Zahlt sich die Luftfederung aus?

Technische Probleme und deren Lösung...

Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von Beatbuzzer » 7. Okt 2015, 16:44

Gibt nun mal kein Universalauto für jeden Zweck.
Man kann mit einem Model S nun mal nicht quer zur Straße parken wie mit einem Twizzy, und auch keine Fußballmannschaft befördern wie mit einem Bus. Alles ganz normal.
Deshalb muss sich aber noch lange kein Model S Fahrer angegriffen fühlen und auch kein Kleinwagenfahrer das Model S verteufeln. ;)

Den Höhenunterschied der Luftfederung sehe ich auch eher bei der Optik, als beim praktischen Nutzen.
Habe bisher schon einige krasse Steigungen und Winkel ohne seltsame Kratzgeräusche von außen mit der Stahlfederung gemeistert. Die 19mm mehr AN DER ACHSE machen vorn an der Schürze oder in der Mitte am Unterboden keinen großen Unterschied mehr, da hat Maikönig recht.
Hat von euch schonmal wirklich jemand Ecken gefunden, wo es mit Stahlfederung schabt und mit Luftfahrwerk high nicht? Bei Vergleichen zwischen Luftfahrwerk low und high ist klar, dass es da eine Menge Ecken gibt.
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von Manfred Heck » 7. Okt 2015, 19:02

Ich fahre keine Passstraßen, aber ich hatte auch Bedenken wegen der Größe, weil ich oft innerstädtisch unterwegs bin. Der direkte Vorgänger war ein i3, das ideale Stadtfahrzeug, vom E-Smart abgesehen. 4 mtr. lang, kleiner Wendekreis, tolle Beschleunigung, gute Übersichtlichkeit.

Warum Tesla S? Es war die Reichweite, die bei allen anderen E-Autos viel zu gering ist. Und die Tesla bringt Freiheit durch vernünftige Reichweite und ein relativ enges SuperCharger-Netz.

Was einer der Vorschreiber anspricht ist das Problem (?) aller großformatiger Fahrzeuge. Ein Tesla MS / Mercedes S-Klasse / 7er BMW - das sind nun mal keine Fahrzeuge der Golfklasse mit entsprechend geringen Außenmaßen und Radständen.

Deren Enge entflohen zu sein, darüber freue ich mich! Endlich wieder Platz. Und mit den größeren Außenmaßen des MS komme ich - selbst in Parkhäusern - viel besser zurecht als zunächst befürchtet. Der lange Radstand sorgt für Ruhe bei hohen Tempi, etwas, was dem Smart und i3 fehlt, ja fehlen muß. Insoweit bin ich mit meiner Entscheidung und auch der Luftfederung sehr zufrieden. Bin ja nun etwas älter und das MS sehr niedrig im Vergleich zum i3, da sind meine Frau und ich über jeden Mehr-Zentimeter in der Höhe froh, auch wenn es nur knapp 2 cm sind. Toll auch, dass sich das MS merkt, wo es höher eingestellt wurde und sich künftig automatisch anhebt. Citroën hatte seit 1955 mit der HP zwar auch die Höherstellung realisiert, aber das funktionierte nie automatisch.

Um die Thread-Frage zu beantworten: Ja, die Tesla-Luftfederung lohnt sich, der Mehrpreis scheint mir gut angelegt.
 
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von JeanSho » 7. Okt 2015, 21:45

Ich parke oft diagonal mit zwei Rädern vorne hoch die Bordsteinkante ein. Wenn ich unterwegs in Berlin bin. Das wäre ohne anheben des Fahrzeugs manchmal für den Frontspoiler wirklich knapp. Da bin ich um jeden Millimeter anheben froh.
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von Snuups » 8. Okt 2015, 00:41

Hmm, Die Niveauregulierung des Model S und eine Luftfederung sind eigentlich ganz unterschiedliche Systeme. Meinem Verständnis kann man bei einer Luftfederung auch die Federungseigenschaften verändert werden. Das ist beim Tesla Model S ja nicht der Fall.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von Mathie » 8. Okt 2015, 06:25

Snuups hat geschrieben:Hmm, Die Niveauregulierung des Model S und eine Luftfederung sind eigentlich ganz unterschiedliche Systeme. Meinem Verständnis kann man bei einer Luftfederung auch die Federungseigenschaften verändert werden. Das ist beim Tesla Model S ja nicht der Fall.


