Model 3 vs Kompaktsportler

Infos zum E-Mittelklasse-PKW...

Model 3 vs Kompaktsportler

von Cheapshots » 20. Aug 2017, 23:09

Hallo,

Themenstarter
Hallo,

Nachdem ich einen tesla vorbestellt habe und dann die neuen Preise erschienen sind, habe ich mich auch mal umgeschaut nach Alternativen! Mir geht es da weniger um Umweltschutz oder ähnliches , sonder um gahrspadd und die damit verbundenen Kosten... lange rede...

Am Ende schaue ich jetzt nach autos um die 45k€

Dann habe ich mal grob gerechnet mit dem Tool aus dem Forum und jetzt bin ich unsicher ...
Selbst wenn der tesla am Ende mehr kostet wie viel spare ich dann!?

Kaufe ich ein Auto für 45k€ also einen Kompaktsportler mit 12l auf 100km und 300 ps im Vergleich zu ca 53k€ für den tesla

Angehängt die Bilder

Kann ich das grob so rechnen?
Dateianhänge
IMG_2478.PNG
Model 3 am 26. Februar 2017 im Store reserviert
 
Beiträge: 9
Registriert: 20. Aug 2017, 21:34

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von cer » 20. Aug 2017, 23:40

Das ist ein Tesla-Forum.
 
Beiträge: 1515
Registriert: 13. Jan 2014, 12:12
Wohnort: Bayern

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von tornado7 » 20. Aug 2017, 23:56

Sieht auf den ersten Blick gut aus. Zu beachten sind meiner Meinung nach folgende Dinge:

- Geplante Nutzungsdauer? 5 Jahre? 10 Jahre?
- Strompreis vs. Benzinpreis: berechenbar vs. unberechenbar (2% können beim Öl auch locker mal 50% sein)
- Die Abschreibung fehlt. Für den 50'000 € Tesla kriegst du bestimmt anteilsmässig in 5-10 Jahren noch mehr als für den 45'000 € Verbrenner. Ich gehe in 5 Jahren von 50% Verlust beim Elektroauto bzw. von 75% Verlust beim Benziner / Diesel aus. Macht pro Jahr 5000 vs. 6750 € – Oder möchtest du meinen alten Röhrenfernseher haben? Kannst ihn gratis abholen kommen. :lol:
- Versicherung: Erscheint mir zu niedrig, sowohl bei Verbrenner als auch Elektro. Vollkasko?
- 15'000km wenn du mit den Superchargern "gratis" und emissionsfrei in die Ferien fahren kannst? Gut möglich, dass daraus 20'000 werden, dafür der Mittelstreckenflug wegfällt. Klima? Gewinnt! ;) Oder es werden auch mal 30'000, weil dein Bruder mit deinem Auto Skandinavien bereist und er dank dir auf der Reise 2000 € spart.
- ggf. heute schon oder in Zukunft Vorteile für das Elektroauto bei City-Maut u.ä.

Unter dem Strich gewinnt das Model 3 ganz klar würde ich meinen. Ich lande in meiner eigenen Tabelle bei etwa 3/4 der TCO vom Verbrenner :!:

Und nebst Geld zu berücksichtigen wäre allenfalls noch folgendes:
- beeindruckende, ununterbrochene und sofortige starke Beschleunigung, sehr hohes Drehmoment aus dem Stand
- Crashsicherheit (v.a. durch konstruktive Freiheit ohne Motorblock vor den Knien)
- Rekuperation und geringerer Bremsverschleiss
- Fahrverhalten, extrem niedriger Schwerpunkt
- Platzangebot
- Geräuschkulisse und Reisekomfort
- Vorkühlen bequem via App im Sommer (+ Vorheizen auch in der geschlossenen Garage im Winter)
- Alterung des Fahrzeugs durch Softwareupdates Over-the-Air verlangsamt (nimm mal im Audi A8 von 2012 Platz :lol: )

Ach. Du kriegst gratis noch eine bessere Welt von morgen dazu. Aber das ist dir ja nicht wichtig, richtig? ;)
"The electric light did not come from continous improvement of candles." (Oren Harari)

Mythbuster Elektromobilität: www.bit.do/mythbuster-eautoUPDATE OKTOBER 2017
CO2-Emissionen mal ganz ehrlich: www.bit.do/co2-emissionen
Benutzeravatar
 
Beiträge: 2239
Registriert: 25. Dez 2015, 12:57
Wohnort: Winterthur

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von founder » 21. Aug 2017, 00:22

Cheapshots hat geschrieben:Kaufe ich ein Auto für 45k€ also einen Kompaktsportler mit 12l auf 100km und 300 ps im Vergleich zu ca 53k€ für den tesla

Angehängt die Bilder

Kann ich das grob so rechnen?


