Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung mehr zu

Technische Informationen zum Model S...

Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von GalileoHH » 30. Dez 2016, 12:07

tvdonop hat geschrieben:1. der AP1 verhält sich auf Autobahnen exakt so wie immer - keinerlei Veränderung / Beschränkung / Bevormundung. Alles Prima.


Kannst Du was dazu sagen, ob sich das Anbremsverhalten bei LKW verbessert hat? Der AP bremst momentan ja sehr früh, ich schätze 150 m vor dem LKW auf dessen Geschwindigkeit.
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von Elektroniker » 30. Dez 2016, 12:23

chr20 hat geschrieben:Auf alle Fälle denke ich das hier zu viel Lärm um das Thema gemacht wird, aber es ist halt auch die Angst der Einschränkung der Freiheit die aber mit dem autonomen Fahren sowiso kommt.

Ja.
Es ist geradezu abstrus, geil darauf zu sein, autonom gefahren zu werden, und sich dann gleichzeitig darüber aufzuregen, dass einem die persönliche Freiheit beschnitten wird, weil nun die Maschine entscheidet, wie das Auto fährt.
 
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von tvdonop » 30. Dez 2016, 13:54

GalileoHH hat geschrieben:
tvdonop hat geschrieben:1. der AP1 verhält sich auf Autobahnen exakt so wie immer - keinerlei Veränderung / Beschränkung / Bevormundung. Alles Prima.


Kannst Du was dazu sagen, ob sich das Anbremsverhalten bei LKW verbessert hat? Der AP bremst momentan ja sehr früh, ich schätze 150 m vor dem LKW auf dessen Geschwindigkeit.

Ich bin nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe... Du meinst wann der AP das Fahrzeug abbremst wenn auf der gleichen Spur ein LKW vor dir fährt? Das kannst du doch über die Abstandsfunktion einstellen. Ich fahre in aller Regel mit der Position 3 oder 4...
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von keepout » 30. Dez 2016, 14:03

founder hat geschrieben:
keepout hat geschrieben:Ich denke, dass es ganz einfach ist: der AP muss sich an die Begrenzungen halten, logisch, alles andere würde verrissen. Wer schneller fahren will, deaktiviert den AP. Ist doch schön, die Wahl zu haben.


Ich habe genug Autobahnbaustellen erlebt, [...]Anpassung an örtliche Gegebenheiten ist ein Muss.


Stimme dir vollkommen zu, mach ich auch, aber dafür nimmt man nicht den AP, sondern man passt sich selber an die Situation an.
Reserviert am 1.4.2016, SR+ (bk, bk, AP, 18") bestellt am 12.4.2019, AHK am 8.5.2019 per Onlineformular
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von Adastramos » 30. Dez 2016, 14:46

@Elektroniker: meine vollste Zustimmung!

Einige Seiten zuvor wurde ins Feld geführt, dass es ja nicht immer mit Todesfällen enden muss, nein, das muss es nicht. Wenn ich wieder weiterlese und argumentiert wird, dass man in der Baustelle, bei vorgegebenen 80km/h immernoch zu langsam ist und man sich gleichermaßen ansieht, in welchen Situationen auf der Autobahn Unfälle entstehen, sind es oftmals Baustellenbereiche.
Um dezent mal darauf aufmerksam zu machen, was einem bei unangepasster Geschwindigkeit im Baustellenbereich blüht: http://www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-baustelle/ ... aber vermutlich werden einige sich darüber entrüsten, wie drakonisch, unangemessen, moralisch verwerflich, freiheitsberaubend diese Vorschriften sind.
Was wäre die Gefahr wenn man sich an 80km/h hält? Dass man überholt wird, wenn man rechts fährt? Die meisten werden Angst um ihre Außenspiegel haben und es sein lassen. Spätestens wenn ein LKW rechts fährt, kommt man so oder so nicht dran vorbei, auch und gerade nicht mit einem Tesla S oder X, mit über 2m Breite - da darf man eh nicht links fahren.

Und nochmals der Faktor Zeit: Baustellen haben eine limitierte Länge, von einigen Kilometern, nehmen wir als Beispiel 5km: einmal bei 110km/h, einmal bei 80km/h und errechnen den Zeitgewinn, da wir alle schlaue Köpfe sind, wissen wir, Zeit ist Strecke durch Geschwindigkeit, also einmal fahren wir 2:43min. (110km/h) lang und einmal 3:45min. (80km/h), wir haben also eine Minute gewonnen, bei 30km/h Geschwindigkeitsübertretung, im Baustellenbereich. Fraglich auch, ob man überhaupt so schnell fahren kann.

Leut, echt, bei aller Freundschaft hier, aber wir sind vermutlich alle vernunftbegabte Menschen, wie kann man da allen Ernstes immernoch, obwohl man es besser weiß, fordern, egal ob technologisch, rechtlich oder aus der eigenen Veratwortung heraus, dass man sich über die maximale (!!! nicht minimale) Geschwindigkeitsbegrenzung hinwegsetzen zu wollen.
Klar fährt man persönlich nicht immer exakt x km/h, aber das Auto kann es, es soll es und das ist der imense Vorteil für uns alle beim autonomen Fahren.
Das ist ein Kernbereich und eine tragende Säule bei Tesla; wer unerlaubt schnell fahren will, ist wohl dann bei den übrigen Herstellern besser aufgehoben und hat schlicht und ergreifend das falsche Produkt gewählt.

