i-Tesla

Infos zum E-Mittelklasse-PKW...

Re: i-Tesla

von EV_de » 24. Nov 2014, 21:41

Beim Aluminiumrecycling wird nur 5 % der Energiemenge der Primärproduktion benötigt


In Deutschland wurden im Jahr 2006 rund 1,3 Millionen Tonnen Aluminium verarbeitet, davon 0,8 Millionen Tonnen als
Formguss, der wiederum zu 80 % aus dem Recycling kam.

Ungefähr 30 % des in den USA hergestellten Aluminiums stammt aus der Recyclingroute.[1]

Weltweit werden für Aluminium Recyclingraten um 40 % angegeben.[2]


http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumrecycling


Carbon Recycling wird auch schon geforscht , die Teile werden zerhexelt und könne dann in neue Formen verbacken werden
Sind dann zwar nicht mehr ganz so stabil wie das original aber immerhin ..

Ein weiterer Ansatz besteht darin das Harz aus dem CFK zu entfernen , dann könenn die sauberen Carbon Flocken wieder
eingestreut werden ...
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Re: i-Tesla

von Montblanc Carrera » 24. Nov 2014, 21:51

maxbafh hat geschrieben:Das Cfk vom BMW wird ja in den USA gefertigt und die Energie stammt aus regenerativen Quellen. Hab zwar jetzt gerade keine direkte Quelle für die aussage, muss noch wieder suchen gehen, wo ich das gelesen habe. Vielleicht findet es ja wer schneller als ich.

CfK ist, wie der Name schon sagt, ein Verbundwerkstoff, aus Kohlefaser (Rovings oder Gewebe) und einem Kunststoff, meist ein Duroplast, da bleibt später wirklich nur schreddern.
Beim Bau von Verkehrs- und Militärflugzeugen werden häufig Prepregs verwendet, das ist bereits mit Harz getränktes Fasermaterial, das muss dann "nur noch " (im Autoklaven) ausgehärtet werden.
Von daher ist die Aussage "kommt da und da her" kaum möglich, denn man müsste unterscheiden nach Fasermaterial, Harz/Härter und der Herstellung des CfK-Teils an sich.
 
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Re: i-Tesla

von chris_bonn.de » 24. Nov 2014, 22:12

Also, ganz schön kompliziert die Diskussion. Es ist ja kein Komplettersatz, wie man hier sieht. Aber 300kg Gewichtseinsparung beim i3. Stellt euch vor, der MS wäre zB 400 kg leichter. Puh! Ich glaube Elon sieht damit die Chance, mit Carbon den p85d auf unter 3 Sek zu bringen :mrgreen:
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Re: i-Tesla

von Montblanc Carrera » 24. Nov 2014, 22:25

chris_bonn.de hat geschrieben:Also, ganz schön kompliziert die Diskussion. Es ist ja kein Komplettersatz, wie man hier sieht. Aber 300kg Gewichtseinsparung beim i3. Stellt euch vor, der MS wäre zB 400 kg leichter. Puh! Ich glaube Elon sieht damit die Chance, mit Carbon den p85d auf unter 3 Sek zu bringen :mrgreen:

300kg, wo sollen die denn an der Karosserie eingespart werden?
Auf die schnelle habe ich nur dies gefunden BMW E36.
 
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Re: i-Tesla

von volker » 24. Nov 2014, 23:30

chris_bonn.de hat geschrieben:300kg Gewichtseinsparung beim i3


Wie soll das gehen bei 1195kg Leergewicht.

BMW nennt 30% Gewichtsersparnis gegenüber Aluminium. Und 2 Leute sollen das fertige CFK-"Life-Modul" heben können, also <160kg.
Folglich würde das Life-Modul in Alu < 220kg wiegen.
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Re: i-Tesla

von raffiniert » 24. Nov 2014, 23:44

Montblanc Carrera hat geschrieben:CfK ist, wie der Name schon sagt, ein Verbundwerkstoff, aus Kohlefaser (Rovings oder Gewebe) und einem Kunststoff, meist ein Duroplast, da bleibt später wirklich nur schreddern.


Das ist so theoretisch nicht vollständig korrekt, die Matrix lässt sich problemlos aus dem Verbundwerkstoff rausbrennen, da CfK 3000 Grad C problemlos aushält :)
Kann jeder Modellflieger testen, einfach mal ein Abfall-Leitwerk in den heimischen Ofen, danach liegt fertig zugeschnittenes Gewebe für das nächste Laminat bereit *hab ich nicht laut gesagt, hust*
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Re: i-Tesla

von crazyeddie » 24. Nov 2014, 23:54

Beatbuzzer hat geschrieben:Es kann kaum/keine Verformungsenergie aufnehmen, bietet also keine Knautschzone wie Aluminium. Beim Einsatz im KFZ gibt es also je nach Einsatzzweck/Ort deutliche Nachteile -> Siehe Tod Paul Walker: Der Porsche-Plastikbomber konnte beim Aufprall auch nicht wirklich Energie aufzehren, sondern hat sie ziemlich direkt an die Insassen weitergeleitet...


