Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur wie?

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von juanmax » 29. Jul 2017, 00:48

Super, werde ich es ausprobieren. Der Ladestrom Steuerung ist noch nicht drin, war?
S90D + Ion > Ion > Roadster > Leaf
Benutzeravatar
 
Beiträge: 437
Registriert: 27. Aug 2014, 23:03
Wohnort: Köln

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von stevelectric » 29. Jul 2017, 08:37

Nein, meines Wissens gibt es dafür noch kein API. Wenn jemand eines findet, baue ich es sofort ein.
Model S75D seit 14. März 2017, deep blue metallic, Pano, EAP, Premium Interior, Performance Upgrade
Benutzeravatar
 
Beiträge: 576
Registriert: 1. Nov 2016, 23:11
Wohnort: München

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von ChristianSt » 17. Jan 2018, 09:14

kennt ihr das schon?
https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... 830/page-9

warte gerade noch auf meinen 2ten Wall Connector um es zu testen. Bin mir aber bei der zusätzlichen HW noch net sicher wie ich das um setzen solle. Habt ihr da Ideen?
Model S 75D
Powerwall2
 
Beiträge: 200
Registriert: 19. Feb 2016, 13:45

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von juanmax » 17. Jan 2018, 14:16

Sehr versprechend! Ich habe zwei TWC in die Pipeline. Meine selbst gebastelte Phoenix Controller plus raspberry pi wird hoffentlich nicht mehr gebraucht
S90D + Ion > Ion > Roadster > Leaf
Benutzeravatar
 
Beiträge: 437
Registriert: 27. Aug 2014, 23:03
Wohnort: Köln

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von ChristianSt » 17. Jan 2018, 17:42

also wenn das mal jemand getestet hat wäre ich über eine Bericht dankbar !!
Ich warte jetzt mal auf dem Zweiten TWC und dann spiele ich mal aber welche HW... RasPi Zero? oder ESP oder Arduino... bin noch wenig ratlos wäre ja cool wenn es mit im Gehäuse wäre und dann die Option auf WLAN da wäre.
Model S 75D
Powerwall2
 
Beiträge: 200
Registriert: 19. Feb 2016, 13:45

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von juanmax » 17. Jan 2018, 20:00

also auf mein Rasp Pi habe ich bereits ein RS485 auf USB Adapter laufen, der Daten von ein Smart Meter liest. Das heißt der HW hätte ich es schon.
S90D + Ion > Ion > Roadster > Leaf
Benutzeravatar
 
Beiträge: 437
Registriert: 27. Aug 2014, 23:03
Wohnort: Köln

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von ChristianSt » 17. Jan 2018, 22:31

Also wenn du das mal testet und berichtest wäre sehr interessant :-D
Model S 75D
Powerwall2
 
Beiträge: 200
Registriert: 19. Feb 2016, 13:45

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von robby3 » 17. Jan 2018, 23:38

Ich habe dieses Jahr vor mein Haus mit einer PV Anlage auszurüsten, inkl. Speicher-Batterie und intelligenter Steuerung. Ich habe den Wall-Connector und würde diesen ins System einbinden. Bei einem ersten Gespräch wurde mir eine Lösung mit folgender Steuerung empfohlen:
http://www.smartfox.at/download/DE_Smartfox%20REG.pdf

"SMARTFOX überwacht Ihre Anlage und leitet die überschüssige Energie dorthin, wo sie gebraucht wird. Anstatt die nicht gebrauchte Energie ins Netz zu speisen, schickt Ihr SMARTFOX die Energie zu anderen Verbrauchern innerhalb Ihres Haushaltes und stellt dadurch sicher, dass Sie selbst Ihren Strom sinnvoll nutzen"

Sie bieten auch ein eigenes Charger System an, das nahtlos integriert werden kann. Doch sind die Teile um einiger teurer als ein Wall-Connector. Mal sehen, was die weiteren Vertreter noch so anbieten werden :)
Model S P85D Ludicrous, 03/2015 AP1, 2018.26.2 - Midnight Silver "Mr. Magic"
Benutzeravatar
 
Beiträge: 497
Registriert: 2. Jan 2018, 15:55
Wohnort: Zürcher Weinland

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von OS Electric Drive » 18. Jan 2018, 08:04

Ich habe unser Passivhaus 2009 gebaut und eine selbst programmierte Steuerung eingebaut weil ich auch so viel Strom wie irgend möglich selbst verbrauchen wollte. Am Ende merkt man aber, dass so eine Steuerung wieder Strom braucht und das nicht gerade wenig und die Potentiale doch überschaubar sind. Mit "Wahrscheinlichkeiten" kommt man fast schon weiter als mit teuren Steuerungen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass um 19:00 Uhr die Sonne scheint? Wie wahrscheinlich ist es, dass am 21.12. 5kWh/kWp Ertrag vom Dach kommen?
Ich empfehle daher bei PV Anlagen in Deutschland folgendes:

