Anlauf der Serienproduktion Model3

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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von LUCKY » 9. Jun 2018, 10:32

Stanzen Tesla verwendet ......von dem Ingenieure sagen, dass er in einem Stück mehr Tiefe hat gestanzter Stahl
(übersetzt mit Google... :? )



"...which engineers say has greater depth in a single piece of stamped steel than any other fender in production. ..."

Die Verformung, die aus einem einzigen Stück gestanzten Stahls erzielt wird, ist größer, als bei jeder anderen Kotflügelproduktion.
TESLA Model ☰ reserviert am 01. April 2016
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass zum TESLA Model ☰ eine große Heckklappe gut passen würde
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Re: Anlauf der Serienproduktion Model3

von Chipwoman » 9. Jun 2018, 10:48

egn hat geschrieben:
Chipwoman hat geschrieben:
egn hat geschrieben:Das heißt es gibt (Vor-)Bestellung für etwa 12.000 Stück.


Falsch, anfang Oktober waren es schon 25.000 und das vor der ersten offiziellen Präsentation.

https://www.elektroauto-news.net/2017/2 ... von-jaguar


Wie passt das dann zu 7 Monaten Lieferzeit und einer Jahresproduktion von 20.000 Fahrzeugen? :roll:

JLR scheint den Europa Markt erst mal zu ignorieren und liefert zuerst den I-Pace in Tesla's Heimatmarkt aus.
viewtopic.php?f=10&t=14075&start=1170#p529458

War auch so bei der Vorstellung in Graz kommuniziert worden.

"Damit alle Händler den I-Pace rechtzeitig anbieten können, werden die ersten gefertigten Autos nach Übersee geliefert, unter anderem in die USA, nach Australien und nach China. Erst dann werde für Europa gefertigt."
http://steiermark.orf.at/news/stories/2898522/
 
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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von Chipwoman » 9. Jun 2018, 11:28

lintorfer hat geschrieben:So sieht die Autofabrik der Zukunft aus und so arbeitet man dort.
Ein eindrucksvoller Bericht über den aktuellen Stand mit Fotos und präzisen Erläuterungen.
Auch die großen Probleme, die Tesla produktionstechnisch hatte, werden erörtert.

Stanzen Tesla verwendet eine High-End-Servo-Stanzpresse von Schuler, Das Stanzen war ein Produktionsengpass bei Teslas früheren zwei Autos - der Model S Limousine und dem Model X SUV - und Musk wollte keine Wiederholung. Die hochvolumige Servopresse ist ein Produktionsvorteil - einer von vielen, die Tesla durch hohe Stückzahlen und Flexibilität für sich gewinnen will um riesige Stahlrollen in Karosserieteile des Modells 3 zu verwandeln. Es gibt nur 35 solcher Pressen in der Automobilproduktion weltweit, und Tesla sagt, dass es die erste in den USA ist. Die Ausrüstung hat es Tesla ermöglicht, einzigartige Teile wie den vorderen Kotflügel des Modells 3 zu formen, von dem Ingenieure sagen, dass er in einem Stück mehr Tiefe hat gestanzter Stahl
(übersetzt mit Google... :? )



Interessant ist auch die Tatsache und das Foto von der tesla-eigenen Sitzfertigung. Alle anderen Autohersteller lassen wohl die Sitze fremdfertigen.

https://www.bloomberg.com/news/features ... in-fremont

Wieso denkst du das so die Autofabrik der Zukunft aussieht?

Tesla selbst hat in dem Artikel gesagt, dass sie sehr spät als 35ster auf die moderne Presse von Schuler umgestellt haben.
Vorher hatte sie auch schon ältere Schuler Pressen beim MS im Einsatz.
https://www.youtube.com/watch?v=XAaWG2wEAV8

Ich sehe in der eigenen Sitzfertigung auch keinen Strategischen Wettbewerbsvorteil, sondern eher einen Nachteil. Durch die eigene Sitzfertigung wird zusätzlicher knapper Platz in Fremont belegt und Arbeiter unnötig gebunden, die man für die M3 Fertigung gebrauchen könnte. (Tesla findet nicht ausreichend Arbeiter und musste deshalb schon zur Unterstützung der M3 Fertigung Personal von der MS/MX Fertigung abziehen)
 
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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von lintorfer » 9. Jun 2018, 11:55

LUCKY hat geschrieben:
Stanzen Tesla verwendet ......von dem Ingenieure sagen, dass er in einem Stück mehr Tiefe hat gestanzter Stahl
(übersetzt mit Google... :? )



"...which engineers say has greater depth in a single piece of stamped steel than any other fender in production. ..."

Die Verformung, die aus einem einzigen Stück gestanzten Stahls erzielt wird, ist größer, als bei jeder anderen Kotflügelproduktion.


