Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von 1234567890 » 20. Nov 2019, 13:44

Ich würde mir einfach bei einem der Verleiher einen M3 für eine Woche mieten und alle meine Standardstecken mindestens ein mal damit machen. Es gibt als Vielfahrer nichts frustrierenderes, wenn ein Fahrzeug die Erwartungen nicht erfüllt. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Das wird zwar 1000 - 1500 Euro kosten, ist aber gut angelegtes Geld. Muss man den Wagen nach einigen Wochen wieder verkaufen, weil es nicht passt und nur frustriert, verliert man wesentlich mehr Geld.

Es hilft die Einschätzung anderer Fahrer auch nur begrenzt. Sieht man ja hier: Die einen finden Autopilot und TACC gut, die anderen nutzen die Funktionen gar nicht mehr. Die einen stören die Abrollgeräusche nicht, andere kommen damit nicht klar.
 
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Hein Mück » 20. Nov 2019, 17:38

1234567890 hat geschrieben:Ich würde mir einfach bei einem der Verleiher einen M3 für eine Woche mieten und alle meine Standardstecken mindestens ein mal damit machen. Es gibt als Vielfahrer nichts frustrierenderes, wenn ein Fahrzeug die Erwartungen nicht erfüllt.

Kann ich auch nur jedem empfehlen. Ich kann diese seltenen überraschenden (und damit aus meiner Sicht nervigen) Bremsungen auch bestätigen (allerdings schon etwas her; sprich ältere Software). In Summe habe ich mich aber dennoch für das M3 entschieden, aber das eigentlich geplante FSD (hatte der Mietwagen zwar nicht, aber da fehlte mir dann doch das Vertrauen :-)) nicht mitbestellt.

Bye Thomas
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von TeslaVIE » 20. Nov 2019, 20:29

Warum mieten - man kann den Tesla innerhalb von7 Tagen zurück geben:

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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Stromsegler » 20. Nov 2019, 21:22

Sollten die Tesla Model 3 in ihrer Auopilotfunktionalität so unterschiedlich sein? Ich nutze den AP vor allem auf Autobahnen. Wenn der Verkehr dort nicht zu hektisch ist, schalte ich immer auf AP. Wenn ich merke, dass der AP auf Grund vieler nötigen Spurwechsel nervt, fahre ich manuell und habe Spass. Bin kürzlich von Berlin nach Südspanien gefahren und hatte zu 95% den AP aktiv. So locker bin ich da noch nie runter, wobei Navigate on Autopilot dafür sorgte, dass ich in Lyon rechts abgebogen bin, statt links rum auf der Autobahn zu bleiben. Das war die einzige brenzlige Situation. Ok ein Laster hat mich in einer Rechtskurve nach links in die Begrenzung gedrückt. Da bin ich zum Glück manuell gefahren. Der AP funktioniert innerhalb seiner Grenzen sehr zuverlässig. Diese Grenzen muss man aber erst herausfinden.
Am Fahrzeug gibt es für mich zwei negative Punkte:
1. Mit den Michelin Pilot Sport 4 ist es innen sehr laut
2. Beim Vorwärtseinparken hätte ich gerne eine sichere Kontrolle, ob der Spoiler noch über die Bordsteinkante passt.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von GoElec » 20. Nov 2019, 22:50

TeslaVIE hat geschrieben:Warum mieten - man kann den Tesla innerhalb von7 Tagen zurück geben:

https://www.tesla.com/de_DE/support/tes ... edirect=no

Gar keine schlechte Idee! 1000 km mit ACC sollten reichen (1600 km insgesamt), um die grundsätzlichen Stärken und Schwächen zu erfahren.
 
