Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speicher

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von Jan » 20. Feb 2017, 09:19

So ist es.
Ich finde auch den Speicher von Kreisel gerade sehr spannend, zumal er mehr Speicher bietet. Aber wie gut da Gerät am Ende wird, weiß man jetzt natürlich noch nicht.

http://www.kreiselenergy.com/wp-content ... mavero.pdf

http://www.kreiselenergy.com/
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von Sucseeker » 20. Feb 2017, 09:21

OSE hat insofern Recht, als momentan mit dem grünen Gewissen einiger bei den Speicherherstellern richtig Geld verdient wird.
Zudem muß ich OSE auch in folgendem Punkt recht geben: Zuerst die PV maximal ausbauen und dann weiter in einen Speicher investieren.
Wenn ich hier 850 oder 1.100 Euro brutto je kWh lese wird mir ja schwindelig.

Für das Geld würde ich mir auch keinen Speicher kaufen obwohl ich ein großer Fan von PV-Speichern bin.
Ich habe aktuell einen 41kWh-PV-Speicher für 500 €/kWh brutto und baue mir gerade einen 85kWh-PV-Speicher für 300 €/kWh brutto.
Ist auch ein wenig Spielerei und Notstromfähigkeit dabei, aber ich würde keinem normalen Haushalt empfehlen den Speicher größer als 50% der PV-Peakleistung auszulegen.
Also max. 5kWh-Speicher bei 10kWp-PV auf dem Dach. Die Tage an denen der nicht voll wird sind sonst zu häufig.
Und die Stand-by-Verluste stehen dann auch in keinem gesunden Verhältnis.

Grüße SuCseeker
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von Eberhard » 20. Feb 2017, 09:23

Ich habe eine E3DC mit 13,8kWh an 13,5kWp + 4,5kWp an einer einphasigen SMA und eine E3DC-Wallbox.
Ich bekomme auch im Winter den Speicher an sonnigen tagen voll. In Verbindung mit der E3DC Wallbox und dem Speicher ist auch das Laden eines Teslas einfacher, da Schwankungen in der Erzeugung durch die E3DC-Batterie ausgeglichen werden und nur die Ladeleistung auf das Minimum heruntergeregelt wird. Damit bringt eine ständige Umschaltung von 1-2 oder 3 phasigen laden kaum mehr Vorteile.
Bei 3ph laden zieht das Model S knapp über 3000W.
Aber in einem hat OSE natürlich recht, bevor ich in eine Batterie investiere, besser das Geld in eine noch größere PV investieren und erst wenn alle nutzbaren Flächen belegt sind, kann man über eine Batterie nachdenken.
Dann ist E3DC eine gute Wahl, da neben der Notstromfähigkeit die Erweiterungsfähigkeit des Systems gegeben ist. E3DC ist nicht nur eine einfacher Speicher sondern beinhaltet auch einen 12kW AC Wechselrichter und einen 3kW DC/DC Wandler zur Batterie sowie 15kW PV-Anschlussleistung an 2 Strings. Wenn einer ein 30kWp oder größere PV-Anlage machen möchte, auch kein Problem, eine 2. /weitere E3DC S10 daneben, beide/alle kommunizieren miteinander und werden mittels Farming-Software zu einer virtuellen großen System zusammengeschaltet.
Über Modbus/TCP Schnittstelle stehen alle Daten des Speichers zur Verfügung z.B. um über Loxone die Verbraucher einschl. non E3DC Wallboxen anzusteuern. Über die RSCP/TCP Schnittstelle kann man sogar den E3DC_Speicher und die E3DC-Wallboxen selbst steuern.
Ich teste gerade die Schnittstelle aus und über meinen MAC kann ich schon beides ansteuern. Meine Planung ist eine optimierte Steuerung für die Übschussladung (bin wegen KfW-Förderung auf 60% beschränkt) für den Sommer und für die pv-gesteurte Fahrzeugladung. Die Lösung von E3DC ist zwar ok, aber da kann man noch einiges optimieren. Schließlich kannich sogar über Phyton auf die Daten meines Model S zugreifen, den Ladestand abfragen, damit den Ladebedarf abschätzen und in dies Steuerung einfließen lassen.
Später möchte ich die ganze Software dann auf einen Rasberry PI laufen lassen.
Zuletzt geändert von Eberhard am 20. Feb 2017, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von OS Electric Drive » 20. Feb 2017, 09:24

Nun ein Speicher ist halt nicht gut für die Energiewende von daher hält sich meine Begeisterung darüber in Grenzen. Vor allem dann wenn hier Brutto und netto durcheinander gebracht wird und noch viel weniger Begeisterung kommt auf wenn Geld vom Dach in der Keller wandert.

Wer einen Speicher will um des Speichers Willen gerne nur wird da draußen gerade sehr aggressiv mit dem Thema Wirtschaftlichkeit vertrieben und das muss man ganz klar sagen ein Speicher rechnet sich nicht und ist ein teures Spielzeug
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von KaJu74 » 20. Feb 2017, 09:27

Ich wollte hier eigentlich nicht schreiben/antworten, aber na gut.