Warum gibst Du die Servicekoste pro Jahr und die Steuern pro Monat an?
Bei 300 PS sind 151,11 EUR monatliche KFZ Steuer fällig.
Benutzeravatar
 
Beiträge: 1293
Registriert: 29. Aug 2013, 16:25
Wohnort: St. Leonhard

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von mephisto » 21. Aug 2017, 00:55

founder hat geschrieben:
Cheapshots hat geschrieben:Kaufe ich ein Auto für 45k€ also einen Kompaktsportler mit 12l auf 100km und 300 ps im Vergleich zu ca 53k€ für den tesla

Angehängt die Bilder

Kann ich das grob so rechnen?


Warum gibst Du die Servicekoste pro Jahr und die Steuern pro Monat an?
Bei 300 PS sind 151,11 EUR monatliche KFZ Steuer fällig.
Wo das denn? Beim rs+ mit knapp 400ps sind es nichtmals 500/Jahr..

Gesendet von meinem ONEPLUS A3003 mit Tapatalk
S85D
 
Beiträge: 660
Registriert: 21. Aug 2014, 22:39

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von sexus » 21. Aug 2017, 02:15

Mein Vater stand vor der gleichen Entscheidung. Da der Tesla noch nicht verfügbar ist hat er sich für den Leon Cupra entschieden.
Tolles Auto für relativ wenig Geld. Bis das Model 3 mit allen Extras erhältlich ist kann man den Cupra auch wieder verkaufen. Wir fahren unsere Autos meist nur 1 bis 3 Jahre.
 
Beiträge: 61
Registriert: 5. Dez 2013, 18:18

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Cheapshots » 21. Aug 2017, 06:56

Ja Wertverlust habe ich erst mal außen vor gelassen, mir geht es erst mal um die Anschaffungskosten!

Wenn ich die nicht stemmen kann, oder auf 4-5 Jahre die vom Benziner deutlich günstiger wären, also Anschaffung und betrieb dann kommt das ganze nicht in frage!

Ist ja auch nur ein grobes Beispiel!
Aber manchmal hat man selbst einen Denkfehler oder rechnet sich irgendwas schön, aber an der Realität vorbei

Wenn ich nach 5 Jahren bei einem Benziner einen Neuwagen Preis von 40-45k € nehme und laut Tabelle ca 2300-2500 € im Jahr an zusätzlichen Kosten rechne komme ich nach 4 Jahren auf ca 55k€!!!
Wenn der tesla also 51k€ kostet und in 4 Jahren noch mal 4-6k€ ist er ab dem 5ten Jahr günstiger!

Aber das sollte dann schon wirklich so sein, da 51k€ schon meine schmerz Grenze wäre!

SC sind ja beim Modell 3 nicht kostenlos

Eventuell werden es natürlich trotzdem mehr Kilometer, aber ich wollte das so realistisch wie möglich rechnen, damit ich am Ende nicht doch nur rechne was ich selber lesen möchte

Ich habe auch die Möglichkeiten ca. 2-6k km für die Arbeit zu fahren die mit 0,30 Cent bezahlt werden, lohnt sich beim tesla dann auch mehr, gerade da die stecken immer unter 500km liegen also am Stück eher 300km.

Aber der Aufpreis, alles nach 45k€ muss ja zusätzlich finanziert werden und das würde ich nur wenn es nach spätestens 5 Jahren +- 0 steht!
 
Beiträge: 9
Registriert: 20. Aug 2017, 21:34

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von founder » 21. Aug 2017, 07:52

mephisto hat geschrieben:
founder hat geschrieben:
Cheapshots hat geschrieben:Kaufe ich ein Auto für 45k€ also einen Kompaktsportler mit 12l auf 100km und 300 ps im Vergleich zu ca 53k€ für den tesla

Angehängt die Bilder

Kann ich das grob so rechnen?


Warum gibst Du die Servicekoste pro Jahr und die Steuern pro Monat an?
Bei 300 PS sind 151,11 EUR monatliche KFZ Steuer fällig.