=> Dach voll ausnutzen und die PV Anlage so groß wie irgend möglich zu bauen. (außer zwischen 10-12kWp)
=> WP für Brauchwasser so einstellen dass sie vorrangig ab 10 Uhr WW macht, das kann man auch oftmals über eine Zeitschaltuhr und einem potentialfreien Kontakt einfach realisieren. Die WP geht so oder so nicht an und aus.
=> Keine Verbraucher nutzen die man sonst ohne PV auch nicht genutzt hat. Heizstäbe z.B: sind der größte Quatsch ebenso wie Elektroheizplatten.
=> Auch beim Laden des E-Autos auf den Wirkungsgrad achten, wenn der Strom zum Laden 1P 6A hat dann kommt im Akku kaum mehr was an.
=> Batteriespeicher rechnen sich nicht und sollten nur dann berücksichtigt werden wenn sie als Hobby gesehen werden. Diese kann man auch noch in 10 Jahren nachrüsten, sollte sich an der Wirtschaftlichkeit bis dahin was geändert haben.
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
Benutzeravatar
 
Beiträge: 8870
Registriert: 7. Dez 2011, 13:18

Re: Will unbedingt Model S mit Überschuss von PV laden, nur

von Rolando » 18. Jan 2018, 08:44

OS Electric Drive hat geschrieben:=> Dach voll ausnutzen und die PV Anlage so groß wie irgend möglich zu bauen. (außer zwischen 10-12kWp)
=> WP für Brauchwasser so einstellen dass sie vorrangig ab 10 Uhr WW macht, das kann man auch oftmals über eine Zeitschaltuhr und einem potentialfreien Kontakt einfach realisieren. Die WP geht so oder so nicht an und aus.
=> Keine Verbraucher nutzen die man sonst ohne PV auch nicht genutzt hat. Heizstäbe z.B: sind der größte Quatsch ebenso wie Elektroheizplatten.
=> Auch beim Laden des E-Autos auf den Wirkungsgrad achten, wenn der Strom zum Laden 1P 6A hat dann kommt im Akku kaum mehr was an.
=> Batteriespeicher rechnen sich nicht und sollten nur dann berücksichtigt werden wenn sie als Hobby gesehen werden. Diese kann man auch noch in 10 Jahren nachrüsten, sollte sich an der Wirtschaftlichkeit bis dahin was geändert haben.


Dem kann ich eigentlich zustimmen. Nur beim letzten Punkt (Batteriespeicher) bin ich nicht 100 %ig mit dir einig. Es kommt meiner Meinung nach ein bisschen darauf an:

Der Batteriespeicher lohnt sich sicherlich nicht für ein Wohnhaus, in dem der Speicher nur den Haushaltsstrom zu versorgen hat. Nachts verbraucht man ohnehin nur sehr wenig Strom und dafür lohnt sich ein Speicher nicht. Außerdem ist der Wirkungsgrad beim Wechselrichten bei niedrigen Leistung eher schlechter, so dass aus dem Speicher deutlich mehr Strom gezogen wird, als man für z.B. die Hausbeleuchtung braucht.

Wenn man nun aber ein Haus hat mit Wärmepumpe lohnt er sich schon eher, da ich hier auch nachts einen großen Verbraucher habe. Da gilt es dann abzuwägen: lasse ich die Wärmepumpe tagsüber (z.B. per Smart Grid) länger und uneffektiver laufen, so dass ich möglichst viel Solarstrom verbrauchen kann? Oder möchte ich meine Wärmepumpe effektiver betreiben (das heißt im niedrigeren Temperaturbereich) und speichere tagsüber keine zusätzliche Wärme im Puffer?
Und genau hier würde sich ein Batteriespeicher eher lohnen. Ich kann meine Wärmepumpe auch nachts mit eigenem Strom betreiben und dass sehr effektiv. Der einzigste Nachteil ist, dass ich im Winter eher weniger Strom vom Dach bekomme und dafür aber mehr Strom für die Wärmepumpe brauche. Im Sommer brauche ich die Wärmepumpe nur für das Warmwasser, bekomme aber viel Strom vom Dach.

Wenn ich mal ganz grob rechnen darf: Bei Heizkosten von ca. 1.000 € pro Jahr (Strom für Wärmepumpe) kann ich mit dem Batteriespeicher vielleicht auf 50 oder 60 vielleicht auch auf 70 % Eigenstromanteil zum Heizen kommen. Das sind dann zw. 500 und 700 Euro pro Jahr. Wenn ich für den Batteriespeicher etwa 10.000 € rechne, dann hat sich der Speicher nach 14 bis 20 Jahren bezahlt. Ich denke, dass 14 Jahre für einen Speicher machbar sind (klar dann hat er nicht mehr die volle Kapazität, aber trotzdem). Darum ist in diesem Fall ganz grob gerechnet eine gewisse Kostenneutralität machbar.
Viele Grüße
Roland
 
Beiträge: 141
Registriert: 25. Aug 2016, 10:48

VorherigeNächste

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast