Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

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Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von Heico » 28. Sep 2019, 23:48

Moin Teslafahrer.

Meinen M3 RWD LR habe ich nun 3 Wochen und das schöne Audi Kabrio will keiner mehr fahren.
Ich habe mir das Auto vor 3 Jahren gekauft, weil es mir neu vor 24 Jahren viel zu teuer war.
Zum Abgewöhnen ist es jetzt als Saisonfahrzeug von April bis Okt angemeldet. Ich fand es vor 1 Monat noch als attraktives Wunschauto und nun ist es ein klapperiger Oldtimer, der mir fast Leid tut.
M3 LR RWD blau seit 27.Aug 2019, Lupo 3L, Sparfahrer, PV Anlage
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von darock » 28. Sep 2019, 23:56

Ich habe einen englischen Oldtimer und seit ich den Tesla habe macht mir das fahren wieder sehr viel mehr Spaß. Parallel zu dem Auto das ich davor gefahren bin war es kein Spaß. Der Alltags Wagen war zu gut und spaßig. Der Tesla ist auf seine Art und Weise aber noch sehr viel besser und ich will im
Alltag nichts anderes fahren. Zum Spaß, laut, schalten ... dafür ist jetzt der Oldtimer perfekt.

Verkauf den Audi, wenn du diesen Effekt nicht hast. Dann sind die Charaktere Bzw Aufgaben der Wagen zu ähnlich.

Wenn die zwei Wagen nicht grundverschieden sind, ist es rausgeschmissenes Geld beide zu behalten außer dir ist Geld völlig egal.

Bernhard
M3 LR AWD /18 Zoll Aero / Solid Black / Premium White Interior / Enhanced Autopilot(FSD SMS)

Bestellt/VIN/Bekommen: 06.01.2019 / 2199XX / 15.3.2019

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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von e-tplus » 29. Sep 2019, 01:26

Ich habe einen englischen Klassiker mit fast 400 PS und seit ich den Tesla habe, steht der sich die Reifen platt.

Zugegeben vorher auch schon.
Tesla Model 3 AWD LR FSD
 
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von SoFa » 29. Sep 2019, 02:32

Da die Frage sich nicht speziell auf das Model 3 bezog, traue ich als Model S-Besitzer mich mal, hier auch etwas zu schreiben. Ja, ich vermisse einige Dinge, die mein bisheriges Auto bot. Es war ein Citroën C5 Break HDI 170 Exclusive. Was ich vermisse: die göttliche Hydropneumatik, die einen Fahrkomfort sondergleichen bot, an den die Aufhängung des Model S nicht ansatzweise herankommt, auch nicht die luftgefederte, wie man hört. Weil ich miitten im Umzug stecke, fehlen mir auch die Lademöglichkeiten, die der Kombi bot. Und ich ärgere mich ein bißchen, daß Tesla es nicht schafft, eine so ordentliche und gut funktionierende Intervallautomatik zu bieten. die mein Citroën schon beim Kauf im Jahr 2006 hatte.
Ich bin trotzdem mit meinem Elektroauto sehr zufrieden und möchte keinesfalls zurückwechseln (vor allem, weil sich Citroën unverständlicherweise von der Hydropneumatik verabschiedet [hat]).
Gruß SoFa

Model S 85D Bj. 7/2015; EZ 12/2015; seit 4/2018 meiner. :)
 
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von snert » 29. Sep 2019, 03:22

Ein bisschen, wenn es um die bessere Verarbeitung geht, das bessere Fahrwerk, die bessere Lenkung, die leiseren Abrollgeräusche, weniger Windgeräusche, weniger Fragen beantworten, bessere Navifunktionen, besseres Lenkrad...