Das stimmt so einfach nicht. Der Energieabbau beim Aufprall ist sehr stark von der Konstruktion abhängig, nicht allein vom Material - daher der Name Knautschzone, nicht Knautschmaterial. Falsch konstruiert wäre z.B. in der Formel 1 nach dem Einschlag in die Mauer nicht die Front pulverisiert, sondern der Fahrer.

Das ist bei metallischen Werkstoffen aber das gleiche. Vor 50 Jahren mit einer Oberklasselimousine mit 30 gegen den Baum: Fahrer tot, Kennzeichenhalter verbogen. Heute mit einem Mittelklassewagen mit 60 gegen den Baum: Auto Matsch, Fahrer unverletzt. Das ist natürlich übertrieben und dem Fahrer kommen heute noch viele Sicherheitssysteme zu Gute, aber früher wurden Autos nicht im Hinblick auf die Energieaufnahme beim Crash konstruiert.

Der BMW i3 hat den 5. Stern im EuroNCAP wegen mangelnden Fußgängerschutzes und zu wenigen Assistenzsystemen nicht bekommen, nicht wegen der Sicherheit für die Mitfahrer.
 
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Re: i-Tesla

von Montblanc Carrera » 25. Nov 2014, 00:18

crazyeddie hat geschrieben:
Beatbuzzer hat geschrieben:Es kann kaum/keine Verformungsenergie aufnehmen, bietet also keine Knautschzone wie Aluminium. Beim Einsatz im KFZ gibt es also je nach Einsatzzweck/Ort deutliche Nachteile -> Siehe Tod Paul Walker: Der Porsche-Plastikbomber konnte beim Aufprall auch nicht wirklich Energie aufzehren, sondern hat sie ziemlich direkt an die Insassen weitergeleitet...


Das stimmt so einfach nicht. Der Energieabbau beim Aufprall ist sehr stark von der Konstruktion abhängig, nicht allein vom Material - daher der Name Knautschzone, nicht Knautschmaterial. Falsch konstruiert wäre z.B. in der Formel 1 nach dem Einschlag in die Mauer nicht die Front pulverisiert, sondern der Fahrer.

Das ist bei metallischen Werkstoffen aber das gleiche. Vor 50 Jahren mit einer Oberklasselimousine mit 30 gegen den Baum: Fahrer tot, Kennzeichenhalter verbogen. Heute mit einem Mittelklassewagen mit 60 gegen den Baum: Auto Matsch, Fahrer unverletzt. Das ist natürlich übertrieben und dem Fahrer kommen heute noch viele Sicherheitssysteme zu Gute, aber früher wurden Autos nicht im Hinblick auf die Energieaufnahme beim Crash konstruiert.

Der BMW i3 hat den 5. Stern im EuroNCAP wegen mangelnden Fußgängerschutzes und zu wenigen Assistenzsystemen nicht bekommen, nicht wegen der Sicherheit für die Mitfahrer.

Die Bruchdehnung von CfK ist nahe null, weshalb es sich nicht für Knautschzonen eignet, bei der Formel 1 erfolgt der Aufschlag entweder im Spitzemwinkel oder in eine Reifenwand die dann die Energie aufnimmt,
In Beiden Fällen muß das Sicherheitscockpit keine Energie aufnehmen, denn würde es kolabieren , würde es dies ohne große Verformung tun und ohne große Energieaufnahme tun.
 
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Re: i-Tesla

von crazyeddie » 25. Nov 2014, 00:37

Achso, nur spitzer Winkel oder Reifenstapel:
https://www.youtube.com/watch?v=fn7LuVQCdTQ

Bei Verbundwerkstoffen ist es sinnlos, nur über Fasereigenschaften zu reden. Das hilft nicht beim Schönreden, z.B. wenn theoretische Steifigkeitsvorteile in theoretische Gewichtsersparnisse umgerechnet werden, die aber - oh Wunder - unterm Strich nie rauskommen, beim Schlechtreden aber auch nicht.

Die Bruchdehnungen der meisten Alu-Legierungen sind ja bei mäßiger Festigkeit auch nicht grade doll. Nicht ohne Grund nimmt man auch bei Alu-Karosserien gerne noch Elemente aus TRIP- oder TWIP-Stahl zur Verstärkung mit rein - auch beim Model S, wenn ich das richtig im Kopf habe.
 
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