DANKE 8-)
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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von chr20 » 9. Jun 2018, 12:31

Chipwoman hat geschrieben:
lintorfer hat geschrieben:So sieht die Autofabrik der Zukunft aus und so arbeitet man dort.
Ein eindrucksvoller Bericht über den aktuellen Stand mit Fotos und präzisen Erläuterungen.
Auch die großen Probleme, die Tesla produktionstechnisch hatte, werden erörtert.

Stanzen Tesla verwendet eine High-End-Servo-Stanzpresse von Schuler, Das Stanzen war ein Produktionsengpass bei Teslas früheren zwei Autos - der Model S Limousine und dem Model X SUV - und Musk wollte keine Wiederholung. Die hochvolumige Servopresse ist ein Produktionsvorteil - einer von vielen, die Tesla durch hohe Stückzahlen und Flexibilität für sich gewinnen will um riesige Stahlrollen in Karosserieteile des Modells 3 zu verwandeln. Es gibt nur 35 solcher Pressen in der Automobilproduktion weltweit, und Tesla sagt, dass es die erste in den USA ist. Die Ausrüstung hat es Tesla ermöglicht, einzigartige Teile wie den vorderen Kotflügel des Modells 3 zu formen, von dem Ingenieure sagen, dass er in einem Stück mehr Tiefe hat gestanzter Stahl
(übersetzt mit Google... :? )



Interessant ist auch die Tatsache und das Foto von der tesla-eigenen Sitzfertigung. Alle anderen Autohersteller lassen wohl die Sitze fremdfertigen.

https://www.bloomberg.com/news/features ... in-fremont

Wieso denkst du das so die Autofabrik der Zukunft aussieht?

Tesla selbst hat in dem Artikel gesagt, dass sie sehr spät als 35ster auf die moderne Presse von Schuler umgestellt haben.
Vorher hatte sie auch schon ältere Schuler Pressen beim MS im Einsatz.
https://www.youtube.com/watch?v=XAaWG2wEAV8

Ich sehe in der eigenen Sitzfertigung auch keinen Strategischen Wettbewerbsvorteil, sondern eher einen Nachteil. Durch die eigene Sitzfertigung wird zusätzlicher knapper Platz in Fremont belegt und Arbeiter unnötig gebunden, die man für die M3 Fertigung gebrauchen könnte. (Tesla findet nicht ausreichend Arbeiter und musste deshalb schon zur Unterstützung der M3 Fertigung Personal von der MS/MX Fertigung abziehen)


Ich finde es wirklich faszinierend wie du aus allem Nachteile für Tesla hineininterpretierst.
Muß echt anstrengend sein... :roll:
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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von Snuups » 9. Jun 2018, 12:43

Chipwoman hat geschrieben:Ich sehe in der eigenen Sitzfertigung auch keinen Strategischen Wettbewerbsvorteil, sondern eher einen Nachteil. Durch die eigene Sitzfertigung wird zusätzlicher knapper Platz in Fremont belegt und Arbeiter unnötig gebunden, die man für die M3 Fertigung gebrauchen könnte. (Tesla findet nicht ausreichend Arbeiter und musste deshalb schon zur Unterstützung der M3 Fertigung Personal von der MS/MX Fertigung abziehen)


Der Gedanke ist grundsätzlich falsch.Durch die eigene Fertigung ist das Unternehmen flexibler und günstiger. Outsourcing ist einfach nur dann eine Option, wenn man sich die Kompetenz dazu nicht kaufen kann. Tesla funktioniert nicht wie andere Konzerne. Hinzu kommt, dass Platz überhaupt kein Problem ist. Es ist auch nicht zwingend notwendig diese Sitze in Freemont zu bauen.

Es ist also ein massiver strategischer Vorteil so viel wie möglich an dem Endprodukt selber herzustellen.

Das Tesla permanent Personal sucht bedeutet nicht, dass sie ein Personalproblem haben. Natürlich dauert es eine Weile bis Personen angelernt sind.Die Fluktuation ist in den USA deutlich anders als in Europa. Das kann man so nicht vergleichen.

chr20 hat geschrieben:Ich finde es wirklich faszinierend wie du aus allem Nachteile für Tesla hineininterpretierst.
Muß echt anstrengend sein... :roll:


Man kann doch alles so oder so interpretieren. Man muss allerdings entsprechende Argumente beilegen.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: BLOOMBERG - hochinteressante Einblicke

von Chipwoman » 9. Jun 2018, 15:02

Snuups hat geschrieben:
Chipwoman hat geschrieben:Ich sehe in der eigenen Sitzfertigung auch keinen Strategischen Wettbewerbsvorteil, sondern eher einen Nachteil. Durch die eigene Sitzfertigung wird zusätzlicher knapper Platz in Fremont belegt und Arbeiter unnötig gebunden, die man für die M3 Fertigung gebrauchen könnte. (Tesla findet nicht ausreichend Arbeiter und musste deshalb schon zur Unterstützung der M3 Fertigung Personal von der MS/MX Fertigung abziehen)