Alles Gute!
Zuletzt geändert von Adastramos am 30. Dez 2016, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von tvdonop » 30. Dez 2016, 14:52

Wer mit einem TESLA (zu) schnell fahren will kann das ohne Einschränkung tun. Alles andere ist falsch oder Polemik. Was noch nie ging ist mit eingeschaltetem AP schneller als 150km/h zu fahren. Was mit dem neuesten Update nicht mehr geht ist außerhalb von Autobahnen mit eingeschaltetem AP voreingestellt und automatisch schneller als erlaubt zu fahren. Aber wer will kann mit aktiviertem AP die Geschwindigkeit bis 150km/h erhöhen indem man das Fahrspasspaedal betätigt. Der AP bleibt an und aktiv und fährt wieder mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, wenn der Fahrer den Fuss vom Gas nimmt... Wo ist das Problem???
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von jekruege » 30. Dez 2016, 15:10

@Adastramos: jetzt hast Du Dich seitenlang über die Gefahr von Unfällen in Baustellen ausgelassen und soll ich Dir was verraten? Die meisten Unfälle passieren direkt hinter der Baustelle, wenn die Geschwindigkeit aufgehoben ist. Es ist einfach bullshit - die 5-10 % schneller fahren haben Null Einfluss auf die Unfallquote. Jeder fährt in Deutschland schneller. Ihr wenigen Wortergreifer hier im Thread seit die rühmliche Ausnahme. Jeder LKW fährt schneller - da hängen auch noch bis zu 40 Tonnen gefährdungspotential dran und der Gesetgeber lässt es zu. Seht es einfach ein, die Autopilot-Funktion wird wieder häufiger genutzt, wenn ein Offset möglich ist und dadurch erhöht sich die Sicherheit.
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von GalileoHH » 30. Dez 2016, 15:27

tvdonop hat geschrieben:Ich bin nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe... Du meinst wann der AP das Fahrzeug abbremst wenn auf der gleichen Spur ein LKW vor dir fährt? Das kannst du doch über die Abstandsfunktion einstellen. Ich fahre in aller Regel mit der Position 3 oder 4...


Genau den Fall meine ich. Ich fahre meistens auf Stufe 3, bei LKW ist der Abstand aber trotzdem sehr (zu) groß. Hat sich mit dem Update daran etwas geändert?

Bei Pkw vorweg ist der Abstand meist normal.
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von tvdonop » 30. Dez 2016, 15:29

Hab ich noch nicht wirklich drauf geachtet... Sorry
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Re: Autopilot lässt keine Geschwindigkeitsüberschreitung meh

von Elektroniker » 30. Dez 2016, 16:49

jekruege hat geschrieben:Die meisten Unfälle passieren direkt hinter der Baustelle, wenn die Geschwindigkeit aufgehoben ist.

Aus der Luft gegriffener Quatsch, oder?

Es ist einfach bullshit - die 5-10 % schneller fahren haben Null Einfluss auf die Unfallquote. Jeder fährt in Deutschland schneller. Ihr wenigen Wortergreifer hier im Thread seit die rühmliche Ausnahme.

Selbstverständlich haben die 5-10% eine Auswirkung auf die Unfallquote. Das zu leugnen widerspricht jeglicher Erfahrung und auch jeglicher Statistik.

Und weil leider alle schneller fahren als erlaubt gehen immer mehr Insitutionen dazu über, die Limits weiter runter zu setzen als eigentlich nötig.
Das hatte weiter oben schon chr20 erwähnt, der an solchen Entscheidungen wohl schon mal mitgewirkt hat.
Ich kenne ein solches Beispiel aus der Presse:
In der 25km-Baustelle auf der A9 zwischen München und Ingolstadt wurde heuer im Frühjahr das Limit auf 60 gesetzt, ganz offiziell mit der Begründung, dass die Leute die 80 nicht eingehalten haben und zu viele Unfälle passiert sind, so dass es sehr oft zu langen Staus kam. Man hoffte, dass nun die Leute die 80 nicht mehr überschreiten und so weniger Unfälle und Staus vorkommen. Obs erfolgreich war und zu weniger Staus gekommen ist, weiß ich jetzt nicht.

Das ist die Konsequenz aus Deiner Haltung "Jeder fährt in Deutschland schneller, also ist das erlaubt."

Dolle Sache das, oder?

Mit dem Wissen, dass die 60 nur gesetz wurden, weil alle eh zu schnell fahren, und die Behörde eigentlich 80 setzen wollte, schlagen nun alle selbstherrlichen "Autobahnkönige" Deutschlands nochmal +20 km/h obendrauf und fahren weiterhin 100, also 20 über dem "eigentlichen" Limit und 40 über dem offiziellen?
Nach einiger Zeit setzen die Behörden dann nicht mehr 60, sondern 40 ...
Wo soll diese Unsinns-Spirale enden?

Noch perverser ist, dass sich die Institutionen zum Teil schon auf dieses dumme Spiel einlassen.
Einzig vernünftige Vorgehensweise ist, die Limits richtig zu setzen und rigoros durchzusetzen.
Alles andere ist dumm und für zu keinem brauchbaren Ergebnis.

Da können alle "ich-bin-doch-kein-raser-wenn-ich-nur-genausoviel-zu-schnell-fahre-wie-alle-anderen"-Schlaumeier sagen was sie wollen:
Ausreden bleiben Ausreden.
Ob Zu-schnell-Fahrer oder Steuerhinterzieher, frappierend ähnliche Ausreden. Dieses Zurechtbiegen der Regeln zum eigenen Vorteil liegt offenbar in der Natur des Menschen.
Wohlgemerkt: des Menschen.
Nicht in der Natur von Maschinen. Daher gelten solche Ausreden für einen Autopiloten auch nicht. ;)
 
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