Wo das denn? Beim rs+ mit knapp 400ps sind es nichtmals 500/Jahr..

Gesendet von meinem ONEPLUS A3003 mit Tapatalk


Bei fast 400 PS, also nehme ich mal 390 PS, sind es aber bei einem Verbrennungsmotor schon 205,56 pro Monat.

Extrem niedrige KFZ-Steuer für extrem übermotorisierte Autos mit Verbrennungsmotor deutet auf ein Land hin, wo die Politiker nur die Lakaien des Kartells der fossilen Autohersteller sind.

Man sollte sich bewußt darüber werden, wie sehr diese Lakaien des ewig gestrig fossilen Autoproduzentenkartells in die Kaufentscheidungen eingreifen.

Aktuelle Zulassungszahlen Juli 2017

Deutschland: 180
Schweiz: 286
Österreich: 98
Norwegen: 609

Wie weit dürfen die Manipulationen durch schwer Kriminelle in unsere Kaufentscheidungen eingreifen?
Benutzeravatar
 
Beiträge: 1293
Registriert: 29. Aug 2013, 16:25
Wohnort: St. Leonhard

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von tornado7 » 21. Aug 2017, 08:25

Cheapshots hat geschrieben:Ja Wertverlust habe ich erst mal außen vor gelassen, mir geht es erst mal um die Anschaffungskosten!

Nur werden die Anschaffungskosten von deinem nächsten Fahrzeug ganz deutlich vom Wertverlust deines Kompaktsportlers bestimmt. Du schreibst ja selbst:
Cheapshots hat geschrieben:Aber manchmal hat man selbst einen Denkfehler oder rechnet sich irgendwas schön, aber an der Realität vorbei

Das wäre ja dann die Ausserachtlassung des grössten Kostenpunkts schlechthin und dadurch völlig an der Realität vorbei, insbesondere da du ja planst, einen Neuwagen zu kaufen. Ok, der Werterhalt ist vielleicht nicht so greifbar wie die Versicherung oder Reifenkosten, aber grob abschgeätzt gehört er dennoch, wenn du wissen willst, was dich dein Auto kostet.

Oder anders ausgedrückt, es wäre ja theoretisch möglich, dass du ein 25'000 EUR Auto mit hohen Betriebskosten kaufst, dafür aber nach 5-10 Jahren mehr Geld ausgegeben hast, als für ein 50'000 EUR Auto mit niedrigen Betriebskosten, für welches du sogar noch einen Kredit über den Differenzbetrag aufgenommen hast und die Zinsen miteinberechnet hast. (Ist das verständlich so? :D )
Cheapshots hat geschrieben:SC sind ja beim Modell 3 nicht kostenlos.

Stimmt. Mein Fehler. Mit dem SuC kannst du in Europa aber immerhin etwa zu einem Drittel vom Benzinpreis vorankommen.
Cheapshots hat geschrieben:Eventuell werden es natürlich trotzdem mehr Kilometer, aber ich wollte das so realistisch wie möglich rechnen, damit ich am Ende nicht doch nur rechne was ich selber lesen möchte.

Kann ich gut verstehen. Es reicht ja auch, wenn man nur schon mal begriffen hat, dass je weniger km, desto weniger sich das Elektroauto rechnet. Da weisst du schon mehr als die meisten Autofahrer da draussen ;)

Ich persönlich habe z.B. im ersten Jahr Skandinavien von der Schweiz aus bereist, wir waren zu Dritt, macht 3x 500 EUR Flug und Mietwagen gespart und das ganze erst noch ohne Kerosin. Schöngerechnet oder nicht, es ist eine Möglichkeit, die ich mit dem Benziner nicht hätte bzw. da würde die Kostendifferenz geringer ausfallen und die eigentliche Idee, den Flug zu ersetzen, wäre je nach Verbrauch auch für die Katz.