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von AndyMt » 20. Nov 2019, 23:09

Stromsegler hat geschrieben:Sollten die Tesla Model 3 in ihrer Auopilotfunktionalität so unterschiedlich sein? ...
Das hängt denke ich eher von den gefahrenen Strecken ab. Ich hab ja einen Vergleich zwischen meinem M3 vom August mit einem von März durchführen können - beide verhalten sich genau gleich. Phantombremsungen der ACC lassen sich bei bestimmten Strassentypen (z.B. gelb markierte Radstreifen und keine Mittelmarkierung) in der Schweiz zuverlässig reproduzieren.
Und auf der Autobahn ist die ACC ein Angsthase beim Überholen von LKW und an Auffahrten... deshalb nutze ich ACC und AP meist nur noch, wenn weder vor noch hinter mir für 1 km kein Auto ist, ich hab absolut kein Vertrauen in das System.
Was das Lenken angeht ist der AP wirklich sehr gut - nur die Abstandsregelung ist leider Krampf. Das machte mein Volvo von 2013 definitiv besser - keine einzige Phantombremsung in 5 Jahren, Auffahrunfälle hatte ich trotzdem keine - wenn er verlangsamen musste, hat er das zuverlässig getan.
Ich hoffe immer noch auf ein Software Update, technisch machbar ist eine zuverlässige ACC ohne Phantombremsungen definitiv, ich habs bei Volvo ja erlebt. Oder das SeC schafft es endlich AP und ACC zu entfernen und mir einen "dummen" Tempomaten zu geben... der würde auch die aktuelle Geschwindigkeit, statt irgend was anderes übernehmen.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Stromsegler » 20. Nov 2019, 23:47

Ich habe auf der Strecke hier runter (2975 km) mit ca. 95% AP keine einzige Phantombremsung gehabt. Spurwechsel geht auch sehr gut, wenn genügend Abstand zu allen Verkehrsteilnehmern ist. 1km ist extrem übertrieben. 100m sollten es aber schon sein. Wichtig ist rechtzeitig vor dem Vordermann den Spurwechselvorgang einzuleiten. Sonst bremst der Wagen noch vor dem Überholen und der zum Überholen ansetzende Hintermann ärgert sich. Ganz blöd ist, wenn der Hintermann nervös hin und her pendelt und etwas auf die Einfädelspur kommt Da bricht der AP gerne den Einfädelvorgang ab.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von cege » 21. Nov 2019, 18:39

Ja, die Idee mit der mehrtägigen Miete ist genau richtig. Ich muss wirklich meine Strecken austesten und meine Vorlieben.
Ich nutze wie gesagt ACC sehr viel, oft auch in der Stadt, weil es mich einfach nervt das rechte Bein in angespannter Haltung (auf dem Pedal) zu haben. Das Audi-ACC hat extrem wenige Phantombremsungen, die auch meist nachvollziehbar sind (z.B. LKW fährt auf Linie).
 
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Stromsegler » 21. Nov 2019, 19:50

In der Stadt kannst du den AP vergessen. Das macht mehr Stress als Nutzen.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von René » 24. Nov 2019, 08:49

Wir hatten auch vor dem Model 3 einen Audi Q5 3.0 TDI BJ 2011 mit ACC usw. Der ACC war teilweise echt erschreckend. Es gab Phantom Bremsungen und andere ärgerliche Sachen, wie den Kolisionswarner der einfach mal los ging.

Das Model 3 kann alles besser, was aber auch nicht verwunderlich ist, da 8 Jahre zwischen beiden Fahrzeugen liegen.

Wir hatten uns unter anderem für einen Tesla entschieden, da es bei allen anderen Herstellern erhebliche Probleme bei den Ladesäulen gab und anscheinend gibt (siehe letztes Youtube Video vom Malmedie Grip Moderator). Er testete einen E-Tron und wollte Nachts an der Tankstelle laden. Er ging rein und fragte ob es hier eine Ladesäule gibt der Pächter antwortete mit nein, das konnte er nicht glauben und lief ein bisschen über den Rasthof und dort war eine Ladestation, dann ist er dort hingefahren und konnte sage und schreibe 100 km nachladen bevor die Ladesäule einen defekt anzeigte.

Das würde Dir mit einem Tesla niemals passieren.

Des Weiteren ist das Model 3 einfach ein super Auto und wir haben den Wechsel bis heute 5 Monate und 4100 km und 2 Garantiefälle nicht bereut.

Was allerdings stört ist der Tote Winkel Assistent, der nur im Display angezeigt wird und der niedrige Ein-Ausstieg der vor allem bei hohen Bordsteinen eine kleinere Herausforderung ist (ich bin 1,89 m groß).

Das wird aber wieder weg gemacht, durch eine atemberaubende Beschleunigung und super entspanntes dahin gleiten im Straßenverkehr ;) 8-)
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