Open Source Datenlogger.

Technische Informationen zum Model S...

Re: Open Source Datenlogger.

von NCC-1701 » 6. Jul 2017, 00:16

Nehmt doch einfach Grafana für die grafische Aufbereitung:
https://grafana.com
"Weise ist wer weiß wo geschrieben steht, was er nicht weiß."
Model S P85D AP1 seit 5/2015 und Wechsel auf Model X P100D AP2 in 3/2017.
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Re: Open Source Datenlogger.

von cko » 6. Jul 2017, 04:33

Stackoverflow hat geschrieben:Kann man deinen Quellcode irgendwo abrufen

Steht in der Code Box im ersten Beitrag dieses Threads.
Tesla fahren ist wie schweben auf einem Sonnenstrahl.
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Re: Open Source Datenlogger.

von past_petrol » 6. Jul 2017, 06:40

NCC-1701 hat geschrieben:Nehmt doch einfach Grafana für die grafische Aufbereitung:
https://grafana.com


Mache ich jedenfalls aktuell. Das löst aber leider nicht das Kartenproblem...
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Re: Open Source Datenlogger.

von beatus » 9. Jul 2017, 19:30

Ich würde den Datenlogger gerne auf meinem Raspberry Pi 3 installieren und verwenden.
Kann mir bitte jemand eine Schritt für Schritt Anleitung dazu erstellen?

Besten Dank im Voraus!
 
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Re: Open Source Datenlogger.

von cko » 9. Jul 2017, 20:48

Ich hab das eben mal kurz auf einem raspberry pi hier ausprobiert
und den ersten Beitrag um eine Anleitung ergänzt.
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Re: Open Source Datenlogger.

von volker » 10. Jul 2017, 17:14

Bei periodischer Abfrage "schläft" der Tesla nicht mehr ein. Das kann den Stromverbrauch deutlich in die Höhe treiben. Kannst du das schon sehen?
So statt 35W etwa 150W = 3,6kWh am Tag = 20km Reichweite?
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Re: Open Source Datenlogger.

von NCC-1701 » 10. Jul 2017, 20:39

volker hat geschrieben:Bei periodischer Abfrage "schläft" der Tesla nicht mehr ein. Das kann den Stromverbrauch deutlich in die Höhe treiben. Kannst du das schon sehen?
So statt 35W etwa 150W = 3,6kWh am Tag = 20km Reichweite?

Ja das ist so.
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Re: Open Source Datenlogger.

von past_petrol » 10. Jul 2017, 21:04

volker hat geschrieben:Bei periodischer Abfrage "schläft" der Tesla nicht mehr ein. Das kann den Stromverbrauch deutlich in die Höhe treiben. Kannst du das schon sehen?
So statt 35W etwa 150W = 3,6kWh am Tag = 20km Reichweite?


Hi !

Ich gehe aktuell von 16-20 km pro 24h aus - so wie es bei mir aussieht. Ich muss das noch ein wenig beobachten, da es auch davon abhängt, wie genau das Wetter ist u.s.w.u.s.f. - damit es vergleichbar bleibt.

Dem gegenüber stehen ganz wunderbare Daten, die auch mir neue Aufschlüsse lieferten.

Ich hätte nicht gedacht, dass mein wundervoller S85D mit satten (gemessenen) 120 kW tatsächlich bei SoC 8% lädt - habe mal ne SuC Ladung mitgeschnitten und dann habe ich Reku-Versuche aus absichtlich 200 km/h + unternommen - und siehe da - 81kW Reku-Leistung - das war mir so nicht bekannt, zumal man das nicht so im Fahrzeug ablesen kann.

Ich kann mir vorstellen, es auch hin und wieder zu deaktivieren - nach einiger Zeit. Aktuell läuft alles mit und es gibt auch keinen Stress.

Es ist aber definitiv so, dass das Fahrzeug nicht einschläft. Man kann das am ONLINE/OFFLINE Status des Fahrzeuges sehen. Gerade wenn es sich hinlegt, muss es auch schon wieder Daten liefern.

2017-07-10 20:32:48.041 [hingStatusInfoChangedEvent] - 'tesla:models:0e549376' changed from OFFLINE to ONLINE

So verlockend die ganze Angelegenheit ist - wo Licht ist, ist auch immer Schatten.

Der Schatten besteht aus:

- dem erhöhten Energiebedarf
- der "Belastung" der Tesla-API (hier kann man aber mit cleveren Algorithmen entgegenwirken)
- der vorzuhaltenden Infrastruktur (die auch einen Energiebedarf hat)
- der Sammlung aller relevanten Fahrdaten (Angriffs- oder Ermittlungsziel)

Das Licht besteht darin:

- das Fahrzeug besser zu verstehen
- das Thema Energie (-Bedarf) bei BEVs besser zu verstehen
- mit unterschiedlichen Datenpunkten ganz interessante Erkenntnisse durch Visualisierung zu erreichen
- grundsätzliche Zusammenhänge physikalisch besser zu verstehen (ich habe Daten einer Fahrt hinter einem Wohnwagen mitgeschnitten)
- der unglaubliche Spaß an der Technik bis runter zur Datenhaltung und Aufbereitung

Es ist eben so, dass wir alle hier schon immer richtige Dinge vermutet haben. Bei mir macht es aber den Reiz aus, das messen zu können und es dann nachvollziehbar zu machen. Mir persönlich macht so ein Drilldown auf eine Beschleunigung mit anschließender Reku-Phase einfach Spaß. Zu sehen, wie das exakt vor sich geht ist einfach toll.

Naja - und ich denke mittlerweile viel darüber nach, was so für Daten anfallen und wie krass das eigentlich ist. Man muss viel mehr darüber nachdenken, was heutzutage über ein Fahrzeug, wie ein Tesla möglich ist.

Jetzt haben die Dinger auch noch 8 CAMs an Bord. Da mußt Du keine Satelliten mehr ins All ballern ! Der Tesla im Carport ist besser als 4 Überwachungskameras - wenn ich denn da rankommen würde.

Am Ende des Tages glaube ich fest daran, das Tesla not evil ist. Die Frage ist nur - wie lange ist das so und kann man sich in den US wirklich dagegen wehren ?

;) :shock: :?: :idea: :!:
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Re: Open Source Datenlogger.

von past_petrol » 11. Jul 2017, 10:02

Auch interessant:

343 kW bei einem S85D.

Deutlich mehr, als jede Leistungsangabe, die ich jemals wahrgenommen habe. Ist der bisher höchste Wert, den ich gemessen habe.

:mrgreen:
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Re: Open Source Datenlogger.

von NCC-1701 » 11. Jul 2017, 10:39

Habt Ihr das Script auch mit Datenbankanbindung? Mein Logging der Daten mit openHAB funktioniert seit 17.26.76 nur noch teilweise.
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