Aber es gab handfeste Gründe dafür keine fossilen Kraftstoffe mehr zu verfahren. Das fängt damit an, dass ich als Dienstwagenfahrer weniger versteuern muss, die Betriebskosten etwas geringer sind, die CO2 Bilanz selbst bei pessimistischer Rechnung besser ist, es zwar einen anderen aber nicht weniger befriedigenden Fahrspass verspricht, es entgegen vieler Vorurteile vollkommen alltagstauglich ist und ich mir einbilde, dass es insgesamt umweltfreundicher ist. Daran mag man hier und da zweifeln, wenn es um die Rohstoffe geht. Aber ich wollte irgendwo anfangen.
Das es ein Tesla geworden ist, lag zuallerst daran, dass der Rest nicht liefern konnte. Ich hätte auch nichts gegen einen Koreaner gehabt. Oder einen Benz. Oder Audi. Oder BMW. Aber der i3 war es einfach nicht, die anderen hatten einfach nichts und die Koreaner wollten mich ein Jahr warten lassen. Tela hat zumindest theoretisch nach sieben Tagen liefern wollen. Da ich weder Markentreue kenne noch Fan von irgendwas abseits vom 911er bin, muss ich mich dafür auch nicht verbiegen.

Ich trauere also nicht wirklich, ich jammere nur ein ganz kleines bisschen :) Ist etwas pathetisch, aber ich elektromobil fühle ich mich "besser".

Fürs Herz gibt dann später vllt mal einen auf E100 umgestellten klassischen Sportwagen. Das wäre fein.
 
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von Earlian » 29. Sep 2019, 04:21

Auf die Titelfrage:

Hahahaaaaa :D

(Sorry ist wohl zu früh für mehr Text)
Tesla Model 3 LR AWD, AHK, FSD, HW3 ab 07/19 (Model S70 D 06/15-06/19)
1500 km Supercharging bei Bestellung Deines Tesla
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von einstern » 29. Sep 2019, 05:24

Leider habe ich meinen Verbrenner noch 2 Jahre behalten. In der Zeit nur einmal bewegt: zur Mercedes Werkstatt . Als ich die Kiste dann verkaufenn wollte bewegte sie sich nicht mehr. Habe sie daher an den Gärtner beinahe verschenkt. Hauptsache weg.

Nachtrauern? Wie kann man einem Verbrenner nachtrauern? Ich hoffe eher, so etwas kommt nie wieder.
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2015 S85D
2016 WB 22kW und Boden-PV
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von Ollinord » 29. Sep 2019, 07:42

Ein wenig nachgetrauert habe ich (wie von snert oben geschrieben) auch ein wenig der Qualität, oder Features......

Aber dafür haben wir uns ja noch die B Klasse geholt 8-) Diese reicht für das tägliche Fahren und der Tesla für Langstrecken.

Somit vermisse ich nun nichts mehr von meinen ehemaligen Verbrennern ;)
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von Kumasasa » 29. Sep 2019, 08:02

Nö.
Habe den Prius + seit März bislang nur zweimal gefahren: Einmal um ein Fahrrad zu transportieren, zum anderen in die Werkstatt.
Obwohl der Prius ja schon halbelektrisch ist, macht's einfach keinen Spaß mehr (Zugegebenermaßen, ein Prius ist nun mal kein Spaßmobil, bin aber viel und gerne damit gefahren).
03/2019: Tesla Model 3 Tess AWD+ FSD HW:2.5 FW:2020.8.2 Nav:EU-2019.20
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Re: Trauert ihr eurem Verbrenner noch nach?

von betatester » 29. Sep 2019, 08:03

Ich trauere ihn nicht nach. Aber ich versuche auch ehrlich bei den Nachteilen zu sein und da meine ich jetzt ausnahmsweise nicht mal die Eigenheiten von Tesla als Unternehmen.

Zum Beispiel hatte eine gute Freundin von mir Anfang des Jahres gesundheitliche Probleme während sie auf dem Ski Urlaub war, 400 km entfernt. Sie war mit einer reisegruppe mit eher unbekannten Leuten dort und brauchte also Hilfe bei der Regelung aller Umstände und einen rucktransport.
Es ist jetzt nicht unbedingt ein gutes Gefühl eine Stunde am SuC laden zu müssen, wenn man weiß dass man dringend erwartet wird. Das gilt auch für die Rückfahrt, wenn man den Patienten dann an Board hat, der einfach nur heim ins Bett will und man steht wiederum am SuC. Ähnliches bei beruflichen Notfällen die etwas weiter entfernt sind. Wenn man weiß, es können gerade 80 Leute an einem Standort nicht arbeiten, während man den Ladevorgang beobachtet.
Da war klassisches tanken sicher einfacher.
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