Supercharger V3 mit 250 kW

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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von anaron » 18. Mär 2019, 12:05

Helmut1 hat geschrieben:Spannend wird meiner Meinung ob Tesla eine Preisdifferenz zwischen V2 und V3 einführen wird.

Das wird bis nächstes Jahr irrelevant sein, da bis dahin die Übergangsfristen zur Umsetzung des Eichgesetztes für Ladesäulen auslaufen werden und dann eh nur noch nach kWh und nicht mehr nach Zeit abgerechnet werden darf.

Das könnte natürlich auch ein Argument sein gleich in größerem Maß auf V3 umzurüsten wenn man eh die Abrechnungstechnik erneuern muß.
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Sie nennen das dann Ihren eigenen Standpunkt.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Beatbuzzer » 18. Mär 2019, 12:33

OS Electric Drive hat geschrieben:Als ich vor einiger Zeit einen Denkanstoß gegeben habe ob Tesla wirklich auf dem richtigen Weg sei mit dem V2 wurde ich gesteinigt und mir wurde entgegnet dass das ja nicht so teuer wäre neue Hardware einzubauen.

Ging es Dir zB in dem Thema:
viewtopic.php?f=68&t=9491
nicht vorrangig eher um die 400V, die nicht zukunftsgemäß sein sollten, und eine Umstellung auf 800V nötig wäre?
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von OS Electric Drive » 18. Mär 2019, 12:42

In erster Linie ging es um die Leistung und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe soll der neue doch auch 800V schon können oder?
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von M3-75 » 18. Mär 2019, 12:45

Warum sollte das Eichgesetz verhindern dass unterschiedliche kwh Preise verlangt werden dürfen?

Dann müsste die kWh ja auch überall gleich Kosten - bei mir, bei dir und im Hochofen.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von bet4test3r » 18. Mär 2019, 12:50

OS Electric Drive hat geschrieben:In erster Linie ging es um die Leistung und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe soll der neue doch auch 800V schon können oder?


Kein Tesla, auch nicht das Y, hat über 400V.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von anaron » 18. Mär 2019, 12:58

OS Electric Drive hat geschrieben:In erster Linie ging es um die Leistung und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe soll der neue doch auch 800V schon können oder?

Der V3 Supercharger ist im Backbone für 800V vorbereitet. Bei den V3 Ladesäulen scheint das aber (noch) nicht vorgesehen zu sein. zukünftige 800V SuC V4 Ladesäulen könnten aber ohne große Anpassungen im V3 SuC Backbone eingebunden werden.

Wenn zukünktige Akkupacks die 250kW auch bis >50% aufnehmen können würde ich da erst mal keinen großen Bedarf für einen Sprung auf 800V sehen. Ich denke das wird eher in 4-5 Jahren passieren (Die Megacharger für die LKWs ausgenommen...).

M3-75 hat geschrieben:Warum sollte das Eichgesetz verhindern dass unterschiedliche kwh Preise verlangt werden dürfen?

Dann müsste die kWh ja auch überall gleich Kosten - bei mir, bei dir und im Hochofen.

Prinzipiell hast Du da natürlich recht, ich glaube aber nicht das Tesla das machen wird.
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Ralf W » 18. Mär 2019, 13:07

Je SUC soll mindestens ein 1000 kVA Trafo drin sein. Zumindest sind 1000 kVA dass, was Tesla von den Netzbetreibern gefordert hat. Am SUC Sulz konnte ich mal einen Blick auf die Schleppzeiger erhaschen, letztlich war die höchste 15 Minuten-Last dort etwas über 300 kW (6 Stalls). Zusammen mit den Powerpacks (einer hat 200 kWh) in Zukunft sollte man noch eine Weile klar kommen, bei den kleineren SUC.

Bei der 400V Systemspannung ist eigentlich bei 500A, d.h. 200 kW Ende. Ich bin Elektroingeneieur und Elektriker, Freunde 500A(!), das ist nicht nur ein Strömchen und dass bei einem handbedienten Stecker.

