Produktionstestlauf Model 3

Infos zum E-Mittelklasse-PKW...

Re: Produktionstestlauf Model 3

von Nomis » 20. Feb 2017, 19:54

sehr gut !

Kann jemand mit Erfahrung im Fahrzeugbau sagen, ob es sich um Stahl- oder Aluminiumkarosserie handelt? Man geht ja von Stahl aus, die Hoffnung stribt bekanntlich zuletzt....
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von Cupra » 20. Feb 2017, 22:51

Wenn du für den Preis i. M3 ne Alukarosserie bekommst sind die MS ein weiteres Mal um 10k zu teuer....
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von Adastramos » 20. Feb 2017, 23:17

Auf den Fotos kann man leider nicht sehr viel erkennen, jedoch gewisse Farbunterschiede und auch technologische Aspekte:

Bild

Der Träger, auf den sich der Mitarbeiter mit Bart mit den Unterarmen abstützt, ist ein Strangpressprofil. Solche Profile sind auch mit Stahl möglich, weitaus bekannter sind jedoch ITEM-Profile, welche aus Alu-Knetlegierungen gefertigt werden, da diese Legierungen sich sehr gut umformen lassen. Audi nutzt Aluminium ebenfalls in den Space-Frame Konstruktionen (z.B. A2, s.a. hier), ebenfalls als Profil-Halbzeuge.

Sofern die Farben im Foto verlässlich sind, kann man das vermutliche Aluprofil als heller wahrnehmen, als die übrigen Blechbauteile, das kann ein Hinweis darauf sein, dass hier Stahl verbaut wurde, da eben Stahl eine dunklere, bläulichere Erscheinung hat, im Gegensatz zum eher weißlichen Aluminium.

Also ist anzunehmen, dass es sich um eine gemischte Materialauswahl in der Konstruktion handelt.

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Re: Produktionstestlauf Model 3

von CLG » 21. Feb 2017, 00:12

Es ist ja das eine auch nicht per se besser als das andere... (Alu/Stahl)
S85D, schwarz, seit 08/15, 181.000 km. Hier im Video: https://www.youtube.com/watch?v=iwjXWornBNc
Die viel bessere Hälfte: M3P seit 24.3.2020, perlweiß.
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von ensor » 21. Feb 2017, 00:53

Oh je jetzt sind sicher einige ihren Job los... :(
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von Snuups » 21. Feb 2017, 00:56

CLG hat geschrieben:Es ist ja das eine auch nicht per se besser als das andere... (Alu/Stahl)


Das ist wahr, aber Stahl und Aluminium lassen sich nur sehr schlecht kombinieren. Ohne Isolierung z.B. gar nicht da das eine Metall beim anderen zu Auflösungserscheinungen führt. Das ist ein bekanntes Problem bei der Audi A4 Fahrwerkskonstruktion. Aus Gewichtsgründen sind einige Querlenker aus Aluminium gefertigt worden. Diese zerbröseln regelrecht nach einer gewissen zeit und Beanspruchung. Klar, so ein A4 ist nach 12 Jahren und 300.000 km Laufleistung fertig, von daher spielt das keine Rolle. Stellt sich die Frage ob EVs nicht eine längere Lebenszeit haben.

ensor hat geschrieben:Oh je jetzt sind sicher einige ihren Job los... :(


Wenn nur der Fotograf, der es nicht geschafft hat die Leute scharf abzubilden :lol:
Liebe Grüsse
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von Adastramos » 21. Feb 2017, 07:34

Das Problem zwischen Stahl und Alu ist die Kontaktkorrosion, bzw. die chemische Spannungsreihe zwischen beiden Materialpartnern. Im Grunde ist dass das gleiche Prinzip, mit dem auch Batterien funktionieren.
Da Alu als unelder gilt als Stahl, bzw. Eisen, opfert sich dieses dem Stahl auf und korrodiert. Interessant ist auch das Thema Opferanode, welche z.B. an Schiffsrümpfen angebracht sind, um eben den Rumpf vor Korrosionsschäden zu bewahren.

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Re: Produktionstestlauf Model 3

von Snuups » 21. Feb 2017, 09:28

Danke Adastramos, das wollte ich Sagen, konnte mich aber nicht so gut ausdrücken. Ich gehe nach wie vor davon aus das es recht wenig Aluminiumteile im Model 3 geben wird.
Liebe Grüsse
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Re: Produktionstestlauf Model 3

von redvienna » 21. Feb 2017, 09:30

Mein persönlicher Zugang dazu ist folgender:

Stahlkonstruktion und Kunststoffkarosserie

Kenne ich von der Chevrolet Corvette.

So ist ein günstiges Gewicht erzielbar.

Aber im Endeffekt ist es auch eine Kostenfrage.

1,9t ist sicher machbar.

1,8t tippen viele

1,7t wäre schon toll.

Noch weniger wäre Spitze.

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Re: Produktionstestlauf Model 3

von tripleP » 21. Feb 2017, 10:37

Adastramos hat geschrieben:Das Problem zwischen Stahl und Alu ist die Kontaktkorrosion, bzw. die chemische Spannungsreihe zwischen beiden Materialpartnern. Im Grunde ist dass das gleiche Prinzip, mit dem auch Batterien funktionieren.
Da Alu als unelder gilt als Stahl, bzw. Eisen, opfert sich dieses dem Stahl auf und korrodiert. Interessant ist auch das Thema Opferanode, welche z.B. an Schiffsrümpfen angebracht sind, um eben den Rumpf vor Korrosionsschäden zu bewahren.

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Die Karrosserie als Batterie, das ist mal innovativ. Ich denke es ist in diesem Fall eher Kupfer und Aluminium. Besseres Potential :lol:
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PV 23kWp, Batterie 18kWh, Intelligente Steuerung PV/Haus/Heizung/Ladestationen.
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