2170er Zelltechnologie

Infos zum E-Mittelklasse-PKW...

2170er Zelltechnologie

von Pitterausdemtal » 4. Mai 2018, 14:56

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Re: 2017er Zelltechnologie

von M3-75 » 4. Mai 2018, 19:32

2017er oder 2170 ;-)

Kaum noch Kobalt und das kommt auch nicht aus dem Kongo, da kann ich das nächste Mal wenn ich deswegen blöd angebafft werde kontern.
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Re: 2017er Zelltechnologie

von Tom4k » 4. Mai 2018, 22:30

Woher stammt die Aussage "nicht aus dem Kongo"? Konnte ich weder im Q1/2018 Update Letter noch dem verlinkten Artikel finden...
Seit 2019-05-23: Tesla Model 3 LR RWD, 18", rot/schwarz, FSD
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Re: 2170er Zelltechnologie

von volker » 4. Mai 2018, 23:01

M3-75 hat geschrieben:2017er oder 2170 ;-)


Threadtitel korrigiert.
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Re: 2017er Zelltechnologie

von Fritz! » 5. Mai 2018, 00:37

Tom4k hat geschrieben:Woher stammt die Aussage "nicht aus dem Kongo"? Konnte ich weder im Q1/2018 Update Letter noch dem verlinkten Artikel finden...


Das wurde bereits letztes Jahr so kommuniziert, weiß allerdings nicht mehr, wo ich es gelesen habe. Es wurde dabei auch Kinderarbeitsfrei garantiert. Wobei ich mir bei "nicht aus dem Kongo" nicht sehr sicher bin, bei "Kinderarbeitsfrei" aber schon sehr sicher bin. War ein Bericht über Tesla.
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Re: 2170er Zelltechnologie

von Leto » 5. Mai 2018, 02:43

Jaja. Und der Weihnachtsmann...

Dazu müsste Musk es selbst aus dem Boden kratzen und dann wäre es sicher noch ein Verstoß gegen das ArbZG.
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Re: 2017er Zelltechnologie

von Stoffel » 5. Mai 2018, 05:13

Tom4k hat geschrieben:Woher stammt die Aussage "nicht aus dem Kongo"? Konnte ich weder im Q1/2018 Update Letter noch dem verlinkten Artikel finden...


Tesla einziger E-Auto-Hersteller, der kein Kobalt aus Kinderarbeit nutzt
http://geohorizon.de/2017/06/02/tesla-e ... eit-nutzt/
 
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Re: 2017er Zelltechnologie

von Mathie » 5. Mai 2018, 06:10

Stoffel hat geschrieben:Tesla einziger E-Auto-Hersteller, der kein Kobalt aus Kinderarbeit nutzt
http://geohorizon.de/2017/06/02/tesla-e ... eit-nutzt/

Seltsamer Blogpost. Tesla wird in einem Bericht von AI über Kinderarbeit im Kongo von AI nicht erwähnt und hat ein Programm um Kinderarbeit bei der Gewinnung von Tantal auszuschließen. Daraus schließt der Autor, dass Tesla der einzige Hersteller sei, der kein Kobalt aus Kinderarbeit beziehe. :roll:

Zwischenzeitlich hat Daimler übrigens ein Programm gestartet, um sicherzustellen, kein durch Kinderarbeit im Kongo gewonnenes Kobalt einzusetzen und Teslas Ankündigung zukünftig fast gänzlich auf Kobalt verzichten zu können, könnte nach Einschätzung der FT die Globale Nachfrage nach Kobalt reduzieren. Was ich erstaunlich fände, da selbst bei einer drastischen Reduktion des Kobaltanteils in den Batterien, der Gesamtbedarf durch die große Anzahl der Batterien die zukünftig gebraucht werden kaum sinken dürfte. Die Nachfrage sollte also bestenfalls weniger stark steigen. Aber auch das wären zwei gute Nachrichten bezüglich der Situation im Kongo.

Tesla’s announcement that it has sharply reduced the amount of cobalt that it uses could hit demand for the battery metal, whose price has quadrupled since 2016.

[...]

Mercedes-Benz owner Daimler said on Wednesday it had launched a human rights audit system to make sure its cobalt is not from child labour in the Central African country.
https://www.ft.com/content/1c154770-4eb ... 318e776bab

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Re: 2017er Zelltechnologie

von Stoffel » 5. Mai 2018, 07:49

Mathie hat geschrieben:
Stoffel hat geschrieben:Tesla einziger E-Auto-Hersteller, der kein Kobalt aus Kinderarbeit nutzt
http://geohorizon.de/2017/06/02/tesla-e ... eit-nutzt/

Seltsamer Blogpost. Tesla wird in einem Bericht von AI über Kinderarbeit im Kongo von AI nicht erwähnt und hat ein Programm um Kinderarbeit bei der Gewinnung von Tantal auszuschließen. Daraus schließt der Autor, dass Tesla der einzige Hersteller sei, der kein Kobalt aus Kinderarbeit beziehe. :roll:


Dieser Blog nennen zumindest Bloomberg als Quelle, mehr konnte ich aber leider nicht finden.
https://insideevs.com/tesla-safe-haven-cobalt-mining/


Mathie hat geschrieben:
Stoffel hat geschrieben:Zwischenzeitlich hat Daimler übrigens ein Programm gestartet, um sicherzustellen, kein durch Kinderarbeit im Kongo gewonnenes Kobalt einzusetzen und Teslas Ankündigung zukünftig fast gänzlich auf Kobalt verzichten zu können, könnte nach Einschätzung der FT die Globale Nachfrage nach Kobalt reduzieren. Was ich erstaunlich fände, da selbst bei einer drastischen Reduktion des Kobaltanteils in den Batterien, der Gesamtbedarf durch die große Anzahl der Batterien die zukünftig gebraucht werden kaum sinken dürfte. Die Nachfrage sollte also bestenfalls weniger stark steigen. Aber auch das wären zwei gute Nachrichten bezüglich der Situation im Kongo.

Tesla’s announcement that it has sharply reduced the amount of cobalt that it uses could hit demand for the battery metal, whose price has quadrupled since 2016.

[...]

Mercedes-Benz owner Daimler said on Wednesday it had launched a human rights audit system to make sure its cobalt is not from child labour in the Central African country.
https://www.ft.com/content/1c154770-4eb ... 318e776bab

Gruß Mathie


Das ist ja schon mal zu begrüßen. Aber leider nutzen ca. 99% der Daimler-Fahrzeuge immer noch Erdöl als Treibstoff, welches für die übelsten Umweltkatastrophen seit Menschen gedenken verantwortlich ist.
Ich will damit nur sagen, dass vermutlich kein Rohstoff wirklich konfliktfrei ist. Dabei ist es schon gut, dass Organisationen wie Amnesty International Missstände aufdecken und den Druck auf die Industrie erhöhen. Ich beklage nur, dass die Missstände, die durch Erdöl verursacht werden dabei aus dem Fokus geraten bei diesen Debatten.



Edit: Korrektur.
 
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Re: 2170er Zelltechnologie

von Mathie » 5. Mai 2018, 08:50

So, jetzt habe ich doch noch etwas von AI zu Tesla und Cobalt gefunden. Tesla liegt bei den Bemühungen wohl im vorderen Mittelfeld.

Apple und Samsung SDI sind besser aber nach Ansicht von AI auch noch nicht wirklich gut, BMW, LG Chem, HP und Dell liegen gleichauf mit Tesla.

https://www.amnesty.org/en/latest/news/ ... ly-chains/

Die Daten sind aus dem November letzten Jahres, die Initiative von Daimler und die Ankündigung von Tesla, den Kobaltbedarf deutlich zu senken sind deshalb noch nicht berücksichtigt.

Gruß Mathie
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