Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von fly » 15. Okt 2019, 01:31

cege hat geschrieben:Wo ich mir auch noch nicht sicher bin, wäre das Thema Sitz- und Einstiegshöhe.

Gut, als Kurzstrecken-Einkaufsmobil oder für den gebrechlichen Oldie mag ein hohes Auto eine gute Wahl sein, aber sonst denke ich mir immer: 5 Sekunden angenehmer Ein- und Aussteigen und dafür 40Km mit einer Schrankwand durch den Wind fahren.
Ein Bekannter kaufte sich letztens einen Kombi, mein Einwand: „Ich dachte mit Ü60 kauft man sich auch jeden Fall ein SUV“. Er: „Ist mir völlig egal, jedes Ein- und Aussteigen ist Rückentraining“.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Mane123 » 15. Okt 2019, 08:54

cege hat geschrieben:in Verbindung mit dem einfachen Autopilot bei Spurwechsel jedes Mal neu zu aktivieren


Diese Aussage stimmt so nicht, nur der Spurhalteassistent muss beim Spurwechsel neu aktiviert werden, ACC bleibt drin. Normal muss man recht viel Kraft aufwenden um dem Spurhalteassistent die Kontrolle zu nehmen, wenn man einmal blinkt und dann in die Richtung lenkt geht der Spurhalteassistent sofort raus, ACC bleibt drin. Meine Meinung (ich habe das M3 seit 4 Wochen) hat der ACC allein in der Zeit einen Riesen Schritt gemacht (kann auch Zufall sein) und ich habe nur noch 3 Probleme mit dem ACC:

1. Wenn ich auf der linken Spur bin und mir fährt einer raus bremst er recht stark (wenn ich rechts bin und von links zieht mir einer rein bremst er nicht, also da passts).
2. Wenn ich mit 150 ACC auf der rechten Spur fahre und vor mir ein LKW fährt beginnt er recht früh zu bremsen, also deutlich bevor der eingestellte Abstand erreicht wird, man muss also um eine Bremsung zu verhindern schon recht früh auf die linke Spur.
3. Es wird die maximale Geschwindigkeit übernommen bei (noch) nicht möglicher Verkehrszeichenerkennung. Entweder Verkehrszeichenerkennung oder Übernahme der aktuellen Geschwindigkeit würde mir reichen. (Im Übrigen wird nicht immer die Max Geschwindigkeit übernommen, sondern entweder max Geschwindigkeit oder aktuell gefahrene, je nachdem was höher ist, auf der Autobahn ist 130 der Standard, wenn du schneller fährst wird die aktuell gefahrene Geschwindigkeit übernommen.)

Aber wie meine Vorredner schon sagen, mit Tesla lässt man sich auf Änderungen am laufenden Band ein mit oft auch negativen Überraschungen, aber über einen langen Zeitraum denke ich wird es immer besser, bisher bin ich auch absolut zufrieden mit meinen M3, auch wenn ein Spaltmaß an der Beifahrertür nicht so optimal ist, die Vorteile überwiegen in jedem Fall deutlich und man kann sich immer mit der Hoffnung auf Verbesserungen durch Updates beruhigen, was bei meinem vorherigen BMW 3er (BJ 2015) leider nicht der Fall war. Der schlechte Fernlichtassistent wird auch in 10 Jahren noch schlecht sein.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Mane123 » 15. Okt 2019, 09:06

Ach ja, die maximale Geschwindigkeit von 150 stört mich auch noch, wenns der Rechner nicht schafft würde ich mir wenigstens einen dummen Tempomat über 150 wünschen... Aber ich bin grade dabei mich damit abzufinden "nur" noch 150 zu fahren... Anonsten fahre ich gerne so 180... Aber dennoch würde ich keinem Fall mehr zu BMW zurückwechseln, insbesondere die Klimaanlage finde ich extrem angenehm, angenehm warme/kalte Temperatur im Fahrzeug so gut wie ohne spürbaren Luftzug... Auch die Vorklimatisierung sowohl warm als auch kalt incl Sitzheizung ist ein Traum.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von cege » 18. Okt 2019, 16:43

Der Einstieg in ein Auto ist eher nicht das Thema - habe ja geschrieben, dass ich noch sehr rüstig bin ;)
Die erhöhte Sitzposition ist allerdings auch sorecht angenehm - von der besseren Übersicht noch nicht geredet.
Muss unbedingt mal probefahren...
Aber in Sachen Q5 von einer Schrankwand zu sprechen halte ich für etwas übertrieben. @fly

Die Tempomatsache ist halt kritisch - warum übernimmt der Tesla nicht einfach die gerade gefahrene Geschwindigkeit?
Bin mir zwar sicher, dass man sich umgewöhnen kann, aber verstehen tue ich es nicht.
Auch in den USA konnte ich die Cruise Control immer mit der aktuellen starten...

Generell ist mir die letzten Tage wieder sehr oft der "Praxisgedanke" gekommen, als ich 2x im Baumarkt war und Grünschnitt webgebracht habe. Jedes Mal das Auto der Frau ausborgen und dann sofort wieder sauber machen "zu müssen"... mhh.

Evtl. doch ein Q5 Hybrid... für die Stadt elektrisch und Langstrecke viele km am Stück fahren können?
 
