Batteriepflege

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Batteriepflege

von Teslaon » 20. Jun 2017, 16:05

Ich möchte einen S 85 gebraucht kaufen. Wie muss der Verkäufer mit der Batterie umgegangen sein, wenn der Wagen längere Zeit gestanden hat?
Sollte er permanent an der Ladestation sein, oder in welchen Zeitabständen wie weit aufgeladen werden?
Besten Dank für eure Erfahrungen.
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Re: Batteriepflege

von Leto » 20. Jun 2017, 18:00

Teslaon hat geschrieben:Ich möchte einen S 85 gebraucht kaufen. Wie muss der Verkäufer mit der Batterie umgegangen sein, wenn der Wagen längere Zeit gestanden hat?
Sollte er permanent an der Ladestation sein, oder in welchen Zeitabständen wie weit aufgeladen werden?
Besten Dank für eure Erfahrungen.


Ideal ist Ziel SOC auf 50% einstellen und an eine Ladestation anschließen. Aber grundsätzlich kann man eigentlich kaum was falsch machen es sei denn man lässt das Auto leer laufen oder mit 100% SoC an der Ladestation angeschlossen in der Sonne stehen...
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Batteriepflege

von egn » 20. Jun 2017, 18:18

Das Problem ist dass man als Gebrauchtwagenkäufer nicht überprüfen kann wie der Vorbesitzer mit der Batterie umgegangen ist.

Der einzig Indikator ist möglicherweise der Typical Range des Fahrzeugs bei 100 %. Diesen kann man errechnen in dem man den angezeigten Typical Range durch den aktuellen Ladestand in Prozent teilt. Damit geht man dann in die Degradationsgrafik und schaut wo man im Verhältnis zum Durchschnitt liegt. Wenn man etwas darunter liegt (1-2 Prozentpunkte) kann man vielleicht noch etwas handeln. Wenn der Wert weit darunter liegt würde ich die Finger vom Fahrzeug lassen.
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.21.9 75bdbc11, ca. 97.000 km
 
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Re: Batteriepflege

von Healey » 20. Jun 2017, 18:21

Falls Trip A oder B einen langen Zeitraum darstellen, kannst Du anhand des Verbrauchs feststellen wie damit gefahren würde. Ansonsten gilt das, was die Kollegen schon geschrieben haben.
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Re: Batteriepflege

von Boris » 20. Jun 2017, 19:17

Tesla fragen ob sie den Akku für Dich prüfen.
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Re: Batteriepflege

von tornado7 » 20. Jun 2017, 21:04

Beim Elektroauto, insb. bei Tesla wo der Akku effektiv durch Restriktionen (z.B. begrenzte Reku wenn kalt) gebabysittet wird, kann vom Vorbesitzer deutlich weniger kaputt gemacht werden als beim Verbrenner.

Zudem hast du ja so oder so 8 Jahre Garantie auf Antriebsstrang und Akku. Mindestens die Hälfte davon ist also noch übrig.
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Re: Batteriepflege

von egn » 21. Jun 2017, 16:07

tornado7 hat geschrieben:Beim Elektroauto, insb. bei Tesla wo der Akku effektiv durch Restriktionen (z.B. begrenzte Reku wenn kalt) gebabysittet wird, kann vom Vorbesitzer deutlich weniger kaputt gemacht werden als beim Verbrenner.


Ständiges Laden auf hohen Ladestand, lange Standzeiten mit hohem Ladestand, häufiges Entladen auf unter 20 % führen alle zu starker Batteriedegradatation, ohne dass Tesla was dagegen machen kann.

Zudem hast du ja so oder so 8 Jahre Garantie auf Antriebsstrang und Akku. Mindestens die Hälfte davon ist also noch übrig.


Die Batteriegarantie hilft nur bei Ausfall der Batterie aber nicht bei starker Degradation. Da ist man allenfalls auf Kulanz angewiesen. Die kann man aber eventuell auch bei extremen Abweichungen forcieren.

Hier nochmal die aktualisierten Degradationsdaten aus dem Mai 2017.

In den Kommentaren findet man übrigens auch Beiträge von einem Peter M. Lucas der meint dass sein 90D nur noch eine Restkapazität von 72 kWh hat. Andere Beiträge diskutieren die Methode generell. Auch das Verfahren die Restkapazität aus den verbrauchten kWh im Verhältnis zur Prozentänderungen zu bestimmen ist nicht aussagekräftig. Die Beurteilung des aktuellen Batteriezustandes bleibt also sehr schwierig.
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