Kaum zu glauben

Vorstellung von Fahrzeug und Fahrer...

Re: Kaum zu glauben

von NortonF1 » 15. Okt 2018, 21:48

Ich weiß nicht was die Scheiben kosten, aber meines Wissens ist das Verschleißmaß 2mm weniger als das Neumaß, will heißen man kann die alten Scheiben evtl. noch mal abdrehen/abschleifen lassen und noch mal wiederverwenden.
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Re: Kaum zu glauben

von Helmut1 » 15. Okt 2018, 23:03

Beim Fall von Volkers Bremsen und den Umständen kommt mir viel eher in den Sinn, dass der TÜV-Prüfer mit der Reifenwerkstatt "gut zusammengearbeitet" hat, als das Tesla beim vorigen Service blind war.
Beim Zustand Bremsen gibt es einen großen Ermessensspielraum.
Ich finde die oft übliche Konstellation, Selbstständiger "TüV-Prüfer" macht bei Werkstätten gleich die HU mit, höchst problematisch.
Das kann finanziell negativ für den Kunden sein, wenn der Prüfer eher tendenziell mehr findet, was man noch reparieren müsste. In die andere Richtung ist aber auch nicht gut, wenn der Prüfer nach dem Motto agiert, viele wichtigen Sachen werden schon den Mechanikern bei der Arbeit aufgefallen sein.
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Re: Kaum zu glauben

von Mathie » 16. Okt 2018, 08:27

Helmut1 hat geschrieben:Beim Fall von Volkers Bremsen und den Umständen kommt mir viel eher in den Sinn, dass der TÜV-Prüfer mit der Reifenwerkstatt "gut zusammengearbeitet" hat, als das Tesla beim vorigen Service blind war.
Beim Zustand Bremsen gibt es einen großen Ermessensspielraum.

Hast Du Dir dieses Bild, welches Volker weiter vorne gepostet hat mal angeschaut?

download/file.php?id=41929&mode=view

Falls ja, welchen Ermessensspielraum siehst Du da? Der Bremsbelag weist einen tiefen, klaffenden Riss annähernd parallel zur Reibfläche auf. Glaubst Du, der Prüfer hat da den Ermessensspielraum jemanden nochmal für zwei Jahre auf die Straße zu schicken?

Außerdem wundert mich Dein Vorwurf gegen Reifen Reber. Ich kenne Marcus Reber nicht persönlich, mein Eindruck hier im Forum war aber immer, dass er am Interesse des Kunden orientiert beraten hat.

Ich hätte bei ihm jedenfalls nicht die Sorge, dass er mich zusammen mit einem TÜV-Prüfer über den Tisch zieht.

Gruß Mathie
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Re: Kaum zu glauben

von Volker.Berlin » 16. Okt 2018, 08:30

Lieber Helmut1, mit solchen Vorwürfen sollte man sehr vorsichtig umgehen. Im vorliegenden Fall wäre es vielleicht geschickter gewesen, Deine Idee per PN an volker zu schicken, anstatt sie in die Welt hinaus zu posaunen. Die Indizienlage für Dein Verdachtsmoment ist doch extrem dünn.
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Re: Kaum zu glauben

von reifenreber.de » 13. Nov 2018, 11:23

Helmut1 hat geschrieben:Beim Fall von Volkers Bremsen und den Umständen kommt mir viel eher in den Sinn, dass der TÜV-Prüfer mit der Reifenwerkstatt "gut zusammengearbeitet" hat, als das Tesla beim vorigen Service blind war.
Beim Zustand Bremsen gibt es einen großen Ermessensspielraum.
Ich finde die oft übliche Konstellation, Selbstständiger "TüV-Prüfer" macht bei Werkstätten gleich die HU mit, höchst problematisch.
Das kann finanziell negativ für den Kunden sein, wenn der Prüfer eher tendenziell mehr findet, was man noch reparieren müsste. In die andere Richtung ist aber auch nicht gut, wenn der Prüfer nach dem Motto agiert, viele wichtigen Sachen werden schon den Mechanikern bei der Arbeit aufgefallen sein.