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von moonhawk » 18. Okt 2019, 20:36

Fahre jetzt seit einem halben Jahr ausschließlich Model 3 und bin vor kurzem wieder ein deutsches "Premium"fahrzeug in Form eines aktuellen Audi A6 mit 3l Diesel mit "All-in" gefahren. Die Anmutung ist schon klasse, den Rest würde ich als lahme veraltete Möhre bezeichnen. Bis überhaupt mal von Losfahren zu sprechen ist vergeht gefühlt eine Ewigkeit. Auf der Autobahnauffahrt beschleunigen befand ich als großes Risiko, da ich ja jetzt beschleunigen und einfädeln wollte und nicht erst nachdem das Getriebe 2 Gänge runtergeschalten und der Turbolader ausreichend Ladedruck aufgebaut hat. Das ACC hat 2mal bei Tempo 150 den Vordermann in einer Kurve mit Tempo ca. 100 nicht erkannt, sodass ich selber bremsen musste. Dafür wurden Autos die von der Autobahn abfuhren besser erkannt. Da kann Tesla nachbessern. Zum Glück geht das dank Remoteupdates und Continous Improvement Prozesse. Also kurzum: wenn man einmal längere Zeit elektrisch unterwegs war will man auf gar keinen Fall zurück und nimmt auch gern Nachteile in Kauf. Nicht jedes Auto ist perfekt, aber das Model 3 nah dran.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Ednax » 19. Okt 2019, 21:07

Am deiner Stelle würde ich auf jeden Fall eine Probefahrt machen. Wenn dir die erhöhte Sitzposition mit dem guten Überblick gefällt, dann wird dir das Modell 3 nicht sehr gefallen. Nach vorne sieht man zwar ganz gut, aber nach hinten sieht man meiner Meinung nach gar nix raus.
Beim Rückwärtsfahren gleicht das die sehr gute Kamera aus - aber mir fehlt beim Fahren der Rundumblick.
Ich habe mich zwar daran gewöhnt, aber das Display mit der Anzeige der anderen Autos ist bisher milde gesagt unbrauchbar (um nicht zu sagen ein Unfallgarant).
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Harkon » 19. Okt 2019, 22:46

Der ACC ist eine Zumutung und quasi nicht benutzbar. Eine Schande für eine Firma die sich über die Software defenieren will und "ein Auto drum herum gebaut hat".

Auf jedenfall vorher eine Probefahrt machen. Ich würde dazu raten dein bisheriges Fahrzeug weiterzufahren und noch 2-x Jahre die Entwicklung abzuwarten. Early Adaptors werden bei Tesla ganz besonders bestraft.

Negativ am Tesla ACC sind:

- Grundlegende Funktionen wie Übernahme der der gefahren Geschwindigkeit funktioniert nicht
- die übernommene Geschwindigkeit ist oft höher als die tatsächlich erlaubten Geschwindigkeit.
- das Regel der Geschwindigkeit mit den Scrollrädchen ist ... mühsam
- Abbrems- und Beschleunigungsverhalten viel zu intensiv, man wird in den Sitzen hin- und hergeworfen.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Stromsegler » 19. Okt 2019, 23:25

Ich fahre fast nur noch mit dem AP (FSD). Ist mir echt zu stressig, selbst zu lenken und die Höchstgeschwindigkeit (+5km/h) zu halten. Wenn es zu quirlig auf der Strasse wird, schalte ich den AP meist aus. Wo der AP wunderbar die Höchstgeschwindigkeiten laut Karte berücksichtig, ist auf Landstrassen. Das würde ich mir auch auf Autobahnen wünschen.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Tesla17 » 19. Okt 2019, 23:34

Das Auto macht vom Fahrgefühl her einfach Spaß, wenn man einmal die wahnsinnige stufenlose Beschleunigen erlebt hat, gibt es kein Zurück mehr zum Verbrenner. Da kommt das beste Automatikgetriebe nicht mit.

Von Seiten der Motor-und Batterietechnik, dem CW Wert, die hohen Reichweite und die Tesla-Superchargern ist das Model3 für mich die klare Nummer 1 auf dem Markt.Für mich kommt die Anhängerkupplung dazu, die nur wenige e-Fahrzeuge bieten. Das ACC hat sicherlich noch Verbesserungsbedarf, bei mir hat es zuletzt nach dem Update eigentlich schon ganz gut funktioniert.

Von einem Plugin-Hybrid würde ich abraten. Ich hatte auch erst ein Jahr lang einen Golf GTE. Eigentlich ein gutes und ausgereiftes Auto, das ich auch überwiegend elektrisch bewegt habe. Obwohl ich von 15.000 km insgesamt 11.000 km elektrisch unterwegs war, war dann schon bei 15.000 die erste Inspektion mit Ölwechsel fällig. Außerdem hatte ich beim elektrischen Fahren auch die Schaltvorgänge des Doppelkupplungsgetriebes, kein Vergleich zum reinen elektrischen Fahren. Der e-Motor ist dann halt auch wesentlich schwächer und mit einem rein elektrischen Fahren nicht vergleichbar.
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Re: Umstieg von einem Q5 mit Schwerpunkt ACC?

von Tom3l » 20. Okt 2019, 09:36

Die Übersicht nach vorne finde ich beim Model3 erstaunlich gut, und ich bin vorher auch einen dicken SUV gefahren. Nach hinten könnte es besser sein, aber dafür gibts ja die Rückfahrkamera. ACC nutze ich selten, läuft aber seit V10 viel runder und angenehmer als vorher. Den AP nutze ich eigentlich gar nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.
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