Ich habe erst 22kWp aufs Dach gepackt.
Das hat meinen Stromkauf von über 13.000kWh auf rund 6.000kWh gesenkt.
Dann habe ich einen Speicher mit 47kWh nutzbarer Kapazität installiert.
Das hat den durch den Tesla erhöhten Stromverbrauch (über 16.000kWh) auf einen Stromkauf von rund 4.000kWh reduziert.
Und jetzt?
Jetzt bekomme ich noch das BlueGEN Brennstoffzellen Blockheizkraftwerk, was 1,5kW elektrisch und nur 0,6kW thermisch liefert und somit 365 Tage im Jahr laufen wird.

Ich hoffe auf unter 1.000kWh Zukauf zu kommen. (Sauna und Tesla werden teilweise mehr ziehen, als ich liefern kann)

Gruß

PS: PV in Kombination mit Speicher rechnen sich nach 12 Jahren (wenn der Akku so lange hält) und die BSZ nach 8 Jahren!
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von OS Electric Drive » 20. Feb 2017, 09:30

Kannst du Deine Rechnung bitte mit Zahlen untermauern.
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von KaJu74 » 20. Feb 2017, 09:30

Eberhard hat geschrieben:Ich teste gerade die Schnittstelle aus und über meinen MAC kann ich schon beides ansteuern. Meine Planung ist eine optimierte Steuerung für die Übschussladung (bin wegen KfW-Förderung auf 60% beschränkt) für den Sommer und für die pv-gesteurte Fahrzeugladung. Die Lösung von E3DC ist zwar ok, aber da kann man noch einiges optimieren. Schließlich kannich sogar über Phyton auf die Daten meines Model S zugreifen, den Ladestand abfragen, damit den Ladebedarf abschätzen und in dies Steuerung einfließen lassen.
Später möchte ich die ganze Software dann auf einen Rasberry PI laufen lassen.

Ich nutze ja folgendes "einfache" Software auf einem Rasberry PI:
http://www.eb-systeme.de/?page_id=209
Ich bin grundsätzlich begeistert, habe aber Verbesserungsvorschläge geschickt, leider bleiben die in letzter Zeit unbeantwortet.
Ich würde die Software selbst gerne versuchen anzupassen, habe davon aber 0 Ahnung.
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von Eberhard » 20. Feb 2017, 09:31

genauso ein teures wie meine Teslas. Mit Roadster und MS habe ich schon den Gegenwert eines kleinen EFH investiert.
Aber es geht auch um das technisch machbare und dem Spieltrieb im Manne. Da bekenne ich mich klar dazu. Aber das Gefühl - unbezahlbar.
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von KaJu74 » 20. Feb 2017, 09:38

OS Electric Drive hat geschrieben:Kannst du Deine Rechnung bitte mit Zahlen untermauern.

Ja kann ich, aber da in der Datei sehr viele persönliche Daten sind, will ich sie nicht einfach online stellen.
Hier zwei Auszüge davon.
Berechnung.JPG

Berechnung 2.JPG
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Re: Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speiche

von Eberhard » 20. Feb 2017, 09:40

KaJu74 hat geschrieben:Ich wollte hier eigentlich nicht schreiben/antworten, aber na gut.

Ich habe erst 22kWp aufs Dach gepackt.
Das hat meinen Stromkauf von über 13.000kWh auf rund 6.000kWh gesenkt.
Dann habe ich einen Speicher mit 47kWh nutzbarer Kapazität installiert.
Das hat den durch den Tesla erhöhten Stromverbrauch (über 16.000kWh) auf einen Stromkauf von rund 4.000kWh reduziert.
Und jetzt?
Jetzt bekomme ich noch das BlueGEN Brennstoffzellen Blockheizkraftwerk, was 1,5kW elektrisch und nur 0,6kW thermisch liefert und somit 365 Tage im Jahr laufen wird.

Ich hoffe auf unter 1.000kWh Zukauf zu kommen. (Sauna und Tesla werden teilweise mehr ziehen, als ich liefern kann)

Gruß

PS: PV in Kombination mit Speicher rechnen sich nach 12 Jahren (wenn der Akku so lange hält) und die BSZ nach 8 Jahren!


Ich würde mir auch sofort die Bluegen kaufen, leider habe ich keinen Erdgasanschluss und für Flüßiggas ist noch keine Anpassung verfügbar. Besser noch würde mir eine Variante mit Bioethanol, ähnlich dem Brennstoffzellen eNV200 von Nissan gefallen.

Wenn es um Wirtschaftlichkeit gehen würde, dürfte ich nie mehr in ein Sterne-Restaurant gehen, kommt dabei doch nur die gleiche braune Masse dabei raus, als wenn ich zu Hause nur ne Butterstulle futtern würde.
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