Luftfederung heißt erstmal nur, dass pneumatische Federn verbaut werden. Ich weiß nicht, ob es Pkw mit Luftfahrwerk ohne Verstellmöglichkeit gibt, aber prinzipiell ist das denkbar.

Beim Tesla können die Federwege eingestellt werden, nicht jedoch die Dämpfungscharakteristik bei unveränderten Federwegen.

Es gibt auch Luftfahrwerke, bei denen die "Härte" des Fahrwerks unabhängig vom Federweg (und damit der Höhe) eingestellt werden kann. Dies ist beim Tesla nicht der Fall

Gruß Mathie
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von axryp » 8. Okt 2015, 08:25

War um die Luftfederung auch schon sehr froh - vor allem in Italien, wo die Rampen zu Parkplätzen und in Parkhäusern oft abenteuerliche Knicke aufweisen. Ob ich mit Stahlfedern aufgehockt wäre? Weiss ich nicht, aber mit "Very High" hat's geklappt.
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von Hru » 8. Okt 2015, 17:11

Was mich persönlich stört, dass "very high" nur bis ca. 30 km/h geht.
Ich bin öfters auf nicht befestigten (= schottrigen) bergstrassen unterwegs auf denen es sehr viele und oft auch tiefe querrinnen gibt. Da wäre es besser, wenn das fahrzeug länger auf very high bleiben könnte.

Gibt es einen technischen grund, auch bei hohen geschw. auf very high zu bleiben - ausser den verbrauch natürlich?
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von abeck01 » 8. Okt 2015, 17:25

Habe kein Luftfahrwerk, aber auch noch nie ein Problem wegen zu niedriger Bodenfreiheit gehabt. Ich habe den Eindruck, die Luftfederung ist etwas härter, zumindest bei meinem P85. Also man kann die Luftfederung sicher nehmen, man kann es aber auch lassen. Ob es sich auszahlt, hängt vom Einzelfall ab. Ich gebe das Geld lieber für etwas anderes, z.B. Tesla-Aktien aus. Ob sich das auszahlt, werden wir dann irgendwann sehen :-).
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von supercharged » 13. Jul 2016, 23:11

Bin auf diesen (schon etwas älteren) Thread gestoßen, weil es auch mir kürzlich passiert ist: Der Ausfahrtswinkel einer Betonrampe war wohl zu steil und "zack" setzt auch schon der Unterboden in der Mitte kurz auf – kein schönes Geräusch... :o
Ein prüfender Blick unters Fahrzeug ergibt, das eine dieser seitlich angebrachten Kunststoffleisten ungefähr in der Mitte ziemlich "abgeschrammt" ist, mehr scheint aber nicht passiert zu sein.

Einige von euch schreiben ja, dass sie schon öfters mal aufgesetzt haben – muss man sich denn da keine Sorgen machen, von der eingeschränkten "Ästhetik des Unterbodens" mal abgesehen?
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Re: Zahlt sich die Luftfederung aus?

von reniswiss » 14. Jul 2016, 02:50

Das ist mir - trotz Luftfederung - auch schon passiert. Luftfahrwerk war versehentlich auf niedrig.
Diese seitlichen Kufen sind übrigens aus Stahl.
Ich war danach wegen etwas anderem kurz im SEC und der nette Mechaniker hat die zerkratzte Stelle an der linken Kufe kurz überlackiert, damit es nicht gleich rostet.
Als es mir ein zweites Mal passiert ist, hab ich das Fahrwerk auf sehr hoch gestellt und die betroffene Stelle kurzerhand selber lackiert.
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