TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Sedna » 26. Mai 2017, 10:15

Der gefühlt Millionste 11/16,5/22kW Thread, nur diesmal gewürzt mit Moralkeule und einem Titel auf „Bild“-Zeitungs Niveau

Kann man ja gleich zu http://teslamotorsunzensiert.blogspot.de schicken! ;-)

Gruß,
Sedna
 
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von fabbec » 26. Mai 2017, 10:17

elrond hat geschrieben:
fabbec hat geschrieben:Aber die Ladeleistung ist hier aber kein Thema sondern Blockierung der eMobility!


Aber der Vorwurf lautet doch: Durch die geringe Ladeleistung blockiert Tesla die Verbreitung der eMobility. Also ist das natürlich Thema.

Wobei der Vorwurf gegenüber Tesla für mich Unsinn ist - ich kenne keine andere Firma, die so viel für eMobility getan hat wie Tesla.

Ok aber 16kW bzw. 11kW als geringe Ladeleistung zu bezeichnen ist aber auch übertrieben ^^
Klar ich bin auch für 22kW und mehr!
Aber hier ist 3kW onbord Lader an einer 22kW oder größer Ladesäule der größere eMobil Blockierer (es ist sein gutes Recht die Ladesäule zu benutzen)

Aber hier schadet Tesla eher den eigenen Kunden in Europa/Asien! Denn es gibt Ladesäulen die nach Zeit abgerechnet werden. Und ich glaube das Model wird sich leider in paar Jahren in denn Städten verbreiten!

Das Problem bei Tesla ist das "Entwicklungsland" USA (plus Kanada), öffentliches laden ist dort unterdurchschnittlich 30amp 1phasig bei 210-220V nur sehr selten 70amp bei 210-220V
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Mathie » 26. Mai 2017, 10:29

Andre_G hat geschrieben:Ich wiederhole mich: Ich finde es moralisch nicht o.k., da andere unnötig länger warten müssen, um laden zu können.

Wäre dann nicht die Konsequenz aus Deiner moralischen Überzeugung einfach nicht an öffentlichen AC zu laden? Mit einen Tesla ist das ja innerhalb von Superchargerland nie "nötig", da man auf SuC und Destination Charging ausweichen könnte. Dann "blockierst" Du mit Deinem Tesla die öffentliche AC-Ladeinfrastruktur gar nicht mehr und andere, die auf öffentliche AC-Säulen angewiesen sind, müssten noch weniger warten.

Gruß Mathie
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Volker.Berlin » 26. Mai 2017, 10:40

Mathie hat geschrieben:
Andre_G hat geschrieben:Ich wiederhole mich: Ich finde es moralisch nicht o.k., da andere unnötig länger warten müssen, um laden zu können.

Wäre dann nicht die Konsequenz aus Deiner moralischen Überzeugung einfach nicht an öffentlichen AC zu laden?

Richtig. Oder alternativ den Aufpreis für den 16,5 kW-Charger berappen. Hab ich doch oben schon angedeutet. Case closed.

Ich glaube immer noch, es geht hier um eine persönliche Angepisstheit, die mit Gewalt in ein weltbewegendes Problem umgedeutet werden soll.
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Dornfelder10 » 26. Mai 2017, 11:34

Beatbuzzer hat geschrieben:.............16,5 kW ist für einen 16A Anschluss unnütz und für einen 32A Anschluss verschenktes Potenzial. Da hätten sie meiner Ansicht nach lieber den 11 kW Lader auch im Hinblick aufs Model 3 redesignen und bei der Option 11 kW + 11 kW bleiben sollen.


Für das kleine Fleckchen dass sich Deutschland nennt trifft das zu.
Nach allem was bis jetzt bekannt ist besteht der 16,5kW-Lader aus 3 Bausteinen zu je 24 Ampere die unterschiedlich verschaltet werden. 3 Stück parallel in den USA ergiebt 72A-einphasig. Die selben Bausteine jeweils an eine Phase des europäischen Drehstromnetzes geklemmt ergibt 24A-dreiphasig.
Tesla macht das genau richtig und fährt eine konsequente Gleichteilstrategie.

Gruß

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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von volker » 26. Mai 2017, 13:48

@Bernhard +1 genau richtig beschrieben, danke

@Andre_G

Deine Hypothese ist, dass die "absichtlich" niedrige Ladegeschwindigkeit von 11kW zu einer Hemmung der e-Mobilität führt - weil vorhandene öffentliche AC-Ladeinfrastruktur dadurch länger als nötig "blockiert" wird.

Dem möchte ich widersprechen.

Wer bitteschön lädt unter Zeitnot an AC? Ich bestreite, dass das ein wichtiges Szenario für die Zukunft der E-Mobilität ist! Wer es eilig hat, sucht den AC/DC-Triplelader >50kW auf - der ist dank Zeittarif in der Regel frei und wird nur von Fahrzeugen aufgesucht, die die angebotene Ladeleistung auch ausschöpfen.

Dein Vergleich mit dem künstlich verengten Tankstutzen und der Schlange an der Tankstelle trifft auf Multistandard-Schnelllader zu.

Wer dagegen an einer Destination parkt, freut sich über einen AC-Lader und tankt ein paar Bonus-Elektronen. Wichtig: Dabei steht das Parken im Vordergrund, nicht das laden.

