Vampirverlust auf 0km senken

Technische Informationen zum Model S...

Re: Vampirverlust auf 0km senken

von snooper77 » 10. Dez 2016, 13:58

Leto hat geschrieben: Der Hochvolt Akku verliert ja kontinuierlich, das deutet auf permanent 12V nachladen hin. Sonst würde das in Sprüngen passieren.



Quelle? Ich meine, hier im Forum eine Messung gesehen zu haben, die das Gegenteil (also Sprünge und nicht-kontinuierliche Ladung) belegt.

Leto hat geschrieben:Der Tanz mit dem 12V Lader scheint mir komplett überflüssig aber wenn es sich gut anfühlt dann gerne machen [emoji38]



Dito :-)
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Leto » 10. Dez 2016, 15:35

Kann doch jeder selbst beobachten, die Reichweite sinkt kontinuierlich. Ich hab ja immer rated eingestellt, da geht's etwas schneller. Klar gibt es einen Hub, aber der ist klein gegen die 12V Kapazität. Zumindest hatte ich (toi, toi, toi) mit der Strategie nie ein Problem mit der 12V Batterie. Da Tesla die Strategie ja OTA ändern kann ohnehin eine Momentaufnahme.
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Haraldt1 » 10. Dez 2016, 16:26

Es wird in sprüngen geladen.... d.h. die 12V Batterie hat viele Zyklen.
Wenn man sich dann bei den wenigen "ich bin liegen gebliebenen" ansieht warum das so war, sieht man das die 12V Batterie der zweite häufigste Grund war.
Genau aus diesem Grund habe ich den Versuch durchgeführt.
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von snooper77 » 10. Dez 2016, 16:57

Leto hat geschrieben:Kann doch jeder selbst beobachten, die Reichweite sinkt kontinuierlich. Ich hab ja immer rated eingestellt, da geht's etwas schneller. Klar gibt es einen Hub, aber der ist klein gegen die 12V Kapazität. Zumindest hatte ich (toi, toi, toi) mit der Strategie nie ein Problem mit der 12V Batterie. Da Tesla die Strategie ja OTA ändern kann ohnehin eine Momentaufnahme.

Schau mal hier:

viewtopic.php?p=114582#p114582
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Wassermann » 10. Dez 2016, 17:04

Eventuell haben ja einige nicht den Link aus dem anderen Thread gesehen:
https://syonyk.blogspot.de/2016/10/tesl ... lysis.html

Zitat (Google-Übersetzer, milde korrigiert), Hervorhebungen von mir:

Also ... warum zerkaut das Modell S die 12V-Batterien? Hier sind meine Gedanken zum Thema.

Zuerst feuert das Auto auf die Batterie wütend - 5 + Zyklen pro Tag. Blei-Säure wird durch Zyklen, durch chronische Unterladung, und auch durch Überladung beschädigt. Es ist eine bemerkenswert robuste Chemie, es verträgt eine Menge Missbrauch und wird funktionstüchtig bleiben, aber Sie zahlen in Langlebigkeit. Eine gut gepflegte Blei-Säure-Batterie kann 10 Jahre oder länger halten, während die gleiche Batterie, missbraucht, sterben wird (ermordet werden, wirklich) innerhalb eines Jahres. Tesla setzt eine wahnsinnige Anzahl von Zyklen auf diese Batterie, so dass auch im besten Fall, wo alles andere richtig ist, sie früher sterben wird, als die meisten Menschen erwarten würden. 5.000 Zyklen bei 5 Zyklen pro Tag ist nicht einmal 3 Jahre, und es ist klar, dass die Batterien viel früher sterben, nach 1.500-2.500 Zyklen, in vielen Fällen. Das ist nicht eine unvernünftige Lebensdauer für eine Bleibatterie, aber ein Jahr ist eine unangemessen kurze Zeit für eine Autobatterie.

Zweitens bin ich nicht davon überzeugt, dass die Ladezeit pro Zyklus ausreichend ist. Der Anfangsladestrom ist fein, und die Abschrägung ist normal, aber ich bin nicht davon überzeugt, dass dieser Akku wirklich 100% geladen ist. Voll aufgeladen auf einer regelmäßigen Basis ist wichtig, um Sulfatierung der negativen Platte zu verhindern, und es hilft Gleichgewicht Ladung zwischen positiven und negativen Platten als auch. Es ist schwer zu erkennen, Zustand der Spannung durch Spannung, und meist unmöglich, durch Spannung auf einem System mit konstantem Drain zu erzählen - müssen Sie die spezifische Schwerkraft, die mehr oder weniger unmöglich ist, auf einer AGM zu überprüfen. Aber es gibt keine anhaltende Ladezeit habe ich gesehen, außer dem Float-Fenster, während der Hauptakku aufgeladen wird - und das ist nicht genug, um wirklich Dinge zurücksetzen. Tesla könnte versuchen, eine volle Ladung mit diesen Spannungsspitzen zu erreichen, aber ...

Drittens diese Spannungsspitzen. (What the Fuck). An keiner Stelle im Datenblatt finde ich etwas, was da sagt: "Hey, belaste mich mit fast 16V auf einer täglichen Basis." Sie sehen aus wie ein Versuch, entweder die Batterie auszugleichen oder den Akku vollständig aufzuladen, aber was sie am ehesten tun, ist, mehr Gase zu erzeugen, als die Batterie intern rekombinieren kann. Wenn dies geschieht, werden die Ventile ("Ventil reguliert" - erinnern?) In Aktion gehen und die Batterie entlüftet etwas Wasserstoff und Sauerstoff - aber das ist für die Batterie für immer verloren. Entlüften einer versiegelten Batterie ist ein guter Weg, um dauerhaft seine Lebensdauer zu verkürzen. Ich habe auch Berichte gesehen, dass die ausgefallenen Batterien prall geschwollen sind, was im Einklang mit hohem Innendruck steht.

Ich glaube nicht, dass Tesla bewusst versucht, diese Batterie schnell zu töten, aber angesichts dieser Datenreihe bin ich nicht ein bisschen überrascht, dass sie so schnell sterben. Es sieht aus, als wenn sie versuchen, sie wie eine Lithium-Batterie zu behandeln - "nahe genug, um voll aufgeladen" und wiederholte Zyklen sind mehr oder weniger gut für Lithium, aber es ist eine großartige Möglichkeit, eine Bleibatterie in Eile zu töten. Sie sollten auf einer höheren Spannung für einen langen Zeitraum verbleiben, und das regelmäßig, wenn man auf eine lange Nennlebensdauer aus ist.

Würde man eine tote 12V-Batterie öffnen, die das Modell S getötet hat, so erwarte ich, dass man schlecht abgeschliffene Platten aus chronischer Unterladung sowie trockene Glasmatten vorfindet, die sich in einer sehr hohe spezifische Säuremischung befinden (das Wasser wird sich trennen und entlüften, Aber die Säure nicht).

Was kann Tesla tun?

Wenn jemand mir sagt, "Fix das Modell S 12V Batterie Langlebigkeitsproblem"," Ich würde die folgenden Schritte vorschlagen. Denken Sie daran, ich bin nicht ein Weltklasse-Batterie-Experte, aber ich habe ein Interesse an Bleisäure Langlebigkeit. Einige Tweaks sind Software, einige sind Hardware.

Verbauen Sie eine größere Batterie. Dieser Akku ist einfach zu klein für das Auto. Doppelte oder dreifache Größe, zahlen die Gewichtsstrafe (dies ist ein 27lb Batterie, so 3x die Größe wäre nur eine zusätzliche 50 lbs), und legte etwas anständig Größe in - dann anpassen Sie die Software für sie. Sie können die Zykluszahl signifikant mit einer größeren Batterie reduzieren, und wenn Sie nichts anderes ändern, sollte die Batterie von einem 1-15 Jahre Lebensdauer zu einem 3-5 Jahre Lebensdauer - viel vernünftiger.

Finden Sie einen Weg mit längeren Ladezyklen, mindestens einmal pro Tag. Blei kann Teilzustand der Ladung zyklisch behandeln, solange es einen guten Absorptionszyklus (so um 14,5 V) regelmäßig bekommt - man muss es dort oben und lassen Sie es sitzen, um die Sulfatkristalle in die Säure resorbieren und die Platten auszugleichen . Sie können dies tun, während des Ladens in der Nacht, und ich glaube nicht, es würde alles verletzen, um die höhere Spannung (14,5 V oder so) während der Fahrt laufen. Das ist, wie ein normales Auto die Batterie auflädt.

Halten Sie Zyklen aus der Batterie, wann immer Sie können - wann immer das Ladegerät angeschlossen ist. Wenn das Auto an ein Ladegerät angeschlossen ist, sollten Sie nicht die 12V Batterie nach oben und unten laufen lassen. Laden Sie es, lassen Sie es für eine Weile aufnehmen (ein paar Stunden ist gut), für eine Art Schwebezustand. Bleiben Sie dort, bis die Verbindung zum Ladegerät getrennt ist. Ich verstehe, wenn sie zögern, jeden Strom vor der Ladezeit ziehen, aber ich würde das tun und fügen Sie eine erweiterte Option, um es abzubrechen. Die Schwimmzeit auf einer AGM-Batterie ist "frei".

Ich erwarte, dass diese Änderungen radikal die Lebensdauer der 12V-Batterie verbessern würden. Selbst wenn Sie nicht eine größere Batterie einsetzen können, ändern Sie das Verhalten, um die Zyklen auf der Batterie zu reduzieren, sollte eine Menge helfen, sollte es zulassen, dass es für längere aufladen, wenn möglich. Ich bin ziemlich sicher, dass dies mit der Software getan werden kann.


Wie gesagt, die Übersetzung "quick and dirty", aber für mich ergibt die Sache Sinn.
Grüße vom Chris

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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Leto » 11. Dez 2016, 02:14

snooper77 hat geschrieben:
Leto hat geschrieben:Kann doch jeder selbst beobachten, die Reichweite sinkt kontinuierlich. Ich hab ja immer rated eingestellt, da geht's etwas schneller. Klar gibt es einen Hub, aber der ist klein gegen die 12V Kapazität. Zumindest hatte ich (toi, toi, toi) mit der Strategie nie ein Problem mit der 12V Batterie. Da Tesla die Strategie ja OTA ändern kann ohnehin eine Momentaufnahme.

Schau mal hier:

viewtopic.php?p=114582#p114582


Die Grafik macht aber doch keinen Sinn. Es müsste zu den Zeiten die Spannung hoch sein zu denen der HVAkku Reichweite verliert und sinken wenn dieser auf einem Stand bleibt, ist aber umgekehrt wenn überhaupt korreliert. Ich kann drum nichts damit anfangen, nicht konsistent mit der Erwartung.

Tesla versteht ein bisserl was von Batterien, ich vermute wenn ein FW Update um den 12V Hub kleiner zu machen und ab und an voll zu laden ein Problem lösen würde dann würde Tesla auch drauf kommen. Aber vielleicht überschätze ich Tesla da, wie beim wegspeichern des USB Index :lol:
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von egn » 11. Dez 2016, 10:06

Leto hat geschrieben:Aber vielleicht überschätze ich Tesla da, wie beim wegspeichern des USB Index :lol:


Ich glaube dass solche "Kleinigkeiten" alle durch ein Resourcenproblem entstehen und weniger deswegen weil Tesla keine Ahnung davon hat.
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Merlin » 11. Dez 2016, 11:12

Leto hat geschrieben:Ich glaube ihr macht Euch zu viel Kopf. Das Auto einfach einstecken jeden Abend (Strom braucht ja auch der 12V Lader, ist also da) und gut. Der Hochvolt Akku verliert ja kontinuierlich, das deutet auf permanent 12V nachladen hin. Sonst würde das in Sprüngen passieren. Der Tanz mit dem 12V Lader scheint mir komplett überflüssig aber wenn es sich gut anfühlt dann gerne machen :lol:

60W reichen übrigens nicht solange noch viele Komponenten hochgefahren sind, aber es wird deutlich weniger wenn die Tessies schlafen. Mit Energie sparen an und always connected aus geht das schneller, sonst langsamer.


Würde ein an sich einfaches Thema wie den Umgang mit einer 12V-Blei-Batterie gerne außen vor lassen - alleine diese Umfrage ....

https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ced.39143/

.... lässt mich wachsam bleiben :?
LG, Peter

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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von egn » 11. Dez 2016, 11:37

Ich glaube wir hatten hier auch mal so eine Umfrage und die war nicht ganz so eindeutig. Und man sollte natürlich auch nach Jahr unterscheiden. Die meisten Probleme waren in der Anfangsphase.
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Re: Vampirverlust auf 0km senken

von Merlin » 12. Dez 2016, 09:35

egn hat geschrieben:Ich glaube wir hatten hier auch mal so eine Umfrage und die war nicht ganz so eindeutig. Und man sollte natürlich auch nach Jahr unterscheiden. Die meisten Probleme waren in der Anfangsphase.


Im TeslaMotorsClub wurde der Thread in 2014 geöffnet. Heuer gabs immer noch 12V-Ausfälle - wenn auch nicht mehr so gehäuft wie zu Beginn.
Die jüngsten Einträge betreffen eher das MX.

Vielleicht kommt zu diesem Thema mal eine neue Umfrage :idea:
LG, Peter

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