andere Netzform. die haben 230V zwischen den Phasen und nicht 400V Wie bei uns.
Ich kann mir vorstellen, dass dort von 230 auf 400 transformiert wird.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von gregorsamsa » 27. Sep 2019, 12:39

Eugenius hat geschrieben:In Norwegen ist andere Netzform. die haben 230V zwischen den Phasen und nicht 400V Wie bei uns.
Ich kann mir vorstellen, dass dort von 230 auf 400 transformiert wird.


In Norwegen sind es wie auch sonst in Mitteleuropa 230 V zwischen Phasen und Neutralleiter und 400 V zwischen den Phasen ohne Neutralleiter. In Norwegen ist nur die Erdung anders (IT - das bedeutet, der Nullleiter ist gegen die Erde isoliert), aber die Spannungsniveaus sind gleich. Und diese "Step-Up"-Trafos transformieren tatsächlich von 400 V auf 480 V. In der SuC V2 Spec steht auch, dass der SuC V2 bei 400 V Eingang bis zu 410 V ausgibt, bei 480 V Eingang allerdings bis zu 450 V Ausgang möglich sind. Vielleicht liegt es daran...
Zuletzt geändert von gregorsamsa am 27. Sep 2019, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von MartinBru » 27. Sep 2019, 12:45

gregorsamsa hat geschrieben:Auch in anderen Ländern (D,A,CH) sind es 230 V zwischen den Phasen.
Und ich hätte geschworen in DACH hat schon eine einzige Phase gegen Neutralleiter und Erde 230V. ;)
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von gregorsamsa » 27. Sep 2019, 12:49

MartinBru hat geschrieben:
gregorsamsa hat geschrieben:Auch in anderen Ländern (D,A,CH) sind es 230 V zwischen den Phasen.
Und ich hätte geschworen in DACH hat schon eine einzige Phase gegen Neutralleiter und Erde 230V. ;)


Ja, stimmt, ich habe das korrigiert - war ein Missverständnis. Was ich aber nur sagen wollte ist, dass in Norwegen die Spannungsniveaus gleich sind wie sonst in Mitteleuropa, aber die Erdung (manchmal) anders ist. Dass man zusätzliche Trafos vor den SUC V2 geschaltet hat, liegt also nicht an unterschiedlichen Spannungen in Norwegen im Vergleich zum Rest Europas. Und meine Frage wäre, ob das beim V3 auch so sein wird, oder ob da eine ganz andere Technik dahinter steckt, die vielleicht auch ganz andere Eingangsspannungen braucht...
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Eugenius » 27. Sep 2019, 13:16

hm... vielleicht habe ich doch was Verwechselt... oder war das in Belgien mit 230V zwischen den Phasen?
Und warum wird beim Zoe in Norwegen immer irgendein "Trafo/Umrichter" mitgeliefert. Auch wegen Erde?


EDIT: Hier wird auch darüber diskutiert, dass man zwischen L1-L2 mit 230V lädt
https://www.goingelectric.de/forum/view ... hp?t=18324
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