Der Gedanke ist grundsätzlich falsch.Durch die eigene Fertigung ist das Unternehmen flexibler und günstiger. Outsourcing ist einfach nur dann eine Option, wenn man sich die Kompetenz dazu nicht kaufen kann. Tesla funktioniert nicht wie andere Konzerne. Hinzu kommt, dass Platz überhaupt kein Problem ist. Es ist auch nicht zwingend notwendig diese Sitze in Freemont zu bauen.

Es ist also ein massiver strategischer Vorteil so viel wie möglich an dem Endprodukt selber herzustellen.

gekürzt

chr20 hat geschrieben:Ich finde es wirklich faszinierend wie du aus allem Nachteile für Tesla hineininterpretierst.
Muß echt anstrengend sein... :roll:


Man kann doch alles so oder so interpretieren. Man muss allerdings entsprechende Argumente beilegen.

Ich denke ein gute Diskussion lebt von unterschiedlichen Meinungen und Ansichten. :) Berufsbedingt überprüfe ich automatisch alle Infos/Aussagen, ob sie einen kurzen Plausibilitätscheck standhalten. Heutzutage wird einfach zu viel Bullshit erzählt. Das gilt nicht nur für die Verbrennerwelt (z.B. VW Clean Diesel ;) ) sondern auch für die EV Welt.

"Es ist also ein massiver strategischer Vorteil so viel wie möglich an dem Endprodukt selber herzustellen."

Bei deiner allgemein formulierte Aussage, sind mit gleich folgende Gegenargumente eingefallen.
Apple fertigt überhaupt keine eigene Hardware und verspielt laut deiner Aussage einen strategischen Vorteil.
Dasgleiche gilt für AMD/Nvidia, die keine eigene Fertigung besitzen.

Tesla fertigt sehr wenig selbst. Selbst so wichtige Tesla DNA wie das Cockpit des M3 ist an das deutsches Unternehmen SAS Automotive outgesourced. https://electrek.co/2018/05/09/tesla-su ... r-volumes/

Anders als ihr sehe ich den Bloombergbericht als eine bösartige versteckte Giftpille für Tesla. Dadurch wird versucht das Image von Tesla zu schädigen. Das Bild mit der Rohkarosse hätte die Tesla Presseabteilung niemals freigeben dürfen.

Was denkt ihr hat die lila Masse auf dem Karosseriefoto für eine Funktion und was sagt das über den aktuellen Stand der Serienproduktion des M3 aus? https://assets.bwbx.io/images/users/iqj ... 600x-1.jpg
An den Gerüchten, dass Tesla beim M3 noch viel Ausschuss produziert, scheint also was dran zu sein.

Zum Vergleich hierzu ein Bild, was die BMW Presseabteilung 2015 von der BMW 7 Rohkarosse freigegeben hat. (Ob die ohne Nachbearbeitung aus der Serienfertigung stammt, würde ich aber anzweifeln ;-) )
https://cdn.bimmertoday.de/wp-content/u ... sse-09.jpg
 
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Re: Anlauf der Serienproduktion Model3

von trimaransegler » 9. Jun 2018, 15:26

Guckt euch bitte mal die letzten Beiträge Chipwomans in allen möglichen Threads an. Da scheint System hinter zu sein. :o
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer einen Tesla über meine Empfehlung bestellen möchte und die SUC-Flatrate brauchtt: http://ts.la/drfriedhelm6242
 
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Re: Anlauf der Serienproduktion Model3

von sustain » 9. Jun 2018, 15:29

trimaransegler hat geschrieben:Guckt euch bitte mal die letzten Beiträge Chipwomans in allen möglichen Threads an. Da scheint System hinter zu sein. :o


+1
Jeder der free Supercharging bei der Bestellung eines Neuwagens bekommen will + 500 EUR Service-Guthaben(erster Bestellplatz noch frei), kann diesen link ohne Rücksprache nutzen: http://ts.la/ulf6906

S100D - FW 2018.21.9 75bdbc11/AP2
 
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Re: Anlauf der Serienproduktion Model3

von Alexandra » 9. Jun 2018, 17:06

Das hatten wir schon, am besten chipmen ignorieren, sonst hört es niemals mehr auf .

Ich lese es ja nicht mehr, dachte mir ja schon fast es ist ein Bot.
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Ein Auto, dass vieles verändert! Wer free supercharging möchte bitte http://ts.la/alexandra7191 klicken.
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