Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

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Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Helmut1 » 5. Mär 2018, 08:43

In den USA hat einer seinen M3 auf einer Rennstrecke gefahren. Neun Runden hat er ohne Limit von Akku oder Motor geschafft, bis die serienmäßigen Bremsen verglüht sind.
https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ca.109818/
Super!!! :D
Ich denke es zeigt sich, dass Tesla mit dem neuen Motor einen gewaltigen technischen Schritt nach vorne gegangen ist. Wie leistungsdauerfest der Akku ist kann man wohl noch nicht genau sagen, da dieser ja eine hohe Wärmekapazität hat und deshalb erst nach längerer Belastung ans thermische Limit kommt. Aber schlecht kann er in dieser Disziplin wohl auch nicht sein. Viel deutet ja auch darauf hin, dass die 2170er einen niedrigeren Innenwiderstand haben als die bei S und X noch verwendeten 18650er Zellen.

Das die Bremsen auf der Rennstrecke verglüht sind ist meines Erachtens völlig o.K. Denn diese technische Komponente hat den weitesten Spread in Sachen optimale Auslegung zwischen praktischer Alltag und Rennstrecke. Außerdem ist es natürlich für Tesla technisch völlig banal eine leistungsfähigere Bremse z.B. in der zukünftigen P-Version zu verbauen.
M3 reserviert am 31.3.2016 vormittags in Hamburg (Bei Ladenöffnung in der Schlange gestanden).
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Leto » 5. Mär 2018, 09:32

Freu' Dich nicht zu früh. Die Limitierungen beim MS wurden auch nach und nach angezogen um den Antriebsstrang zu schützen. Und wer nach 9 Runden die Bremsen gekillt hat ist evtl. kein grandioser Maßstab mit einer Zeit die meine Oma fahren könnte.

Mal sehen ob sich das M III noch jemand leisten will wenn die gegenseitigen Importzölle auf Autos eingeführt sind. Danke Donald.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Beatbuzzer » 5. Mär 2018, 09:56

Leto hat geschrieben:Freu' Dich nicht zu früh. Die Limitierungen beim MS wurden auch nach und nach angezogen um den Antriebsstrang zu schützen.

Ich habe eher gegenteiliges beobachtet. Mein 2013er S85 und auch die P85 Leihwagen, die ich damals so hatte, hatten auf der Autobahn ständig die Linien an, sobald man etwas zügiger unterwegs war oder der Akku unter die 50% Marke fiel...
Mein X P90D jetzt mit mehr Gewicht und mehr CW zieht auch bei <30% noch bis 250 durch, ohne zu meckern - auch wenn ich davor schon mit 130 - 150 km/h unterwegs war.
...electric - what else ?
Freute sich bis Ende Mai 2017 dreieinhalb Jahre über sein auf 19" rollendes, schwarzes 85kWh Model S...
Freut sich seit Ende Mai 2017 über sein obsidian black Signature X auf 22" schwarz...
 
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Helmut1 » 5. Mär 2018, 10:23

Ich finde es komisch, dass die Bremse "aufgegeben" hat dadurch, dass der Bremsbelag in den wenigen Runden völlig pulverisiert wurde.
Ist es nicht normal, dass normale Bremsen (ich meine damit übliche Alltagstechnik und nicht irgendwelchen speziellen Rennsportkram)bei Überhitzung eher verglasen und der Reibwert stark sinkt?
Vielleicht spezielle auf E-Auto (die weniger mechanisch bremsen als Verbrenner) ausgelegte Bremsbelagsmischung?
Oder Fertigungsfehler?
Oder doch durchaus normal das Verhalten der Bremsbeläge bei Überlastung?

@ Leto
Woher willst du denn wissen, dass der Fahrer schlecht war?
Vielleicht dieses Phänomen:
http://www.der-postillon.com/2015/03/wi ... alles.html
;)
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Need » 5. Mär 2018, 10:37

Helmut1 hat geschrieben:In den USA hat einer seinen M3 auf einer Rennstrecke gefahren. Neun Runden hat er ohne Limit von Akku oder Motor geschafft, bis die serienmäßigen Bremsen verglüht sind.
https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ca.109818/
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Ich denke es zeigt sich, dass Tesla mit dem neuen Motor einen gewaltigen technischen Schritt nach vorne gegangen ist.


na das kann man auch anders sehen:
er ist im REGEN gefahren, 16 Sekunden(!) pro Runde langsamer als mit einem Vergleichsfahrzeug und hat nach 5 Runden (im Regen!) schon keine Bremsbeläge mehr gehabt. Dann ist er weitere 4 Runden ohne Bremsen im Nassen rumgerollt. Sowas machen wohl nur die US-Boys. Man kann also 9 langsame Runden machen, aber die Bremsen halten nur 5.
IM REGEN!
Das ist leider kein Sprung nach vorne, das ist einfach noch nichts für ein E-Auto. Die Wagen sind auf US-Standards ausgelegt, also zum Rollen auf Highways und ab und zu mal stark auf 100mph beschleunigen.
Ich fahre auch gerne Tesla und bin der Sache positiv gesonnen, aber vollgasfest und gute Bremsen sehe ich nichtmal im Ansatz irgendwo, geschweigedenn Rennstreckentauglichkeit. Das ist aber OK, der Wagen ist nicht dafür gemacht, das wurde hier ja bewiesen. Man kann damit prima mit 150 rumcruisen und ist an jeder Ampel ein König. Für die Rundstrecke aber bitte nicht, das tut vom hinsehen schon weh...
... einen Tesla bestellt man hier: http://ts.la/martin34097
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von plock » 5. Mär 2018, 10:59

Als wenn das alles irgendwie im Alltag relevant wäre. :roll: ;)
 
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Helmut1 » 5. Mär 2018, 11:14

plock hat geschrieben:Als wenn das alles irgendwie im Alltag relevant wäre. :roll: ;)

:roll:
Das ist zumindest in Deutschland auch extrem relevant im Alltag. Denn es geht um den Wirkungsgrad des Antriebes auch jenseits von 65 mph und bei hoher Last. Beides wirkt sich in den üblichen Zyklusverbrauchstests praktisch überhaupt nicht aus.
Außerdem ist es natürlich extrem wichtig zu erfahren wo Tesla technologisch sich befindet. Hoher Wirkungsgrad über das gesamte Last und Drehzahlfeld ist schwierig.
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Awzm » 5. Mär 2018, 11:19

Need hat geschrieben:na das kann man auch anders sehen:
er ist im REGEN gefahren, 16 Sekunden(!) pro Runde langsamer als mit einem Vergleichsfahrzeug und hat nach 5 Runden (im Regen!) schon keine Bremsbeläge mehr gehabt. Dann ist er weitere 4 Runden ohne Bremsen im Nassen rumgerollt. Sowas machen wohl nur die US-Boys. Man kann also 9 langsame Runden machen, aber die Bremsen halten nur 5.
IM REGEN!


Man kann die Fakten aber auch verdrehen...
Es war ein sonniger Tag, am Tag zuvor hat es geregnet, deswegen war die Piste noch nass.
Die 15 Sekunden langsamer war er gegenüber der absoluten Bestzeit (nehme an im Trockenen) mit seinem für den Track ausgelegten Cayman GT4.
Model S 75D seit 05/2018, hoffentlich bald Model 3 Performance, reserviert am 31.3.16....

CHF 100 Supercharger-Gutschrift bei Bestellung mit meinem Referral-Code https://ts.la/luca64972
 
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Helmut1 » 5. Mär 2018, 11:25

Need hat geschrieben:IM REGEN!

Es hat nicht geregnet. Nur die Strecke war noch mehr oder weniger feucht.

Kann es bei dir vielleicht sein, dass du voreingenommen bist. Ich meine, dass du den technischen Fortschritt gar nicht sehen willst, da dein Auto schon innerhalb der Model S Familie sehr veraltet ist und es dir dann erst recht ein Dorn im Auge ist, wenn nun wesentlich günstigere Fahrzeuge mit noch besserer Technik kommen? :?:

Etwas was ich meine schon bei vielen "Teslaaltbesitzern" zwischen den Zeilen bei ihren Posts zu erkennen war.
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Re: Akku/Motor zeigen kein Limit auf Rennstrecke!

von Need » 5. Mär 2018, 12:06

Ich habe einige Jahre im professionellen Motorsport gearbeitet und erlaube mir auf meiner Meinung zu beharren, daß ein paar Runden (auf von mir aus feuchter Strecke), davon die Hälfte ohne Bremse keinerlei Aussagekraft haben was den Entwicklungsstand der Akkus haben.

Wie alt mein Fahrzeug ist spielt dafür ja wohl noch viel weniger eine Rolle. Selbst wenn ich nur ein Fahrrad hätte wäre dieser "Test" für mich nicht besser. Wer von uns ist da voreingenommen? Der Fahrradfahrer oder der M3-Besteller, der diesen schmachvollen Test ertragen muss?
Zur Beruhigung kann ich sagen, daß an meinem Uralten 2014er auch viel zu kleine Bremsen drauf sind, wenn man über 160 fahren will.
Aber keine Sorge, das kann man sowieso nicht sehr lange.
Will man irgendwie auch nichtmehr so wie früher ;)
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