MCU defekt / "Notentriegelung" für Parkbremse?

Technische Probleme und deren Lösung...

Re: MCU defekt / "Notentriegelung" für Parkbremse?

von betatester » 22. Sep 2019, 19:49

vzw hat geschrieben:Also für LTE brauchst du auch eine neue SIM-Karte und die stand nicht auf deiner Rechnung.


Was im übrigen auf irgendeine Art bemerkenswert ist.
Ich habe meine handy sim seit 2003 (musste sie nur zwei mal beschneiden) und sie hat bisher jede Mobilfunk Generation geschafft, die auch das jeweilige Gerät in dem sie steckte (und der Tarif natürlich) beherrschte.
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Re: MCU defekt / "Notentriegelung" für Parkbremse?

von kbrandes » 22. Sep 2019, 20:53

betatester hat geschrieben:
vzw hat geschrieben:Also für LTE brauchst du auch eine neue SIM-Karte und die stand nicht auf deiner Rechnung.


Was im übrigen auf irgendeine Art bemerkenswert ist.
Ich habe meine handy sim seit 2003 (musste sie nur zwei mal beschneiden) und sie hat bisher jede Mobilfunk Generation geschafft, die auch das jeweilige Gerät in dem sie steckte (und der Tarif natürlich) beherrschte.


Es hängt vom gebuchten Tarif ab ob die SIM sich ins LTE Netz einbuchen kann. Meine Tesla 3G SIM war eine spanische. Meine Tesla LTE SIM ist eine niederländische. Der spanische Vertrag war wohl 3G only.
 
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Re: MCU defekt / "Notentriegelung" für Parkbremse?

von Chris13 » 22. Sep 2019, 21:28

Ok dann muss ich mir die noch holen wenn ich die neue DU bekomm .
Danke
 
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Re: MCU defekt / "Notentriegelung" für Parkbremse?

von Kellergeist2 » 25. Sep 2019, 15:00

Ich hatte eine MCU0 mit 3G von Telefonica.
Ich bekam - trotz Nachfrage mit Verweis auf den Tweet von Elon - nur eine MCU1.
Aufgrund der Umstellung von MCU0 auf MCU1 sind auch ein HD-Teil und ein Bluetooth-Teil erforderlich.

Auf dem Heimweg von Groningen nach Hause sah ich dann im Display tatsächlich LTE stehen.
Also entweder habe ich auch eine neue SIM-Karte bekommen, oder auf meiner alten Tesla-Telefonica-SIM wurde irgendwann mal LTE freigeschaltet.

Auf jeden Fall ist das Bild der Rückfahrkamera um Welten besser als vorher.

Und nochmal:
PIN-to-drive wurde nicht zum Schutz vor der Reichweitenverlängerung eingeführt!
Gegen die Reichweitenverlängerung kann man den "Passive Entry" deaktivieren.

PIN-to-drive ist der Schutz vor einem "geklonten FOB".
Mittlerweile reicht es nämlich, wenn man zweimal in Folge den FOB anfunkt und die dazugehörige Antwort empfängt, um alle weiteren (gültigen) Signale nachstellen zu können.
Mit dem neuen FOB V2 sollte die alte 40-Bit-Verschlüsselung auf die 80-Bit-Verschlüsselung umgestellt werden, jedoch wurden die FOBs versehentlich falsch konfiguriert, so dass sie nur eine doppelte 40-Bit-Verschlüsselung aufwiesen.
Dies bedeutet für die Angreifer, dass sie zwei mal zwei Signale schicken und empfangen müssen.
Mit der aktuellen Firmware kann man aber den FOB V2 updaten, so dass er dann auch eine echte 80-Bit-Verschlüsselung aufweist.
Damit müsste ein Angreifer "trillion times" senden und empfangen, um das nächste gültige Signal errechnen zu können.

Nur mit einem (aktualisierten) FOB V2 kann man auch bedenkenlos PIN-to-drive deaktivieren.
Aber auch der FOB V2 schützt nicht vor der Reichweitenverlängerung, daher sollte "Passive Entry" auch weiterhin deaktiviert bleiben.
Gruß, Kellergeist2
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