Der Schluß liegt nahe auf die höhere Gleichspannung zu gehen auf der Gleichspannungsverbundleitung.

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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von Helmut1 » 18. Mär 2019, 13:15

anaron hat geschrieben:Wenn zukünktige Akkupacks die 250kW auch bis >50% aufnehmen können würde ich da erst mal keinen großen Bedarf für einen Sprung auf 800V sehen. Ich denke das wird eher in 4-5 Jahren passieren (Die Megacharger für die LKWs ausgenommen...).

Immer dieses ewige Dauermissverständnis!
Es geht bei 800 Volt darum bei den Autos den Antrieb billiger und leichter zu machen (Motor, Verkabelung und vor allem Leistungselektronik).
Das dann das Pack logischerweise auch 800 Volt bekommt und man bei der Ladung auch sparen kann ist nur ein positiver Nebenaspekt.
M3 reserviert 31.3.16 (In Hamburg vor Ladenöffnung in der Schlange gestanden. Bestellung/Konfiguration 9.9.19 M3 AWD weiß ohne Extras; Rechnung 13.9.19; Übergabe ohne Mängel am 19.9.19
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von MichaMeier » 18. Mär 2019, 13:38

Helmut1 hat geschrieben:Spannend wird meiner Meinung ob Tesla eine Preisdifferenz zwischen V2 und V3 einführen wird.

Das frage ich mich auch. Mein Model S hat noch kostenlose SuC-Nutzung, so dass ich mich hüten werde, vorschnell auf ein neues Modell umzusteigen.

Soweit ich informiert bin, rechnet Tesla immer noch zeitbasiert ab, oder?
Ist dann für die Model 3 Nutzer ein Schnäppchen, wenn sie ein paar Minuten mit 250 kW laden können.
120 km in 5 Minuten?
Mein Model S braucht dafür mindestens 10, d.h. die kWh wäre doppelt so teuer, wenn ich bezahlen müsste.
Model S85: bestellt/bestätigt am 3.4.2014; abgeholt am 26.7.2014
 
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Re: Supercharger V3 mit 250 kW

von anaron » 18. Mär 2019, 13:49

Helmut1 hat geschrieben:Immer dieses ewige Dauermissverständnis!
Es geht bei 800 Volt darum bei den Autos den Antrieb billiger und leichter zu machen (Motor, Verkabelung und vor allem Leistungselektronik).
Das dann das Pack logischerweise auch 800 Volt bekommt und man bei der Ladung auch sparen kann ist nur ein positiver Nebenaspekt.

Ja, das mag für Volkswagen stimmen. Tesla hat bei der Wahl von 400V für den Akku auch andere Faktoren im Sinn gehabt und wird das vorerst nicht ändern. Der Sprung auf 800V hat im Fahrzeug nicht nur Vorteile.

Wenn wir irgendwann mal Ladezeiten um 10min sehen wollen wird aber kein Hersteller darum kommen Ladetechnik und Akku auf >=800V zu betreiben.

MichaMeier hat geschrieben:Soweit ich informiert bin, rechnet Tesla immer noch zeitbasiert ab, oder?
Ist dann für die Model 3 Nutzer ein Schnäppchen, wenn sie ein paar Minuten mit 250 kW laden können.
120 km in 5 Minuten?
Mein Model S braucht dafür mindestens 10, d.h. die kWh wäre doppelt so teuer, wenn ich bezahlen müsste.

Ja, genau das hatte ich gemeint, daß die aktuelle Preisgestaltung irrelevant ist, da die Abrechnung nach Zeit im Verlauf des nächsten Jahres wegen der neuen Ladesäulenverordung nicht mehr erlaubt sein wird. Dann muß nach kWh abgrechnet werden. Da Tesla der größte Ladesäulenbetreiber ist der das nicht jetzt schon macht wird das auch mit aller Gewalt und kurzen Übergangsfristen umgesetzt werden.
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