Wohnst du nahe zur Schweizer Grenze und darf ich dir eine Probefahrt anbieten? ;)

Ich wette übrigens, dass dein Vater den Leon Cupra kaum mehr fahren möchte, wenn er selbst einmal Tesla gefahren ist. Zumindest meinem Bruder erging's so mit seinem Volvo S60R. Grad gestern wieder war ich derart enttäuscht vom Ansprechverhalten des Mercedes AMG C43: Als wäre ein Gummiband dazwischen. Viel Lärm um nichts, fast so als müsste ich zuerst Feuer machen, um mir mein Essen kochen zu können :lol:

Viele spannende Infos zur Elektromobilität findest du übrigens auch hier:
http://www.bit.do/mythbuster-eauto (PDF, 45 MB)
"The electric light did not come from continous improvement of candles." (Oren Harari)

Mythbuster Elektromobilität: www.bit.do/mythbuster-eautoUPDATE OKTOBER 2017
CO2-Emissionen mal ganz ehrlich: www.bit.do/co2-emissionen
Benutzeravatar
 
Beiträge: 2239
Registriert: 25. Dez 2015, 12:57
Wohnort: Winterthur

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Cheapshots » 21. Aug 2017, 09:32

Das mit dem Wertverlust ist im Prinzip auch klar, aber das macht mein Konto zur Zeit nicht größer (-;

Im Prinzip hatte ich nach den neuen Preisen den Tesla schon abgeschrieben, ganz ehrlich wir sind bei 59.500$ Voll beim Model 3 und das vor Steuern (-;

Gehen wir mal davon aus das wir nicht den Wechselkurs einrechnen Dollar zu Euro, sondern eher noch drauf zahlen dann kann es sein das der Wagen über 60k€ kostet!?

Im Prinzip versuche ich nur möglichst alles so gut wie möglich zu bedenken, ich weiß nicht ob ich das Auto länger als 5 Jahre fahren würde oder werde, von daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt Kompaktsporter = Tesla von den kosten her sein! Wenn ich das mit 15.000km hin bekomme, wäre das natürlich super, denn dann ist alles was ich mehr fahre ja gespartes Geld!

Wobei ich es immer ein wenig trügerisch finde beim Geld ausgeben von sparen zu sprechen (-;

Vorteil für den Tesla sind so blöd es klingt auch der Termin an dem man das Auto erhalten kann, ich habe die Möglichkeit 1k€ für das neue Auto zurück zu legen, gehen wir von Oktober 2018 aus, sind das schon mal 4-5k€ mehr als wenn ich im Dezember einen Benziner bestellen würde.

Aber am Ende bräuchte ich mal eine brauchbare Rechnung die nicht in meinem Kopf entstanden ist (-;
Die meisten Rechnungsbeispiele dich gefunden habe, beschäftigen sich mit Leasing, das bringt mir nur leider nicht viel!

Auch das grobe schätzen von Strom zu Benzin Preisen in den nächsten Jahren ist zwar eventuell wichtig, aber kann man ja nicht absehen, eventuell kommt ja auch irgendwann wer darauf den Strom fürs Auto zu besteuern oder ähnliches ...

Die Rechnung sollte so einfach wie möglich sein, also alles was man aktuell weiß, Versicherungskosten, mindestens 5 Jahre bis zum neuen Auto, mindestens 15k km, Benziner durchschnitt ca. 10-12l, Super oder Super Plus kosten 1,35 - 1,50 €, Kfz Steuer.

Oder vielleicht sogar noch einfacher, ich gehe beim Benziner von 10-12 l aus, weil ich gerne "schneller" fahre, was muss ich da beim Tesla rechnen, sagen wir Landstraße ca. 140km/h und Autobahn 180+ km/h, wenn ich zuhause Lade und das über das ganz normale Strom Netz, wenn die Versicherung eventuell ähnlich ist, kann ich die außen vor lassen.
Dann ist mit Abstand der größte Unterschied beim Sprit, bei der letzten Probefahrt hatte ich bei:
72€ = 400km ~ 100km = 17€ = 2550€ auf 15.000km
100km beim Telsa - Kosten auf 15.000km

Dann kommen noch Wartungskosten, die sind bei meiner Fahrleistung aber auch nicht sooo hoch egal welches Auto ich kaufe.

Habe ich jetzt wieder irgendwas vergessen!?

Brauche ich eigentlich noch irgendwelche Zusätzlichen Dinge um den Tesla zuhause zu Laden!? Oder kann ich das Ding einfach an die nächste freie Steckdose anschließen (-;

Wie sind eure Erfahrungen bei Hotels oder Restaurants, da sehe ich sehr häufig Tesla Parkplätze, ist das aufladen dann kostenlos, was ist wenn man nett fragt ob man beim Kaffee trinken sein Auto laden darf!?

Grüße und danke
Model 3 am 26. Februar 2017 im Store reserviert
 
Beiträge: 9
Registriert: 20. Aug 2017, 21:34

Nächste

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: SebastianR und 1 Gast