Hallo Helmut,

Ich muss auf Grund deiner technisch völlig dilettantischen Aussage zum Thema "großer Ermessensspielraum bei Bremsen", welchen es schlicht nicht gibt und auch nicht geben darf, doch mal kurz etwas dazu schreiben.
Ich finde es gut, dass das Bild der Bremsscheibe gepostet wurde. Hier müsste auch ein Nichttechniker wie du sehen, dass diese völlig vergammelte Bremsscheibe (Innenseite), welche wohl nur noch runde 50% nutzbare Reibfläche hat, nichts mehr mit einem technisch bedenkenlosen Zustand zu tun hat.
Wie man als Zweite und völlig sinnfreie Aussage tätigen kann, dass es einen selbstständigen TÜV-Prüfer gibt, passt zu der Aussage - "großer Ermessensspielraum bei Bremsen".
Ich habe auch bei keiner Werkstatt hier bei uns in der Gegend je einen selbstständigen TÜV-Prüfer gesehen.
Der TÜV ist eine eingetragene Marke. Bspw. die TÜV-Süd AG bei uns in BW ist ein Konzern, der Personal (u.a. Prüfer) eingestellt hat.
Was du als höchst problematisch betrachtest, betrachten unsere Kunden als produktiv und einen guten Service.
Die drei Hauptthemen HU, Inspektion und alles um das Thema Reifen/Räder lassen sich an einer Stelle und an einem Tag inkl. kostenlosem Renault Zoe als Werkstattersatzwagen erledigen.
Wie eine geschäftliche Zusammenarbeit übrigens jedoch aussehen kann sieht man, wenn man hier durch das Forum blättert.
Daraus resultieren Einzelabnahmen, Rad-/Reifenkombinationen und mit Alufelgen bestückte Tesla, die so sonst nicht durch die Gegend fahren uvm.

Bei deinem Satz, dass ein selbstständiger TÜV-Prüfer mit einer Werkstatt zusammenarbeitet um daraus mehr Umsätze zu generieren, da er tendenziell mehr findet und der Kunde deshalb finanziell negativ dasteht ist ein klares Synonym für Abzocke und meines Erachtens nach bereits im Bereich Strafrecht zu suchen. Bei so etwas wäre ich sehr sehr vorsichtig mit wem oder bei wem du solche inhaltlich nicht dünnen sondern durchsichtigen Äußerungen ablässt.

Wenn man von Technik, Prüforganisationen und sonstigen Dingen absolut keine Ahnung hat und dann das Textmaterial so derartig in den Bereich des dünnen drückt, ist das Eine. Geistige Brandstifter, die sich als wissende Legenden selbst inszenieren gibt es ja zum Glück genügend und auch genügend, die so etwas wie hier auch erkennen. Dennoch liest man meinen Namen hier in Verbindung mit etwas mehr als nur Negativem, sonst hätte man mir das gestern nicht von mehreren Seiten zugetragen und auch dementsprechend hier bereits kommentiert.
Wie es Volker.Berlin selbst als Vorwurf sieht und zur Vorsicht rät, so wirkt dein öffentliches Geschmiere auch auf andere, ohne Spielraum einer Interpretation.

Das Andere Thema ist halt deine "oft übliche Konstellation".
Vor Aussagen wie die übliche Konstellation auf die du dich beziehst muss man sich – in diesem Fall ich mich und mein Team – schützen und auch den TÜV, der bei uns einen großartigen, zuverlässigen Job macht und uns vor Fahrzeugen bewahrt, die besser nicht mehr auf die Straße gehören.
Ich habe diesen Verlauf einmal gesichert, da ich mir immer noch unschlüssig bin ob ich das unter "verdichtete Kompetenz eines Spezialisten"
einfach so stehen lasse. Werde hierzu auch mal die Rechtsabteilung vom "TÜV" anschreiben und fragen, ob das für die so als Belustigung dient.

Zum Schluss will ich noch sagen, dass ich das Forum trotz solchen unlustigen Beiträgen weiter unterstütze.

Ich bitte um Verständnis, dass ich auf keine deiner Antworten weiter reagiere.

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Re: Kaum zu glauben

von volker » 19. Nov 2019, 22:06

Huluvu hat diesen Monat seinen 140T km Service absolviert. Diesmal waren die unteren Querlenker vorne durch.
Zum Service habe ich Huluvu mit Fehlermeldungen betreffen Luftfederung und Reifendrucksensoren gebracht. Bei der Luftfederung war der Schlauch vom Kompressor undicht (Ersatzteilbestellung dauerte 1 Tag) und die Reifendrucksensoren in den Sommerrädern wurden getauscht.

Ihm Rahmen des Service hat Tesla die Bremsen, die Klimaanlage, das Panodach, die Filter gewartet. Bei der Drive Unit sind die Simmerringe auffällig. Dazu wird es einen Folgetermin geben.

Zusätzlich hab ich noch ein CCS Retrofit und ein Upgrade auf die 80bit Schlüssel durchführen lassen.

Ich bekam als Loaner ein Model 3 LR AWD (das neue one pedal driving ist cool) und die Defekte wurden auf CPO-Garantie repariert.

Schon vorher ist mir bei vollem Lenkeinschlag ein Schlagen an der Vorderachse aufgefallen, wenn man z.B. Schwellen überfährt. Anscheinend passen die Kurvenradien bei vollem Lenkeinschlag nicht zusammen und die Reifen hüpfen, um die Spannung abzubauen. Bin ganz schön erschrocken. Haben das alle Model S Baujahr 2013? Wie lange halten das meine Koppelstangen durch?
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Re: Kaum zu glauben

von volker » 11. Dez 2019, 12:21

Ich habe zu dem genannten Problem einen Thread gefunden: Reifen rutschen (holpern) bei Volleinschlag. Fazit: Works as designed.
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