Du berichtest von entsprechenden Äußerungen anderer Fahrer, wenn du am AC-Lader hängst. Das ist unbestreitbar. Dazu folgendes:
1. Die hätten wahrscheinlich auch gemosert, wenn da ein BMW i8 hängt und sich mit 3kW vollnuckelt. Oder wenn ein Tesla dran hängt, der zwar 22kW kann, aber immer noch 3h braucht bis er voll ist!
2. Wenn sich gewisse AC-Lade-Standorte als "beschleunigte Lader" für durchreisende Zoe anbieten, macht es vielleicht tatsächlich Sinn, diese dafür frei zu halten!

Die Zauberworte sind Rücksichtnahme und Toleranz. Wenn die fehlen, kann Tesla in seine Fahrzeuge einbauen was sie wollen.
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Leto » 26. Mai 2017, 14:25

volker hat geschrieben:@Bernhard +1 genau richtig beschrieben, danke

@Andre_G

Deine Hypothese ist, dass die "absichtlich" niedrige Ladegeschwindigkeit von 11kW zu einer Hemmung der e-Mobilität führt - weil vorhandene öffentliche AC-Ladeinfrastruktur dadurch länger als nötig "blockiert" wird.

Dem möchte ich widersprechen.

Wer bitteschön lädt unter Zeitnot an AC? Ich bestreite, dass das ein wichtiges Szenario für die Zukunft der E-Mobilität ist! Wer es eilig hat, sucht den AC/DC-Triplelader >50kW auf - der ist dank Zeittarif in der Regel frei und wird nur von Fahrzeugen aufgesucht, die die angebotene Ladeleistung auch ausschöpfen.

Dein Vergleich mit dem künstlich verengten Tankstutzen und der Schlange an der Tankstelle trifft auf Multistandard-Schnelllader zu.

Wer dagegen an einer Destination parkt, freut sich über einen AC-Lader und tankt ein paar Bonus-Elektronen. Wichtig: Dabei steht das Parken im Vordergrund, nicht das laden.

Du berichtest von entsprechenden Äußerungen anderer Fahrer, wenn du am AC-Lader hängst. Das ist unbestreitbar. Dazu folgendes:
1. Die hätten wahrscheinlich auch gemosert, wenn da ein BMW i8 hängt und sich mit 3kW vollnuckelt. Oder wenn ein Tesla dran hängt, der zwar 22kW kann, aber immer noch 3h braucht bis er voll ist!
2. Wenn sich gewisse AC-Lade-Standorte als "beschleunigte Lader" für durchreisende Zoe anbieten, macht es vielleicht tatsächlich Sinn, diese dafür frei zu halten!

Die Zauberworte sind Rücksichtnahme und Toleranz. Wenn die fehlen, kann Tesla in seine Fahrzeuge einbauen was sie wollen.


+1

AC Ladung ist ausschließlich etwas für längere Standzeiten. Home und Destination. Alles andere geht praxistauglich nur mit schneller DC Ladung. Hier machen es sogar die Deutschen OEMs richtig (zumindest im Prinzip, muss noch real existieren), AC bis einphasig 7kW können in der Fläche leichter abgebildet werden, DC CCS 150 kW. Dann tappt niemand in die "AC Falle".
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Helmut1 » 26. Mai 2017, 15:45

Dornfelder10 hat geschrieben:Nach allem was bis jetzt bekannt ist besteht der 16,5kW-Lader aus 3 Bausteinen zu je 24 Ampere die unterschiedlich verschaltet werden. 3 Stück parallel in den USA ergiebt 72A-einphasig. Die selben Bausteine jeweils an eine Phase des europäischen Drehstromnetzes geklemmt ergibt 24A-dreiphasig.
Tesla macht das genau richtig und fährt eine konsequente Gleichteilstrategie.

Oh ha!
Hoffentlich gibt es dann für Europa überhaupt einen Drehstromlader.
Denn so wie du es beschreibst wäre es ja naheliegend für den M3 einen Lader mit einem oder zwei "Bausteinen" anzubieten also 5,5 oder 11 kW.
Für Nordamerika völlig o.k, aber für Europa gruselig: 1 Phasig 5,5kW würde halt bedeuten, dass mit normalen 16A Drehstromanschluss es nur 3,7 kW gibt.
Hoffentlich entwickelt Tesla für den M3 neue kleinere "Bausteine"!
M3 reserviert am 31.3.2016 vormittags in Hamburg (Bei Ladenöffnung in der Schlange gestanden).
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von Snuups » 26. Mai 2017, 16:00

Bei mir kommt an jeden Parkplatz 3 x 16 A zum Schnarchladen, fertig. Mehr macht gar keinen Sinn.

Zumal der Hausanschluss 3 x 64 A hat. Da reichen also 5 Plätze mit je 3 x 16 A völlig aus.
Liebe Grüsse
Snuups

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Mein referal Link: https://ts.la/yannick37808
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Re: TESLA blockiert Verbreitung der eMobility ?

von OS Electric Drive » 26. Mai 2017, 19:14

In welchen Autos gibt es denn überhaupt 22kW Lader? Und für die drei mal im Autoleben braucht man das Gewicht nicht mit rum schleppen und die Kosten auch nicht. Tesla ist die einzige Firma die EV pusht.
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
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